Kategorie-Archiv: Trigami-Rezensionen

Surfino – Homepagebaukasten Old School

[Trigami-Review]

Eine gewisse Voreingenommenheit ergriff mich, als ich den Begriff Homepagebaukasten las. Zuviele negative Kundenerfahrungen musste ich im Zusammenhang mit diesem unscheinbaren Wörtchen machen. Es ist ja nicht so, dass man behaupten könnte, ein Homepagebaukasten sei eine besonders neue Erfindung.

Schon in den Neunzigern wurden Kunden mit derartigen Systemen von professioneller Dienstleistung abgehalten. Wobei ich übrigens nie verstanden habe, warum das so war. Konnten die Leute nicht erkennen, dass ihre Homepages aussahen, wie die inzwischen geschlossene Deponie vor den Toren der Stadt? Oder waren das die ersten Anzeichen des beginnenden Trashtrends? Oder wollte man sich schlicht etwas schön reden, was ganz und gar nicht schön war? Nach dem Motto: Ja, es sieht vollkommen beschissen aus, aber es war billig…

So schlimm ist der Homepagebaukasten der Firma Surfino nicht. Obschon ihm durchaus eine gewisse Gruseligkeit der Designvorlagen und auch des Verwaltungsbackends nicht abgesprochen werden kann. Ich fühlte mich ins Jahr 1998 zurückversetzt. Auch die Funktionalität ist altbacken. Besucherzähler in Leuchtibunti, Laufschrift (in Worten: LAUFSCHRIFT) und allerlei Noppes aus Oma Internets Rumpelkeller ist im Angebot.

Die wählbaren Designs entstammen aus den Weiten des Netzes. Das ein oder andere Theme aus Open Source Web Design habe ich wiedererkannt. Und wie es mit solchen Designs halt ist, grmpf, sie sind nicht eben professionell. Jedenfalls nicht so, dass man gern dafür Euroscheine auf den Tisch des Hauses zählen möchte. Von CSS und XHTML mal ganz betreten zu schweigen. Der erzeugte Code ist sehr Frontpage (falls dieses fiese Produkt der Microsoftler noch jemand kennt).

Nun kann man im Exklusivtarif die Hilfe der Surfinos in Anspruch nehmen und Bilder, sowie Farben von denen einbauen lassen. Allerdings alles im Rahmen der Baukastensystembeschränkungen. Wenn also der Obersurfino Peter Schade anderen Ortes die Alternative so beschreibt:

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er 19,90 Euro für seine Website ausgibt, die er auch noch selbst pflegen kann, oder lieber tausende Euro für eine Agentur.

Dann muss ich doch einwenden, dass man mit vollem Mund nicht sprechen sollte. Offenbar hat die Einschränkung, dass das Baukastensystem den Rahmen bildet, der Blogger anderen Ortes auch nicht erkannt, denn sonst hätte er seine Fragen wohl kaum in einer Art und Weise gestellt, die fälschlicherweise darauf schließen lässt, dass man mit dem Surfino-Exklusivvertrag eine völlig individuell designte Website für monatlich knapp 20 Ocken erhält.

Zeit für ein diesbezügliches Resümee: Wer sich in den letzten zehn Jahren nicht für den Einsatz der vielfältig angebotenen Homepagebaukästen erwärmen konnte, der braucht in 2008 nicht damit anzufangen. Surfino ist nicht die Alternative, sondern reiht sich lediglich nahtlos in das bestehende Angebot ein.

Wer unbedingt für ganz wenig Geld eine Website braucht, nehme sich einen Account bei WordPress.com und leite seine DE-Domain darauf. Die dort vorhandenen Designvorlagen sind sämtlich nicht schlechter und die Anpassung von Bildern und Farben bekommt man auch noch hin. Außerdem erhält man eine unter Codegesichtspunkten deutlich modernere Site.

Der Vollständigkeit halber will ich noch einen Blick auf die Bedienung des Homepagebaukastens werfen. Ich habe eine Beispielwebsite, nämlich die Homepage des Blogseminaranbieters Bloggolino AG entworfen und dabei von etlichen Funktionalitäten des Baukastensystems Gebrauch gemacht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jeder, der schon einmal mit einem HTML-Editor im Textfeld, wie dem von Surfino eingesetzten TinyMCE gearbeitet hat, problemlos weiterkommen wird.

Momentan ist die Bloggolino AG noch hier erreichbar, auf Dauer muss sich der geneigte Leser dieses Textes wohl mit dem folgenden Bild begnügen. Die Anpassung der Seiten über das Hochladen eigener Bilder, sowie die Anpassung des Logos hinaus, ist auf die Bearbeitung des HTML-Quelltextes der einzelnen Seite beschränkt. Jedes WordPress bietet mehr.

Ich bin absolut nicht überzeugt. Keine Empfehlung meinerseits, nicht einmal an diejenigen, die wirklich keine Ahnung haben, wie sie sonst günstig an eine Website kommen sollen. Denn mit rund 240 Schleifchen im Jahr ist Surfino kein Schnäppchen. Dafür findet sich mit Sicherheit ein Mediendesignstudent, der einem ein WordPress in fünf Stunden anpasst und mit einem halberlei eigenständigen Design hinterlegt. Wenn es denn unbedingt eine dynamische Website sein muss.

Ein Fünf-Seiten-Website´chen würde ich mit Dreamweaver sogar zu regulären Honorarsätzen in dieser Größenordnung hingeschraubt bekommen. Und ich glaube nicht, dass der typische Surfinokunde einer ist, der Riesenwebsites mit dem System fährt.

In diesem Zusammenhang habe ich mich übrigens gewundert, dass es keinerlei Referenzen zu bestaunen gab. Na ja. Gewundert?

Dastronauten.de – Dieterchens Mondfahrt

[Trigami-Review]

xwingTief im Innersten habe ich schon immer geahnt, dass ich irgendwann einmal die Chance bekommen würde, meine Blase aufgrund defekter Weltraumtoiletten direkt in den Orbit zu entleeren. Jetzt ist es soweit. Ich werde die Erde aus einer Höhe von gut 110 Kilometern betrachten können.

Zwar wäre mir ein Flug mit meinem Lieblingsfahrzeug aus Star Wars, dem X-Wing lieber, aber ich will mal nicht zu hohe Ansprüche stellen. Bekanntlich schaut man einem geschenkten Weltraumflug nicht ins Maul, oder wie das heißt.

Wie kann sich jetzt der Petereit einen Flug im Wert von 200.000 Dollar leisten, höre ich doch schon wieder die miesepetrigen Blogleser fragend denken. Ganz einfach! Ihr bezahlt den. Toller Plan, oder? Und dabei nicht mal abwegig, denn dieses Konzept gibt es wirklich.

Die im Werden begriffene Community Dastronauten.de der in Gründung befindlichen Firma Netbridge.tv will genau das erreichen. Ich soll auf Kosten der Community ins All fliegen und mich fortan Astronaut nennen dürfen. Klar, dass ich da großes Interesse dran habe. Alles, was ich tun musste, war, mich dort zu registrieren, ein Profilbild hochzuladen, ein paar Fragen zu beantworten und noch ein paar Bilder hochzuladen.

Jetzt könnt Ihr mein Profil besuchen und ab Ende Juni per SMS für mich abstimmen. Darum darf ich übrigens mit Bestimmtheit bitten, denn hierin besteht für mich der Haken. Simsen nicht genügend Leute meine ID an den Betreiber, könnte der meinerseits bereits fest eingeplante Weltraumflug doch noch scheitern. Wäre natürlich unschön, das.

Soeben erinnert mich der Betreiber per sanftem Tritt in meinen Astronautenhintern daran, dass ich bestimmte Informationen doch bitte nicht unterschlagen möge. Also bitte, wenn es denn sein muss, weise ich darauf hin, dass natürlich jeder mitmachen kann. Die Teilnahme ist – bis auf die Abstimmungs-SMS – kostenlos. Die ganze Aktion ist als Wettbewerb ausgestaltet. Der- oder diejenige mit den meisten SMS-Votes fliegt ins All. Eine SMS kostet 50 Cent und der Wettbewerb ist beendet, wenn die Kosten reingesimst wurden.

Stellt sich nach einigen Monaten heraus, dass der Ticketpreis voraussichtlich auch am Sankt-Nimmerleinstag noch nicht reingesimst sein wird, spendet der Betreiber die bisherigen Einnahmen an die Stiftung “Jugend forscht” und diese ganze Astronautensache ist geplatzt. Was ich hinsichtlich des Spendenempfängers ehrenwert, aber natürlich völlig unnötig finde, weil sich selbstverständlich genügend Leute finden werden, die mich ins All simsen wollen. (Ihr werdet Euch doch wohl nicht lumpen lassen. Nicht mal eine halbe Million SMS sind erforderlich.)

Ja, Herr Lupp, ich schreib´s ja jetzt… Die Anmeldung, um noch einmal darauf zurück zu kommen, ist für jedermann kostenlos möglich und geht einigermaßen zügig vonstatten, obschon die Betreiber eine ganze Reihe Pflichtfelder, die allerdings unkritisch sind, also keine Spielwiese für Datenschützer bieten, vorgesehen haben. Optisch ist die Website ziemlich allumfassend (oh, Meister des Wortes, ich huldige Dir), wenn auch nicht im Ansatz web-zwonullig. Mir grundsätzlich wurscht, wenn alle Funktionen übersichtlich und schnell erreicht werden können. An dieser Stelle habe ich keine Kritikpunkte zu äußern. Das Voting selbst hat noch nicht begonnen. Ein Urteil darüber kann ich mir also heute nicht erlauben. Bisweilen wird Kritik am Anmeldevorgang laut. Dieser dauere mit bis zu fünf Minuten einfach zu lange. Für mich nicht nachvollziehbar. Wer sich für lau in die Umlaufbahn bringen lassen will, wird wohl ein paar Minuten seiner Lebenszeit dafür aufwenden können. Und wer´s nicht will, der lässt es doch direkt. Es gibt keine Teilnahmeverpflichtung.

Jetzt mal unter uns Pastorentöchtern. Als ich vom Angebot Dastronauten.de erstmalig hörte, war ich sicher, da erlaubt sich jemand einen Scherz mit mir. Nachdem ich aber sämtliche Texte auf Dastronauten.de gelesen und den Hintergrund des Machers Christian Lupp ergooglet hatte, war ich mir umgekehrt sicher, dass da doch eine gehörige Portion Ernst und kein bisschen Abzockementalität hinter dem Projekt steckt.

Natürlich versucht sich mit diesem waghalsigen Einstieg die Firma Netbridge.tv als Medienmacher zu etablieren. So heißt es denn auch auf deren Website: “Wir liefern brandneue, interaktive Formate für Internet, Mobilfunk, IP-TV und Fernsehen…” und verspricht “Weitere spektakuläre Wettbewerbe sind bereits in der Pipeline”. Ich bin gespannt und wünsche den Netbridgern viel Erfolg mit ihrem Erstling. Schon aus reinem Eigeninteresse ;-)


22557 – Star ViiFs

[Trigami-Review] Im Nachgang zu meinem vorherigen Beitrag über die MobilCommunity ViiF habe ich mir nun noch mein UMTS-Handy geschnappt, um nicht nur rein theoretisch zu viifen, sondern tatsächlich in die Welt der Handyvideos eintauchen zu können.

Schnell war eine Art Drehbuch entworfen. In aufwändiger Inszenierung sollte der ultimative Kampf der Protagonisten aus Star Wars nachgestellt werden. Ein Monument der Filmgeschichte. Die Originalszenerie war flugs gebaut. An Kameratricks musste nicht weiter gefeilt werden. Schließlich gäbe es ohnehin keine Alternative zur Handycam mit der festen Brennweite.

So alles steht. Jetzt Videoanruf auswählen, 22557 anrufen und auf die Menüauswahl warten. Kurze Zeit später meldet sich Viifienne, die nette Menüdame in der Hauptauswahl und erklärt mir in relativ schlechter Tonqualität die – allerdings ohnehin offensichtlichen – Funktionen.

Mittels Druck auf 1 starte ich die Aufnahme. Drei – Zwei – Eins – Go. Ganz im Stile früherer MAZ-Ab-Einstellungen gibt ViiF dem Videofilmer noch einige Sekunden Zeit, sich voll auf das nun zu erstellende Werk zu konzentrieren. Wenig später geht es los.

Uff. Die Bildqualität ist – sagen wir – sehr gewöhnungsbedürftig. Verpixelungen groß wie Rauhhaardackel lassen vom eigentlichen Geschehen nicht mehr viel erahnen. Zwischendurch verschlechtert sich die Datenrate derart, dass ViiF die Aufnahme abbricht. Gut, so bleibt mir das Löschen erspart.

Zweiter Versuch. Diesmal scheint die Verbindung besser zu sein. Schon die Menügrafik ist schärfer, entsprechend weniger verpixelt gestaltet sich auch die Aufnahme. Allerdings würde ich die Bildqualität dennoch als inakzeptabel bezeichnen. Wer will sich sowas freiwillig ansehen?

Ich versuche es weiter. Wahrscheinlich benötige ich nur eine wirklich optimale UMTS-Verbindung. Ein ums andere Mal bemühe ich mich, der Dramatik des darzustellenden Plots filmtechnisch gerecht zu werden. Es gelingt mir nicht.

Nach etwa zehn Versuchen beschließe ich einzusehen, dass ich aller Voraussicht nach bereits das Beste aus der verfügbaren Technik heraus geholt habe. Das ist allerdings eine recht ernüchternde Erkenntnis. Die Qualität von Handyvideos ist ja per se schon nicht als brilliant zu bezeichnen. Geviifte Videos sind noch einmal deutlich schlechter.

Gut. Betrachten wir es positiv. Mit dem weiteren Ausbau des Netzes wird sich vermutlich die Qualität der Videoaufnahmen beständig verbessern. Da ist es gut, wenn das Unternehmen bereits frühzeitig so positioniert ist, dass die Bildqualität das letzte verbleibende Problem darstellt.

Wer sich von der Qualität meiner filmischen Fertigkeiten, sowie der dazu mindestens äquivalenten technischen Auflösung der Pixelsammlungen überzeugen will, kann sich im Folgenden meine Originale im flashbasierten ViiF-Player ansehen.

Übrigens: Wer Details zu Kosten und andere Einzelheiten erfahren will, möge bitte meinen vorherigen Beitrag lesen.

22557 – Bei Anruf Video!

[Trigami-Review] Nicht ganz so spannend wie Hitchcocks Film ist das neue Handyvideoportal ViiF, aber auf Dauer wahrscheinlich kurzweiliger. Schließlich gibt es da nicht immer den gleichen Plot zu sehen. Vielmehr kann man bei ViiF tatsächlich mit dem Handy fernsehen. Kooperationen mit Sendern wie MTV Europe, der ProSiebenSat1-Media oder der Nachrichtenagentur REUTERS machen es möglich. Dabei muss man nicht auf die Einführung von DVB-H warten, sondern kann bereits heute mit jedem UMTS-fähigen Handy in den Genuss der Handyglotze gelangen. Wenn man will.

Fernsehen mit dem Handy per ViiF ist so einfach, dass man sich wundert, warum nicht schon früher jemand auf diese Idee gekommen ist. Ein simpler Videoanruf unter der Nummer 22557 reicht, um ins Programmauswahlmenü des Portals zu gelangen. Von dort aus kann man zu den einzelnen Sendern gelangen, ist aber auch in der Lage eigene Videos aufzunehmen oder bereits aufgenommene anzusehen. Der Videoanruf reicht also ebenso aus, um eigene Videos mit der Handykamera zu drehen und auf ViiF abzulegen. Damit wird ViiF zu einer Art YouTube für UMTS-Handybesitzer.

Jedenfalls beinahe. Denn Handyvideos anderer Benutzer kann man lediglich dann ansehen, wenn man von diesen dazu eingeladen wurde, was mittels einer entsprechenden SMS stattfindet. Ein freies Browsen in den hochgeladenen Videos ist derzeit nicht vorgesehen und würde sicherlich auch die spartanischen Möglichkeiten des Userinterfaces sprengen. Dennoch besteht eine Möglichkeit, die eigenen Handyvideos ready for the world zu machen, nämlich der ViiF-Player. Der ViiF-Player ist eine Software, die man per Flash-Widget in die eigene Website einbindet und innerhalb deren Oberfläche dann die hochgeladenen eigenen Videos angesehen werden können. Hierzu ist allerdings eine Registrierung beim Anbieter erforderlich. Ist der ViiF-Player erst einmal eingebunden, kann jeder Websitebesucher Videos ansehen und per SMS weiterempfehlen.

Um ein wenig Communitystimmung aufkommen zu lassen, besteht bei ViiF die offenbar mittlerweile unverzichtbare Möglichkeit, Leute einzuladen, um sie dann in verschiedenen Kategorien wie Kollegen oder Freunde einzuschubladisieren; ein rudimentäres MySpace also. Unter Marketingsgesichtspunkten kein blöder Gedanke, denn das Problem beim ViiFen (wie der Betreiber die Nutzung des Dienstes bezeichnet) ist, im Unterschied zum Internet, dass man stets mit sich und dem kleinen Handybildschirm allein ist. ViiFen allein hat nichts kooperatives oder Gemeinschaftsgefühle generierendes. Will man aber Nutzer relativ eng an die Plattform binden, um natürlich deren individuelle Nutzung zu forcieren, darf, gerade in der offenkundig avisierten Zielgruppe junger Erwachsener der Communitygedanke nicht fehlen. “Hast Du schon Tonys Partyvideo gesehen? Nee? Warte, ich simse Dir den Einladungslink.”

Ein kritischer Punkt sind allerdings die entstehenden Kosten. Denn Videoanrufe sind nicht kostenlos, sondern werden zeitabhängig zu unterschiedlichen Tarifen abgerechnet. Immerhin liegen diese durchgängig unter dem Niveau der Tarife, die für mobiles Surfen gezahlt werden müssten. Mit O2 hat ViiF sogar einen Kooperationspartner gefunden, aus dessen Netz das ViiFen momentan komplett kostenlos ist. E-Plus und Vodafone berechnen 0,39 € pro Minute und T-Mobile will gar 0,58 € pro Minute auf den Tisch des Hauses gezählt wissen. Damit kommt für eine Nutzung als Handyfernseher derzeit eigentlich nur O2 in Frage, ohne dass dem Nutzer größere Löcher ins Zwiebelleder gerissen würden. Bei selbst gedrehten Shortfilmchen wird es im Zweifel eher um eine oder zwei Tarifeinheiten gehen, was angesichts der SMS- und MMS-Wut der Zielgruppe bestimmt nicht zu einer zurückhaltenden Nutzung führen wird.

Es gibt aktuell keine einfachere Möglichkeit, Handyvideos online zu stellen. Wer also auf der Suche nach einer solchen Möglichkeit ist, dürfte derzeit kein Wettbewerbsangebot finden, dass annähernd demjenigen der ViiFer entspricht. Allerdings geht der Videoupload auch nur per Videoanruf. Ein späteres Hochladen bereits aufgenommener Videos ist nicht möglich. Man ist also auf die Verlässlichkeit der UMTS-Netzabdeckung angewiesen, die in meiner Region durchaus als problematisch bezeichnet werden muss.

[Logo: ViiF]

KUNUNU – Los! Bewerte Deinen Arbeitgeber!

[Trigami-Review] Wurdest Du in Deiner früheren Firma gemobbt? Hat Dir irgendjemand in dieser Situation geholfen? Hattest Du Aufmerksamkeit für Dein Problem? Hat es Deinen Chef letztlich gejuckt? Letzte Woche erzählte Dir einer Deiner entfernteren Bekannten auf einer Party, er habe just eine Stelle bei Deinem Ex-Arbeitgeber angenommen und freue sich schon so darauf. Da hast Du ihm aber ordentlich die Stimmung versaut.

Deine Firma hat einen wirklich miesen Ruf? Du glaubst aber, dass das völlig ungerechtfertigt ist? Okay, in der Vergangenheit, unter der alten Führung, da war die Bude wirklich ein menschenverachtendes Loch, eine Art Sklavengaleere. Aber seit der Neue hier die Zügel in der Hand hält, hat sich kontinuierlich ein Topklima der gegenseitigen Anerkennung und des Respekts entwickelt. Trotzdem habt Ihr Schwierigkeiten gute Leute zu finden. Du führst das auf den schlechten Ruf zurück.

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EnBW – Ein Wettbewerb, den man erst einmal finden muss

[Trigami-Review]
Kennst Du EnBW? Kennste, ne? EnBW, das heißt Energie Baden-Württemberg AG. So im Langtext. Und das ist ein ganz schön großer Laden. Und so große Läden, die veranstalten ständig irgendwas für ihre Kunden. Im Moment veranstaltet die EnBW einen Kundenwettbewerb mit dem schönen Titel “Energie braucht Impulse.” Klingt komisch, ist aber so.

An diesem Wettbewerb sollten nun möglichst viele Familien und Schulklassen der Stufen 5 bis 8 teilnehmen und ihre Energieimpulse in Videoform einreichen. Also im Grunde ging es natürlich darum, möglichst dolle Energiespartipps als möglichst dolle Videobotschaften zu verpacken. Jetzt also hat EnBW ganz schön viele Videos da liegen und braucht darum Eure Hilfe.

Ihr sollt nämlich nun voten. Voten das heißt auf deutsch abstimmen. Ihr sollt also abstimmen, welches Video Euch am besten gefällt. Diejenigen, deren Videos gewinnen, erhalten ganz tofte Preise, zB Tickets für ein Heimspiel des Vfb Stuttgart. Auch für die Bayernfans ist was dabei. Nur für Mädchen ist nicht so richtig was vorgesehen.

Natürlich können auch die Voter, also Ihr, falls Ihr Eure Stimme abgebt, was gewinnen. Allerdings sagt EnBW noch nicht, was. Bestimmt ist es aber irgendwas ganz Großartiges, so dass es sich bestimmt lohnt, diese Website hier zu besuchen. Viel Glück!

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So, und jetzt mal zu uns beiden, mein lieber EnBW. Ihr habt diesen Beitrag ausgeschrieben mit einer Schreibfrist bis heute, den 4. Februar. Ich habe diese Frist ausgereizt, weil es im Auftrag hieß, am 01. Februar starte das Onlinevoting. Natürlich erschien es mir sinnvoller, einen Bericht im laufenden Voting zu schreiben. Außerdem hätte ich gern den angekündigten Trailer eingebunden.

Was stelle ich heute fest? Das Voting startet nun erst ab dem 11. Februar und auch von einem Trailer ist meilenweit nichts zu sehen. Dass Ihr nicht sagen könnt, was die Voter gewinnen werden, lässt auch nicht gerade vermuten, dass Ihr Euch selber ernsthaft mit diesem Wettbewerb auseinandergesetzt habt.

Dieser Eindruck wird durch einen Besuch auf Eurer Startseite noch erhärtet. Nirgendwo ein Wörtchen über den “großen” Kundenwettbewerb. Stattdessen eine Aktion “Neue Trikots braucht das Land”, sowie ein paar Standard-Selbstbeweihräucherungen. Hmm. Wo könnte ich wohl mal suchen? Ich entscheide mich für einen Klick auf “Privatkunden“. Auch da, kein Hinweis auf den Kundenwettbewerb. Ich klicke innerhalb des Bereichs “Privatkunden” auf den Link “Energiesparen“. Nix. Kein Hinweis.

Ich schreibe es ja nur ungern, aber ich glaube, die Nummer mit dem Kundenwettbewerb hat nicht so eine ganz hohe Priorität in Eurer Marketingstrategie. Verschoben, nicht hinreichend begleitet, Preise stehen noch nicht fest und finden kann man ihn auch nicht, wenn man nicht den Deep Link kennt.

Da wäre es ehrlicher gewesen, Ihr hättet es gleich gelassen…

Ist Poker seriös?

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Lässt man die gesammelten Vorurteile der letzten 40 Jahre die intellektuelle Herrschaft übernehmen, wird man vermutlich laut “Nein, natürlich nicht!” brüllen. Bridge, Rommé, Canasta und Skat. Das sind ehrenwerte Kartenspiele. Klar, aber Poker? Man denkt direkt an verrauchte Hinterzimmer irgendwelcher Hafenspelunken, in denen sich die Unterweltgrößen der Stadt zum Karten kloppen treffen. Der mit dem fiesesten Blick gewinnt. Oder der mit der dicksten Wumme.

Bei jungen Erwachsenen dürfte Poker neben Flaschendrehen zu den beliebtesten Partyspielen gehören, wenn der Alkohol reichlich genug geflossen ist. Dann allerdings in der weniger klassischen Form des Strip-Poker. Nein, nein. Machen wir uns nichts vor. Poker ist ein Glücksspiel, wie Roulette, OddSet, Lotto oder Rubbellose.

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Schenken Sie Ihrer Frau bloß keinen Staubsauger!

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Ich weiß. Früher war es üblich, solche “praktischen” Dinge an Weihnachten oder zu sonstigen Anlässen zu verschenken. Früher war es allerdings auch üblich, dass der oder die so Beschenkte wenigstens ein Mindestmaß an Freude vortäuschte. Diese Zeiten sind jedoch vorbei.

Wie man aus dem Fernsehen weiß, zerschmeißen heutzutage sogar schon kleine Jungs teure Mingvasen und das bloß, weil die Eltern ihnen Unterhosen zum Geburtstag überreichen. Natürlich ist das vollkommen unverständlich! Sollen doch diese undankbaren Burschen mal ohne Unterhose zur Schule gehen. Dann werden die aber schnell merken, welchen Wert so ein kleines Stück Stoff darstellt. Aber bitte. Wir können die Uhren nicht rückwärts drehen. Die Zeiten haben sich geändert.

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Ich hole Dir die Sterne vom Himmel, Baby!

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Es ist warm. Das Meer rauscht sanft gegen den Strand. Der weiße Sand ist noch vom Sonnenlicht des Tages aufgeheizt. Er sitzt neben seiner Freundin. Sie legt ihren Kopf auf seine Schulter und seufzt zufrieden. “Schau mal, wie schön die Sterne funkeln. Und wie viele das sind. Ist das nicht romantisch? Das Meer, der Strand, wir beide und die vielen unbekannten Sterne über uns…”

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TTT G-Shocked WWW

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Allein für den Titel habe ich 30 Minuten gebraucht. In diesem Beitrag geht es um das Produkt einer Firma, die mich schon seit Kindesbeinen mit ihren Erzeugnissen begleitet. Die Firma heißt CASIO und hat bei mir unzählige Male in Form von Taschenrechnern, Keyboards, Uhren, Tischrechnern, Digitalkameras und Beschriftungssystemen gewohnt. Ich weiß nicht mehr genau, ob eine Uhr oder ein Schultaschenrechner mein erstes CASIO waren, aber ich vermute, keiner von Ihnen besteht auf einer definitiven Klärung dieser Frage.

Während meines Studiums waren G-Shock-Uhren überaus populär. Sie wissen schon, diese Riesenapparate von Chronographen mit dem gefühlten Gewicht eines handelsüblichen Kühlschranks. Ich hatte allerdings keine. Ich war damals Läufer und besaß deshalb eine CASIO mit Autoilluminator und Schrittzählfunktion. Bewegte man diese Uhr während des Joggens Richtung Gesicht, schaltete sie automatisch die Beleuchtung ein. Ein Killerfeature, wenn man im Winter am frühen Abend durch den Wald rennt. Denkt man so gar nicht… Außerdem war diese Uhr leichtgewichtig wie eine Feder, was beim Joggen, sofern man es ernsthaft betreibt, auch einen Unterschied macht.

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skySmile nach einer Woche (aka Part 2)

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Bekanntlich teste ich das Produkt “Home-Bleaching” der Schweizer Firma skySmile.ch. Heute exakt ist die erste Woche um, in der ich Nacht für Nacht das Bleaching-Gel in meine Tiefziehschienen geträufelt und selbige dann bis zum Morgen über meine Knabberleisten gestülpt habe.

Zunächst das, was potentielle Interessenten für das Wichtigste halten werden, das Vorher-Nachher-Bild:

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amapur – it´s my life, Part 2/2

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Dieser Artikel resümiert lediglich. Der Haupttext steht hier.

Amapur funktioniert. Das muss man unumwunden zugeben. Ich habe nach den ersten fünf Tagen zwar nur noch ergänzend amapur-Produkte zu mir genommen und dadurch natürlich einen dramatischen Rückgang in der Geschwindigkeit des Abnehmens hinnehmen müssen. Aber ich kann definitiv sagen: Wer die amapur-Nummer durchzieht, kann gut und gerne 10 Kilo in kürzester Zeit abnehmen.

Ich bin mittlerweile bei 8 Kilo angekommen. Will heißen, ich wiege nicht etwa nurmehr 8 Kilo, sondern ich wiege acht Kilo weniger als zu Beginn der amapur-Diät. Ich habe nach den ersten fünf Tagen die amapur-Produkte dann genommen, wenn ich Hunger außerhalb der Mahlzeiten bekam und meine Abendmahlzeiten komplett durch amapur ersetzt. So kann man ohne größere Einbußen an Lebensqualität sein Gewicht reduzieren. Und man kommt mit den doch recht preisintensiven Produkten relativ lange aus. Noch immer verfüge ich über ein ansehnliches Arsenal an Abnehmprodukten aus dem Hause amapur.

Für mich geht es um weitere 10 Kilo und ich bin sehr zuversichtlich, dieses Ziel bis Weihnachten mit amapur-Unterstützung erreichen zu können. Die bisherigen 8 Kilo haben schließlich nur vier Wochen gekostet. Diszipliniertere Menschen können bedenkenlos zu amapur greifen, um kurz und relativ schmerzlos etliche Kilos runter zu hauen. Den Jojo-Effekt kann ich allerdings noch nicht einschätzen…

Netvoting – die Umfragecommunity

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Nun ist es also heraus. Hinter der mysteriösen Website Betatester-Wanted.com, die ich hier bereits anteaserte, steckt am Ende zwar nicht DIE Weltneuheit, die man aufgrund der Geheimniskrämerei und der begleitenden großen Worte des Betreibers in verschiedenen Blogs und auch im Briefing hätte erwarten dürfen, aber immerhin tatsächlich eine WebZwoNullige Communityanwendung namens Netvoting.

Ich will mich nicht lange mit der Fragestellung aufhalten, ob es nun seitens des Gründers richtig, geschickt oder sonstwas gewesen sein mag, den Launch so vorzubereiten, wie er es getan hat, sondern wende mich direkt dem Dienst als solchem zu.

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Ein “himmlisches Lächeln” mit SkySmile, Part 1

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Bleaching, oder weniger sexy: Zahnaufhellung, gehört zu den meist nachgefragten “Eingriffen” in die Natur des Körpers, ist also ein echter Beautyfier (C). Auch ich wollte meine ohnehin bereits in geradezu überschwenglichem Maße vorhandene natürliche Schönheit vermessenerweise noch heller strahlen lassen. Also betrachtete ich meinen Körper auf das Genaueste, um Verbesserungspotentiale aufzudecken. Es war schwer, Unperfektes an mir zu entdecken, so dass ich letztlich nur die Zahnfarbe als überarbeitungsbedürftig erkennen konnte. Je öfter ich meine Zähne mit einem Blatt Büttenpapier verglich, desto dringender wurde das Bleachingbedürfnis.

Ich machte mich auf die Suche nach einer geeigneten Methode. Unter geeignet verstand ich dabei, dass die Aufhellung zwar schonend und schmerzfrei, sowie ohne zu erwartende Folgeschäden, aber dennoch innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne erfolgen musste. Verfahren wie das Powerbleaching in der Zahnarztpraxis, wo man quasi gekärchert wird und nicht weiß, ob der Zahnschmelz langfristig nicht Hurra schreit, während man selbst bloß noch AUA heraus bekommt, kamen genau so wenig in Frage, wie Verfahren, die man im Drogeriemarkt kaufen kann und die im Wesentlichen darin bestehen, dass man sich eine Art Pflaster auf die Zähne klebt und darauf hofft, dass eine Wirkung eintritt, die nicht nur im Portemonnaie des Herstellers erkennbar wird.

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Trigami: Wo ist das Problem?

Dieser Tage regen sich wieder die vereinigten Blogwarte des Landes über Trigami und deren Bloggerstamm auf. Pauschal werden gegen Bezahlung rezensierende Blogger als Prostituierte des Web bezeichnet. Kaufmichels, Linknutten und noch ein paar Wörter mehr, deren Verwendung weder Gutes in Sachen Bildung, noch in Sachen Anstand der Verwender vermuten lässt, werden von den radikaleren Gegnern, die sich selbst aber gern zur digitalen Boheme zählen, aus ihren Tastaturen geschraubt. Weniger radikale Gemüter beschränken sich auf die vehemente Feststellung, in ihren Blogs würde nix verkauft, da würden die Beiträge noch handgeklöppelt.

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BETA-Tester wanted – for whatever

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Im Grunde ist das hier natürlich kein bezahlter Beitrag. Bezahlt werden soll der Test einer Web2.0-Anwendung. Allerdings gibt es bislang keinen Zugang zu dieser Anwendung. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird sich das nach Angabe des Betreibers ändern, wobei noch Beta-Tester gesucht werden. Wer also Interesse hat, beim Start einer dieser neuen – vielleicht sogar – hippen Web-Plattformen live dabei zu sein, möge sich bitte unter dieser Website registrieren.

Nur für den Fall, dass es sich beim Plattformbetreiber in spe anstelle eines nutzbringenden Web-Zwonullers um einen schnöden E-Mail-Adressensammler oder auch bloß einen gewöhnlichen Nuller handelt, empfehle ich die Verwendung einer Emailadresse, die man leicht entsorgen kann.

Gimahhot – Hand drauf!

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Ich will nicht lange um den heißen Brei reden: Der Name taugt nix. Man kann ihn sich schlecht merken und wenn man ihn sich dann doch gemerkt hat, ist man jedesmal erneut unsicher, wie er denn nun genau geschrieben wird. Da mag sich also jemand unheimlich Gedanken gemacht haben, warum und wieso dieser Name genau der richtige sein sollte, nur hat er leider den User dabei außen vor gelassen. Um es kurz aufzuklären: Gimahhot ist nicht ostgotisch oder gälisch, es stammt laut Betreiber vielmehr aus der althochdeutschen Sprache des achten Jahrhunderts und bedeutet “gemacht”, heute gern wie damals an einen Handschlag gekoppelt und als “geritzt” oder “geht klar” bezeichnet.

Natürlich darf sich ein Jeder nennen, wie er möchte, jedoch muss klar sein, dass ein unbedarfter Surfer niemals aus dem Namen Rückschlüsse auf das Angebot ziehen wird. Ist bei eBay auch nicht so, mag man einwenden. Allerdings behaupte ich, dass so etwas wie eBay auch heutzutage nicht mehr neu erschaffen werden könnte. Das waren halt andere Zeiten damals ;-) Wir hatten ja nix.

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Ey, brauchstu Firefox? Habbisch!

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Ich bin ein Fan von Firefox. Schon oft habe ich diesen Browser aller Browser mit Lobeshymnen, gar Liebeserklärungen überzogen. Dabei war das nicht immer so. Noch vor zwei, drei Jahren war ich eifriger Verfechter des Internet Explorer. Ich entwickelte Internetprojekte und schnitt diese auf Microsofts Produkt zu. Nicht etwa aus ideologischen Gründen, sondern lediglich angesichts der Marktanteile. Mozilla, respektive Netscape hatten damals nahezu keine Marktposition.

Als Microsoft dann glaubte, sich erneut auf dem Erreichten ausruhen zu können, schlug die Stunde der freien Softwareentwickler. Firefox entstand, wurde immer besser und immer besser unterstützt. Heute gibt es nahezu kein Werkzeug, welches Websurfer und/oder -entwickler gebrauchen könnten, das nicht in den Firefox integrierbar wäre. Firefox ist eine Art Schweizer Taschenmesser des Internet geworden.
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amapur – it’s my life (don´t you forget), Part 1/2

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Dick zu werden ist wesentlich leichter als schlank zu bleiben. Und dick zu bleiben ist nochmal wesentlich leichter als schlank zu werden. Wie es scheint, reicht schon ein halber Liter Bier, um die Wampe auf ewig zu zementieren, während aber 10 Stunden Fitnessstudio pro Woche nicht annähernd genug sind, um den Pfad des Abnehmens mit sichtbarem Erfolg zu beschreiten. Seit Anfang April habe ich mich gequält. Bis zu drei Stunden pro Training und bis zu vier Mal in der Woche beackerte ich die diversen Geräte, die modernes Bodyforming versprechen. Ein Forming hat zwar stattgefunden. Ich habe sicherlich eine ganz ordentliche Muskelmasse aufgebaut, aber ich habe dabei kein einziges Pfund Gewicht verloren. Die Speckrollen sind immer noch in gleicher Größe an den gleichen Stellen quasi “anhängig”.

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Sportsfreunde.de – Die Community für den kommunikativen Sportler

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Galt es dunnemals als schick, Mitglied in möglichst vielen Vereinen, also ein echter deutscher Vereinsmeier, zu sein, gilt es heute als umso schicker, sich Mitglied in möglichst vielen web-zwo-nulligen Communities nennen zu können. Jedenfalls, wenn man die Communitybetreiber fragt. Es ist erstaunlich, mit welcher Akribie immer neue Portalbetreiber immer mehr Real-Life-Konzepte in die Virtualität zu übertragen suchen. Allerdings ist das nicht bei allen gleichermaßen sinnvoll.

Nehmen wir beispielsweise ein Gesundheitsportal oder – älterer Begriff – ein Forum zu einem Spezialthema. Hier macht die Virtualisierung Sinn, da auf diese Weise ein theoretisch unbegrenzt großer Userpool aus insgesamt in der Regel aber relativ wenigen Problembetroffenen sich gegenseitig Hilfestellungen anbieten kann. Eine Art themenbezogenes Wikipedia entsteht, wenn auch nicht unmittelbar mit diesem Ziel vor Augen. Welcher Internetnutzer hat derartige Angebote noch nicht genutzt? Auch sinnvoll kann es sein, wenn man Single ist und ständig vor dem Computer hängt, sich bei einer der Single-Communities anzumelden. Möglicherweise kann sich die Chance auf Erfolg durch die schiere Zahl der Nutzer und deren räumliche Grenzenlosigkeit deutlich erhöhen. Eine weitere schöne Sache, besonders als Hilfe bei der Reiseplanung, sind die diversen Reisecommunities, die einen Schritt weiter gehen als das normale Bewertungsportal und Erlebnisberichte oder sogar Blogs integrieren, wie zB tripflip.de. Das ist für mich alles nachvollziehbar.

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