Schlagwort-Archiv: Android

Schleppnetz: 6. März 2011

Was ich dieser Tage im Netz fand:

Cabana – WordPress für mobile Apps?

Cabana heißt Hütte, umgangssprachlich auch Butze genannt. Nicht unbedingt ein Knallername für ein Produkt, das nicht weniger tun soll, als die Art und Weise der App-Programmierung zu revolutionieren. Mit grafischer Oberfläche klickt man in Cabana eine App zusammen und publiziert sie sodann in Apples App Store oder Googles Android Market. Klingt irgendwie unrealistisch? Ja, schon, soll aber dennoch stimmen.

Für T3N habe ich die derzeit verfügbaren Informationen zusammengetragen >>

Bookmarks vom 7. bis 17. September 2010

Was ich dieser Tage im Netz fand::

  • The Difference between MODx and WordPress :
    ToadBlog über die technischen Unterschiede zwischen den beiden Systemen und die Überlegenheit des Einen.
  • CyanogenMod | Android Community Rom based on Donut tree. :
    Ein alternatives Rom für Androidhandys
  • CDBurnerXP :
    Ein kostenloses Brennprogramm für Windowsversionen bis Windows 7. Brennt Cds und DVDs und ist in der Lage, auch ISOs zu verarbeiten. Sehr empfehlenswert!
  • Simple:Press Forum :
    Das neue Zuhause des fantastischen Simple Press, ein Forums-Plugin für WordPress, hätte ich fast gar nicht gefunden. Der Entwickler Andy Staines weist auf der alten Site, die er nach wie vor als Blog nutzt, leider nicht darauf hin… Aber: Google ist Dein Freund!
  • Cocktail – Overview :
    Systemtool für Mac OSX. Leider noch inkompatibel zu Snow Leopard. Ansonsten: Schweizer-Messer-Status.

Buddyrunner vs. SportsTracker aka Android vs. S60

Ich bin grundsätzlich ein feiner Kerl. Einer jedenfalls, der allem und jedem immer mehrere Chancen gibt. So erging es auch dem T-Mobile G1. Nachdem ich es zunächst ziemlich verrissen hatte, gab ich ihm eine weitere Chance, musste es aber erneut verreißen. Dennoch, man beachte meinen ritterlichen Charakter, gedachte ich des G1 erneut, als es an die Umsetzung meines alljährlichen Programms “Adidas statt Adipositas” ging. Im Rahmen dieses Programms schufte ich mich einige Monate ab, um eine akzeptable Strandfigur zu erlangen. Na ja, wer tut das nicht…

Als alter Technikfreak braucht es natürlich einer gerätemäßigen Unterstützung. Einfach nur rennen ist schließlich langweilig. An dieser Stelle kam mir das gehypte Android-Programm Buddyrunner gerade recht. Buddyrunner greift auf das GPS-Modul des G1 zu und speichert die Positionsdaten während des Laufens. Gleichzeitig wertet es daraus die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke in Korrelation zur gelaufenen Zeit aus. Am Ende des Trainings speichert man den ganzen Schmockes ab und lädt ihn ins Web zur eigenen Buddyrunner-Trainigsseite hoch. Dort kann man dann ein Trainigstagebuch führen und verschiedene Auswertungen und kartografische Darstellungen  bestaunen.

Gleiches leistet auch das weit weniger gehypte, man könnte sogar sagen weitgehend unbekannte S60-Programm SportsTracker auf meinem Nokia E71. Es kann alles, was Buddyrunner kann und noch viel mehr. Es ist quasi Mandantenfähig, kann also mehrere Sportler verwalten, außerdem kann es zwischen verschiedenen Aktivitäten, wie Joggen, Radfahren oder Nordic Walking unterscheiden. Beiseite. Denn ich will ja nur laufen.

Gestern. Ich starte Buddyrunner und beginne das Training. Buddyrunner hat arge Schwierigkeiten überhaupt Satellitenkontakt zu finden, dabei bin ich an der nahezu höchsten Stelle der Stadt und Sichtbehinderungen gibt es auch keine. Ständig reißt die Protokollierung ab, berechnete Daten erweisen sich als Unfug. Am Ende habe ich angeblich etwas mehr als 900 Meter zurück gelegt und habe dafür über 30 Minuten gebraucht. Im Buddyrunner-Dashboard finde ich später die Antwort. Buddyrunner hat in der Tat nur dann protokolliert, wenn eine GPS-Verbindung bestand und dann auch nur genau solange. Die Map sieht entsprechend so aus (P.S.: Nein, ich kann nicht fliegen.)

buddyrunner-map 

Auch die sonstigen Informationen fallen spärlich aus. Man beachte vor allem die bombastische Grafik:

buddyrunner-infos

Heute. Gleiche Strecke. Ich starte den Sportstracker. Dieser zeigt auf dem Display an, ob er eine GPS-Verbindung hat. Die ganze Zeit über verliert er diese Verbindung nicht. Während des Laufens zeigt er mir die Geschwindigkeit, die Zeit und die gelaufenen Kilometer an, links oben zusätzlich eine kleine Kartenübersicht. Am Ende des Trainings lade ich die Daten in meinen Sportstracker-Account im Web. 

Und nun lassen wir einfach mal die Bilder sprechen:

nokia-map
[ST zeigt die höchste und niedrigste Stelle der Route, sowie die langsamste und schnellste an.]

nokia-infos
[Wer will, kann die Details zu den einzelnen Punkten abrufen.]

nokia-profile
[Und auch die übrigen Auswertungen, hier die Geschwindigkeit in Relation zu Zeit und Höhenmeter, sind aussagekräftiger.]

Unnötig zu erwähnen, dass ich mein Trainingstagebuch mit dem Sportstracker weiterführen werde. Buddyrunner ist völlig unbrauchbar. Übrigens hatte ich zuvor das Update auf Android 1.5 getätigt, damit mir keiner vorwerfen kann, ich hätte mit dem bekanntermaßen schlechteren GPS der Vorversion getestet, um Android eins anzuhängen. Android erweist sich einmal mehr als Haufen heißer Luft. Schöne Fassade, nix dahinter…

Bookmarks vom 1.02. bis 25.03.2009

Was ich dieser Tage im Netz fand:

T-Mobile G1 vs. Nokia E71 oder: Android vs. S60

noah_nokia3
Image by dieterpetereit via Flickr

Vor einigen Wochen hatte ich mir ein T-Mobile G1 gekauft und bereits nach wenigen Tagen hier bei Dr. Web recht kritisch darüber berichtet. Weil ich ein zäher Bursche bin, nutzte ich das G1 trotz seiner vielen Schwächen weiter. Dabei war ich getrieben von der Hoffnung, dass sich der ein oder andere gefühlte Mangel letztlich über einen Gewöhnungseffekt verabschieden würde. Man will ja auch mit der Zeit gehen.

Gestern habe ich mein G1 endgültig abgeschaltet und mein Nokia E71 wieder in Betrieb genommen. Das aktuelle G1 ist eine reine Konzeptstudie, für die man angesichts des google-typischen Betastatus einfach zuviel Geld bezahlen muss.

Den vollen Abriss gibt es bei Dr. Web >>

T-Mobile G1 – Gutes Konzept schlecht umgesetzt

Google Android: T-Mobile G1
Image by marketingfacts via Flickr

Aus Sicht der Industrie bin ich Mitglied der Traumzielgruppe “Early Adopters”. Sehe ich in einem technischen Gerät ein hinreichendes Versprechen, das geeignete Werkzeug für meine beruflichen Bedürfnisse zu sein, kann ich mein Portemonnaie nur mit Mühe in der Jackentasche lassen.

Als langjähriger überzeugter Nutzer der meisten Google-Dienste war ich natürlich bereits seit den ersten Meldungen zu Android mehr als nur vage interessiert. Und so konnte ich nicht verneinen, als Amazon mir die freie Verfügbarkeit des T-Mobile G1 für recht schmerzlose 380 Euro vermeldete. Per Overnight-Express sicherte ich mir eines der ersten Exemplare.

Was danach passierte, steht bei Dr. Web. Soviel sage ich: Schauderhaftes Handy, das…