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	<title>blogmanufaktur &#187; Rechteindustrie</title>
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		<title>Knieper gewinnt gegen Chefkoch.de</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 22:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Bahr veröffentlichte heute einen Bericht über den Rechtsstreit des berühmt-berüchtigten Kochbuch-Fotografen gegen das Rezepteportal Chefkoch.de. Knieper hatte Chefkoch auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen, weil Chefkoch-User wiederholt urheberrechtlich geschützte Bilder des Knieper auf der Plattform verwendet &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/02/29/knieper-gewinnt-gegen-chefkochde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Bahr veröffentlichte heute einen Bericht über den Rechtsstreit des berühmt-berüchtigten Kochbuch-Fotografen gegen das Rezepteportal Chefkoch.de. Knieper hatte Chefkoch auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen, weil Chefkoch-User wiederholt urheberrechtlich geschützte Bilder des Knieper auf der Plattform verwendet hatten. Das Oberlandesgericht Hamburg gab Knieper nun Recht und verurteilte Chefkoch antragsgemäß. Warum?<a href="http://www.dr-bahr.com/news_det_20080229013709.html"></a></p>
<p><a href="http://www.dr-bahr.com/news_det_20080229013709.html"><!--:--><span id="more-1300"></span><!--:en-->Mehrere Gründe kamen wohl zusammen</a>. Zum Einen gab es im Vorfeld bereits Rechtsverletzungen durch Chefkoch-User. Insgesamt ist von vier Sachberhalten die Rede. Chefkoch hat offenbar trotz Kenntnis nicht darauf reagiert. Zum Anderen erkannte das Gericht den User-generated Content als Kernbereich des Portals, nicht als Nebensächlichkeit, was wohl höhere Ansprüche an die Kontrollpflichten des Betreibers auslöst. Weiterhin sah das Gericht den User-Content als Basis des Geschäftsmodells von Chefkoch, was die Kontrollpflichten des Betreibers offenbar noch weiter erhöht.</p>
<p>Chefkoch argumentierte meines Erachtens allerdings auch recht unbedarft. So wandte man ein, es sei unzumutbar, jedes hochgeladene Bild zu prüfen. Zu Recht stellte sich das Gericht auf den Standpunkt, dass man, wenn man schon anderer Leute Content zu eigenen kommerziellen Zwecken nutzt, dann aber auch für die Kontrolle der rechtlichen Hygiene zu sorgen habe.</p>
<p>Das OLG gab den Betreibern sogar Tipps, wie denn eine mögliche Prüfung, respektive Erschwernis des Hochladens problematischen Materials aussehen könnte. Beispielsweise könne man eine Urheberrechtserklärung verlangen, die besagt, dass das Bild wirklich vom Uploader geschossen wurde. Oder man könnte Kameradaten, die sogenannten EXIF-Daten, mit abspeichern. Eigentlich völlig akzeptable Maßnahmen, die mit relativ geringem Aufwand Rechtsverletzungen minimieren können.</p>
<p>Das OLG räumte indes auch ein, dass eine hundertprozentige Sicherheit nie erreicht werden könne, dies aber bei verständiger Würdigung letztlich wohl auch nicht erforderlich sei, solange wesentliche Schutzmaßnahmen sichtbar ergriffen wurden.</p>
<p>Wie ich es verstehe, hat sich die Beklagte schlichtweg blauäugig verhalten. Für mich stellt es eine Selbstverständlichkeit dar, dass man soweit wie möglich und insbesondere aus Gründen des Selbstschutzes Kontrollmechanismen in Bilderdatenbanken einziehen muss. Gerade auf einem Gebiet, in dem nicht einmal die Hilfskonstruktion der fehlenden Schöpfungshöhe geltend gemacht werden kann, läuft man ansonsten barfuß in ein Minenfeld.</p>
<p>Wer sich einmal eine Bilderdatenbank ansehen will, die mit Kontrollmechanismen arbeitet, die die genannten gerichtlichen Empfehlungen weit übersteigen, möge sich einmal das Projekt Lebensmittelfotos<span xml:lang="de-DE" lang="de-DE">.com ansehen. Und kann bei der Gelegenheit auch gleich mitmachen!</span></p>
<p><span xml:lang="de-DE" lang="de-DE">Ein wesentlicher Punkt am Rande noch: Das OLG hielt hinsichtlich der unerlaubten Bilderverwendung eine Nutzungsentschädigung von 100 Euro pro Bild und Jahr für angemessen. Das dürfte unserem Hobbyfotografen das Urteil ziemlich vermiest haben. Hurra.</span><!--:--></p>
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		<title>Linux auf der XBOX 360</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/30/linux-auf-der-xbox-360/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 13:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[24C3]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[XBOX]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Leute haben einfach zuviel Zeit. Dazu gehören ganz offensichtlich auch einige der hackenden Teilnehmer des 24C3. Erstaunlich, dass sich Golem der Thematik auch noch in einem verhältnismäßig langen Beitrag annimmt. Da haben es also ein paar Typen geschafft, vermittels &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/30/linux-auf-der-xbox-360/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41pKQetFfwL._AA240_.jpg" align="left" border="0" height="120" hspace="10" vspace="10" width="120" />Manche Leute haben einfach zuviel Zeit. Dazu gehören ganz offensichtlich auch einige der hackenden Teilnehmer des 24C3. Erstaunlich, dass sich Golem der Thematik auch noch <a href="http://www.golem.de/0712/56727.html" target="_blank">in einem verhältnismäßig langen Beitrag</a> annimmt. Da haben es also ein paar Typen geschafft, vermittels eines nicht eben als alltagstauglich zu beschreibenden Verfahrens, bei dem dem Spiel &#8220;King Kong&#8221; eine Schlüsselfunktion zukommt, ein Linux mit Gnome und sonstigem Zipp und Zapp auf der XBOX 360 zu starten. Nur den Soundtreiber wollte bislang keiner programmieren? Warum bloß nicht? Jobangebot erhalten? Agentur nicht verärgern wollen?</p>
<p><!--:--><span id="more-1168"></span><!--:en-->Auch wenn Golem zwischendrin stets versucht, die Motivation der Hacker zu vermitteln, es gelingt nicht. Jedenfalls nicht, soweit es die XBOX 360 und die angeblich kurz vor dem Hacking stehende Wii betrifft. Man wolle die XBOX in einen &#8220;günstigen Linux-PC&#8221; verwandeln. Hrmpf. Bitte? Die XBOX kostet mit Festplatte zwischen 300 und 400 Ocken. Dann hat man noch keine Tastatur, keine Maus. Man dürfte also auf 400 bis 500 Schleifen am Ende rauslaufen, um einen funktionsfähigen Arbeitsplatz aufzubauen. Wo ist das günstig? Für´s gleiche Geld bekomme ich einen echten PC, an dem ich nicht rumfrickeln muss wie blöde, um ein OS meiner Wahl ans Laufen zu bekommen.</p>
<p>Dann kommt das Argument mit der &#8220;Homebrew-Software&#8221;, die man so auf Konsolen ans Laufen bekommen will. So etwa durch eine modifizierte Firmware auf den älteren Versionen der PSP. Wo ich es übrigens verstehen kann, erlaubt doch diese Firmware auch das Laden von ISO-Dateien kommerzieller Games, also ein Nutzen von Raubkopien. Das ist dann zwar kriminell, aber wenigstens noch nützlich.</p>
<p>Bei der XBOX sieht das aber ganz anders aus. Da läuft tatsächlich nur ein echtes Linux drauf. Nutzwert für den User gleich Null.</p>
<p>Es scheint zu stimmen, dass die Arbeitsagentur nicht genügend Stellen für qualifizierte Arbeitssuchende zu vermitteln hat. Sonst hätten solche Experten  doch längst eine richtige Aufgabe und weniger Zeit, ihre Leben an derart nutzlose Experimente zu verschwenden.</p>
<p align="right">[Bildquelle: amazon.de]</p>
<p><!--:--></p>
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		<title>Unverständliche Phone-Home-Funktionen oder: Open Source rules (bald)</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 08:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Vista]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft macht&#8217;s seit Jahren, noch strikter ist Adobe. Aktivierungen und ständige Kontaktaufnahmen zum Hersteller sind salonfähig geworden. Besonders die kleinen Softwarehäuser haben die durch andere etablierten Standards mit Kusshand aufgenommen. Rechtemanagement ist heutzutage häufig das einzige Feature, das zu einem &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/11/23/unverstaendliche-phone-home-funktionen-oder-open-source-rules-bald/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><img src="http://farm3.static.flickr.com/2009/2056983538_8c85e197a1_o.jpg" align="left" border="0" hspace="5" vspace="5" />Microsoft macht&#8217;s seit Jahren, noch strikter ist Adobe. Aktivierungen und ständige Kontaktaufnahmen zum Hersteller sind salonfähig geworden. Besonders die kleinen Softwarehäuser haben die durch andere etablierten Standards mit Kusshand aufgenommen.</p>
<p>Rechtemanagement ist heutzutage häufig das einzige Feature, das zu einem Updaterelease führt. Zuletzt durften wir das mit der Veröffentlichung von Vista erleben. Nichts wesentlich Neues für den User, aber eine Super-Absicherung für die Industrie, welcher Couleur auch immer.</p>
<p>Nun brechen Dämme. Offenbar <a href="http://rivva.de/about/http://www2.mobile-macs.de/2007/11/big-brother-apple.html" zid="23">überträgt</a> auch Apple&#8217;s iPhone Daten an den Hersteller, selbst WordPress nimmt mittlerweile <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/10/29/wordpress-telefonitis-mit-einem-plugin-heilen/" zid="24">Kontakt zum Mutterhaus</a> auf. WordPress, als Open-Source-App, kann dabei noch am einfachsten per <a href="http://www.ilfilosofo.com/blog/tinfoil-hat/" zid="25">PlugIn</a> oder Codeänderung wieder auf den Pfad der Tugend gebracht werden.</p>
<p>Es ist für mich erstaunlich, dass diese Unternehmen sich verhalten, wie sie es tun. Es müsste ihnen doch klar sein, dass da draußen Systeme wie <a href="http://www.ubuntu.com/" zid="26">Linux</a> bereit stehen, diese ganzen obsoleten Dinosaurier zu beerben. Und was tun sie? Sie beschleunigen diesen Vorgang durch ihre Einschränkungsmanie noch.</p>
<p>Für mich ist die Sache klar. Ich unterstütze und benutze XP noch solange es dafür auch offiziellen Support gibt. Auf Vista werde ich jedoch niemals umsteigen, geschweige denn diesen Umstieg irgendjemandem zu empfehlen. Danach sind wir unweigerlich bei Linux. Offener Quellcode, keine Manipulationsmöglichkeiten, keine öffentlich-rechtlichen Eingriffspotentiale, die unbemerkt bleiben würden</p>
<p>Wer will da noch zweifeln, dass Open Source die Zukunft gehört?<!--:--></p>
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		<title>Leaving Microsoft</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/10/28/leaving-microsoft/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 22:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Windows-Anwender seit 1992. Davor habe ich mir immer mal die verschiedenen Windows-Versionen angeschaut, aber bin dann doch immer bei DOS geblieben. Als grafische Erweiterung habe ich mal eine Weile GeoWorks Ensemble benutzt. Das war klasse, wurde aber von &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/10/28/leaving-microsoft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><span style="font-weight: bold"></span>Ich bin Windows-Anwender seit 1992. Davor habe ich mir immer mal die verschiedenen Windows-Versionen angeschaut, aber bin dann doch immer bei DOS geblieben. Als grafische Erweiterung habe ich mal eine Weile GeoWorks Ensemble benutzt. Das war klasse, wurde aber von MS letztlich hinweg gefegt. Mit der Umstellung der Officeprogramme auf Windows, beginnend mit Word for Windows um 1992 herum, blieb mir keine andere Wahl mehr. Ich stellte mich ebenfalls um. Und diese Umstellung war schwer. Kam man bis dato per ESC ins untenliegende Menü der Anwendung, bedurfte es nun der Maus, die bis dahin zwar vorhanden, aber eher unbenutzt war, oder des ALT-Keys, um in die Menüs zu gelangen.</p>
<p><!--:--><span id="more-1097"></span><!--:en-->Nach einer Weile hatte ich mich optimal eingearbeitet und konnte, wahrscheinlich sehr zur Freude von MS, die unterschiedlichsten Updates, Upgrades und Neuerscheinungen mitgehen. Kurz war ich versucht, statt Word WordPerfect zu nehmen, das muss so um 1994 gewesen sein. Allerdings traute ich damals MS die größere Marktmacht zu und entschied mich dann anders. Irgendwann in den Neunzigern sah ich auf einer Messe auch das Betriebssystem OS/2 und kaufte es spontan (für relativ viel Geld). Es lief super, wurde nur leider seitens der Softwareindustrie nicht nennenswert unterstützt und dann nach einer Weile wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Schon damals war OS/2 ein wesentlich fortschrittlicheres System als Windows. Aber um die technischen Vorzüge ging es nicht. Es ging darum, welcher Hersteller mehr Geld in die Vermarktung stecken wollte. Leider wollte IBM mit MS nicht mithalten&#8230;</p>
<p>So wurde Windows das erfolgreichste Betriebssystem der Welt. Microsoft wurde übermütig und koppelte wettbewerbswidrig etliche Komponenten fest ans Betriebssystem; die Folgen rechtlicher Art sind bekannt. Bis zur Version XP bin ich Microsofts Weg mitgegangen. Als dann aber stetig mehr Informationen bezüglich künftiger Überwachungs- und Rechtemanagementfunktionen bekannt wurden, begann meine leider verloren gegangene Skepsis erneut zu erwachen. Die Rede war von DRM, TPM und was noch alles.</p>
<p>Mittlerweile gibt es Vista und ich bin diesen Schritt nicht mitgegangen. Im Kundenauftrag musste ich allerdings schon den einen oder anderen Vista-Computer in bestehende Projekte integrieren. Dabei ist in mir zunächst bloß die Überzeugung gereift, dass niemand Vista wirklich braucht. Außerhalb der Optik kann ich keine relevanten technischen Änderungen erkennen, die für einen flächendeckenden Umstieg auf Vista sprechen könnten. Aus Administratorsicht gibt es eher Dutzende Gründe genau diesen Wechsel NICHT zu vollziehen.</p>
<p>Kürzlich sollte ich einen Notebook, der vom Hersteller ausdrücklich für Vista konzipiert war, auf XP migrieren und ins Projekt integrieren. Das war ein Schlüsselerlebnis. Der Hersteller des Notebooks, die Firma ASUS, hat ihr Gerät angeblich so stark auf Vista zugeschnitten, dass sie nur Treiber für das neueste OS mitliefern konnte. Die beiliegende DVD weist deshalb auch ausdrücklich darauf hin, dass sie nur mit Vista funktioniert. In der Tat bietet der deutsche Support auch keine alternativen XP-Treiber an, obschon man unschwer erkennen kann, dass die verwendete Hardware aus Vor-Vista-Zeiten stammt, mithin also definitiv XP-tauglich sein muss.</p>
<p>Mit einiger Sucherei unter Umgehung der fruchtlosen Versuche des Herstellers, die Hardware zu verschleiern, gelange ich tatsächlich in Foren und Supportbereiche, in denen ich Treiber für XP finde. Allerdings kann ich diese ausschließlich über chinesische oder japanische Server herunterladen, in den USA und Europa residierende Server quittieren DL-Versuche mit &#8220;File not found&#8221;. Bei der Zusammenstellung der erforderlichen Treiber fällt mir auf, dass es Riesentreiber für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Platform_Module" title="TPM" target="_blank" id="duo1">TPM</a> gibt und dass der DL von Media Player 11 wegen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" title="DRM" target="_blank" id="h_.9">DRM</a> massiv empfohlen wird. Mir wird unwohl. Warum stellt sich MS derart in den Dienst der Rechteindustrie?</p>
<p>Ich kann diese Frage nicht anders beantworten als mit: Weil sie es wollen. Es ist für mich unvorstellbar, dass sich ein Unternehmen wie MS in eine Rolle zwingen lassen würde, in der es sich nicht wohlfühlen würde. Es kann nur so sein, dass MS für DRM und TPM derart viele Eigensympathien empfindet, dass es gern und mit Überzeugung den Stasiweg in der Softwareentwicklung nicht nur mitgehen, sondern sogar dominieren will.</p>
<p>Ich werde daher nicht nur Vista niemals installieren, sondern bin dabei, mich komplett von MS zu lösen. Der erste Rechner mit Ubuntu läuft zur Zufriedenheit, der zweite wird kurzfristig folgen. Selbst die c´t greift in ihrer am Montag erscheinenden Ausgabe das Thema Wechselwilligkeit auf. Dann allerdings mit Blick auf Mac OS. Wenn man da mal auf lange Sicht nicht vom Regen in die Traufe kommt.</p>
<p>Nein, meine Marschrichtung ist klar und die lautet LINUX!<!--:--></p>
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		<title>Bluray oder HD DVD</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/09/02/bluray-oder-hd-dvd/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 21:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessiert sich eigentlich irgendjemand für dieses Thema? Interessiert sich irgendjemand dafür, ob die Bildqualität eines Filmes besser als spitze ist? Interessiert sich irgendjemand dafür, ob mit den neuen Formaten ein besseres Rechtemanagement möglich ist? Hoppla, na klar. Da haben wir &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/09/02/bluray-oder-hd-dvd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><span style="font-weight: bold"></span>Interessiert sich eigentlich irgendjemand für dieses Thema? Interessiert sich irgendjemand dafür, ob die Bildqualität eines Filmes besser als spitze ist? Interessiert sich irgendjemand dafür, ob mit den neuen Formaten ein besseres Rechtemanagement möglich ist? Hoppla, na klar. Da haben wir doch einen Interessenten gefunden, die Industrie selber.</p>
<p><!--:--><span id="more-1034"></span><!--:en--><img src="http://digitallife.germanblogs.de/pub/germanblogs/digitallife/friedhof_sdfrankreich_16.jpg" align="right" border="0" height="300" hspace="10" vspace="10" width="200" />Meines Erachtens ist tatsächlich die Rechteindustrie der einzige Nutznießer der neuen Videoformate. Tolle neue Einschränkungsmöglichkeiten sichern die Filme vor dem Raubkopieren. Neue Schnittstellen wie HDMI bringen die Industrie einen Schritt weiter auf ihrem Weg zur absoluten Kontrolle über ihre digitalen Inhalte.</p>
<p>Wenn ich mir eine DVD kaufe, rippe ich sie und verwandele sie in ein DIVX. Erst dann sehe ich sie mir an. Warum? Weil die Filmstudios arrogant genug sind, vor das Hauptmenü ihrer DVDs Trailer und sonstigen Mist zu positionieren, die sich nicht überspringen lassen. Besonders penetrant geriert sich Disney. Bis zu 15 Minuten lang sitzt man hilflos vor dem Bildschirm, weil man auch nach dem x-ten Trailer nicht abbrechen kann. Ein Killerargument GEGEN die DVD.</p>
<p>Die neuen Formate bieten noch einiges mehr an Menüfunktionalität, heißt es. Na und? Ich brauche keine derartigen Funktionalitäten, wenn ich mir einen Film ansehen will. Was ist mit dem Bonusmaterial? Bitte? Bonusmaterial? Von den fünf Dutzend DVDs, die ich bislang gekauft habe, hat keine einzige Bonusmaterial, welches sich anzusehen lohnte. Regieanweisungen, misslungene Szenen, irgendwelcher anderer Mist. Die neuen Formate werden sicherlich nicht weniger Trailer, Vorspanne etc beinhalten.</p>
<p>Jetzt steht mir und Ihnen die HD DVD oder das Bluray-Dingen ins Haus. Beim örtlichen Elektrofachhändler erspähte ich jüngst die ersten Exemplare der HD DVD. Über 30 Euronen sollte ich für Filme berappen, die auf DVD etwas über 10 Euronen kosten. Hmm. Warum? Mein Fernseher kann zwar mehr als  DVD-Auflösung, bloß glaube ich nicht, dass sich mein Filmgenuss mit ein paar Pixel mehr Auflösung nennenswert erhöhen wird. Ich habe 40 Jahre Fernsehen auf dem Buckel und mich nie über die Bildqualität beschwert.</p>
<p>Es ist doch durchsichtig. Die Industrie möchte das VHS-DVD-Spielchen wiederholen. Bis heute hat niemand schlüssig erklären können, warum DVDs teurer als VHS-Kassetten waren (und sind), obwohl eine DVD in der Herstellung deutlich billiger ist. Ähnlich geht man jetzt in Sachen Blu HD DVD vor.</p>
<p>Der reale Nutzen für den Konsumenten tendiert gegen Null. Bleiben Sie bei der DVD, solange es sie noch gibt. Denn eines muss man der Industrie lassen. Die Macht, Formate zu beerdigen, die hat sie&#8230;</p>
<p><sub>[Bild: pixelio.de]</sub><!--:--></p>
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		</item>
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		<title>Best Of Both Worlds</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2006/10/30/best-of-both-worlds/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 10:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;We want to get it over, we´d like to make it last&#8221; sang weiland schon Robert Palmer. Heute kommt es mir vor, als wäre der Song für das Ehepaar Jauch/Sihler geschrieben worden. Der omnipräsente Günter Jauch, der für alles mögliche &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2006/10/30/best-of-both-worlds/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->&#8220;We want to get it over, we´d like to make it last&#8221; sang weiland schon Robert Palmer. Heute kommt es mir vor, als wäre der Song für das Ehepaar Jauch/Sihler geschrieben worden. Der omnipräsente Günter Jauch, der für alles mögliche Werbung macht und gefühlte 99 % aller Sendungen im deutschen Fernsehen moderiert, damit reich und reicher wird und sich medial präsentiert wie kein Zweiter und auch keiner vor ihm, eben dieser Jauch hat bekanntlich ein ganz besonderes Verständnis von der Abgrenzung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit.</p>
<p><a href="http://digitallife.germanblogs.de/archive/2006/10/30/1uysbkw7zd4sw.htm#fulltext">Weiterlesen bei Germanblogs>></a><!--:--></p>
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		<title>Ein Patent zum Verschlechtern (!)</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2006/08/08/ein-patent-zum-verschlechtern/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Aug 2006 21:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechteindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, genau: Verschlechtern. Ein Patent für eine Technik zum Verschlechtern der Sprachqualität bei Telefonaten über das Internet (sog. Voice Over IP) hat jetzt das deutsche Unternehmen Infineon angemeldet. Die Technologie erkennt (laienhaft gesprochen) die Datenpakete, die Sprache enthalten und hält &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2006/08/08/ein-patent-zum-verschlechtern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Ja, genau: Verschlechtern. Ein Patent für eine Technik zum Verschlechtern der Sprachqualität bei Telefonaten über das Internet (sog. Voice Over IP) hat jetzt das deutsche Unternehmen Infineon angemeldet. Die Technologie erkennt (laienhaft gesprochen) die Datenpakete, die Sprache enthalten und hält diese absichtlich zurück, während normale Datenpakete, wie etwa Emails ungehindert passieren können.</p>
<p><a href="http://www.readers-edition.de/2006/08/10/ein-patent-zum-verschlechtern/">Weiter lesen >></a><!--:--></p>
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