Schlagwort-Archive: Sackgesichter

Jens Berger mal Recht habend

Der Spiegelfechter kann doch tatsächlich, wenn er redaktionellem Druck ausgesetzt ist, auch differenziert betrachten und formulieren. Wäre schön, wenn er fest in das Korrektiv einer Redaktion eingebunden wäre. Denn Denken und Schreiben braucht auch Regeln, die manch einer freiwilllig nicht einzuhalten vermag…

Qualitätsjournalismus again

Ausgerechnet dieser Tage, inmitten einer heißeren Phase des Streites zwischen bloggenden Journalisten und Journalisten um die Deutungshoheit über den Begriff „Qualität“ liefern die „etablierten“, „klassischen“ – oder wes Begriffs auch immer man sich zur Charakterisierung ihrer bedienen möge – Medien einen „Qualitätsnachweis“ nach dem anderen ab.

Just am gestrigen Abend durchschmökerte ich den FOCUS vom 14.01.2008. Ich weiß, dass man dies grundsätzlich nicht tun sollte, aber ich wollte nicht das Dschungelcamp schauen und der Bahnhofsbuchhändler meines Vertrauens hatte den neuen Spiegel noch nicht da. Na, jedenfalls stieß ich irgendwann auf die in Blogdorf natürlich mittlerweile ebenfalls bekannte Meldung, dass Gerhard Schröder vor der Hamburger Bürgerschaftswahl 1997 ganz ähnliche Töne hat erklingen lassen, als dieser Tage Roland Koch. Er verkündete nämlich:

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Der Mord, der keiner ist

Da hat im Ort eben einer seine Frau erschossen. DerWesten berichtet. Das Sonntagsblättchen berichtet auch, aber etwas ausführlicher. Angeblich aus einer finanziellen Notlage heraus, habe Wilfried P. erst seine Frau und dann sich selbst erschießen wollen. Als ehemaliger Jäger verfügte er über Waffenschein und Waffen. Die finanzielle Notlage bestand lediglich darin, dass womöglich das Reihenhaus der kinderlosen Renterfamilie (58 und 57 Jahre) nicht mehr zu halten gewesen sei, dessen Verkauf aber einen Überschuss erwirtschaftet hätte. Seine Frau hatte bereits signalisiert, dass sie es nicht schlimm fände, in einer Mietwohnung zu leben.

Wilfried P. sah das aber wohl anders. Über ein paar Wochen plante er den Mord an seiner Frau. Er informierte sich, mit welcher Waffe und Munition man das wohl am sichersten hinbekäme. Angeblich plante er, sich danach auch selbst zu erschießen. Die zunächst für die Silvesternacht geplante Tat verschob er aus mir nicht bekannten Gründen auf dieses Wochenende. Er wartete bis seine Frau schlief, setzt ihr die Waffe direkt über das Ohr und drückte ab. Nach seinen Angaben soll seine Frau noch „Ooohh“ gesagt, sowie ein Blubbern von sich gegeben haben. Dann war sie tot. Der Anblick seiner toten Frau hat den Wilfried dann davon überzeugt, dass er sich wohl doch besser nicht erschießen sollte. Stattdessen ging er zur Polizei und stellte sich.

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Des Bloggers Jahresrückblick

Am 18. Mai 2005 drückte ich zum ersten Mal auf den „Veröffentlichen“-Button einer Blog-Software. Es handelte sich um Googles Blogspot und man musste nach dem Schreiben eines Beitrags stets den gesamten Blog neu generieren lassen. Bereits nach wenigen Monaten, im September 2005, stieg ich auf eine eigene Domain, sowie WordPress um. Somit blogge ich nunmehr bereits seit fast drei Jahren. Unglaublich!

Unglaublich vor allem, weil es mir nicht so lang vorkommt. Im Gegenteil kann ich mich an meine ersten Beiträge noch erinnern, als hätte ich sie eben erst in die Tasten gehackt. Seit Mai 2006 schreibe ich für Germanblogs. Seit Mai 2007 auch für Trigami. Mal sehen, was im Mai 2008 dazukommt.

Das Jahr 2007 war für mich geprägt durch ein äußerst einschneidendes Erlebnis, das ich hier leider nicht detailliert darlegen kann. Es entwickelte sich allerdings aus der Bloggerei und führte in der ersten Jahreshälfte dazu, dass sich mein Lebenslauf in erheblichem Maße änderte. Wegbegleiter, wie Kublai, Pantoffelpunk, Wilhelm und MaxR wissen, wovon hier die Rede ist.

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Serkan A. darf ruhig gehen müssen

Auch wenn der U-Bahn-Schläger aus München angeblich Angst vor einer Ausweisung in die Türkei hat, sollte man diese Konsequenz ernsthaft in Erwägung und sodann durchziehen. Denn im Ergebnis ist es mir lieber, wenn der offensichtlich hochaggressive und dabei brandgefährliche Serkan Schiss hat, als der durchschnittliche Rentner beim Betreten der U-Bahn.

Interessant ist dabei, dass solche Gedanken stets als ausländerfeindlich klassifiziert werden. Manch halbintellektueller Bloggerkollege versteigt sich gar in das Geschwurbel, dass auf diese Weise erreicht werden könnten, dass „in Bälde wieder ein Mob durch Deutschland zieht.“ Solch Hirnverbrannter verkennt dabei, dass offenbar bereits derzeit ein Mob durch Deutschland zieht, allerdings ein zwar unorganisierter, politisch korrekt akzeptierter Multi-Kulti-Mob, lediglich verbunden durch einen schwer erklärbaren Hass auf alles Deutsche.

Für mich persönlich ist das Eine so schlimme wie das Andere. Im Übrigen glaube ich sogar, dass der braune Mob viel eher dann herauf beschworen wird, wenn man gegen kriminelle Ausländer eben gerade nicht konsequent vorgeht. Von daher erscheint es mir geradezu geboten, Typen vom Schlage eines Serkan A. gern auf Staatskosten von Vural Öger nach Hause bringen zu lassen.

Eyvallah, Serkan.

[Fotoquelle: pixelio.de]

Meldung des Tages

TNT und Hermes ziehen sich wegen des Mindestlohns aus der Briefzustellung zurück. Gut so!

Denn das kann doch nur bedeuten, dass das einzig Innovative am Zustellkonzepet dieser beiden – ähm – Unternehmen die Auszahlung von Hungerlöhnen an ihre Mitarbeiter sein sollte. „Höhö. Wir zahlen einfach nur die Hälfte dessen, was die Post zahlt. Schon sind wir billiger.“ Super!

Und super, dass es nicht geklappt hat.

Behördliche Abzockerei

„Nanu? Verdammt hell. Das wird doch wohl kein Blitz gewesen sein?“ Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen verregneten Morgen vor zwei Wochen. Ich befahre eine 30-Zone steil bergab auf dem Weg zum ersten Termin. „Die können Dich doch unmöglich geblitzt haben. Du warst doch nicht zu schnell.“ Nach weiteren 10 Sekunden Grübelns vergesse ich den Vorfall.

Heute schickt mir der Oberkreisdirektor Landrat als Polizeibehörde dann nebenstehendes Bild, verbunden mit der Aufforderung, innerhalb einer Woche ein Verwarnungsgeld von 15 Euronen zu berappen. Grund: Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Erlaubt waren 30 km/h. Ich fuhr 36. Noch Fragen?

Ich glaube, ich sollte ernsthaft darüber nachdenken, mir einen volldigitalen, amtlich geeichten und wöchentlich nachjustierten Tachometer einbauen zu lassen. Mein Standardtacho hat nämlich bloß so einen blöden Zeiger und die Unterteilung bei den Kilometern ist auch nur in Zehnerschritten vorgesehen. Wenn man dann noch bedenkt, dass zwischen der Zahl 30 und der Zahl 40 maximal ein halber Zentimeter Platz ist: Da muss man ja in die Radarfalle gehen.

Oder war die Sache mit den Radarkontrollen nicht eigentlich mal anders gemeint…

Eine Meinung ist ein hohes Gut

Man sollte sie sich daher sorgfältig bilden, Für und Wider abwägen, möglichst viele weitere Aspekte berücksichtigen und sie dann angemessen und mit der Möglichkeit der Konsensfindung äußern. Eine Meinungsäußerung sollte also in sich eine gewisse Qualität haben. Stets sollte man sich darüber im klaren sein, dass die geäußerte Meinung die Waffe der Demokratie ist. Meinungen sollen manipulieren, Mehrheiten schaffen, nützen oder schaden. Je nachdem von welcher Seite man schaut.

Jeder, der mit der Meinungsäußerung verantwortlich umgeht, wird daher ungefragt ein großes Maß an Fairness gegenüber dem Gegner walten lassen, denn letztlich wird es zu einer sorgfältig gebildeten Meinung meistens eine ebenso sorgfältig gebildete Gegenmeinung geben können. Eventuelle Entscheidungen über etwaige Handlungsoptionen werden aus der unterschiedlichen Schwerpunktsetzung der jeweiligen Meinung heraus getroffen werden müssen. So kann es zu sachgerechten Kompromissen kommen, so funktioniert unsere Gesellschaft.

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Die sozialromantische ALG-1-Lüge

„Ja, klar! Ist doch nur gerecht, wenn diejenigen, die länger eingezahlt haben, auch länger ALG-1 beziehen, bevor sie in den Hartz-4-Bezug abrutschen.“ Beck fordert´s vehement, die Union ziert sich ein Weilchen. Was war das nicht wieder für ein politisches Bohey. Jetzt, nach der Beschlussfassung werden sich die Koalitionäre gegenseitig auf die Schulter geklopft haben. „Haben wir die Bürger doch wieder super verarscht und die meisten haben´s nicht mal gemerkt. Gnihihi.“

Schauen wir uns mal einen theoretischen Fall an. Alfons L. ist Mitte 40, verheiratet und hat drei Kinder. Seine älteste Tochter ist 15, die beiden Jüngeren 8 und 12 Jahre alt. Alfons ist Alleinverdiener und hat entsprechend die günstigste Steuerklasse. Er hat die Fachhochschule besucht und arbeitet im mittleren Management, steht also in der Hierarchie schon relativ weit oben. Er weiß, dass es den meisten Anderen, wenn sie überhaupt noch Arbeit haben, finanziell schlechter geht als ihm.

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Die bedingungslose Kapitulation der Vernunft

Unser Bundestag beschließt die Wiedereinführung des Überwachungsstaates. Jeder zehnte erwachsene Deutsche steht vor dem finanziellen Ruin,  Westerwelle faselt was von zuviel DDR in Deutschland und das spanische Verfassungsgericht schafft die Strafbarkeit der Leugnung des Holocaust ab und deklariert sie als Ausdruck der Meinungsfreiheit. Peek & Cloppenburg muss Kinderjeans zurückrufen, weil sie krebsfördernde Farbstoffe enthalten und in dem beliebten Kleinkinderspielzeug Bindeez wird die Vergewaltigungsdroge GHB festgestellt. In Finnland dreht wieder einer komplett durch und erschießt zuviele Menschen.

Auf der Sonnenseite des Lebens hingegen steht zB Charles Prince, der Ex-Chef der Citigroup, der trotz seiner Verantwortung für Milliardenverluste noch eine Abschiedsprämie von 40 Millionen kassieren wird. Auch in Deutschland geht es einem Zehntel der Bevölkerung richtig gut. Es verfügt nämlich über zwei Drittel des gesamten Vermögens. Daran wollen auch die Politiker teilhaben und beschließen, sich demnächst wieder einen ordentlichen Schluck aus der Diätenpulle zu genehmigen. Der Benzinpreis treibt immer neuen Rekorden entgegen, Merkel verweigert, anders als andere Regierungschefs in Europa aber eine Einmischung und die Koalitionsrunde beschließt, keine Änderungen an der fast weggekürzten Pendlerpauschale vorzunehmen. Indes erhöhen die Fluglinien munter ihre Kerosinzuschläge, Politiker salbadern was von „Auto stehen lassen“, während sie in ihre Dienstkarossen steigen und die Energiebranche sabbert schon vor Erregung ob der kommenden Bilanzgewinne.

All das sind Nachrichtenmeldungen der letzten paar Tage und wenn es mich nicht so runterziehen würde, hätte ich noch sicherlich ein Dutzend weitere, thematisch passend in dieses kleine Zustandsbild des „Standorts Deutschland“ einfügen können. Wann hat eigentlich der gesamtgesellschaftliche Konsens, dass der Mensch im Mittelpunkt aller Betrachtungen stehen muss, aufgehört zu existieren? Irgendwie ist das an mir vorbei gegangen…

Devid und Googliath ganz unbiblisch

Wieder wird eine Sau durch Blogdorf getrieben. An der Ausdrucksweise manch eines selbst ernannten Blogwarts kann man gar erkennen, dass die ein oder andere Sau hier ihre Artgenossen treibt. Wie widerlich. Da ist ja dieser Typ aus Rothenburg noch ein Sympathieträger. Von Freude bis Wut rangieren die Emotionen, die in den letzten zwei Tagen auf hunderten deutscher Blogs und international in noch größerem Umfang zum Ausdruck gebracht wurden und noch werden. Bevor ich mich der Bewertung dieses neuerlichen Sautreibens hingebe, hier noch einmal kurz der Grund für die Aufregung.

Google hat in zwei Nacht- und Nebelaktionen eine Neubewertung der Pageranks für eine große Zahl von Websites, vornehmlich, aber nicht nur, Blogs durchgeführt. Durchweg scheint es dabei zu einer Abwertung um bis zu drei Punkte gekommen zu sein. In Deutschland ist beispielsweise die Netzeitung von PR 6 auf PR 4 gefallen, steht also jetzt auf dem Pagerank, den bis zur „Bereinigungsaktion“ auch blogmanufaktur.de innehatte. blogmanufaktur.de wurde seitens Google von PR 4 auf PR 3 „angepasst“.

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Physikerin?

Eine Computer-Festplatte darf kein Raum sein, in dem ein Terrorist tun und lassen kann was er will, ohne überwacht zu werden.
[Merkel auf dem Deutschlandtag der JU]

Interessante Ansicht einer Physikerin, die nebenbei auch noch Bundeskanzlerin ist. Damit dürfte sie endgültig bewiesen haben, dass sie nicht nur für den Job der Kanzlerin ungeeignet ist. Sollen die echten Physiker mal froh sein, dass Frau Merkel nicht mehr mitforschen will…

Und politisch noch hintendran, die kommende Aussage 2010: „Eine Synapse darf kein Raum sein, in dem ein Terrorist tun und lassen kann was er will, ohne überwacht zu werden.“

ERNEUERUNG!

Wer macht sowas?

Kennen Sie das? Sie hören Stories über zB Finanzbeamte, Gerichtsvollzieher, Mitarbeiter von Ausländerbehörden und andere Skurrilitäten. Jedesmal fragen Sie sich: „Wer macht sowas? Wer nimmt um Himmels Willen einen solchen Job an?“

Ich frage weiter: Sind das ganz normale Menschen, sind das arme Geschöpfe, die halt keinen anderen Job bekommen oder ist es nicht doch wahrscheinlicher zu vermuten, dass sich in der Berufswahl ein Charakter manifestiert. Mit anderen Worten: Ist es nicht doch so, dass Axxxxlxxxjobs auch vorzugsweise von Axxxxlxxxern ausgeübt werden?

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Journalism sucks

Die WELT liefert ein weiteres schönes Beispiel für den Niedergang des Journalismus in Deutschland. Amerikanische Verhältnisse sind nicht nur nicht mehr fern, sondern mittlerweile etabliert.

„Ich glaube, er war einfach überfordert“, sagt die Ex-Moderatorin der „Bild“-Zeitung. „Was letztlich daraus wurde, hat Johannes Kerner ganz allein zu verantworten.“ Herman weiter: „Ich hatte die ganze Zeit vorher überlegt, ob ich selbst das Studio verlasse. Aber ich befürchtete den Vorwurf, dass ich ausweichen oder mich nicht stellen würde“, sagt die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin. „Als Johannes Kerner mich dann verabschiedete, war ich auch ein Stück erleichtert – weil damit ein fast einstündiges Entsetzen beendet wurde.“

Soweit das, was die WELT zitiert. Abgesehen davon, dass ich BILD niemals als Quelle akzeptieren würde, sind die Aussagen, so sie denn stimmen, nichts, was man nicht erwartet hätte. Ich würde sie sogar als sehr moderat bezeichnen, wenn man dagegen hält, was sich JBK in seiner Quotengeilheit erlaubt hat.

Dennoch titelt die WELT: „Eva Herman geht auf Johannes B. Kerner los“

Es wird in den letzten Tagen häufig vom angeblich mangelnden Niveau der Frau Herman geschrieben, auch und gerade von den großen Publikumsmedien. Ich gebe dazu einfach mal den ebenfalls vergleichsweise moderaten Tipp: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“

Wieder ein schönes Beispiel für Medienselbstüberschätzung

„Karriere kurz vor dem Ende!“ titelten alle Nachrichtenwebsites anlässlich der Vorstellung der aktuellen Single von Britney Spears. Jetzt nach der Veröffentlichung selbiger zeigt sich deutlich, wer darüber entscheidet, ob Karrieren zu Ende sind oder eben nicht. Und der Konsument hat entschieden, dass die Karriere der Britney Spears nicht – wie von den Medien gewünscht – beendet ist. In Kanada stieg „Gimme More“ auf Platz 1, in den USA auf Platz 3 ein. Misserfolg sieht anders aus.

Bevor jemand versucht, mit mir hier inhaltlich über die Qualität der Musik der Frau Spears zu diskutieren:  Darum geht es nicht! Ich kaufe den Kram sicherlich nicht. Mir geht es lediglich darum, mit Genugtuung erwähnen zu können, dass unsere hochgelobten Medien sich wieder mal geirrt, respektive sogar ihren Einfluss überschätzt haben. Arrogantes Journalistenpack, das.

Olbertz is none of my friends

Inhaltlich, natürlich. Persönlich kenn ich ihn ja nicht. Wahrscheinlich ist er gar ein tofter Typ, mit dem man tierisch einen saufen gehen kann. Vielleicht auch nicht.

Schon zwei Mal habe ich Herrn Olbertz in diesem Blog erwähnt und beide Male war´s – ähm – nicht reineweg positiv. Ein Mal habe ich Olbertz sogar im Don Arschlfonso-Blog kritisiert. Ja Junge, da wär der A. aber bald abgegangen wie ein Fonso! (Also gut. Eigentlich wie immer…)

Jetzt hat sich also eben jener Herr Olbertz unnötigerweise bemüßigt gefühlt, seine unendliche Weisheit über dem bloggenden Volke auszuschütten und uns allen hier draußen zu erklären, wie man unter Beherzigung seiner 6 Thesen (Luther lässt allerdings nur ganz am Rande grüßen) zu einem besseren Blogger wird. Bock zum Gärtner? Soll doch er erstmal selber zu einem besseren Blogger werden. Bloggt fast nie und wenn doch, dann – sagen wir – … nix dazu …

Dann inhaltlich. „Ignoriert Eure Statistiken“, „Habt keine Angst vor Google“. Und sowas von einem Betreiber eines Blogstatistikdienstes. Wurgs. Am symphatischesten dann noch der Punkt 6: „Lasst Euch nichts vorschreiben.“ Genauso werde ich es machen, Herr Kollege Besserwisserblogger!