Category Archives: Kos 2010

Gaia Royal Village Kos – Strand

Das Royal Village verfügt über einen ausreichend großen Hotelstrand hinter einer kleinen Dünenlandschaft. Nach links und rechts kann man kilometerweit laufen.

Sonnenliegen und -schirme kosten pro Stück 1,50 €. Dafür wird eine komplette Infrastruktur mit Duschen, Toiletten, überdachten Sitzplätzen, Umkleidekabinen und einem Kiosk mit Eis und Getränken vorgehalten. In Ordnung.

Direkt an der Wasserlinie des feinen Sandstrandes gibt es eine etwa 2 Meter breite Steinzone aus Kieseln. Badeschuhe sind nicht erforderlich. Danach geht es mindestens 50 Meter weit stehend ins Meer. Ideal nicht nur für kleine Kinder. Das Meer hat derzeit gute 26 Grad.

Für Poolfreunde wird ebenfalls einiges geboten.


Gaia Royal Village Kos – Internet

Internet ist verfügbar, sagt die Website. Stimmt aber nicht, sagt die Praxis. Mein Wifitrak auf dem iPhone zeigt ein voll verfügbares offenes WLan, Zugang gibt es aber nicht.

Auf Anfrage wird mitgeteilt: We´re trying to fix it. Das allerdings schon seit einer Woche. Und nach meinem Verständnis, das nicht ganz unerheblich ist, kann es kein Problem geben, denn die Rezeption selber verwendet das Internet täglich.

Liegt hier nicht vielleicht eher eine Problematik bei der Bezahlung eines entsprechenden Tarifs vor?


Gaia Royal Village Kos – Verpflegung

Die Verpflegung ist im Großen und Ganzen akzeptabel. Mit Ausnahme des Frühstücks, denn das ist eine mittlere Katastrophe. Es gibt keine Brötchen, es gibt nicht mal Toast. Es gibt lediglich zwei Sorten Brot, beide eine Art Baguette und wahrlich nicht jedermanns Sache, zumal genau dieses Brot zu allen drei Mahlzeiten gereicht wird und so selbst dem hartgesottensten Konfliktvermeider nach spätestens drei Tagen zum Hals raushängt.

Die frei zu zapfenden Getränke sind Konzentrate, die man in Deutschland aus guten Gründen nicht kennt. Das Bier ist in Ordnung, die Weine kommen aus Riesentetrapaks. Cocktails sind nicht All Inclusive, kosten aber nur moderate Beträge.

Im Restaurant gibt es offenbar einen Hobby-DJ, vermutlich aus den Reihen der KellnerInnen, der sehr loyal zu einzelnen Künstlern und Songs steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass zu allen Tageszeiten der gleiche Gangsta-Rap aus den Lautsprechern dröhnt und auch den letzten Funken Urlaubsfeeling abzutöten geeignet ist.

Dabei ist das Restaurant baulich eigentlich ganz schön. Es bietet eine ausgewogene Mischung aus Innen- und Aussenplätzen und ist dabei nie überfüllt. Der direkte Meerblick tut sein übriges.

Derjenige, der die Speisenauswahl zusammenstellt, ist offenbar nicht bei guter geistiger Gesundheit oder ein ganz eingefleischter Metropolit. Denn das Portfolio besteht aus abstrusen Kombinationen erstaunlichster Kulinarien aus aller Herren Länder. Allen gemein sind lediglich die geringen Kosten, die die Herstellung erfordert hat.

Mangelware indes sind Gerichte griechischer Küche. Leider.

Dennoch, wie mein ehemaliger Chef stets zu sagen pflegte: Besser zwei Mal satt, als einmal gut gegessen. Das klappt im Royal Village jedenfalls.


Gaia Royal Village Kos – Hotel, Zimmer, Roundabouts

Das Gaia Royal Village Kos besteht aus drei verschiedenen Bauaabschnitten, die von Straßen durchzogen sind und darauf schließen lassen, dass hier nicht nur stark unterschiedliche alte Bauten zu einem Komplex zusammen gefasst wurden. Vielmehr erscheint es so, dass es sich um mindestens zwei verschiedene, ehemals selbständige Hotels handelte, die nunmehr unter einer Flagge betrieben werden. Da auf den Straßen relativ reger Verkehr herrscht und die Gäste ebenfalls auf die Nutzung selbiger angewiesen sind, entsteht nicht das Gefühl, sich hier in einer Ferienclubanlage zu befinden.

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Gaia Royal Village Kos – Anreise

Vorweg: Die Rezeption vom Gaia Royal Village Kos liess sich bis zum Schluss nicht kontaktieren, obwohl sie über mehrere Büros und mindestens drei sichtbare Officeinternetcomputer verfügt, wie ich heute per eigenem Augenschein feststellen konnte.

Vorabend-Checkin in Düsseldorf: TUIFly bietet in Düsseldorf einen Vorabend-Checkin für alle Flüge des Folgetages bis 12 Uhr an. Dabei müssen sich die Reisenden in das recht enge Zeitfenster von 18 bis 20 Uhr pressen. Ich tat es.

Erstaunt stellte ich fest, dass vor dem Checkin-Schalter ein weiterer mobiler Schalter aufgebaut war. “Sie wollen einchecken? Das macht 3 Euro pro Person.” Woraufhin ich erwiderte, dass das das erste Mal in über zwanzig Jahren Vorabend-Checkin sei, dass ich eine Gebühr dafür bezahlen müsse. Es folgte noch ein kurzes Geplänkel á la “aus Scheisse Geld machen” und so. Letztlich legte ich natürlich das Geld auf die mobile Theke und erhielt am eigentlichen Checkin-Schalter die Bordkarten für alle Mitreisenden.

Morgen der Anreise: Alles lief bestens und es gab nichts zu beklagen.

Halt, eines war doch sehr erstaunlich. Nachdem ich am Vorabend die Bordkarten erhalten hatte, kontrollierte am Morgen der Abreise niemand mehr die Übereinstimmung zwischen Bordkarte und sie haltender Person. Die Sicherheitskontrolle lief höchst penibel ab, der mitgeführte Kinderbuggy wurde gar in einem separaten Raum von Fachpersonal gecheckt. Bloß die durchaus interessante Frage, ob der Kontrollierte überhaupt der rechtmäßige Inhaber der Bordkarte ist, wurde bis ins Flugzeug, gar bis ins Hotel hinein nicht geklärt.

Das hat Potenzial für Selbstmordattentäter, die nicht unter eigenem Namen an Bord eines Flugzeugs gelangen kommen. Lasst irgendwen den Vorabend-Checkin machen und nehmt deren Bordkarten. Schon seit ihr drin.

Im Hotel: Das Personal ist bereits mit einem relativ geringen Ansturm von etwa fünf anreisenden Familien heillos überfordert. Die Qualität der angebotenen Leistungen bedarf natürlich noch genaueren Hinsehens, kann jedoch bereits jetzt gefahrlos als nicht vier Sterne gemäß klassifiziert werden. Dazu aber in Kürze mehr.

Ansonsten: 32 Grad. Sonne. Warmes Meer. Die Grundkomponenten stimmen.


Hotel Gaia Royal Village Kos – Teil 1

Dieser Tage geht es in das Hotel Gaia Royal Village Kos. Die Bewertungen sind unterschiedlich, manche euphorisch, manche desaströs. Man wird es vor Ort ansehen müssen.

Was aber definitiv bereits vor Reisebeginn nicht funktioniert, ist die Kommunikation mit den Reisenden. So fragte ich bereits vor Tagen per Mail nach der Verfügbarkeit von Internetzugängen im Hotel und konkretisierte meine Frage gestern noch einmal.

Effekt: keiner. Antwort: keine.

Nun könnte man sagen, dass die Bediensteten nicht regelmäßig ins Internet schauen. Pffrt. Meine Erfahrung mit Rezeptionen in den letzten fünf Jahren zeigt ein ganz anderes Bild. Da waren die Bediensteten kaum vom Internetzugang weg zu bekommen. Ob sie da allerdings dienstliche E-Mails abgerufen haben, ist tatsächlich fragwürdig…

Update Montagnachmittag: Nach wie vor keine Reaktion aus griechischen Landen. Mittlerweile habe ich es geschafft, vom Veranstalter die Telefonnummer des Hotels zu bekommen. Nur leider geht keiner ans Telefon… Was ist denn das für eine Rezeption?

Update Dienstagmittag: Weder telefonisch noch elektronisch ist es mir bislang gelungen, einen Kontakt herzustellen. Mittlerweile benutzte ich sogar vorsichtshalber weitere meiner E-Mailadressen, um der Eventualität zu begegnen, in einem rigiden Spamfilter gefangen zu werden.