Schlagwort-Archive: Don Alphonso

Twitter, Rivva, Real Time Web, Micromoney, Blogbashing, Air und das Aus für RSS

Babylon is fallen, is fallen, that great cityDie letzten Webwochen waren turbulent. Ich staunte so manches Mal schon beim ersten Lesen und noch mehr beim zweiten. Dabei ging es teilweise um weniger spektakuläre Ereignisse, wie die Einstellung der Medienlese oder das „Ende“ von Rivva. Teilweise wurde aber auch Existenzielles diskutiert, etwa ob die Googlesuche demnächst abtritt oder ob der Journalismus nun doch stirbt. Zeitgleich sollten angeblich auch die Blogs sterben. Wegen Twitter.

Aber eins nach dem anderen (at Dr. Web).

Creative Commons License photo credit: Desmond Kavanagh

Trigami-Publications widerlich and things?

Konsequenterweise erweitert Trigami kontinuierlich sein Leistungsportfolio. Neben den bekannten Reviews gibt es jetzt auch Videoreviews, „nicht-öffentliche Reviews“, sowie neuerdings ein Produkt, das als Publications bezeichnet wird.

Bei den „Publications“ handelt es sich um ein Konzept, ähnlich den redaktionell gestalteten Textanzeigen, die man aus Tageszeitungen und Wochenmagazinen bereits seit Jahrzehnten kennt. Interessanterweise gilt diese Anzeigenform dort als etabliert. Bietet nun Trigami ein identisches Produkt, so ist das „widerlich“ und ein Teil, der sich gern als intellektuelle Elite betrachtende Blogosphäre überschlägt sich vor Ekel.

Was in der Tat als bedenklich zu betrachten ist, ist, die vom Thema Publications völlig losgelöste Problematik der Möglichkeit, dass Kunden den Blogger bewerten. Es ist nur logisch, dass sich schlecht bewertete oder nicht hinreichend bejubelte Kunden mittels Bloggerbewertung rächen. Man kennt das Phänomen zur Genüge von eBay. Gibst Du mir eine schlechte Bewertung, gebe ich Dir ebenfalls eine.

Auf diese Weise kann man als Kunde kritischen Bloggern schon ganz schön die Suppe versalzen. Auf Sicht gewinnen die Jubelblogger, die kritik- und recherchefrei jedweden Auftraggeber in den Himmel loben. Stichwort: „Heute will ich Euch mal eine tolle Website vorstellen…“ Dies dann noch gekoppelt mit den niedrigen Preisen, die für einen Jubelblogger erhoben werden, weil es sich zumeist um reichweitenschwache, dem Analphabetismus nahestehende Blogdilettanten handelt, und schon steht die kostengünstige PR-Maßnahme mit guten bis sehr guten Google-Effekten.

Nüchtern muss man sich aber darüber im Klaren sein, dass auch dieser Krug nur solange zum Brunnen geht, bis er bricht. Es kann natürlich sein, dass Trigami die Dauer bis zum Brechen des Kruges anders als andere einschätzt. Hoffentlich verschätzen sie sich dabei nicht…

Persönlich kann ich die ersten Effekte dieses Trends bereits am eigenen Blog erspüren. Der Honorarbetrag pro Beitrag steigt potenziell, die Zahl der Aufträge geht zurück. (Potenziell deshalb, weil er natürlich nur dann tatsächlich steigen würde, wenn es zu diesen Konditionen auch Aufträge gäbe, was aber mit der immer gleichen Begründung „Preis leider zu hoch“ nicht der Fall ist.)

Eins noch. Sporadisch wird ein Trigamiforum gefordert. Ein solches gibt es bereits in der Form der Gruppe „Trigami“ auf XING.

[Beitrag geschrieben auf ASUS Eee-PC unter Xandros und OpenOffice.Org Writer]

Gut, dass ein Blog nicht gedruckt wird, was Don Alphonso?

Unser lieber schlauchbootlippiger Bloggerkollege beschloss irgendwann in der gestrigen Nacht, wieder einen seiner geruchsintensiven Haufen auf Trigami hernieder gehen zu lassen. Schnell verspürten auch andere Kollegen erhöhte Darmtätigkeit. Alphonso scheint besser als ein Neda-Früchtewürfel zu wirken. Immer raus damit, wenn´s belastet.

Hintergrund: Schüler Matthias hat eine Ausschreibung für die Rezension eines Adult-Webcamservice bekommen, dabei ist er noch gar nicht volljährig.

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Eine Meinung ist ein hohes Gut

Man sollte sie sich daher sorgfältig bilden, Für und Wider abwägen, möglichst viele weitere Aspekte berücksichtigen und sie dann angemessen und mit der Möglichkeit der Konsensfindung äußern. Eine Meinungsäußerung sollte also in sich eine gewisse Qualität haben. Stets sollte man sich darüber im klaren sein, dass die geäußerte Meinung die Waffe der Demokratie ist. Meinungen sollen manipulieren, Mehrheiten schaffen, nützen oder schaden. Je nachdem von welcher Seite man schaut.

Jeder, der mit der Meinungsäußerung verantwortlich umgeht, wird daher ungefragt ein großes Maß an Fairness gegenüber dem Gegner walten lassen, denn letztlich wird es zu einer sorgfältig gebildeten Meinung meistens eine ebenso sorgfältig gebildete Gegenmeinung geben können. Eventuelle Entscheidungen über etwaige Handlungsoptionen werden aus der unterschiedlichen Schwerpunktsetzung der jeweiligen Meinung heraus getroffen werden müssen. So kann es zu sachgerechten Kompromissen kommen, so funktioniert unsere Gesellschaft.

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Don Alphonso droht Don Petereit

Ich durchsurfe meinen Feedreader und bleibe – wieder einmal – bei einer meiner derzeitigen Lieblingssites, den Jungs von F!XMBR hängen. Speziell Chris hat eine etwas radikale Art, die Dinge zu betrachten, und sorgt auf diese Weise stets für anregende Lektüre, ohne dabei die Völkermordrhetorik einer gewissen Schlauchbootlippe an den Tag zu legen.

Ich lese also interessiert den Artikel „Die Netzbeschmutzer sind wieder unterwegs„, in welchem Chris sich über eine besondere Dreistigkeit einiger SEO-Blogger aufregt. Diese haben wohl Listen zusammengestellt mit Blogs, die kein „nofollow“ in den Kommentaren setzen und empfehlen nun, diese Blogs zum kommerziellen Spamming zu verwenden. Ohne Frage eine Sauerei.

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Don Alphonso und die Technik

Man mag es ja kaum glauben, aber sieht es im Grunde doch recht häufig. Diejenigen mit der geringsten Kenne haben die größte Fresse. Auch Medienkrieger sind nicht automatisch qualifiziert, bloß weil sie glauben, sich äußern zu müssen. Und wer ist der größte Medienkrieger im Blogdorf? Genau, unser lieber D.A., dessen Pseudonym von Bloglaien häufig als Abkürzung für Darmausgang missverstanden wird.

Unter dem oben verlinkten Artikel regt sich der große D.A. heute über die „Trackbackspammer“ aus dem Trigami-Umfeld auf. Er schimpft sich die Seele aus dem Leib und kann es gar nicht fassen, dass dieser Schleim, der auf dem unterschichtigen Abschaum schwimmt, dieses Linknutten- und PRoletenpack seine schöne Blogbar trackbackt.

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Trigami: Wo ist das Problem?

Dieser Tage regen sich wieder die vereinigten Blogwarte des Landes über Trigami und deren Bloggerstamm auf. Pauschal werden gegen Bezahlung rezensierende Blogger als Prostituierte des Web bezeichnet. Kaufmichels, Linknutten und noch ein paar Wörter mehr, deren Verwendung weder Gutes in Sachen Bildung, noch in Sachen Anstand der Verwender vermuten lässt, werden von den radikaleren Gegnern, die sich selbst aber gern zur digitalen Boheme zählen, aus ihren Tastaturen geschraubt. Weniger radikale Gemüter beschränken sich auf die vehemente Feststellung, in ihren Blogs würde nix verkauft, da würden die Beiträge noch handgeklöppelt.

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Devid und Googliath ganz unbiblisch

Wieder wird eine Sau durch Blogdorf getrieben. An der Ausdrucksweise manch eines selbst ernannten Blogwarts kann man gar erkennen, dass die ein oder andere Sau hier ihre Artgenossen treibt. Wie widerlich. Da ist ja dieser Typ aus Rothenburg noch ein Sympathieträger. Von Freude bis Wut rangieren die Emotionen, die in den letzten zwei Tagen auf hunderten deutscher Blogs und international in noch größerem Umfang zum Ausdruck gebracht wurden und noch werden. Bevor ich mich der Bewertung dieses neuerlichen Sautreibens hingebe, hier noch einmal kurz der Grund für die Aufregung.

Google hat in zwei Nacht- und Nebelaktionen eine Neubewertung der Pageranks für eine große Zahl von Websites, vornehmlich, aber nicht nur, Blogs durchgeführt. Durchweg scheint es dabei zu einer Abwertung um bis zu drei Punkte gekommen zu sein. In Deutschland ist beispielsweise die Netzeitung von PR 6 auf PR 4 gefallen, steht also jetzt auf dem Pagerank, den bis zur „Bereinigungsaktion“ auch blogmanufaktur.de innehatte. blogmanufaktur.de wurde seitens Google von PR 4 auf PR 3 „angepasst“.

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Don Alphonso interpretiert das StGB

und freut sich dabei ein zweites Loch in den Hintern. Es geht um das Thema Ekelvideos für StudiVZ, die angeblich im Holtzbrinck-Auftrag von der Agentur ARS produziert worden und in der Tat der allerletzte Dreck sind. Alphons und/oder seine Schergen haben leicht bearbeitete Versionen der Videos unter Boocompany zur Besichtigung eingebunden. Offenbar hat diese Aktion bei Agentur und Auftraggeber zu hektischer Betriebsamkeit und der Einschaltung von „Juristen“ (dieses Wort geht mir immer schwer über die Tasten) geführt, um die bösen Blogger an der Verbreitung der für die Verbreitung bestimmten Videos zu hindern. Man will nicht, dass alle sehen, was eigentlich alle sehen sollten. Na ja, verstehe das wer will.

Heute morgen überrascht Alphonso Meier dann mit der Aussage, dass das StGB ein Freund sei und zitiert ausführlich den § 131 selbigen Gesetzbuches. Danach soll es laut Alphons den Erstellern der Videos wohl bald an den Kragen gehen. Vor lauter Freude hat der gute Alphons allerdings einen Punkt vergessen zu reflektieren. Es heißt nämlich:

* (2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.

Tscha, min Jung. Wenn datt man nich nach hinten losgeht…

Trigami

Eigentlich ist es meinem besonderen Freund Alphonso zu verdanken, dass ich mich letztlich zur Teilnahme am Trigami-Werbenetzwerk angemeldet habe. Seit Monaten schießt er bereits mit Beharrlichkeit gegen diesen Dienst. Und es gibt natürlich genug Jubelperser, die ihm da lemminglike folgen.

Vor kurzem hat auch mein geschätzter Kollege Textspeier/Kolumnistenschwein nach einem kurzen Intermezzo seinen Trigami-Account gelöscht. Ob dessen Entscheidung durch solche Sticheleien oder eher allgemeiner durch die damit einhergehende schlechte Stimmung, die sich in Teilen Blogdorfs gegen Trigami entwickelt hat, begünstigt wurde, kann ich nur vermuten.

Textspeier meint jedenfalls, kurzfristig dem Rausch des falschen Goldes erlegen zu sein. Auf seinem anderen Blog kommentiert er:

Und wer eine Rezension mit den Worten „Nun will ich Euch mal eine gute Seite vorstellen… “ beginnt, naja, dass hat mich eher nachdenklich gemacht.

Womit er sicher Recht hat. Allerdings verlangt Trigami ja nicht, dass man seine Beiträge so beginnt. Es liegt also an jedem Rezensenten, wie ehrlich, offen und kritisch er sich gegenüber einem zu rezensierenden Produkt verhält. Ich möchte beweisen, dass sowas funktionieren kann. Es werden also in nächster Zukunft hier „Trigami sponsored“-Artikel erscheinen.

Und wenn meine werte Leserschaft daran jeweils etwas Kritikwürdiges findet, so wird sie mir dies gewisslich per Kommentar unmissverständlich reindrücken! Worum ich hiermit auch ausdrücklich bitte!

Hebephrene Schizophrenie, BusinessNews, Germanblogs und die Blogbar

Von hebephrener Schizophrenie Betroffene fallen insbesondere wie folgt auf (aus Wikipedia):

Die hebephrene Schizophrenie führt zu einer flachen Stimmungslage ohne Schwingungsfähigkeit, teilweise resonanzlos, depressiv, ohne emotionale Wärme, dann wieder auffallend durch manchmal läppisch-heiteres oder überhaupt läppisches Benehmen, durch ein nicht nachfühlbares Lachen und eine Inadäquatheit zwischen äußerer Situation und Reaktion. Die Sprache der Erkrankten ist oft gekennzeichnet durch Assoziationslockerungen, durch Danebenreden (Antworten sind nur indirekt oder gar nicht mit der Frage verbunden) oder sogar auch bis zur Unverständlichkeit desorganisiert (Wortsalat,Schizophasie).

Die Verlagsgruppe Handelsblatt stellt die kostenlose Zeitung „BusinessNews“ ein. Die letzte Ausgabe erscheint diesen Freitag.

Die ebenfalls von Holtzbrinck betriebene Plattform Germanblogs hat sich soeben einer technischen Renovierung unterzogen und ist nach wie vor dabei, unverändert die anfangs ausgegebene Zielstellung zu verfolgen:

Unsere Themenblogs sollen sich zu attraktiven Online-Medien mit aktuellen und relevanten Inhalten entwickeln, die klassischen Medien Konkurrenz machen.

Der Rebell ohne Markt Don Alphonso Meyer von der Blogbar hat da was nicht verstanden. Er titelt nämlich: „Aus für BusinessNews: Und wieder helfen Blogs bei Holtzbrinck nicht weiter.“ und vermischt darin die Meldung zu BusinessNews, der Officezeitung, mit Spekulationen zu Germanblogs, die jedweder Grundlage entbehren. Richtig ist, dass in BusinessNews Anreißer zu Blogartikeln in den Germanblogs platziert wurden und derzeit noch werden. Insofern könnte man schon auf die verquere Idee kommen, dass selbst diese Anreißer BusinessNews nicht haben retten können und Blogs daher Holtzbrinck wieder nicht weiterhelfen konnten.

Dieser Zusammenhang wäre allerdings zumindest als assoziativ ziemlich locker, wenn nicht gar nur als Danebenreden zu bezeichnen.

Vanity Fair Online oder: Don Turi Alphonso Peter

Ich hatte niemals beabsichtigt, Vanity Fair Online zu besuchen, was im Wesentlichen daran liegt, dass ich schon das Printprodukt niemals vorhatte zu lesen. Gebt es für 10 Cent raus, ich werde es trotzdem nicht kaufen. (Ich hatte die ersten Ausgaben am Kiosk durchgeblättert. Nicht, dass mir jemand vorwirft, was der Bauer nicht kenne, lese er nicht…) Deshalb war ich auch überhaupt nicht darüber informiert, wer da was schreibt und wie. Hätte ich frühzeitig erfahren, dass Peter Turi, bekennender Alphonso-Fan, dort einen Medienblog betriebt, hätte ich sicherlich vor dessen Schließung desöfteren mal reingelesen. Jetzt ist es zu spät, Herr Gorbatschow. Kein Salz in die Wunde bitte. Danke!

Weiterlesen im Digitallife-Blog da drüben bei Germanblogs >>

Schlauchbootlippe returns

Wer von Ihnen will wissen, wie Schlauchbootlippe Don Alphonso aka Rainer Meyer wirklich aussieht? Nein, natürlich sieht er nicht so aus, wie auf den verschatteten Bildchen, die er selbst herzeigt. Immer am Kotflügel des GT und Mütze auf. Die Netzeitung hat ein Interview mit dem bloggenden Großkotz geführt und zur Bebilderung des dreiteiligen Gesprächs offenbar Privatbilder vom Alphons bekommen.

Nanu? Privatbilder? Haben die bei der Netzeitung keine Knipsen? Nee, der Don Alphonso hat wohl Wert darauf gelegt, dass man ihn im rechten Licht, also vorteilhaft zeigt. Wurgs. Das geht aber mächtig nach hinten los, Schlauchbootlippe. Wenn das wirklich die vorteilhaftesten Bilder von Dir sind, werde ich ab sofort mein abendliches Gebet um die Bitte erweitern, Dir nie persönlich zu begegnen. Das muss ja traumatisch sein.

Wer von Ihnen glaubt, einen unempfindlichen Magen zu haben, kann hier, hier und hier klicken. Wer zuviel Zeit hat, kann auch das Interview lesen. Ich sage dazu nur zweierlei. Egal ist die Lesereihenfolge der einzelnen Teile, nichts baut aufeinander auf. Und wenn Sie noch was Besseres zu tun haben, wie zB Rasenmähen oder Naseputzen, ist es auch kein Verlust, das Interview zu ignorieren.

Falsche Email-Adressen oder Anonymizer…

… solltet Ihr unbedingt benutzen, wenn Ihr Euch zu Kommentaren an der Blogbar, der heruntergekommenen Hafenkneipe des Großkotzes Don Alphonso (aka Rainer Meyer) und seiner Jubelperser (Abteilungsleiter: Mr. Pedigree) hinreißen lasst. Soweit Ihr allerdings Herrn Meyer verbal das Rektum hinhaltet und ruft „Nimm mich!“ kann Euch nichts passieren. Diejenigen unter Euch, die dem Alphonso also devot ergeben sind, brauchen nicht weiter zu lesen.

Jene aber, die es wagen, dem Herrscher nicht zu huldigen, sind nach Meyers Sprachgebrauch „Spammer“. Im besten Fall werden sie gelöscht, damit der Jubelverlauf der Kommentare, der in Richtung des jeweiligen Artikelziels „hinmoderiert“ ist, nicht gestört wird. Leider belässt es Herr Meyer (Was sagt eigentlich Mr. Pedigree, der bleiche Kai, dazu?) in manchen Fällen nicht dabei. Dann kann Euch auch folgendes passieren:

Zwangsouting im Rebellenmarkt

Die Unkenntlichmachung von IP und Emailadresse habe ich vorgenommen. Bei Herrn Meyer kann sich der Interessierte die echten Daten abholen.

Dabei gibt sich das Kommentarfeld diesbezüglich blogtypisch harmlos. Die Emailadresse wird nicht dargestellt, heißt es da:

Unverdächtiges Kommentatformular

Wundern darf man sich über derlei Verhaltensweisen des selbsternannten Blogwarts Rainer Meyer nicht. Schließlich ist er Propagandaspezialist. Man sollte allerdings darauf vorbereitet sein.

Zensur, Propaganda und Don Alphonso aka Rainer Meyer

Zensur (Informationskontrolle) ist ein Verfahren … , um … unerwünschte Aussagen zu unterdrücken bzw. dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Aussagen in Umlauf kommen. Vor allem … Meinungsäußerungen sind Gegenstände der Zensur. Zensur dient überwiegend dem Ziel, … zu kontrollieren. Berühmte Beispiele für Zensur sind die Listen Verbotener Autoren im Dritten Reich oder die Bücherverbrennungen 1933. [Auszüge aus Wikipedia]

Noch ein paar Propagandatechniken hintendran [Quelle: Wikipedia]:

  • Erzeugung von Vorurteilen – aber auch: Diskreditierung missliebiger Urteile als Vorurteil
  • Vage oder mehrdeutige Aussagen (Erzeugung von Zweifeln bzw. Assoziationen)
  • Schuldzuweisungen, Präsentation von Sündenböcken, Angriff auf die Persönlichkeit der Gegner.
  • Explizite Behauptungen mit unwahrem oder willkürlich gewichtetem Inhalt
  • Insistierende Wiederholung, die nahe legen soll, am Ende sei doch etwas an der Sache dran.

Propaganda und Zensur sind beliebte Standardinstrumente totalitärer Systeme, weshalb es in Deutschland, nicht zuletzt aufgrund der Nazivergangenheit, eine starke öffentliche Ablehnung gegen diese Maßnahmen gibt. Umso erstaunlicher ist es dann, wenn man feststellen muss, dass Menschen, die sich gern als Watchdogs, Sittenwächter und auch ansonsten moralische Instanzen aufpumpen, hemmungslos von genau diesen Instrumenten Gebrauch machen.

Mittlerweile dürfte sich in Bloggersdorf ja der von Don Alphonso propagandistisch aufgepumpte „Skandal“ um Germanblogs herumgesprochen haben. Wie es sich für einen echten Propagandisten gehört, gibt Don Alphonso keine Ruhe und schreibt Beitrag um Beitrag zu dem Thema. Wahrer wird das Geschreibsel dadurch zwar nicht, aber der oberflächliche Leser wird sich denken „Wenn die Hunde bellen, ist es nicht weit bis zum Dorf.“ Schon Goebbels hat weiland mit diesen Vorgehensweisen totale Siege gefeiert.

Aber nicht nur hinsichtlich der Propagandatechniken, tritt Herr Don Alphonso in die Fußstapfen eines kleinen Mannes mit großer Schnauze, auch die konsequente Ausführung der Zensur hat sich Rainer Meyer bei zeitweilig erfolgreichen Einflussnehmern abgeschaut. In dem oben verlinkten Artikel schreibt Alphonso zum x-ten Male über den hinreichend bekannten Fall der PR-Mitteilungen einer Frau Wolff bei Germanblogs. Die Sache ist wahr, aber mitnichten ein Skandal, sondern lediglich eine korrekturbedürftige Verfehlung ohne nennenswerte Auswirkungen auf irgendwen oder irgendwas. Weil Rainer Meyer aka Don Alphonso wohl klar ist, dass es dünn ist, über etwas zum wiederholten Male zu schreiben, ohne Neuigkeiten benennen zu können, greift er zwei weitere Belanglosigkeiten heraus.

Erstens ist ihm aufgefallen, dass die Autorin Gerti Keller bei Germanblogs ihr eigenes Buch nennt. Das ist für den Obermoralisten Don Alphonso Rainer Meyer auch schon wieder ein Skandal. Schleichwerbung und was nicht alles. Dafür muss man derbe Beleidigungen hinnehmen. Ist ja wohl das Mindeste.

Zweitens will er Textspeier (ebenfalls Autor bei GB) aus dem DW-Wettbewerb Best Of Blogs kicken lassen, weil GB-Kollege Martin Kulik aufgerufen hat, für Textspeier zu voten. Textspeier hat sich mittlerweile auch zu Kommentaren an der Blogbar hinreißen lassen und wurde auf die übliche Weise beleidigt und beschimpft. Was Meyer aka Don Alphonso übersieht bzw. übersehen will und übersehen wissen will ist, dass es bei Publikumspreisen absolut üblich ist, zum Voting aufzurufen. Niemand nimmt je Anstoß daran. Zu anderen Anlässen wurden sogar über das Fernsehen Menschenmengen mobilisiert, um für einen Beitrag zu voten. Nehme man als Beispiel nur den Eurovision Song Contest.

Im Ergebnis muss man sagen. Drei Themen hat Don Alphonso aka Rainer Meyer in seinem neuesten Pamphlet verarbeitet (Wolff, Keller, Textspeier). Eins davon ist sattsam bekannt, zwei sind irrelevant. Darauf hin habe ich einen entsprechenden Kommentar in der Blogbar hinterlassen. Dieser wurde ruckzuck wegzensiert, denn der Hinweis stimmt zwar, gefiel aber den Machern der Blogbar nicht. Ob Don Alphonso aka Rainer Meyer den Kommentar selbst gelöscht hat oder ob er inzwischen auch den Seitenbetreiber Kai Pahl aka dogfood von den wunderbaren Möglichkeiten konsequenter Zensur überzeugen konnte, bleibt mal dahingestellt. Als ich verwundert feststellte, dass mein immerhin sachdienlicher und in keiner Weise moralisch anstößiger Kommentar gelöscht wurde, habe ich folgenden Kommentar verfasst (Screenshot aus der Blogbar), der ebenfalls sang- und klanglos im Orkus der propagandistischen Zensur verschwand.

Der Ruckzuck-Weg-Kommentarentferner schlug zu!

Möge sich jetzt jeder selbst eine Meinung darüber bilden, inwieweit ein Ankläger glaubwürdig und vor allem vertrauenswürdig ist, der mit den Mitteln propagandistischer Zensur agitiert. Eigentlich sollte gerade die deutsche Öffentlichkeit solchen Flötisten nicht mehr folgen wollen.

Nachtrag vom 03.11., 16.30 Uhr: Auch ein beliebtes Mittel der Manipulation ist es, bestehende Texte im Nachhinein zu ändern, ohne freilich, wie ich es hier zum Beispiel tue, diese Änderung des Ursprungstextes zB als Nachtrag oder sonstwie kenntlich zu machen. Ist noch jemand überrascht, dass Don Alphonso aka Rainer Meyer selbstverständlich auch solches leistet.

Der gute Rainer Meyer ändert die Texte, wie´s ihm beleibt, äh beliebt!

Nach „an der Blogbar serviert“ befand sich bisher ein Punkt. Der Nachsatz ist irgendwann seit gestern abend hinzugekommen und soll wohl sowas wie Transparenz hinsichtlich der Löschung meiner beiden Kommentare nachliefern. Was den Spamcharakter meiner Kommentare betrifft, bitte den ersten Screenshot betrachten…

Schwere Persönlichkeitsstörungen muss der haben, ganz schwere….

Zu Dokumentationszwecken..

.. hier mal der Kern meiner Aussage zu diesem – aufwändig aufgebauschten und mit vielen Worten und inzwischen sogar mehreren Beiträgen versehenen – Fall.

Kommentar auf dem intrablog der Germanblogs

Diese, wie ich finde, doch moderate Haltung, die Kritik bejaht, aber es eben auch nicht übertrieben wissen will, hat mir jetzt die zweifelhafte Ehre eines Beitrags auf dem Don Meyerschen Verbalmisthaufen eingebracht und zwar unter dem Titel „The importance of naming Abschaum“. Neben der Definition als Abschaum beliebt Herr Meyer, mich noch mit der Zusatzbezeichnung „Troll“ zu versehen. Bislang hatte er mich ja nur als „Störer“ im Visier, wegen der ebenso moderaten Kommentare an dieser Stelle.

Wenn Herr Meyer solche verbalen Fehlgriffe tätigt, dann muss es dafür einen Grund geben. Kann das mal jemand psychologisch hinterlegen? Profane Gründe scheiden aus, denn Herr Meyer und ich sind uns noch nie begegnet. Ich tippe auf irgendeine schwerwiegende Störung in seiner primären und sekundären Sozialisationsphase, die zu einer völligen Fehlinterpretation gängiger Wertvorstellungen bis hin zu den Begrifflichkeiten führt. Wahrscheinlich war er deswegen lange in einer Selbsthilfegruppe, was auch erklären würde, warum er ständig ein knappes Dutzend Jubelperser am Mann hat.

Rainer Meyer spricht…

Wer erleben will, dass Don Alphonso, gern auch mal liebevoll Fonsi genannt, zwar schreiben, aber nicht reden kann, der möge sich die Aufzeichnung seines „Vortrages“ auf der Veranstaltung „Weblogs, Podcasting & Videojournalismus“ beim ZKM Karlsruhe anhören. Für mich wird da einiges deutlich.

„Phrasendreschen für Anfänger“

Direktlink: http://www.zkm.de/medienundwirtschaft/media/mp3/donalfonso.mp3

Na, Ihr Fahnennazis da draußen? Alles frisch?

Hast Du auch eine Fahne am Auto, Du Rechtsradikaler? Oder hast Du gar eine Fahne an Deinem Haus? Bist wohl eine KZ-Außenstelle! Jedenfalls bist Du ein faschistisches Riesenarschloch, wenn Du hier Deine Deutschtümelei über die Beflaggung raushängen lässt.

Meine Meinung? Nein, sondern natürlich die des Verbalvandalen Don Alphonso. Ich habe die Statements bloß etwas zusammengefasst und gestrafft. Liest doch keiner den langatmigen Mist, den er da wieder hingepinnt hat.

[ Zitat:]

Übrigens: Die 3%, die hier bei uns mit aus China importierten Billigfahnen ihr Nationalgefühl durch die Gegend fahren, entsprechen zahlenmässig den 3% unverbesserlichen Nazis in Deutschland. Und ich glaube nicht an Zufälle.