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Twitter, Rivva, Real Time Web, Micromoney, Blogbashing, Air und das Aus für RSS

Babylon is fallen, is fallen, that great cityDie letzten Webwochen waren turbulent. Ich staunte so manches Mal schon beim ersten Lesen und noch mehr beim zweiten. Dabei ging es teilweise um weniger spektakuläre Ereignisse, wie die Einstellung der Medienlese oder das „Ende“ von Rivva. Teilweise wurde aber auch Existenzielles diskutiert, etwa ob die Googlesuche demnächst abtritt oder ob der Journalismus nun doch stirbt. Zeitgleich sollten angeblich auch die Blogs sterben. Wegen Twitter.

Aber eins nach dem anderen (at Dr. Web).

Creative Commons License photo credit: Desmond Kavanagh

Qualitätsjournalismus again

Ausgerechnet dieser Tage, inmitten einer heißeren Phase des Streites zwischen bloggenden Journalisten und Journalisten um die Deutungshoheit über den Begriff „Qualität“ liefern die „etablierten“, „klassischen“ – oder wes Begriffs auch immer man sich zur Charakterisierung ihrer bedienen möge – Medien einen „Qualitätsnachweis“ nach dem anderen ab.

Just am gestrigen Abend durchschmökerte ich den FOCUS vom 14.01.2008. Ich weiß, dass man dies grundsätzlich nicht tun sollte, aber ich wollte nicht das Dschungelcamp schauen und der Bahnhofsbuchhändler meines Vertrauens hatte den neuen Spiegel noch nicht da. Na, jedenfalls stieß ich irgendwann auf die in Blogdorf natürlich mittlerweile ebenfalls bekannte Meldung, dass Gerhard Schröder vor der Hamburger Bürgerschaftswahl 1997 ganz ähnliche Töne hat erklingen lassen, als dieser Tage Roland Koch. Er verkündete nämlich:

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Meldung des Tages

TNT und Hermes ziehen sich wegen des Mindestlohns aus der Briefzustellung zurück. Gut so!

Denn das kann doch nur bedeuten, dass das einzig Innovative am Zustellkonzepet dieser beiden – ähm – Unternehmen die Auszahlung von Hungerlöhnen an ihre Mitarbeiter sein sollte. „Höhö. Wir zahlen einfach nur die Hälfte dessen, was die Post zahlt. Schon sind wir billiger.“ Super!

Und super, dass es nicht geklappt hat.

Journalism sucks

Die WELT liefert ein weiteres schönes Beispiel für den Niedergang des Journalismus in Deutschland. Amerikanische Verhältnisse sind nicht nur nicht mehr fern, sondern mittlerweile etabliert.

„Ich glaube, er war einfach überfordert“, sagt die Ex-Moderatorin der „Bild“-Zeitung. „Was letztlich daraus wurde, hat Johannes Kerner ganz allein zu verantworten.“ Herman weiter: „Ich hatte die ganze Zeit vorher überlegt, ob ich selbst das Studio verlasse. Aber ich befürchtete den Vorwurf, dass ich ausweichen oder mich nicht stellen würde“, sagt die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin. „Als Johannes Kerner mich dann verabschiedete, war ich auch ein Stück erleichtert – weil damit ein fast einstündiges Entsetzen beendet wurde.“

Soweit das, was die WELT zitiert. Abgesehen davon, dass ich BILD niemals als Quelle akzeptieren würde, sind die Aussagen, so sie denn stimmen, nichts, was man nicht erwartet hätte. Ich würde sie sogar als sehr moderat bezeichnen, wenn man dagegen hält, was sich JBK in seiner Quotengeilheit erlaubt hat.

Dennoch titelt die WELT: „Eva Herman geht auf Johannes B. Kerner los“

Es wird in den letzten Tagen häufig vom angeblich mangelnden Niveau der Frau Herman geschrieben, auch und gerade von den großen Publikumsmedien. Ich gebe dazu einfach mal den ebenfalls vergleichsweise moderaten Tipp: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“

Eva Herman

An sich wollte ich mich hierzu nicht äußern, aber da das Thema bei Technorati ganz oben steht, muss ich es doch tun… Spaß beiseite. Ich habe gestern den blonden Kerner gesehen und mich gewundert. Nicht über Eva Herman, sondern über die Vehemenz, mit der Kerner, sowie die – als sie merkte, sie ist auf dem Pfad der Zustimmung – plötzlich sehr agile Schreinemakers, die hohle Nuss, Eva Herman in die rechte Ecke stellen und am besten dort anbinden wollte, weil Frau Herman doch ums Verrecken nicht dort stehen bleiben wollte.

Als Frau Herman dann jedoch jeglichen Propagandatechniken des blonden und blauäugigen Gastgebers trotzte, blieb diesem nur der Rausschmiss um sein Gesicht zu wahren. Zu diesen Techniken habe ich schon einmal einen Artikel verfasst, den ich mal als Grundlagenwissen empfehlen möchte.

Alle wirklich Interessierten folgen den Links in dem folgenden Zitat, entnommen der Homepage der Frau Herman. Und wer dann immer noch von rechtsradikalem Gedankengut faseln will, der kann das gern tun. Hitler war schließlich auch unbelehrbar. Das geht vielen Menschen so.

Seit mehr als zwei Wochen wird mir öffentlich vorgeworfen, ich hätte mich über die Familienpolitik im Dritten Reich lobend geäußert.

Dies ist erweislich falsch. Vielmehr habe ich gesagt, dass wir das Bild der Mutter wieder wertschätzen lernen müssen, das ja leider mit dem Nationalsozialismus und der 68er Bewegung abgeschafft wurde
( Download: Originalzitat als mp3 / Download: Originalzitat als pdf ). Ich habe mich also nie „lobend“ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheue ich rechtsradikales Gedankengut und habe das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.

Obwohl mein Verleger und auch ich mehrfach auf die falsche Darstellung hingewiesen hatten, wurden diese falschen Aussagen bundesweit und über die Grenzen hinaus veröffentlicht.
In den Tagen nach dem 7. September 2007 erschienen in fast allen deutschen und vielen ausländischen Medien Berichte, ich hätte auf der Pressekonferenz am 6. September in Berlin die Familienpolitik des Nationalsozialismus gelobt. Aus dem Mitschnitt der Pressekonferenz
( Download: Originalzitat als mp3 / Download: Originalzitat als pdf ) geht indes das Gegenteil hervor.

Don Alphonso interpretiert das StGB

und freut sich dabei ein zweites Loch in den Hintern. Es geht um das Thema Ekelvideos für StudiVZ, die angeblich im Holtzbrinck-Auftrag von der Agentur ARS produziert worden und in der Tat der allerletzte Dreck sind. Alphons und/oder seine Schergen haben leicht bearbeitete Versionen der Videos unter Boocompany zur Besichtigung eingebunden. Offenbar hat diese Aktion bei Agentur und Auftraggeber zu hektischer Betriebsamkeit und der Einschaltung von „Juristen“ (dieses Wort geht mir immer schwer über die Tasten) geführt, um die bösen Blogger an der Verbreitung der für die Verbreitung bestimmten Videos zu hindern. Man will nicht, dass alle sehen, was eigentlich alle sehen sollten. Na ja, verstehe das wer will.

Heute morgen überrascht Alphonso Meier dann mit der Aussage, dass das StGB ein Freund sei und zitiert ausführlich den § 131 selbigen Gesetzbuches. Danach soll es laut Alphons den Erstellern der Videos wohl bald an den Kragen gehen. Vor lauter Freude hat der gute Alphons allerdings einen Punkt vergessen zu reflektieren. Es heißt nämlich:

* (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.

Tscha, min Jung. Wenn datt man nich nach hinten losgeht…

Große Sorge um Summerbabes Zukunft

Summerbabe ist kein Pseudonym für ein hübsches Mädchen. Summerbabe ist auch kein preisgekröntes Rennpferd. Aber Summerbabe ist ein Tier, genau genommen ein Schwein. Ein perverses noch dazu. Summerbabe ist der Nickname, unter dem sich der 20jährige Philipp J. (leider kenne ich den vollen Nachnamen nicht!) bei der 15jährigen Nadine aus Wetter bei Hagen in Nordrhein-Westfalen bekannt und beliebt gemacht hat.

Nadine hielt die Chatbekanntschaft Summerbabe für ein Mädchen. Philipp J. Summerbabe spionierte Nadine über Monate hinweg aus und erschien in der Nacht des 20. August 2006, Nadines Eltern waren nicht zuhause, vor ihrer Tür. Als Nadine bemerkte, dass Summerbabe mitnichten ein Mädchen ist, begann sie zu schreien, was Summerbabe mit drei harten Schlägen einer Stabtaschenlampe auf Nadines Kopf quittierte. Als Nadine darauf hin stark zu bluten begann, dachte sich Summerbabe, es sei wohl besser, sie jetzt zu töten. Also riss er ein Telefonkabel aus der Wand und erwürgte die 15jährige. Um ganz sicher zu gehen, dass sie auch wirklich tot sein würde, besorgte er sich noch ein Küchenmesser und stach mindestens 12 Mal auf Nadine ein.

Jetzt hat das Hagener Landgericht das 20jährige Summerbabe Philipp J. zu 10 Jahren Haft verurteilt. 10 Jahre? Ja, denn das Gericht urteilte nach dem Jugendstrafrecht. Ist doch verständlich, schließlich ist brutaler Mord aus sexuellen Beweggründen ein typisches Jugendlichendelikt. Außerdem verurteilte das Gericht Summerbabe zur Übernahme der Kosten der Opferanwälte.

Hiergegen will Summerbabes Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Neuhaus, allerdings Rechtsmittel einlegen. Denn: „Damit würden gut 35.000 Euro Kosten auf Philipp J. zukommen. Das wäre kein guter Start in seine neue Zukunft.“ Ist klar, oder? Die Hinterbliebenen des Opfers, welches durch Summerbabe hingeschlachtet wurde, sollen die Rechtskosten, die sie ursächlich durch Summerbabe hatten, mal schön selbst bezahlen, weil Summerbabe Philipp ansonsten einer nicht so rosigen finanziellen „neuen Zukunft“ entgegensehen würde.

Damit erreicht meine Verachtung für Vertreter der Advokatenzunft das nächste Level auf der nach oben anscheinend offenen Ekelskala. Mein Appell richtet sich an die Mithäftlinge. Jungs, der nennt sich Summerbabe. Der will´s doch! Lasst ihn nicht hängen.

Neue Waffen in Blogdorf

Blogdorf ist ein ganz besonderes Fleckchen im Universum. Ein bisschen so wie Amerika. Ältere Bewohner fühlen sich als Entdecker, Eroberer und irgendwie auch als Eigentümer. Dazu gehört die Berechtigung, Waffen zu tragen und Regeln zu postulieren. Die Waffen sind natürlich nicht aus Metall, aber töten können sie auch. Leider ist Blogdorf im Vergleich zu Amerika noch weit von jeglichen zivilisatorischen Errungenschaften entfernt. Hier gilt noch das Faustrecht verbaler Prägung. In der Vergangenheit spielten die Bewohner Blogdorfs zum Zwecke der Zerstreuung und zur Festlegung der internen Hackordnung gern das beliebte Spiel „Sautreiben“. Aber dieses klassische Sautreiben gibt´s wohl nicht mehr.

Weiterlesen im Blogwatch bei Germanblogs >>

Niemand hat´s bemerkt

Nebenan ist ein sehr weitläufiges Kindergartengelände. Unmittelbar (!)  angrenzend befindet sich die Wohnung des katholischen Pfaffen. Schräg gegenüber (5 Meter Luftlinie) befindet sich ein Wohnblock mit gut zwei Dutzend Eigentumswohnungen, Balkons alle auf den Kiga gerichtet. Direkt neben dem Kiga-Gebäude befindet sich ein recht exklusives Wohngebäude mit drei sehr großen Wohnungen (ebenfalls max. 5 Meter entfernt) . Meine Bude ist am weitesten weg (ungefähr 50 Meter).

Vor etwas über einer Stunde krachte es massiv und mehrfach auf dem Kiga-Gelände. Sämtliche Bewegungsmelder reagierten und tauchten die Umgebung in hellstes Tageslicht.  Als die Geräusche nach mehreren Minuten immer noch nicht abebbten, machte ich mich auf den Weg, zu checken, was da wohl passiert sein könnte. Die auf ihren Balkonen sitzenden näheren Nachbarn würdigten das Geschehen nicht mal eines Blickes.

Am Kiga angekommen stellte ich fest, dass irgendwelche Idioten sämtliche Fenster samt Außentüren eingeschlagen hatten. Der Lärm muss in unmittelbarer, also Balkonnähe noch viel extremer gewesen sein. Ich verständigte die Polizei. „Komisch“, sagte der Polizist, „wir haben aus nächster Umgebung keine Meldung erhalten.“ Er klang ungläubig, wahrscheinlich hielt er mich für einen Spaßmacher. Das Misstrauen in seiner Stimme war unüberhörbar. „Schicken Sie doch einfach einen Wagen vorbei“, schnauzte ich, „Die Wache ist doch nur dreihundert Meter entfernt. Und dann gucken Sie sich das selber an!“

Eine Viertelstunde später (man muss schließlich sicherstellen, dass kein Täter mehr vor Ort ist, sonst riskiert man ja noch eins auf´s Maul) tauchten die Freunde in Grün dann auf. Die Balkonierer schauten interessiert rüber. Natürlich hatten sie vorher nichts gehört, nichts gesehen.

Wenn dann aber ein Kind verschwindet ist das Gejammer groß. Wie konnte das passieren? Wir waren doch alle da. Die Krux ist, dass sich keine Sau mehr dafür interessiert, was dem Nachbarn widerfährt. So wird die Welt wesentlich unsicherer, als sie eigentlich sein müsste.  Schade drum…

Erzkatholischer Fundamentalismus

Es ist mir klar, dass dieser Beitragstitel nicht eben ein gemäßigter ist, aber anders kann ich nicht bezeichnen, was sich das Bistum Hildesheim gegenüber einer Braunschweiger Religionslehrerin geleistet hat. Sie wurde entlassen, weil sie unterrichtete. (Kein Wunder, dass Lehrer damit immer vorsichtiger werden. Manch einer mag ja schon überhaupt keinen Unterricht mehr erteilen.)

Weiterlesen im Bildungsblog bei Germanblogs, wo die fundamentalen Erkenntnisse lauern >>

Süddeutsche Zeitung

Mensch, dachte ich mir heute. Die ZEIT kostet fastes Doppelte. Nimm mal die Süddeutsche, die hat ja auch einen ganz guten Ruf. Ich saches nur ungern, aber ich saches dennoch: Die kaufe ich nie wieder. Nur arrogante Schreiberlinge arroganter Texte ohne Informationswert. Hat mich nicht angesprochen, aber dafür angekotzt. Mach ma zu den Verlag, da.

CS3 Web Premium v3 WIN UPSL DVDWeb Premium Grp

Nee Adobes. Kann ich schon verstehen. Kostet ja auch nur um die 2.000 Schleifen, da muss man nicht erläutern, was das genau ist. Auch die Amazonen scheinen auf den Spontankäufer A. Hnungslos zu setzen. Dafür erfährt man, dass die Packung 259 Gramm wiegt. Kaufentscheidend, geradezu.

Kennt sich jemand von Euch aus? Ich will eine Vollversion von CS3 Web Premium kaufen, ohne AbküFi und Unsicherheiten.

Turzistisches eBay-Erlebnis

Ich versteigerte ein Handy. Höchstbieter hakki_bulut (names have been changed to protect the innocent). Hakki_bulut schreibt:

Habbisch konkräd Handy von Disch fettschtaigat. Probläm iss, das isch moment kein Geld habä, fur um die Handy sum bizahlen. In 3 Wochen isch krigg mein lohn unn kan isch dann die Handy bizahlen. Iss dä okä fur disch?

Mit dickem Hals, aber freundlich schreibe ich:

Auch wenn ich es nicht so toll finde, dass Sie Waren ersteigern, die Sie nicht bezahlen können, bin ich bereit, Ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn Sie also in drei Wochen Lohn erhalten haben, bezahlen Sie den Kaufpreis und ich sende Ihnen dann das Handy zu.

Jetzt wird´s lustig. Hakki-Bulut:

Isch far in 3 Tagen in Ulaup unn brouch dem Handy dafur dringt. So wär es gut, wenn Du mir dem Handy sofort zuschick könnst, weil sons isch dem nich mitnehm kann. Danke. Bizahlung kommt dann späta.

Ich wieder:

Tut mir leid, Hakki_Bulut. Aber Sie können doch nicht im Ernst erwarten, dass ich jetzt auch noch im Vorhinein die Ware versende. Das werde ich nicht tun! Erst Geld, dann Ware, wie vereinbart.

Hakki_Bulut:

Du gloubst wohl isch lüge. Isch bin ehrenhafte Man. Du beleidischt meine Ere. Denk an Bewertung. Isch werde schlescht bewerten wenn Du nischt sendest.

Ich habe nicht gesendet. Er hat schlecht bewertet. Ich auch. Übrigens hat er nie gezahlt.

Wir erfinden neue Krankheiten!

In den letzten Tagen habe ich mich ja desöfteren zum vermeintlichen Profijournalismus geäußert. Das Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ bestätigt meine Aussagen nicht nur, sondern zeigt sogar, dass meine Bewertungen noch viel zu moderat waren. Die Profijournalisten vom New Scientist haben nämlich investigativ ermittelt, dass die Recherche- und Kommunikationsmöglichkeiten des Internet eine ganze Vielfalt neuer Süchte und Krankheiten hervor gebracht haben. Hier kommen ein paar der vermeintlichen Süchte/Krankheiten:

Weiterlesen im Digital-Life-Blog bei GB >>

A Devil Called Bürgerjournalismus

Ausgerechnet so ein Redakteur unseres hiesigen Lokalblättchens erdreistet sich doch dieser Tage, seine Meinung zum „Bürgerjournalismus“ in die mehr oder weniger desinteressierte Öffentlichkeit zu schreiben. Schon die Wortwahl und das Umfeld, in das Herr Redakteur seine Tiraden bettet, lassen seine Geringschätzung den Bürgerjournalisten gegenüber klar zu Tage treten.

Weiterlesen im Digitallifeblog bei GB >>

Falsche Email-Adressen oder Anonymizer…

… solltet Ihr unbedingt benutzen, wenn Ihr Euch zu Kommentaren an der Blogbar, der heruntergekommenen Hafenkneipe des Großkotzes Don Alphonso (aka Rainer Meyer) und seiner Jubelperser (Abteilungsleiter: Mr. Pedigree) hinreißen lasst. Soweit Ihr allerdings Herrn Meyer verbal das Rektum hinhaltet und ruft „Nimm mich!“ kann Euch nichts passieren. Diejenigen unter Euch, die dem Alphonso also devot ergeben sind, brauchen nicht weiter zu lesen.

Jene aber, die es wagen, dem Herrscher nicht zu huldigen, sind nach Meyers Sprachgebrauch „Spammer“. Im besten Fall werden sie gelöscht, damit der Jubelverlauf der Kommentare, der in Richtung des jeweiligen Artikelziels „hinmoderiert“ ist, nicht gestört wird. Leider belässt es Herr Meyer (Was sagt eigentlich Mr. Pedigree, der bleiche Kai, dazu?) in manchen Fällen nicht dabei. Dann kann Euch auch folgendes passieren:

Zwangsouting im Rebellenmarkt

Die Unkenntlichmachung von IP und Emailadresse habe ich vorgenommen. Bei Herrn Meyer kann sich der Interessierte die echten Daten abholen.

Dabei gibt sich das Kommentarfeld diesbezüglich blogtypisch harmlos. Die Emailadresse wird nicht dargestellt, heißt es da:

Unverdächtiges Kommentatformular

Wundern darf man sich über derlei Verhaltensweisen des selbsternannten Blogwarts Rainer Meyer nicht. Schließlich ist er Propagandaspezialist. Man sollte allerdings darauf vorbereitet sein.

Ich hab schon wieder´n Glos im Hals!

Kein Wunder, dass ich würgen muss, wenn ich dem Müllermeister Glos, der seit 30 Jahren nicht mehr arbeitet, weil seither MdB, beim Absondern seiner unausgereiften Rudimentärkonzepte zuhören muss. Der werte Herr Bundeswirtschaftsminister ist immer gut dafür, ungefiltert Wirtschaftsforderungen nach zu plappern. Versteht er vielleicht sein Amt als Wirtschaftsminister falsch, schon rein begrifflich?

Weiterlesen auf dem Politiblog bei GB >>

Zensur, Propaganda und Don Alphonso aka Rainer Meyer

Zensur (Informationskontrolle) ist ein Verfahren … , um … unerwünschte Aussagen zu unterdrücken bzw. dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Aussagen in Umlauf kommen. Vor allem … Meinungsäußerungen sind Gegenstände der Zensur. Zensur dient überwiegend dem Ziel, … zu kontrollieren. Berühmte Beispiele für Zensur sind die Listen Verbotener Autoren im Dritten Reich oder die Bücherverbrennungen 1933. [Auszüge aus Wikipedia]

Noch ein paar Propagandatechniken hintendran [Quelle: Wikipedia]:

  • Erzeugung von Vorurteilen – aber auch: Diskreditierung missliebiger Urteile als Vorurteil
  • Vage oder mehrdeutige Aussagen (Erzeugung von Zweifeln bzw. Assoziationen)
  • Schuldzuweisungen, Präsentation von Sündenböcken, Angriff auf die Persönlichkeit der Gegner.
  • Explizite Behauptungen mit unwahrem oder willkürlich gewichtetem Inhalt
  • Insistierende Wiederholung, die nahe legen soll, am Ende sei doch etwas an der Sache dran.

Propaganda und Zensur sind beliebte Standardinstrumente totalitärer Systeme, weshalb es in Deutschland, nicht zuletzt aufgrund der Nazivergangenheit, eine starke öffentliche Ablehnung gegen diese Maßnahmen gibt. Umso erstaunlicher ist es dann, wenn man feststellen muss, dass Menschen, die sich gern als Watchdogs, Sittenwächter und auch ansonsten moralische Instanzen aufpumpen, hemmungslos von genau diesen Instrumenten Gebrauch machen.

Mittlerweile dürfte sich in Bloggersdorf ja der von Don Alphonso propagandistisch aufgepumpte „Skandal“ um Germanblogs herumgesprochen haben. Wie es sich für einen echten Propagandisten gehört, gibt Don Alphonso keine Ruhe und schreibt Beitrag um Beitrag zu dem Thema. Wahrer wird das Geschreibsel dadurch zwar nicht, aber der oberflächliche Leser wird sich denken „Wenn die Hunde bellen, ist es nicht weit bis zum Dorf.“ Schon Goebbels hat weiland mit diesen Vorgehensweisen totale Siege gefeiert.

Aber nicht nur hinsichtlich der Propagandatechniken, tritt Herr Don Alphonso in die Fußstapfen eines kleinen Mannes mit großer Schnauze, auch die konsequente Ausführung der Zensur hat sich Rainer Meyer bei zeitweilig erfolgreichen Einflussnehmern abgeschaut. In dem oben verlinkten Artikel schreibt Alphonso zum x-ten Male über den hinreichend bekannten Fall der PR-Mitteilungen einer Frau Wolff bei Germanblogs. Die Sache ist wahr, aber mitnichten ein Skandal, sondern lediglich eine korrekturbedürftige Verfehlung ohne nennenswerte Auswirkungen auf irgendwen oder irgendwas. Weil Rainer Meyer aka Don Alphonso wohl klar ist, dass es dünn ist, über etwas zum wiederholten Male zu schreiben, ohne Neuigkeiten benennen zu können, greift er zwei weitere Belanglosigkeiten heraus.

Erstens ist ihm aufgefallen, dass die Autorin Gerti Keller bei Germanblogs ihr eigenes Buch nennt. Das ist für den Obermoralisten Don Alphonso Rainer Meyer auch schon wieder ein Skandal. Schleichwerbung und was nicht alles. Dafür muss man derbe Beleidigungen hinnehmen. Ist ja wohl das Mindeste.

Zweitens will er Textspeier (ebenfalls Autor bei GB) aus dem DW-Wettbewerb Best Of Blogs kicken lassen, weil GB-Kollege Martin Kulik aufgerufen hat, für Textspeier zu voten. Textspeier hat sich mittlerweile auch zu Kommentaren an der Blogbar hinreißen lassen und wurde auf die übliche Weise beleidigt und beschimpft. Was Meyer aka Don Alphonso übersieht bzw. übersehen will und übersehen wissen will ist, dass es bei Publikumspreisen absolut üblich ist, zum Voting aufzurufen. Niemand nimmt je Anstoß daran. Zu anderen Anlässen wurden sogar über das Fernsehen Menschenmengen mobilisiert, um für einen Beitrag zu voten. Nehme man als Beispiel nur den Eurovision Song Contest.

Im Ergebnis muss man sagen. Drei Themen hat Don Alphonso aka Rainer Meyer in seinem neuesten Pamphlet verarbeitet (Wolff, Keller, Textspeier). Eins davon ist sattsam bekannt, zwei sind irrelevant. Darauf hin habe ich einen entsprechenden Kommentar in der Blogbar hinterlassen. Dieser wurde ruckzuck wegzensiert, denn der Hinweis stimmt zwar, gefiel aber den Machern der Blogbar nicht. Ob Don Alphonso aka Rainer Meyer den Kommentar selbst gelöscht hat oder ob er inzwischen auch den Seitenbetreiber Kai Pahl aka dogfood von den wunderbaren Möglichkeiten konsequenter Zensur überzeugen konnte, bleibt mal dahingestellt. Als ich verwundert feststellte, dass mein immerhin sachdienlicher und in keiner Weise moralisch anstößiger Kommentar gelöscht wurde, habe ich folgenden Kommentar verfasst (Screenshot aus der Blogbar), der ebenfalls sang- und klanglos im Orkus der propagandistischen Zensur verschwand.

Der Ruckzuck-Weg-Kommentarentferner schlug zu!

Möge sich jetzt jeder selbst eine Meinung darüber bilden, inwieweit ein Ankläger glaubwürdig und vor allem vertrauenswürdig ist, der mit den Mitteln propagandistischer Zensur agitiert. Eigentlich sollte gerade die deutsche Öffentlichkeit solchen Flötisten nicht mehr folgen wollen.

Nachtrag vom 03.11., 16.30 Uhr: Auch ein beliebtes Mittel der Manipulation ist es, bestehende Texte im Nachhinein zu ändern, ohne freilich, wie ich es hier zum Beispiel tue, diese Änderung des Ursprungstextes zB als Nachtrag oder sonstwie kenntlich zu machen. Ist noch jemand überrascht, dass Don Alphonso aka Rainer Meyer selbstverständlich auch solches leistet.

Der gute Rainer Meyer ändert die Texte, wie´s ihm beleibt, äh beliebt!

Nach „an der Blogbar serviert“ befand sich bisher ein Punkt. Der Nachsatz ist irgendwann seit gestern abend hinzugekommen und soll wohl sowas wie Transparenz hinsichtlich der Löschung meiner beiden Kommentare nachliefern. Was den Spamcharakter meiner Kommentare betrifft, bitte den ersten Screenshot betrachten…

Schwere Persönlichkeitsstörungen muss der haben, ganz schwere….