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Datensicherung im Web 2.0

A tag cloud with terms related to Web 2.
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Ein spektakuläres Desaster traf Anfang des Jahres den Bookmark „Verwaltungsservice Magnolia“. Irgendetwas geschah und der gesamte Datenbestand der Nutzer wanderte den Orkus hinab. Dabei wurde vielerlei deutlich. Zum Beispiel die Unglaublichkeit, dass die Magnolia-Betreiber offenbar auf einen einzigen Server ohne regelmäßige Backups gesetzt haben. Außerdem hat es den Anschein, dass Magnolia das Projekt einer einzelnen Person ist. Für den durchschnittlichen Web-User wird damit sehr deutlich, was schon unsere Großeltern stets predigten: „Trau, schau wem“.

Wie kann man sich im Web 2.0 vor dem Totalverlust seiner Daten schützen? Etwa gar nicht?

T-Mobile G1 – Gutes Konzept schlecht umgesetzt

Google Android: T-Mobile G1
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Aus Sicht der Industrie bin ich Mitglied der Traumzielgruppe „Early Adopters“. Sehe ich in einem technischen Gerät ein hinreichendes Versprechen, das geeignete Werkzeug für meine beruflichen Bedürfnisse zu sein, kann ich mein Portemonnaie nur mit Mühe in der Jackentasche lassen.

Als langjähriger überzeugter Nutzer der meisten Google-Dienste war ich natürlich bereits seit den ersten Meldungen zu Android mehr als nur vage interessiert. Und so konnte ich nicht verneinen, als Amazon mir die freie Verfügbarkeit des T-Mobile G1 für recht schmerzlose 380 Euro vermeldete. Per Overnight-Express sicherte ich mir eines der ersten Exemplare.

Was danach passierte, steht bei Dr. Web. Soviel sage ich: Schauderhaftes Handy, das…

Sam & Max kostenlos

smTelltale Games verschenkt die erste Episode der zweiten Sam & Max Gamereihe an all diejenigen Netzbürger, die sich bis Ende Februar für den Newsletter von Tt Games registrieren. Keine Haken, keine Ösen.

Einfach E-Mail hinterlassen und Sam & Max: Ice Station Santa (111 MB) (oder nach Wahl eine Episode von Strong Bad´s, aber wer kennt das schon?) downloaden.

Microsoft Web Platform Installer 1.0 – jetzt auch für XP

Windows Server 2008 y Vista SP1
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Vor etwa zwei Monaten stellte Microsoft einen Release Candidate des neuen Tools „Web Platform Installer“ (WPI) zum kostenlosen Download bereit.

Der Web Platform Installer sollte Nutzer von Windows Vista und Server 2008 in die Lage versetzen, die gesamte webbezogene Softwareplattform des Herstellers mit Hilfe einer einzigen einfach verständlichen Anwendung vollständig zu installieren.

Wieso jetzt XP-Nutzer auch ihren Nutzen daraus ziehen können, erläutert Dr. Web >>

YAML 3.1 – Neue Version und neues Blog

YAML ist ein CSS-Framework der komplexesten Art und wird seit Jahren äußerst hartnäckig von Dirk Jesse fortentwickelt. Ich habe vor über einem Jahr sein entsprechendes Buch dazu aus dem Galileo-Verlag gekauft und erstaunt festgestellt, dass selbst die vollständige Lektüre dieses Werkes einen nicht zum YAML-Experten macht. Zu umfangreich ist das Produkt. Dieser Tage ist die neue Version 3.1 erschienen.

Lobhudeleien gibt es bei Dr. Web >>

Hirnforschung 2.0 – Think Different geht gar nicht

Neurons, In Vitro Color!
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„Sie befinden sich in einem Raum mit zehn weiteren Personen. Diese Personen scheinen sich zu einem Thema völlig einig zu sein, aber Sie sind genau entgegengesetzter Meinung. Sagen Sie etwas? Oder schließen Sie sich der Mehrheit an?“

So beginnt der Bericht über eine neue Studie des Wissenschaftsjournals Neuron auf CNN. Think Different ist statistisch nicht existent, lautet eine mittlerweile empirisch abgesicherte Feststellung zum Zustand des menschlichen Geistes. Glauben Sie nicht?

Googles Picasa 3 Mac für Webdesigner

Image representing Picasa as depicted in Crunc...
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Google hat Picasa auf die Versionsstufe 3 gehoben. Seit Jahresbeginn steht die Software nicht mehr nur für Windows, sondern auch für Linux und Mac OSX bereit. Vor Jahren bereits hatte ich mir Picasa für Windows angesehen und war nicht überzeugt. Das gesamte Bedienkonzept erschien mir nicht intuitiv genug. So verwendete ich selbst für kleinere Jobs immer Photoshop und als „Bildverwaltung“ Bridge oder ACDSee.

Warum ich jetzt begeisterter Picasa-User bin, weiß Dr. Web >>

PostRank – News-Feeds nach Relevanz auswählen

igvita PostRank results
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Eine ambivalente Geschichte – dieses „PostRank„. Im Grunde ist es darauf angelegt, den Informationsüberschuss per RSS einzudämmen. PostRank will für mehr Übersicht im Reader sorgen, indem dem Abonnenten lediglich diejenigen Beiträge aus seinen Feeds angezeigt werden, die nach dem PostRank-Algorithmus „relevant“ sind. Über Vor- und Nachteile eines neuen, venturefinanzierten kanadischen Startup-Dienstes […]

Projektmanagement – Vorsätze für das neue Jahr

Projektmanagement, kenne ich, sagen Sie? Klar, ich auch. Projektmanagement machen Sie auch, sagen Sie? Ja, ich natürlich auch. Aber, was meinen Sie damit? Meinen Sie ein planvolles Projektmanagement, das Sie jederzeit in die Lage versetzt, den Ressourceneinsatz zu prüfen; zu sehen, wo sie exakt stehen und ob Sie noch im Plan liegen? Sicher nicht, oder? So ein halberlei „Ich weiß schon in etwa, was noch zu tun ist“ muss reichen, stimmts? Dabei gibt es im Web einige brauchbare Lösungen, die einem wirklich die Kontrolle zurück geben…
Projektmanagement – Vorsätze für das neue Jahr weiterlesen

MacRabbit Espresso – Web Development für den Mac

MacRabbit ist bekannt für seine Software „CSSedit“. CSSedit ist für den Mac in etwa das, was für den Windows-PC „TopStyle“ ist, nämlich eine ausgereifte Lösung, um hochproduktiv CSS zu schreiben. Von daher ist den MacRabbits durchaus zuzutrauen, auch eine große Websuite zusammen zu schrauben. „Espresso“ soll die heißen und erschien just in einer Public Beta. Das Featureset orientiert sich erkennbar am Platzhirschen Dreamweaver, was spontan mein Interesse weckte…

Den ganzen Beitrag hat Dr. Web. Interessant sind auch die Kommentare vice versa…

Nobody Needs Thinkfree Office Writer

Ursprünglich hatte ich einen großen, differenzierten Test des „Thinkfree Office (TFO) Writer“ geplant. Weiters sollten dann Tests zu Calc und Show folgen. Immerhin bietet Thinkfree eine große Officesuite an, die es sowohl in einer Online-Version wie als Desktop-Anwendung gibt. Dabei ist die optische Nähe zu den Microsoft-Officeprodukten groß. Umsteiger sollen keine Schwierigkeiten haben. Nach den ersten paar Stunden intensiver Nutzung konnte ich erkennen, dass leider nicht nur die optische Nähe zu MS groß ist.

Deshalb hier lediglich ein Kurzbericht zu Office Writer für die interessierte Webworkerschaft.

Adobe Fireworks CS4 – Kein Photoshop für Arme!

Adobe ImageReady
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Fireworks verwirrt die Zunft. Wieso leistet sich Adobe ein weiteres Bildbearbeitungsprogramm, wo es doch schon Photoshop im Portfolio hat? Manch einer nimmt es Adobe immer noch übel, dass das angeblich bessere Fireworks, nämlich „ImageReady“ eingestampft wurde. Und wenn man durch die Foren und Blogs der Design-Welt streift, stellt man fest, dass die Abgrenzung von Fireworks zu anderen Programmen doch offenbar einige Schwierigkeiten verursacht.

Die Antworten auf all diese brennenden Fragen gibt es bei Dr. Web >>

MacBook – Screentrouble

Prinzipiell und im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem teuren MacBook 13″. Zwar werde ich um eine Speicheraufrüstung auf 4 GB nicht herumkommen, weil das System mit 2 GB gerade genug Reserven hat, um sich selber vernünftig zu  betreiben. An CS4 ist damit nicht zu denken, wenn man mit diesen Gedanken solche an flüssiges Arbeiten verbindet. Aber okay, das ist ja nur Geld.

Was mich wirklich nachhaltig und so richtig ärgert ist die miese Qualität des Bildschirms. Das er spiegelt wie verrückt ist auf Dauer zwar unangenehm, lässt sich jedoch durch Arbeitsplatzgestaltung in den Griff bekommen. Was nicht in den Griff zu bekommen ist, ist die extreme Blickwinkelabhängigkeit. Den besten Bildeindruck erhält man, wenn man seine Augen in etwa auf dieselbe Höhe bringt wie die Tastatur. Schaut man als Normalgroßer am Tisch sitzend von schräg oben auf das Display erblickt man eine unscharfe, verwaschene Optik, die völlig inakzeptabel ist und auf Dauer Kopfschmerzen verursacht. Kalibrierung and what not habe ich selbstverständlich schon versucht.

Ich habe mir also heute noch einen DisplayPort zu DVI Adapter bestellt und werde meinen 250€ Acer-TFT 2216 an das Book hängen. Übrigens haben sich damit auch meine Pläne, das neue Cinema Display für völlig überzogene 850 Schleifchen zu kaufen nachhaltig erledigt.

AIR-Tools, die man haben muss, welche, die man haben kann und welche, die keiner braucht

Adobe AIR
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Adobe AIR“ soll in erster Linie Webentwicklern ermöglichen, Desktop-Anwendungen zu erstellen, respektive Web-Anwendungen auf den Desktop zu bringen. Die unter Nutzung der AIR-Runtime produzierten Applikationen laufen auf jedem Betriebssystem, für dass es eine AIR-Umgebung gibt. Derzeit also Windows und Mac OS X, mit Einschränkungen auch Linux. Da es vergleichsweise einfach ist, eine AIR-Anwendung in die Welt zu setzen, tun das auch viele. Die Zahl verfügbarer Applikationen wächst fast so rasant an, wie die Zahl neuer Websites und so fällt es hier wie dort immer schwerer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Hier ist mein persönlicher Statusbericht…

Dr. Web hat die ganze Story…

c´t: Thema gut, Umsetzung schlecht

Da blättere ich entspannt in einer älteren c´t (17/2008), als ich auf einen Artikel über den Visual Web Developer 2008 Express Edition von Microsoft unter dem Titel „Entwicklungshilfe“ stoße. Sicherlich ein interessantes Thema für alle Webentwickler, denen schon zu Ohren gekommen ist, dass die Express-Editionen sämtlich kostenlos sind, auch kommerziell genutzt werden können und im Falle des Visual Web Developer auch PHP unterstützen. Für ASP.NET soll es  gar derzeit nichts besseres geben.

Da ich  mich auch seit einiger Zeit mit diesem jüngsten Sproß aus Redmond beschäftige, beschließe ich, den Artikel zu lesen. Sind die ersten 250 Wörter noch interessant, beginne ich spätestens auf der zweiten Seite zu stutzen.  Der Autor entscheidet, uns eine DVD-Verwaltungssoftware programmieren zu lassen und verschwendet den gesamten Rest des Artikels darauf.

Nutzwert gleich Null, wenn man nicht ohnehin auf der Suche nach einer minimal angelegten DVD-Verwaltungssoftware auf ASP.NET-Basis war. Im Laufschritt breitet der Autor die wesentlichen Schritte vor dem Leser aus. Schnell, schnell muss es gehen. Da bleibt keine Zeit, wesentliche Begriffe aus der IDE zu erläutern.

Na ja, denke ich. Wenigstens im Fazit (guter Brauch bei c´t) wird er noch einmal zumProdukt an sich zurück kehren.  Weit gefehlt. Anstelle eines Fazit salbadert der Autor vor sich hin, wie man die Lösung zur DVD-Verwaltung noch verbessern könnte und wie einfach das doch wäre. Was für eine grandiose Verschwendung an Papier, Zeit und Thema…