Schlagwort-Archive: Ubuntu

Bookmarks vom 28.01. bis 01.02.2009

Was ich dieser Tage im Netz fand::

  • Twitter Facts :
    Twitter selber lässt sich nicht gern in die Karten schauen, was Nutzungsinformationen betrifft. Twitterfacts ist was für den Statistikfreak. Zwar interpretiert Twitterfacts nur Daten, dies jedoch mit einem stimmig erscheinenden methodischen Ansatz.
  • » readbag | read stories later :
    Keine Zeit, hier und jetzt zu lesen? Einfach in den Readbag damit und später lesen…
  • Forum » Deutsche SilverStripe Community :
    Das kommende Silverstripe-Framework hat jetzt ein eigenes Forum. Nützlich!
  • Ubuntu Pocket Guide and Reference :
    Ein als PDF kostenlos downloadbares auf perfect english formuliertes Ubuntu-Buch. LIes mal, wenn Du Ubuntu willst.
  • FeedDemon and Google Reader: A Perfect Marriage :
    Offenbar beabsichtigt Nick Bradbury, Entwickler des fantasischen FeedDemon, in eben jenen eine Synchronisation mit Google Reader zu bauen. Damit dürfte der FeedDemon ungeahnte Nutzerzahlen erreichen, denn das Webinterface des GReader ist nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluss…

A Tribute To VirtualBox

VirtualBox ist nicht nur eine deutsche Softwarelösung, die mittlerweile unter SUNs Fittichen fährt, wie dunnemals Star Office, sondern sie ist auch mindestens ebenso großartig. VirtualBox erlaubt es, andere Betriebssysteme als Gast unter seinem eigentlichen Haupt(Host-)system zu fahren.

Ich nutze als Host Ubuntu 8.04 und installierte in den letzten zwei Tagen Windows XP, sowie Adobes Creative Suite 3 in einer virtuellen Box. Eben wegen Adobe CS3. Der ganze Vorgang lief völlig unkompliziert ab und auch die Installation der VB Gasterweiterungen in der XP-Box, mittels derer ich beispielsweise XP im Vollbildmodus laufen lassen kann, funktionierte problemlos. Völlig anstandslos ist übrigens auch die Geschwindigkeit. Die gleichzeitige Verwendung von Ubuntu und XP stellt meinen Rechner nicht nur nicht vor eine schwierige, sondern sogar vor gar keine Aufgabe.

Durch die nahtlose Einbindung unter Ubuntu konfigurierter Netzwerkverbindungen kann ich aus der XP-Box heraus auch vollumfänglich auf das Internet zugreifen. XP in der VirtualBox ist das Beste seit Bier in Dosen…


Sony Ericsson K530i, Ubuntu 8.04 & UMTSmon

Ich glaube es selber kaum, aber ich schreibe diesen Artikel hier unter Ubuntu 8.04 außerhalb der Reichweite jeglicher WLANs, von LANs ganz zu schweigen. Dennoch bin ich mit nahezu DSL-Geschwindigkeit unterwegs. An meinem DELL stöpselt das K530i via USB und den Internetzugang hat völlig problemlos das kleine Progrämmchen UMTSmon realisiert.

Allerdings: Ich musste auf 8.04 upgraden, unter 7.10 lief es noch nicht…

Ubuntu 8.04, Inspiron 1525 und die Oberschlauen

Ich wollte es ja erst nicht wagen, tat es dann aus reiner Freude an selbstagressivem Verhalten aber doch. Ich befahl meinem Inspiron 1525 sich auf Ubuntu 8.04 LTS zu aktualisieren. Okay, grob geschaut hatte ich schon nach zu erwartenden gravierenden Problemen, aber keine gefunden.

Tatsächlich schien auf den ersten Blick eine Stunde später alles bestens zu funktionieren. Insbesondere WLAN lief wie geschmiert, was für mich der wichtigste Funktionsbereich ist. Erst nach einer weiteren Stunde fiel mir auf, dass sich das Arbeiten am DELL plötzlich in unheimlicher Stille vollzog. Kein Sound.

Flugs den Google angeworfen und prompt auf dem Bugtracker fündig geworden. Kein Sound beim Dell, nee ist klar. Da musst Du die Backport-Module und den RT-Kernel installieren, sowie einige Einträge in der alsa-Konfigdatei hinzufügen. Klang reichlich schlau, das Ganze. Gelesen, und unter großen Mühen getan. Nutzlos.

Bei weiteren Recherchen stieß ich dann auf das DELL-Wiki zum Thema, mitsamt einer ausführlichsten Erklärung, warum der Sound weg ist und wie man ihn wieder herholt. Es liegt nämlich am Modemtreiber (wtf, frag mich bloß nicht.)

Jedenfalls läuft der Sound jetzt wieder einwandfrei. Sollen die Oberschlauen sich doch den Wolf kompilieren an ihren Kernelrezepten…

Speicherlösung für Datennomaden ohne Google

Zuerst fand ich diese Software AbiWord, von der ich zwar schon des öfteren gehört, sie aber noch nie gesehen hatte. Dann stellte ich fest, dass AbiWord einen sehr brauchbaren Code für’s Einfügen in die diversen Blogsysteme erzeugt; lediglich den Headerblock, also die ersten paar Zeilen zu Beginn des Textes, muss man weglöschen.

Google Text und Zoho Writer als Webservices verewigen sich da wesentlich hartnäckiger im Quelltext der Beiträge. Spontan wuchs in mir ein zartes Pflänzchen der Zuneigung zu AbiWord. Ich beschloss, dies möge mein „Blogeditor“ der Zukunft sein. Nun brauchte ich natürlich noch Ersatz für den zweiten Part des Google-Docs-Dienstes, den Speicherplatz. Also suchte ich weiter…

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Unverständliche Phone-Home-Funktionen oder: Open Source rules (bald)

Microsoft macht’s seit Jahren, noch strikter ist Adobe. Aktivierungen und ständige Kontaktaufnahmen zum Hersteller sind salonfähig geworden. Besonders die kleinen Softwarehäuser haben die durch andere etablierten Standards mit Kusshand aufgenommen.

Rechtemanagement ist heutzutage häufig das einzige Feature, das zu einem Updaterelease führt. Zuletzt durften wir das mit der Veröffentlichung von Vista erleben. Nichts wesentlich Neues für den User, aber eine Super-Absicherung für die Industrie, welcher Couleur auch immer.

Nun brechen Dämme. Offenbar überträgt auch Apple’s iPhone Daten an den Hersteller, selbst WordPress nimmt mittlerweile Kontakt zum Mutterhaus auf. WordPress, als Open-Source-App, kann dabei noch am einfachsten per PlugIn oder Codeänderung wieder auf den Pfad der Tugend gebracht werden.

Es ist für mich erstaunlich, dass diese Unternehmen sich verhalten, wie sie es tun. Es müsste ihnen doch klar sein, dass da draußen Systeme wie Linux bereit stehen, diese ganzen obsoleten Dinosaurier zu beerben. Und was tun sie? Sie beschleunigen diesen Vorgang durch ihre Einschränkungsmanie noch.

Für mich ist die Sache klar. Ich unterstütze und benutze XP noch solange es dafür auch offiziellen Support gibt. Auf Vista werde ich jedoch niemals umsteigen, geschweige denn diesen Umstieg irgendjemandem zu empfehlen. Danach sind wir unweigerlich bei Linux. Offener Quellcode, keine Manipulationsmöglichkeiten, keine öffentlich-rechtlichen Eingriffspotentiale, die unbemerkt bleiben würden

Wer will da noch zweifeln, dass Open Source die Zukunft gehört?

Ubuntu für blutige Anfänger, Folge 4

Immer wieder stieß ich bei meinen eigenen Recherchen auf die in Foren wie Blogs gleichermaßen häufig gestellte Frage nach einem Flickr-Uploader für Linux. Ich lud etliches Zeuchs herunter, kam aber nicht damit klar.

Durch Zufall entdeckte ich in der Gnome-Bildverwaltung F-Spot die Uploadmöglichkeit zu allen möglichen Plattformen, unter anderem Flickr. Das funktioniert schnell und unkompliziert und ist auf jedem Ubuntusystem bereits in der Standardinstallation vorhanden. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah… (Wenn man´s nur immer wüsste, dass es so nah und so…)

Das elektronische Bekenntnis eines Ubuntus und Multimedia-Freaks

Tach,

habe gerade Deinen Ubuntu-Bericht, Teil 3, gelesen.

Der Umstieg ist äußerst vernünftig, wenn man mal die technischen Möglichkeiten der beiden OS gegeneinander abwägt und dann noch das Preis-/Leistungsverhältnis in die Waagschale wirft.

Auf meinem Hauptrechner habe ich jetzt seit April 2007 Ubuntu drauf und bin sehr zufrieden damit.

Es handelt sich immer noch um einen Microstar mit 2 GHz-Prozessor und 7xx MB Speicher sowie 128 MB NVIDIA-Uralt-Grafikkarte sowie einer 250 GB-HDD. Wenn ich mal viel Geld haben sollte, kaufe ich mir einen neuen Rechner (mit 2,1 GHz-Prozessor…), der aber nicht mehr als 499,- EUR kosten darf.

Den grafischen Schnickschnack mit rollenden Fenster usw. habe ich abgeschaltet, da die Möhre hierfür etwas langsam ist.

Allerdings gibt’s noch so Windows-Nischenprodukte wie Biet-O-Matic, Turbo-Lister, Skype mit Videophonie usw., für die die ich noch keine wirklichen Alternativen gefunden habe.

Aber gerade im Netz bietet Ubuntu weitaus größere Möglichkeiten als Windows. Ich weise da nur mal auf CUPS hin, mit dem man die Drucker konfigurieren und verwalten kann. Auch Scanner lassen sich mit einem gewissen Aufwand sharen…

Das Brennprogramm k3b ist auch nicht von schlechten Eltern und nach entsprechender Konfiguration durchaus der Nero-Version ebenbürtig.

Weitere Muss-Installationen: Gnome-Commander (ähnlich Total Commander mit FTP) und VLC-Media-Player (spielt alle erdenklichen Formate ab, auch als Vorschau für den amule zu gebrauchen)…

Hinsichtlich der einzelnen Problemlösungen gibt es im Internet Ratschläge zuhauf und für die restlichen Klamotten habe ich ein Notebook, auf dem XP installiert ist…

Habe mir am Wochenende einen neuen DVD-Player, Thomson DVD DTH 270, für 79,90 EUR bei ******** besorgt – genial, das Teil.

Das Gerät spielt alle Formate einschl. DIvX ab und verfügt darüber hinaus über einen USB-Anschluss (sogar ein HDMI-Anschluss inkl. Kabel ist dabei). AVIs, MPGs, MP3s, JPGs auf einen 2 GB-USB-Stick kopiert, in den USB-Anschluss rein, USB-Menü aufgerufen, abspielen aller Dateiformate ohne jedwede Ruckelei – fettich – unglaublich. Keine Brennerei mehr, nix.

Ich habe hier noch eine NAS-Box mit 80 GB-Festplatte, die über einen USB- sowie einen LAN-Anschluss verfügt.

Heute Nacht kam mir der Gedanke: wenn ich die Box über USB an den DVD-Player und zusätzlich noch an einen Ethernet-Switch im LAN anschließe, müsste multimedia-mäßig alles roger sein. Dateien über LAN auf den NAS kopieren, dann über den DVD-Player im USB-Menü aufrufen und abspielen – besser geht’s nicht. Werde die Thematik mal am Wochenende aufgreifen und testen.

Bei ******** gibt es vernünftige NAS-Boxen mit 320 GB-Platte so für 170,- EUR…

Also, mit Ubuntu stehen Dir alle Multimedia-Möglichkeiten offen, soviel steht fest.

Ubuntu-Tipps, Folge 3

Ich bin dabei, auch meinen Hauptcomputer für die alltäglichen Arbeiten auf Ubuntu zu migrieren. Dafür setze ich die neueste Version 7.10 ein. Leider bin ich auf die Adobe Creative Suite beruflich angewiesen, so dass ich keine radikalen Format-C-Aktionen durchführen kann. Sobald ich aber Ubuntu vollständig einsatzbereit habe, werde ich mal die diversen Windows-Emulatoren oder Virtualisierungstools testen, um zu sehen, was mit Adobe unter LInux machbar ist.

Zunächst gilt es aber, die Grundkonfiguration ans Laufen zu bekommen. Linux wäre nicht Linux, wenn es da nicht schon die ein oder andere Schwierigkeit gäbe. In meinem Rechner befindet sich eine Sapphire Radeon X1650 Pro mit 512 MB Speicher, einem DVI- und einem Analogausgang. Eigentlich ein flinker Geselle. Bis zum ersten Start mit einem fertig installierten Ubuntu.

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Ubuntu-Tipps, Folge 1

Ich habe ein Acer Notebook mit Touchpad vor der Tastatur. Wenn ich längere Texte damit schreibe, verspringt mir alle Nase lang der Cursor irgendwo im Text, weil ich mit irgendeinem Finger wieder das Touchpad gestreift habe.

Dafür gibt es Abhilfe. Man stelle sicher, dass das Paket xserver-xorg-input-synaptics installiert ist bzw. installiere es über System > Administration > Synaptic-Paketverwaltung nach. Im Standard-Ubuntu 7.04 wird es auf einem Notebook automatisch installiert. Es hat übrigens nix mit der fast gleichnamigen Synaptic-Paketverwaltung zu tun…

Hernach öffne man über das Terminal die Date xorg.conf mit dem folgenden Befehl:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

Dort suche man folgende Sektion:

Section „InputDevice“
Identifier „Synaptics Touchpad“
Driver „synaptics“
Option „SendCoreEvents“ „true“
Option „Device“ „/dev/psaux“
Option „Protocol“ „auto-dev“
Option „HorizScrollDelta“ „0“
Option „SHMconfig“ „on“
EndSection

Die fettgedruckte Zeile füge man in die Datei an dieser Stelle ein. Dann starte man Ubuntu neu.

Nach dem Neustart kann man als normaler Benutzer das Touchpad ein- und ausschalten und zwar mit folgender Befehlssystematik:

Zum Ausschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=1

Zum Einschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=0

Der Tipp sollte übrigens mit jeder Debian-basierten Distribution funktionieren.