<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>blogmanufaktur &#187; Nicht kaufen!</title>
	<atom:link href="http://www.blogmanufaktur.de/category/nicht-kaufen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blogmanufaktur.de</link>
	<description>Web, Business, IT, Gadgets, Alles - stets subjektiv</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 12:45:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Samsung Galaxy Nexus im Praxistest: Am Ende bleibt die Begeisterung aus!</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 14:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmanufaktur.de/?p=3610</guid>
		<description><![CDATA[Seit einer Woche steht mir das Samsung Galaxy Nexus zum Testen zur Verfügung. Ich habe mich in dieser Zeit bemüht, das Gerät zu meinem Haupt-Smartphone zu machen, wobei ich einleitend gleich sagen muss, dass ich froh bin, das Galaxy Nexus &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus.jpg"><img class="wp-image-3613 alignnone" title="galaxy-nexus" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Seit einer Woche steht mir das Samsung Galaxy Nexus zum Testen zur Verfügung. Ich habe mich in dieser Zeit bemüht, das Gerät zu meinem Haupt-Smartphone zu machen, wobei ich einleitend gleich sagen muss, dass ich froh bin, das Galaxy Nexus nach Veröffentlichung dieses Tests wieder abgeben zu können.</p>
<p>Nicht, dass es sich um ein schlechtes Smartphone handelte, es ist lediglich zum Arbeiten nicht sonderlich geeignet…</p>
<p><span id="more-3610"></span></p>
<h2>Samsung Galaxy Nexus: Tolle Optik, nicht in allen Punkten durchdacht</h2>
<p>Die augenfälligste Neuerung im Vergleich zum bisherigen OS-Standard Android 2.3 (Gingerbread) ist natürlich das optisch und funktional stark an Android 3 (Honeycomb) angelehnte Android 4 (ICS: Ice Cream Sandwich). Um das eigentlich für Tablets optimierte Honeycomb auf die kleinen Screens künftiger Smartphones zu bekommen, war zweierlei erforderlich.</p>
<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-front-w540.jpg"><img class="size-full wp-image-3619 alignnone" title="galaxy-nexus-front-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-front-w540.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Zum einen mussten die Bedienelemente der Software etwas verkleinert werden, was den Entwicklern unbestreitbar gut gelungen ist. Zum anderen musste für etwas mehr Bildschirmplatz gesorgt werden, denn ganz so kompakt wie Gingerbread stellt ICS seine UI nicht dar. So verfügt das Galaxy Nexus bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln um ein rundes Drittel mehr Fläche als das Samsung Galaxy S2 mit seinen 800 x 480 Pixeln. ICS nutzt das größere Platzangebot optimal aus. Man darf also gespannt sein, wie das für viele Geräte, darunter das S2, angekündigte Update auf ICS aussehen wird. Ich bin skeptisch. Mindestens wird die Übersichtlichkeit der UI leiden, wenn Funktionalitäten verschachtelt werden müssen, um sie auf kleineren Screens sinnvoll anzeigen zu können.</p>
<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-front-2-w540.jpg"><img class="size-full wp-image-3620 alignnone" title="galaxy-nexus-front-2-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-front-2-w540.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Beim Galaxy Nexus bestehen diese Probleme nicht. Nach dem ersten Einschalten des Gerätes wird sich kaum jemand der wirklich eleganten Optik entziehen können, die durch die Verbindung einer hohen Auflösung gepaart mit einem darauf optimierten OS entsteht. Ich gebe zu, dass ich zu diesem Zeitpunkt nahe am Zustand der Begeisterung war. Auch jetzt ist es noch so, dass mich die Darstellung bei jedem Druck auf den Powerknopf stets wieder erfreut. Leider ist Optik nicht alles, denn ansonsten könnte man den Test mit einer klaren Kaufempfehlung an dieser Stelle enden lassen.</p>
<p>Weniger überzeugend ist die Integration der Bedienung als UI-Elemente in ICS. Das Galaxy Nexus verfügt auf der Frontseite über keinerlei Hardwarebuttons oder Sensoren. Die bislang etablierten Bedienkonzepte haben Google und Samsung zumindest beim Galaxy über Bord geworfen. So erklärt sich auch, warum die Bildschirmdiagonale von 4,65 Zoll, mit der das Nexus ausgestattet ist, nicht dazu führt, dass im Vergleich zu einem Smartphone mit 4,3 Zoll mehr Platz für die Darstellung der Inhalte der diversen Apps bleibt. Hält man S2 (4,3”) und Galaxy Nexus (4,65”) nebeneinander, so ist der Bereich für die Anzeige der Inhalte bis auf wenige Milimeter identisch. Für einen korrekten Vergleich müsste man die unter dem S2-Display angeordneten Bedienelemente zur Bildschirmdiagonale hinzurechnen.</p>
<p>Nun könnte man sagen, dass das Geschmackssache sei. In der täglichen Arbeit stellte ich jedoch gravierende Nachteile des neuen Bedienkonzeptes fest. Im Vergleich zum S2 fehlt mir besonders der Homebutton, der als großer Hardwareknopf auf der Frontseite des Displays ausgeführt ist. Ich ziehe das S2 aus der Tasche und drücke zum Einschalten des Displays auf den unübersehbar großen Knopf. Menüeinstellungen bringt der links davon angeordnete Sensor auf den Schirm, zurück in Apps oder dem Web geht es mit Hilfe des rechts vom Homebutton gelegenen Back-Sensors.</p>
<p>Beim Galaxy Nexus muss der rechts oben an der Seite des Smartphones gelegene Powerbutton gedrückt werden, um den Bildschirm zu aktivieren. Für Rechtshänder ist das eine Herausforderung, es sei denn, man verfügt über Hände wie Bauschaufeln. Statt rechts neben dem Homebutton, der jetzt wie gesagt als UI-Element in der Software ausgeführt ist, findet sich der Back-Button beim Nexus links. Natürlich würde der letztgenannte Punkt lediglich eine kurze Umgewöhnungsphase bedingen, der Umstand mit dem Powerbutton indes ist für mich ein gravierender Negativpunkt.</p>
<p>Durch die Integration der zentralen Funktionsbuttons in das OS kommt es zu weiteren unschönen Effekten. Bereits mehr als einmal beendete ich versehentlich Apps, etwa die SMS-App, weil ich beim Schreiben des Textes einen Milimeter zu weit unten tappte und dabei den Homebutton traf. Bei keinem anderen Androidphone ist mir bislang solches passiert, beim S2 mit seinem Hardware-Homebutton ist es sogar ausgeschlossen.</p>
<h2 id="samsunggalaxynexus:guteverarbeitung">Samsung Galaxy Nexus: Gute Verarbeitung</h2>
<p>Anders als das S2 ist das Galaxy Nexus mit einem Aluminiumrahmen ausgestattet, was es einerseits wertiger erscheinen lässt, andererseits das Gewicht etwas nach oben treibt, ohne dass sich dieser Effekt allerdings störend auswirken würde. Das Nexus macht einen stabilen Eindruck, wobei mir persönlich zwei Bauteile etwas den Spaß verderben.</p>
<p>Zum einen stört es mich, dass auf den Einsatz von Gorillaglas verzichtet wurde. Stattdessen wird von speziell gehärtetem Glas gesprochen. Naheliegenderweise stellte ich die Haltbarkeit der Oberfläche nicht auf die Probe. Jedoch habe ich es in der Vergangenheit bei mehr als einem iPhone geschafft, ordentliche Riefen in das Glas zu ziehen. Bislang scheint mir nur Gorillaglas die Gewähr dafür zu bieten, dass dies nicht so leicht passieren kann. Nicht umsonst setzen die meisten Hersteller von Androidphones auf das Corning-Verfahren, so auch Samsung, beispielsweise beim S2.</p>
<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-back-w540.jpg"><img class="size-full wp-image-3621 alignnone" title="galaxy-nexus-back-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-back-w540.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Nicht gut zurecht komme ich zudem mit dem Material der Geräterückseite, das Samsung mit der Bezeichnung Hypergrip belegt. Die geriffelte, wie gummiert wirkende Akkuabdeckung fühlt sich in meinen Händen stets irgendwie feucht an. Das ist ein Zustand, den man mit einem Smartphone nicht so gern assoziiert. Soweit zu gehen, wegen des Hypergrip vom Kauf abzuraten, würde ich indes nicht gehen.</p>
<p>Hervorgehoben wird gern die leicht gewölbte Oberfläche des Screens. Ich konnte im Test weder Vorteile, noch Nachteile in der spezifischen Ausführung dieses Bauteils erkennen. Manch einer wird sich an der Benachrichtigungsleuchte am unteren Ende des Galaxy Nexus erfreuen. Kommt eine SMS oder E-Mail herein, blinkt sie. Ich persönlich fand diese Art der Benachrichtigung schon immer wenig sinnvoll. Immerhin habe ich ständig irgendwelche neuen Mails im Eingang und auch die SMS ist in meinem Umfeld ein sehr gängiges Kommunikationsmittel. In meinem Falle ist es daher so, dass die Leuchte im Grunde ständig blinkt.</p>
<h2 id="samsunggalaxynexus:performancesatt">Samsung Galaxy Nexus: Performance satt</h2>
<p>Ein Dualcore-Prozessor mit 1,2 GHz, der von 1 GB Ram unterstützt wird, treibt das Galaxy Nexus an. Daran gibt es nichts zu kritisieren, die Hardware sorgt für einen absolut flüssigen Workflow, der durch keinerlei Ruckeleien oder Wartezeiten beeinträchtigt wird. Es ist daher in dieser Hinsicht davon auszugehen, dass auch alle anderen aktuellen Android-Phones mit ICS in gleicher Weise zurechtkommen werden.</p>
<p>ICS nutzt die Rechenpower etwa, um eingesprochene Befehle oder Texte fast in Echtzeit auf den Schirm zu bringen. Hier zeigt sich im Vergleich zu Gingerbread und Honeycomb ein deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, ist es doch bei den Vorgängerversionen stets erforderlich, auf die Umsetzung der Sprache in Text zu warten. Diese erfolgt erst nach einer Sprechpause. Ebenfalls positiv ist die verbesserte Korrekturmöglichkeit in ICS zu werten. Durch einfachen Tap auf einzelne Wörter lassen sich Alternativen oder Korrekturen aus dem Wörterbuch abrufen. Neue Wörter sind schnell hinzugefügt.</p>
<p>Eine ordentliche Performance liefert auch der verbaute Akku. Ohne asketische Einstellungen hält das Nexus bei mir rund zwei Arbeitstage bei normalem Gebrauch, also mit ständiger Synchronisation von Mails, Twitter, Facebook, Yammer, Google+, Pulse und Read It Later. Das schafft mein S2 so nicht, obschon ich seit dem Update auf Android 2.3.5 eine ebenfalls deutlich verbesserte Akku-Performance zu spüren glaube.</p>
<h2 id="samsunggalaxynexus:weitereschwachstellen">Samsung Galaxy Nexus: Weitere Schwachstellen</h2>
<p>Wie schon in früheren Nexus-Modellen wurde es auch beim Galaxy Nexus wieder geschafft, ein GPS-Modul zu verbauen, dass sich nicht zuverlässig verbindet. In mehreren Tests konnte ich keine GPS-Verbindung mit dem Galaxy Nexus aufbauen, während das S2 unter exakt gleichen Bedingungen überhaupt keine Probleme zeigte. In der Mehrzahl der Fälle war das Nexus für mich zur Routenführung unbrauchbar und ich konnte mich glücklich schätzen, das S2 mitgenommen zu haben.</p>
<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-gps-wird-gesucht-w540.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3622" title="galaxy-nexus-gps-wird-gesucht-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-gps-wird-gesucht-w540.png" alt="" width="540" height="304" /></a></p>
<p>Die Kamera des Nexus ist eine weitere Schwachstelle. Es handelt sich lediglich um ein 5MP-Modul, was für sich betrachtet nicht weiter schlimm wäre. Immerhin macht eine gute 5MP-Kamera mit Leichtigkeit weit bessere Bilder als eine schlechte 8MP-Kamera. Im Galaxy Nexus steckt leider ein schlechtes 5MP-Modul. Möglicherweise wird ein Update der Software die Situation in der Zukunft etwas verbessern, zum jetzigen Zeitpunkt kann ich die Kamera des Nexus nur als unbrauchbar bezeichnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3614" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/nexus-shot-kerzen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3614" title="nexus-shot-kerzen" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/nexus-shot-kerzen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Galaxy Nexus: Zwei brennende Kerzen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3612" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/s2-shot-kerzen.jpg"><img class="size-medium wp-image-3612" title="s2-shot-kerzen" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/s2-shot-kerzen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die gleichen Kerzen, mit dem S2 fotografiert</p></div>
<p>In meinem Google+ Stream postete ich die Woche über bereits mehrere direkte Vergleiche von identischen Motiven, sowohl mit dem Nexus, wie mit dem S2 abgelichtet. Es zeigt sich in Summe und unabhängig von den Bedingungen, dass die Nexus-Kamera nicht nur weit schlechter als diejenige des S2 ist, sondern vielmehr sogar, dass sie schlecht ist. Das Galaxy Nexus kommt mit einem Kameramodul aus dem Kaugummiautomaten. Ich meine mich erinnern zu können, früher einmal mit einem Yps-Heft ein ähnlich gutes Bauteil erhalten zu haben…</p>
<div id="attachment_3615" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/nexus-shot-moebellager.jpg"><img class="size-medium wp-image-3615" title="nexus-shot-moebellager" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/nexus-shot-moebellager-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Galaxy Nexus: Bild unter fast optimalen Bedingungen, dennoch unscharf</p></div>
<p>Das Galaxy Nexus gibt es in Deutschland bis auf weiteres nur in der Variante mit 16 GB internem Speicher, von dem nach Abzug des Platzes, den das OS beansprucht, noch runde 13 GB zur freien Verwendung bereit stehen. Das ist heutzutage etwas wenig, vorsichtig ausgedrückt. Nun hätte man diesen Mangel leicht durch den Einbau eines Slots zur Aufnahme von SD-Karten beheben können. Allein, man hat es getreu der Nexus-Tradition nicht getan. Mein S2 beherbergt neben dem identischen Speicherausbau, der etwa 13 GB frei lässt, eine SD-Karte mit weiteren 32 GB Speicher, verfügt mithin insgesamt über brutto 48 GB. Ein Rückschritt auf den Nexus-Speicher tut da schon gedanklich weh.</p>
<p>Nun bemüht sich das Nexus natürlich darum, den mangelnden Speicher nicht allzu sehr vermissen zu lassen, indem es Cloudfunktionalität unterstützt. So wird als Music-Player die Google Music App mitgeliefert, die es auf anderem, offiziellem, mindestens tricklosen Weg derzeit nicht in Deutschland gibt. Verfügt man nun zusätzlich über einen Account bei Google Music, so kann man entweder seine Musik aus der Cloud streamen, was außer einem konfigurierbaren Cachebereich keinen Speicher auf dem Gerät belegt, aber die Datenflat an ihre Grenzen bringen dürfte. Oder man überlegt sich, während man in Reichweite des heimischen WLan ist, welche Musik man aus der Cloud für das Smartphone offline verfügbar machen will. Mit letzterer Option ist man ähnlich flexibel wie es iPhone-Nutzer aus dem iTunes-Umfeld gewohnt sind und lädt stimmungsabhängig mal dies, mal jenes Album auf sein Nexus. Diese Lösung ist nicht schlecht, bedingt jedoch eben jenen Account, den es in Deutschland offiziell so bald nicht geben wird.</p>
<div id="attachment_3623" class="wp-caption alignnone" style="width: 550px"><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-google-music-w540.png"><img class="size-full wp-image-3623" title="galaxy-nexus-google-music-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/galaxy-nexus-google-music-w540.png" alt="" width="540" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Google Music auf dem Galaxy Nexus</p></div>
<p>Dann gibt es da noch NFC und Android Beam. Nahbereichskommunikation und die Möglichkeit, darüber Daten zu tauschen, ist grundsätzlich eine schicke Sache. Leider können von dieser Möglichkeit nur Personen sinnvoll Gebrauch machen, die in Amerika leben oder einen weiteren Nutzer eines Galaxy Nexus in Reichweite haben. Natürlich ergibt die Integration der Technologie dennoch Sinn, wenn man bedenkt, dass die Nexus-Reihe das Smartphone für den Entwickler definieren will.</p>
<h2 id="samsunggalaxynexusundics:einegutekombination">Samsung Galaxy Nexus und ICS: Eine gute Kombination</h2>
<p>Wie bereits erwähnt, ist der auflösungsstarke Bildschirm des Nexus die ideale Grundlage für das an Bedienelementen reicher gewordene Android ICS. Sämtliche Google Apps erhielten eine ICS-Renovierung. So kann man mit Fug und Recht sagen, dass die ICS-Googlemail-App die schönste und bedienungsfreundlichste Googlemail-App ist, die es gibt. Sie lehnt sich stark an die Honeycomb-Variante an, bietet jedoch eigene Konzepte, die gerade in der Kombination mehrerer Googlemail-Accounts den bisherigen Workflow verbessern.</p>
<p><a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/Galaxy-nexus-datenlimit-w540.png"><img class="alignnone size-full wp-image-3624" title="Galaxy-nexus-datenlimit-w540" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/uploads/2011/12/Galaxy-nexus-datenlimit-w540.png" alt="" width="540" height="960" /></a></p>
<p>Die starke grafische Orientierung führt zu netten Verbesserungen der Nutzererfahrung. So etwa insbesondere im Einstellungsdialog zum Datenlimit, in welchem man per Fingertap grafisch festlegen kann, wie hoch das Limit der Datenflatrate ist und ab welchem Verbrauch man gewarnt werden will, um das Überschreiten zu vermeiden. Andererseits erscheint mir das Konzept, mehr Funktionalität auf kleinerer Fläche in den Zugriff zu legen, die Bedienung weniger geradlinig zu machen. Ich komme mit den klaren Dialogen unter Gingerbread besser zurecht, als mit den verschachtelteren Dialogen des ICS. Möglicherweise ist das aber lediglich eine Frage der Eingewöhnung. Sicher scheint mir indes, dass es Android-Einsteiger aufgrund der klareren Strukturen mit einem Phone auf Gingerbread-Basis leichter haben werden als mit einem Ice Cream Sandwich.</p>
<h2 id="samsunggalaxynexusbeiderarbeit">Samsung Galaxy Nexus bei der Arbeit</h2>
<p>Ich habe in den letzten Tagen eine Menge sogenannter Tests zu Googles neuem Android-Flaggschiff gelesen. Fast einhellig fällt das Lob aus, Kritik wird zumeist nur an der Kamera geübt. Ich frage mich, ob überhaupt einer der Tester das Smartphone produktiv in den Einsatz genommen hat. Ich meine so richtig, bei der Arbeit. Nicht am Schreibtisch sitzend, um darüber einen Testbericht zu verfassen, sondern im Rahmen eines echten Jobs, der einen auch mal vor die Tür führt.</p>
<p>Ich tat das. Im Rahmen meiner hauptberuflichen Tätigkeit bin ich an sechs verschiedenen Standorten tätig, die bis zu 40 Kilometer auseinander liegen. Ich bin also viel unterwegs und muss mich auf meine mobilen Begleiter verlassen können, weil diese mittlerweile fest in meinen Arbeitsablauf integriert sind. Da kommt es darauf an, dass sich die Geräte mir anpassen können, nicht umgekehrt.</p>
<p>Ein gravierender Nachteil des Nexus, den allerdings gleichermaßen das S2 in sich trägt, ist die chaotische Kontakteverwaltung. Mein Hauptaccount bei Google ist der private, den ich für den Erwerb von Apps und Google+, sowie andere soziale Netzwerke verwende. Entsprechend musste ich ihn als erstes konfigurieren. Die Synchronisation der Kontakte schaltete ich ab, weil ich tagsüber ausschließlich diejenigen aus meinem geschäftlichen Google-Apps-Account benötige. Dennoch synchronisieren sowohl Nexus als auch S2 gnadenlos die Kontakte aus dem Hauptaccount mit, was insbesondere beim Bluetooth-Zugriff über meine Fahrzeug-Freisprecheinrichtung zum schönsten Chaos führt, denn teilweise sind die Einträge redundant und in beiden Fällen sind es viele. Hier muss ich dringend eine andere Lösung finden.</p>
<p>Wenn ich am Bestimmungsort angekommen bin, ist es häufig notwendig, direkt telefonische Maßnahmen einzuleiten. Mein S2 ziehe ich einhändig aus der Tasche, drücke den Hardware-Homebutton und wische mit dem Daumen über den Screen. Ich bin einsatzbereit. Für das Nexus benötige ich beide Hände, da es mir nicht gelingen will, den Screen einhändig über den rechtsseitig angebrachten Powerbutton zu aktivieren. Zudem ist mir das Entsperrmuster zu starr, was ich aber sicherlich noch konfigurieren könnte. Face Unlock funktioniert dermaßen random, dass ich dazu keine Worte verlieren will. Bereits mehr als einmal hätte ich das Nexus wegen der Anordnung des Powerbuttons fast hinfallen lassen.</p>
<p>Die Multitaskingverwaltung des Nexus ist sicherlich gut gemeint. Wenn ich jedoch von einer App zur anderen wechseln will, dann benötige ich keine lange Liste laufender Threads mit Vorschaubildchen, sondern einen zügigen Zugriff. Bei meinem S2 drücke ich länger den Homebutton und rufe so die Übersicht der kürzlich benutzten Apps auf. In 100% aller Fälle wird mir da die jetzt benötigte App bereits angeboten.</p>
<p>Zum GPS schrieb ich weiter oben bereits. Es ist schlicht nicht da, wenn man es braucht. Die Problematik ist in der Nexus-Reihe bekannt, von meinem S2 bin ich was anderes gewohnt.</p>
<p>Für den Datenaustausch setzt das Galaxy Nexus voll auf MTP, was unter Windows kein Problem ist. Das Gerät wird problemlos erkannt. Unter Mac allerdings sind andere Lösungen fällig. Ich entschied mich letztlich für den wirklich großartigen Smartphone-Verwalter <a href="https://market.android.com/details?id=com.sand.airdroid">AirDroid</a>, der neben vielen anderen Dingen den Datenaustausch via WLAN ermöglicht. Am S2 aktiviere ich die USB-Verbindung und binde das Smartphone als Wechseldatenträger direkt ein.</p>
<p>Säße ich bequem ganztägig auf ein und demselbem Stuhl, hätte mithin ein Smartphone ohne eines zu benötigen, würde ich das Galaxy Nexus allein wegen der hübschen Optik von Gerät und Display wählen. Ich könnte das tun, ich bräuchte es ja nicht…</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Nachtrag: Eben trudelt ein Video ein, das eine angepasste Version von ICS für das Galaxy S2 zeigt. Man sieht zwar nicht wirklich viel, aber kann deutlich erkennen, dass das System performant läuft. Samsung lässt sich zudem seine TouchWiz-UI nicht ausreden. Aber was soll´s, mir gefällt sie. Das Update soll im ersten Quartal 2012 erscheinen, eine Beta können sich Mutige bereits jetzt auf´s S2 flashen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ISAI6qbQm6U" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Nachtrag 2: <a href="http://t3n.de/news/samsung-galaxy-nexus-test-neue-android-referenz-348909/">Es gibt auch andere Meinungen</a>, wobei der Fokus da mehr auf der technischen, weniger auf der praktischen Seite liegt.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Zu guter Letzt einige Screenshots aus dem Galaxy Nexus, die zeigen, wie die diversen Apps unter ICS ausschauen:</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-6-3610">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-136" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-08-58-53.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-08-58-53" alt="screenshot_2011-12-14-08-58-53" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-08-58-53.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-137" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-08-59-06.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-08-59-06" alt="screenshot_2011-12-14-08-59-06" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-08-59-06.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-138" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-08-59-38.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-08-59-38" alt="screenshot_2011-12-14-08-59-38" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-08-59-38.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-139" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-00-35.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-00-35" alt="screenshot_2011-12-14-09-00-35" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-00-35.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-140" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-01-11.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-01-11" alt="screenshot_2011-12-14-09-01-11" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-01-11.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-141" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-01-47.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-01-47" alt="screenshot_2011-12-14-09-01-47" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-01-47.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-142" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-02-30.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-02-30" alt="screenshot_2011-12-14-09-02-30" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-02-30.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-143" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-02-40.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-02-40" alt="screenshot_2011-12-14-09-02-40" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-02-40.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-144" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-03-08.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-03-08" alt="screenshot_2011-12-14-09-03-08" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-03-08.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-145" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-03-28.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-03-28" alt="screenshot_2011-12-14-09-03-28" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-03-28.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-146" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-04-36.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-04-36" alt="screenshot_2011-12-14-09-04-36" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-04-36.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-147" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-05-19.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-05-19" alt="screenshot_2011-12-14-09-05-19" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-05-19.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-148" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-05-50.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-05-50" alt="screenshot_2011-12-14-09-05-50" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-05-50.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-149" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-07-21.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-07-21" alt="screenshot_2011-12-14-09-07-21" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-07-21.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-150" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-07-51.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-07-51" alt="screenshot_2011-12-14-09-07-51" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-07-51.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-151" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-08-15.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-08-15" alt="screenshot_2011-12-14-09-08-15" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-08-15.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-152" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-13-05.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-13-05" alt="screenshot_2011-12-14-09-13-05" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-13-05.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-153" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-17-55.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-17-55" alt="screenshot_2011-12-14-09-17-55" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-17-55.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-154" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-18-48.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-18-48" alt="screenshot_2011-12-14-09-18-48" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-18-48.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-155" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/screenshot_2011-12-14-09-19-48.png" title=" " class="thickbox" rel="set_6" >
								<img title="screenshot_2011-12-14-09-19-48" alt="screenshot_2011-12-14-09-19-48" src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/gallery/galaxy-nexus/thumbs/thumbs_screenshot_2011-12-14-09-19-48.png" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-navigation'><span class="current">1</span><a class="page-numbers" href="http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/?nggpage=2">2</a><a class="next" id="ngg-next-2" href="http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/?nggpage=2">&#9658;</a></div> 	
</div>


]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2011/12/15/samsung-galaxy-nexus-im-praxistest-am-ende-bleibt-die-begeisterung-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>T-Mobile G1 &#8211; Gutes Konzept schlecht umgesetzt</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2009/02/27/t-mobile-g1-gutes-konzept-schlecht-umgesetzt/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2009/02/27/t-mobile-g1-gutes-konzept-schlecht-umgesetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 18:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>
		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[dr. web]]></category>
		<category><![CDATA[drweb]]></category>
		<category><![CDATA[gmail]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[googlemail]]></category>
		<category><![CDATA[Handhelds]]></category>
		<category><![CDATA[T-Mobile G1]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmanufaktur.de/?p=1823</guid>
		<description><![CDATA[Image by marketingfacts via Flickr Aus Sicht der Industrie bin ich Mitglied der Traumzielgruppe &#8220;Early Adopters&#8221;. Sehe ich in einem technischen Gerät ein hinreichendes Versprechen, das geeignete Werkzeug für meine beruflichen Bedürfnisse zu sein, kann ich mein Portemonnaie nur mit &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2009/02/27/t-mobile-g1-gutes-konzept-schlecht-umgesetzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->
<div class="zemanta-img" style="margin: 1em; display: block;">
<div>
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/49503154222@N01/3260366454"><img title="Google Android: T-Mobile G1" src="http://farm4.static.flickr.com/3442/3260366454_fe9d568059_m.jpg" alt="Google Android: T-Mobile G1" width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em;">Image by <a href="http://www.flickr.com/photos/49503154222@N01/3260366454">marketingfacts</a> via Flickr</dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Aus Sicht der Industrie bin ich Mitglied der Traumzielgruppe &#8220;Early Adopters&#8221;. Sehe ich in einem technischen Gerät ein hinreichendes Versprechen, das geeignete Werkzeug für meine beruflichen Bedürfnisse zu sein, kann ich mein Portemonnaie nur mit Mühe in der Jackentasche lassen.</p>
<p>Als langjähriger überzeugter Nutzer der meisten Google-Dienste war ich natürlich bereits seit den ersten Meldungen zu <a class="zem_slink" title="Android" rel="homepage" href="http://code.google.com/android/">Android</a> mehr als nur vage interessiert. Und so konnte ich nicht verneinen, als <a class="zem_slink" title="Amazon" rel="homepage" href="http://amazon.com/">Amazon</a> mir die freie Verfügbarkeit des <a class="zem_slink" title="T-Mobile G1" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/T-Mobile_G1">T-Mobile G1</a> für recht schmerzlose 380 Euro vermeldete. Per Overnight-Express sicherte ich mir eines der ersten Exemplare.</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/magazin/t-mobile-g1-gutes-konzept-schlecht-umgesetzt/">Was danach passierte, steht bei Dr. Web. Soviel sage ich: Schauderhaftes Handy, das&#8230;</a><!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2009/02/27/t-mobile-g1-gutes-konzept-schlecht-umgesetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MultiSIM &#8211; Nutzloses von T-Mobile</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/20/multisim-nutzloses-von-t-mobile/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/20/multisim-nutzloses-von-t-mobile/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 17:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>
		<category><![CDATA[datenflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[multisim]]></category>
		<category><![CDATA[t-mobile]]></category>
		<category><![CDATA[web'n'walk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmanufaktur.de/?p=1731</guid>
		<description><![CDATA[Eine MultiSIM benötigt derjenige am ehesten, der häufig mobilen Internetzugang mit einem Laptop benötigt, denn nur dieser Nutzer muss seine SIM-Karte überhaupt umstecken. Wer aber häufig mobilen Internetzugang per Laptop nutzt, hat sinnvollerweise eine Daten-Flatrate gebucht, die im Falle von &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/20/multisim-nutzloses-von-t-mobile/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Eine MultiSIM benötigt derjenige am ehesten, der häufig mobilen Internetzugang mit einem Laptop benötigt, denn nur dieser Nutzer muss seine SIM-Karte überhaupt umstecken. Wer aber häufig mobilen Internetzugang per Laptop nutzt, hat sinnvollerweise eine Daten-Flatrate gebucht, die im Falle von &#8220;web´n´walk L&#8221; mit 35 Euro nicht einmal als günstig zu bezeichnen ist.</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/magazin/multisim-nutzloses-von-t-mobile/">Truth about T-Mobile at Dr. Web&#8217;s Place>></a><!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/20/multisim-nutzloses-von-t-mobile/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Simon Kernick &gt; Gnadenlos</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/13/simon-kernick-gnadenlos/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/13/simon-kernick-gnadenlos/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 22:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[gnadenlos]]></category>
		<category><![CDATA[simon kernick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmanufaktur.de/?p=1721</guid>
		<description><![CDATA[Ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag. Deine Kinder spielen im Garten. Im Fernseher läuft Fußball. Da klingelt das Telefon. Es ist dein bester Freund aus der Schulzeit. Er fleht um Hilfe. Jemand fügt ihm schreckliche Schmerzen zu. Dein Freund stößt sechs Wörter &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/13/simon-kernick-gnadenlos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><br />
<blockquote>Ein ganz gewöhnlicher Samstagnachmittag. Deine Kinder spielen im Garten. Im Fernseher läuft Fußball. Da klingelt das Telefon. Es ist dein bester Freund aus der Schulzeit. Er fleht um Hilfe. Jemand fügt ihm schreckliche Schmerzen zu. Dein Freund stößt sechs Wörter hervor, die ersten zwei Zeilen deiner Adresse. Dann herrscht Stille. Was wirst du tun? Eine gnadenlose Hetzjagd, ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit, ein atemberaubender Thriller der Extraklasse.</p></blockquote>
<p>Aufgrund dieses Klappentextes <a href="http://www.amazon.de/Gnadenlos-Simon-Kernick/dp/3453433602/">kaufte ich</a> das Buch. Und tatsächlich beginnt es auch recht spektakulär. Richtig ist auch, dass die Story gnadenlos nach vorn getrieben wird. Das ganze Buch besteht aus einer einzigen schnellen Hetzjagd. Ab der Hälfte etwa wird das Tempo zum Selbstzweck. Dann merkt der Leser, dass Geschwindigkeit an sich noch kein Qualitätsmerkmal ist.</p>
<p>Gegen Ende wird dann immer deutlicher, dass die Lücken im Plot nicht mehr logisch zufriedenstellend geschlossen werden können. Aber wenigstens versuchen hätte es der Autor wohl können. Und so endet das Buch, wie es begann: unvermittelt.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2008/11/13/simon-kernick-gnadenlos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NOKIA &#8211; Recht und Gesetz vs. Anstand und Moral</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/01/18/nokia-recht-und-gesetz-vs-anstand-und-moral/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2008/01/18/nokia-recht-und-gesetz-vs-anstand-und-moral/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 10:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bochum]]></category>
		<category><![CDATA[boykott]]></category>
		<category><![CDATA[nokia]]></category>
		<category><![CDATA[werksschließung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/2008/01/18/nokia-recht-und-gesetz-vs-anstand-und-moral/</guid>
		<description><![CDATA[Nun schließt also Nokia das Bochumer Werk. Die Rede ist mal von bis zu 2.300, manchmal gar von 2.500 Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren werden. Es scheint schwierig zu sein, die genauen Mitarbeiterzahlen zu ermitteln. Sollte so etwas nicht mindestens &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/01/18/nokia-recht-und-gesetz-vs-anstand-und-moral/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><img src="http://farm3.static.flickr.com/2043/2201617138_1292bb07b6_m.jpg" align="left" border="0" height="240" hspace="10" vspace="10" width="180" /><span style="font-weight: bold"></span>Nun schließt also Nokia das Bochumer Werk. Die Rede ist mal von bis zu 2.300, manchmal gar von 2.500 Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren werden. Es scheint schwierig zu sein, die genauen Mitarbeiterzahlen zu ermitteln. Sollte so etwas nicht mindestens der Betriebsrat wissen? Es ist zwar nicht so, dass sich an der Frage der genauen Mitarbeiterzahl irgendetwas entscheiden würde, aber es kennzeichnet für mich recht gut das Niveau, auf dem die Debatte geführt wird. Versuchen wir doch einfach mal die bekannten Fakten, wenn man sie denn so nennen will, zusammen zu tragen.</p>
<p>Nokia hat in den Neunzigern, meist wird vom Zeitraum 1995 bis 1999 gesprochen, Subventionsgelder zum Umbau der ehemaligen TV-Fabrik Bochum zum Handy-Werk erhalten. Die Angaben über die Höhe der insgesamt erhaltenen Fördermittel schwanken zwischen 55 (sagt Nokia) und 85 (sagt Rüttgers) Millionen Euro und setzen sich angeblich aus EU-Strukturförderung, Landes- und Bundesmitteln, wie auch Fördermitteln der Stadt Bochum zusammen. 1999 sollen 17 Millionen Euro aus der Landeskasse an Nokia überwiesen worden sein. Daran soll die Verpflichtung geknüpft gewesen sein, mindestens 2.856 Arbeitsplätze (erstaunlich, dass es dazu eine sehr exakte Zahl gibt) zu schaffen und zu erhalten. Allerdings sei die Verpflichtung am 15. September 2006 ausgelaufen. Die Haltefristen aus den übrigen Fördergeldern konnte ich nirgends finden, es ist aber als sicher zu betrachten, dass auch diese Fristen abgelaufen sind.</p>
<p><!--:--><span id="more-1199"></span><!--:en--> Also: Nokia hat Fördergelder bekommen, an die Verpflichtungen geknüpft waren. Nokia sagt, man habe alle Verpflichtungen erfüllt. Rüttgers sagt, es müsse noch geprüft werden, ob Nokia tatsächlich die geforderten 2.856 Arbeitsplätze geschaffen habe. Hieran dürften berechtigte Zweifel bestehen, wenn man die kommunizierten Zahlen von 2.300 bis 2.500 Mitarbeitern betrachtet. Stellt sich letztlich heraus, dass hier ein Verstoß gefunden werden kann, würde Nokia aller Voraussicht nach verpflichtet werden können, einen (geringen) Teil der zuletzt erhaltenen 17 Millionen zurück zu zahlen. Hinsichtlich der restlichen Fördermillionen dürfte Nokia auf der rechtlich sicheren Seite sein.</p>
<p>Fazit: Nokia darf nach Recht und Gesetz sein Bochumer Werk schließen. Insofern ist die Empörung der politischen Kreise unberechtigt.</p>
<p>Berechtigt hingegen sind ein paar andere Dinge. Sicherlich muss man sich fragen, welchen Sinn Einzelsubventionen in diesen horrenden Größenordnungen haben, wenn man damit ohnehin keine Nachhaltigkeit garantieren kann. Jede Haltefrist läuft halt irgendwann aus. Auch berechtigt ist die Frage, warum man ausgerechnet Unternehmen subventioniert, die aus sich selbst heraus in der Lage wären, Investitionen vorzunehmen. Nokias Reingewinn wird immerhin auf 1,6 Milliarden Euro beziffert. Da dürften 80 Millionen den Inhalt der Portokasse repräsentieren. Diese Gelder hätten regionale KMU, die ums Überleben kämpfen und keine Finanzierungsalternativen haben, wesentlich besser gebrauchen können. Außerdem halten solche Unternehmen in der Regel die entstandenen Arbeitsplätze auch, weil es denen eben tatsächlich um Wachstum und nicht nur um den nächsten billigen Produktionsstandort geht.</p>
<p>Es muss doch klar sein, dass ein global operierendes Unternehmen keine Ortsbindung entfaltet. Nokia ist es schlicht egal, wo produziert wird. Und Nokia kann es sich aussuchen. Also geht Nokia dahin, wo man es ihm am Schmackhaftesten macht. Dann bindet man sich ein paar Jahre und zieht weiter. Wo man dann hinzieht, fließen wieder Subventionen, sonst zieht man eben woanders hin. Rumänien kann man keinen Vorwurf machen. Dort sitzen schlicht die gleichen Intelligenzbestien in politischen Ämtern wie hierzulande auch.</p>
<p>Wenn man nun all dies zur Kenntnis nimmt, woran entzündet sich dann Politikers Zorn? Dass das Volk wütend schreit, ist immerhin verständlich, geht es doch um deren nacktes Überleben. Der Politiker jedoch kennt das Spiel. Er spielt es schließlich täglich. Und er weiß aufgrund vieler Beispiele der Vergangenheit auch, dass der Ablauf von Haltefristen bei multinationalen Unternehmen in der Regel zur Aufgabe von Standorten führt, wenn die Unternehmen nicht zusätzliche eigene Erweiterungs- und/oder Modernisierungsinvestitionen vornehmen. So betrachtet war der Abzug Nokias von Beginn an vorher zu sehen, denn deren mangelnde Bereitschaft nachzuinvestieren ist wohl seit Jahren kritisch beäugt worden.</p>
<p>Politisch beeinflussen kann man so etwas jedoch nicht, jedenfalls dann nicht, wenn die Eigeninvestitionsquoten bei Subventionen (also der Anteil der Gesamtsumme, die das Unternehmen allein tragen muss) nicht deutlich angehoben und die Haltefristen nicht drastisch verlängert werden. Tut man solches indes, wird man im globalen Subventionswettbewerb auf die Nase fallen. Insofern ist auch die Forderung von Experten, die bisherige Subventionspraxis komplett einzustellen, berechtigt und konsequent. Woran Rüttgers und andere sich nun entzünden, hat also keinerlei rechtliche Substanz. Man regt sich über ein vollkommen legales, vereinbarungskonformes Verhalten eines Subventionsnehmers auf.</p>
<p>Warum? Man hatte wohl Hoffnung. Hoffnung, dass Nokia auch nach Ablauf der Fristen bleiben würde. Hoffnung deshalb, weil das Werk doch profitabel lief. Hoffnung, weil man eben gerne Hoffnung hat. Und Hoffnung, weil es natürlich nicht anständig ist, erst Fördergelder zu nehmen und dann zu schließen, ohne dass es dafür einen unter Anstandsgesichtspunkten akzeptablen Grund gibt. Unter Anstandsgesichtspunkten deshalb, weil es aus Sicht von Nokia natürlich einen Grund darstellt, wenn das Unternehmen durch Verlagerung Kosten minimieren kann. Es ist ein rein betriebswirtschaftlicher Grund zwar, aber ein Grund und aus Sicht der Aktionäre vielleicht sogar ein guter. Nun wurden alle gehegten Hoffnungen, wenn sie auch noch so unbegründet waren, zerstört und der Hoffende fühlt sich betrogen. Mehr als das Gefühl kann er dem Vorgang aber nicht entgegen bringen. Und aus Gefühlen entstehen keine Anspruchsgrundlagen.</p>
<p>Ist demnach also alles in Ordnung? Ist es selbstverständlich nicht. Natürlich darf man sich über kalten Kapitalismus, der die Menschen in der Betrachtung außen vor lässt, aufregen. Man muss es sogar. Natürlich ist es berechtigt, die alte Diskussion um die Sozialbindung des Kapitals wieder auf das Podest zu hieven. Selbstverständlich darf man sich wünschen, Unternehmen zum Bleiben zu zwingen, solange ein Standort schwarze Zahlen schreibt. All das ist vollkommen berechtigt und würde auch zu einer sozial gerechteren Gesellschaft führen.</p>
<p>Dann jedoch sollte man sich wieder beruhigen und nüchtern erkennen, dass Deutschland auf dem Weg in die Globalisierung den Point Of No Return längst hinter sich gelassen hat. Wir müssen uns also auf Dauer mit solchen Vorgängen, wie sie uns jetzt Nokia präsentiert, abfinden. Natürlich müssen wir uns nicht damit anfreunden. Es ist auch nicht so, dass wir gar nichts tun könnten. Wir haben schon Macht. Die Macht, die uns gegeben ist, ist als Verbraucher zu reagieren. Diese Macht wird weithin unterschätzt und so gut wie nie konzentriert ausgeübt. Das mag man entschuldigen, weil wir ja erst lernen müssen, in globalisierten Zusammenhängen effektiv zu reagieren. Aber, das werden wir auch lernen. Da bin ich zuversichtlich.</p>
<p><span style="font-weight: bold">Lassen Sie uns heute damit beginnen: No more NOKIA!</span></p>
<p style="text-align: right"><sup>[Bildquelle: pixelio.de]</sup></p>
<p><font size="2">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<span style="font-weight: bold">Quellen und Diskussionsbeiträge:</span><br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2008/04/nokia-reaktionen-ruettgers?page=all" title="Rüttgers jagt die " target="_blank" id="ute.">Rüttgers jagt die &#8220;Subventions-Heuschrecke&#8221;</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529212,00.html" title="Nokia lehnt Verhandlungen ab" target="_blank" id="hm6d">Nokia lehnt Verhandlungen ab</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529142,00.html" title="Experten verlangen generellen Subventionsstopp" target="_blank" id="z0eb">Experten verlangen generellen Subventionsstopp</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528973,00.html" title="EU-Kommissar Barroso verteidigt Nokia" target="_blank" id="zd98">EU-Kommissar Barroso verteidigt Nokia</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528887,00.html" title="Rüttgers will Fördergelder zurück" target="_blank" id="na7h">Rüttgers will Fördergelder zurück</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/101969" title="Nokia wehrt sich gegen Vorwurf des Subventionsmissbrauchs" target="_blank" id="qahj">Nokia wehrt sich gegen Vorwurf des Subventionsmissbrauchs</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/2008/1/16/news-16629328/detail.html" title="War das " target="_blank" id="o_ei">War das &#8220;Aus&#8221; für Nokia ein offenes Geheimnis?</a><br />
<a href="http://www.pottblog.de/2008/01/16/zehn-gruende-der-ruhrbarone-die-gegen-nokia-sprechen/" title="Zehn Gründe, die gegen Nokia sprechen" target="_blank" id="rk-f">Zehn Gründe, die gegen Nokia sprechen</a><br />
<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/267/nokia-und-der-arbeiterfuhrer/" title="Nokia und der Arbeiterführer" target="_blank" id="c88d">Nokia und der Arbeiterführer</a><br />
<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/inland.html" title="Das NOKIA-Special auf derwesten.de" target="_blank" id="q85c">Das NOKIA-Special auf derwesten.de</a><br />
<a href="http://jens.familie-ferner.de/archives/565-Ich-Klueger-als-jeder-Politiker.-Oder.html" title="Klüger als jeder Politiker" target="_blank" id="z.yb">Klüger als jeder Politiker</a><br />
</font><!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2008/01/18/nokia-recht-und-gesetz-vs-anstand-und-moral/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>19</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht kaufen: &#8220;Kalte Asche&#8221; von Simon Beckett</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-kalte-asche-von-simon-beckett/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-kalte-asche-von-simon-beckett/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 09:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/2007/12/03/nicht-kaufen-kalte-asche-von-simon-beckett/</guid>
		<description><![CDATA[Nanu? Erst empfiehlt er &#8220;Die Chemie des Todes&#8221; vom gleichen Autor aufgrund dessen überragender sprachlicher Gestaltung und dann rät er von der Fortsetzung ab? Exakt! &#8220;Kalte Asche&#8221; ist allerdings auch nicht wirklich eine Fortsetzung. Außerhalb der Tatsache, dass es wieder &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-kalte-asche-von-simon-beckett/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><img src="http://farm3.static.flickr.com/2411/2082795503_97b6df5d71_o.jpg" align="left" border="0" height="120" hspace="10" vspace="10" width="73" />Nanu? Erst empfiehlt er &#8220;Die Chemie des Todes&#8221; vom gleichen Autor aufgrund dessen überragender sprachlicher Gestaltung und dann rät er von der Fortsetzung ab? Exakt! &#8220;Kalte Asche&#8221; ist allerdings auch nicht wirklich eine Fortsetzung. Außerhalb der Tatsache, dass es wieder um Dr. David Hunter geht, wird keiner der Handlungsstränge des ersten Bandes aufgenommen.</p>
<p>&#8220;Kalte Asche&#8221; ist schon ein solider Thriller, handwerklich okay. Er hat jedoch nichts von dem, was den Erstling so überragend machte. Der Verlag scheint gesagt zu haben: &#8220;Simon schreib eine Fortsetzung.&#8221; Und Simon quälte sich eine Geschichte raus.</p>
<p><!--:--><span id="more-1142"></span><!--:en-->&#8220;Kalte Asche&#8221; spielt auf der britischen Insel Runa während eines schweren Sturms, der die Insel komplett vom Festland isoliert. Wieder geht es um Serienmorde, wieder geht es um die vermeintliche Eingeschworenheit einer kleinen Dorfgemeinde und wieder gibt es überraschende Wendungen. Damit die Ähnlichkeit nicht allzu frappierend ausfällt, verlagert Simon Beckett die Handlung statt in ein hitzeflirrendes Sumpfgebiet in ein karges, von Regen und  Sturm gepeitschtes Ödland.</p>
<p>Die Geschichte dümpelt über 350 Seiten so vor sich hin. Man erfährt nichts weiter Interessantes und auch der sprachliche Ausdruck, der &#8220;Die Chemie des Todes&#8221; so lesenswert machte, ist nur noch in spärlichen Ansätzen feststellbar. Auf den letzten 100 Seiten spürt man dann so etwas wie Schuldbewusstsein beim Autor. Fast, als sei es ihm bis hierhin peinlich gewesen, dreht er auf und bringt noch ein paar ordentliche Spannungsmomente zusammen. Tatsächlich hätten mich die letzten 100 Seiten doch noch fast eine Kaufempfehlung aussprechen lassen. Das wäre allerdings eine Übertreibung gewesen.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-kalte-asche-von-simon-beckett/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nicht kaufen: &#8220;Blut und Lüge&#8221; von Andrew Gross</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-blut-und-luege-von-andrew-gross/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-blut-und-luege-von-andrew-gross/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/2007/12/03/nicht-kaufen-blut-und-luege-von-andrew-gross/</guid>
		<description><![CDATA[Kann das sein? Je aufwändiger das Cover, in diesem Fall mit Prägedruck und schicker Optik, und je aufwändiger die Werbekampagne, mit Anzeigen in allen nennenswerten Periodika, desto beschissener das Buch? Ja, das kann sein und im Falle des Titels &#8220;Blut &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-blut-und-luege-von-andrew-gross/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><img src="http://farm3.static.flickr.com/2379/2082795483_fc97bf9581_o.jpg" align="left" border="0" height="120" hspace="10" vspace="10" width="77" />Kann das sein? Je aufwändiger das Cover, in diesem Fall mit Prägedruck und schicker Optik, und je aufwändiger die Werbekampagne, mit Anzeigen in allen nennenswerten Periodika, desto beschissener das Buch? Ja, das kann sein und im Falle des Titels &#8220;Blut und Lüge&#8221;, eines New York Times Bestsellers ist es auch so.</p>
<p>Andrew Gross hat bislang mit James Patterson kooperiert. Wenig erstaunlich also ist es, dass Mr. Patterson dem Soloerstling des Herrn Gross attestiert, er sei &#8220;Spannend und rasant&#8221;. So steht es auf der Rückseite des Covers und der unbedarfte Otto Normalleser dürfte diesem Testat Empfehlungscharakter beimessen. Ich jedenfalls tat es, ich Idiot.</p>
<p><!--:--><span id="more-1141"></span><!--:en-->Dabei ist die Geschichte auf den ersten Blick durchaus interessant. &#8220;Was machst Du, wenn Du Dich in 24 Stunden aus Deinem bisherigen Leben verabschieden musst?&#8221; Ein erfolgreicher Familienvater wird plötzlich mit einem strafrechtlichen Vorwurf konfrontiert, der ihn zum Todeskandidaten für die kolumbianische Drogenmafia macht. Das FBI bietet ihm die Aufnahme ins Zeugenschutzprogramm an, wenn er aussagt.</p>
<p>Was sich dann allerdings entwickelt, ist derart hanebüchen und konstruiert, dass man als Leser nicht mal mehr die Chance hat, den Fortgang der Geschichte einigermaßen qualifiziert zu erraten. Dabei spielt es nur am Rande eine Rolle, dass Gross sich einer Sprache bedient, die in der Musik hierzulande dem Bohlen vorbehalten ist.</p>
<p>Lassen Sie das Buch einfach in der Buchhandlung stehen. Sie tun sich und anderen einen Gefallen. Garantiert!<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2007/12/03/nicht-kaufen-blut-und-luege-von-andrew-gross/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurzrezension: Tommy Jaud &#8211; Vollidiot</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/04/02/kurzrezension-tommy-jaud-vollidiot/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2007/04/02/kurzrezension-tommy-jaud-vollidiot/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 14:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/?p=831</guid>
		<description><![CDATA[Ich hab´s gelesen, ich Vollidiot.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Ich hab´s gelesen, ich Vollidiot.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2007/04/02/kurzrezension-tommy-jaud-vollidiot/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jedermann von Philip Roth</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2007/01/10/jedermann-von-philip-roth/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2007/01/10/jedermann-von-philip-roth/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 21:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/?p=642</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte mir das Buch zu Weihnachten gekauft, weil mich die geringe Seitenzahl und die famosen Ankündigungen auf dem Umschlag irgendwie lockten. &#8220;Das ganze Leben&#8221; würde hier &#8220;erschöpfend beschrieben&#8221;, hieß es. Dies sei einmalig in der Literatur und gegen jedes &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2007/01/10/jedermann-von-philip-roth/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Ich hatte mir das Buch zu Weihnachten gekauft, weil mich die geringe Seitenzahl und die famosen Ankündigungen auf dem Umschlag irgendwie lockten. &#8220;Das ganze Leben&#8221; würde hier &#8220;erschöpfend beschrieben&#8221;, hieß es. Dies sei einmalig in der Literatur und gegen jedes Gesetz. Außerdem beginne ich &#8211; mit jetzt 40 &#8211; auch so langsam über Vergänglichkeit nachzudenken. Und genau darum sollte es in dem gepriesenen Werk ja auch gehen.</p>
<p>Ich habe es durchgelesen. Geht schnell, weil wenig Seiten. Hängen bleibt nichts. Erkenntnis stiftet nichts. Mann wird alt und stirbt. Nichts besonderes, keine tieferen Sinnbilder auffindbar. Vielleicht noch etwas untypisch, dass der Titelheld sein Leben lang rumhurt. Vielleicht bin ich aber auch zu konservativ. </p>
<p>Ich habe jedenfalls nach der Lektüre dieses Buches keine tiefergehenden Empfindungen als Ärger über den zu hohen Kaufpreis dieses Machwerks in mir erfühlen können.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2007/01/10/jedermann-von-philip-roth/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Schülerhasserin</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2006/11/22/die-schulerhasserin/</link>
		<comments>http://www.blogmanufaktur.de/2006/11/22/die-schulerhasserin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Nov 2006 07:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht kaufen!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dpetereit.de/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die Schülerhasserin&#8221;, &#8220;Die Abrechnung eines Vaters&#8221;, &#8220;Verletzte Kinderseelen in der Grundschule&#8221;. Ziemlich viele Titel für ein relativ dünnes Büchlein. Voraussichtlich im Dezember wird der Schweitzerhaus-Verlag das 150-Seiten-Büchlein des Autors Klaus Brodersen mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren veröffentlichen. Brodersen liegt &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2006/11/22/die-schulerhasserin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->&#8220;Die Schülerhasserin&#8221;, &#8220;Die Abrechnung eines Vaters&#8221;, &#8220;Verletzte Kinderseelen in der Grundschule&#8221;. Ziemlich viele Titel für ein relativ dünnes Büchlein. Voraussichtlich im Dezember wird der Schweitzerhaus-Verlag das 150-Seiten-Büchlein des Autors Klaus Brodersen mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren veröffentlichen. Brodersen liegt thematisch zweifellos im Trend.</p>
<p> Wer kennt nicht das Lehrerhasserbuch von Lotte Kühn aka Gerlinde Unverzagt? Brodersens Titel lehnt sich schon begrifflich an Kühn an und muss sich daher auch an der Vorlage messen lassen. Unter diesem Aspekt würde man Herrn Brodersen allerdings wünschen, er hätte einen anderen Titel gewählt, denn der Wortgewalt, sowie der Breite und Tiefe der Bearbeitung des Themas durch Lotte Kühn hat Herr Brodersen nichts Adäquates entgegen zu setzen.</p>
<p>Worum geht es in Brodersens Story? Familie Brodersen adoptiert einen Jungen im Säuglingsalter. Sie nennen ihn aus Liebe zur Türkei Sinan, obwohl weder er, noch Familie Brodersen türkischer Herkunft sind. Mit Ausnahme einer allerdings recht schweren Erkrankung im Säuglingsalter entwickelt sich Sinan ganz normal, so dass bis zur Seite 20 des Büchleins im Grunde wenig Themenrelevantes passiert.</p>
<p>Der eigentliche Inhalt der Geschichte entspinnt sich mit dem Beginn der Schulzeit Sinans. Noch im Kindergarten als aufgewecktes, lebhaftes, aber durchaus normal entwickeltes Kind wahrgenommen, wandelt sich Sinan in der Schule offenbar drastisch. Dabei nehmen die Eltern die Verhaltensänderungen des eigenen Sohnes zunächst gar nicht wahr.</p>
<p>Erst mit dem durch die Klassenlehrerin initiierten Gespräch wird der Familie Brodersen deutlich gemacht, dass ihr Sohn angeblich stark verhaltensauffällig sei. Er störe massiv den Unterricht und zeige aggressives Verhalten anderen Kindern gegenüber.</p>
<p>Im nachschulischen Bereich können Brodersens jedoch keine Auffälligkeiten im Umgang mit anderen Kindern erkennen. Es wächst der Verdacht, es könne wohl im schulischen Bereich etwas faul sein. Damit hat er zunächst die Lesersympathien auf seiner Seite&#8230;</p>
<p>Schnell hat die Familie Brodersen die Klassenlehrerin als Ursache allen Übels ausgemacht. Die Klassenlehrerin, Frau Döselig genannt, ist die Schülerhasserin. Frau Döselig treibt Sinan quasi in den Wahnsinn. Auch andere Kinder soll Frau Döselig schon in den Wahnsinn getrieben haben. Spätestens ab dem Zeitpunkt der sehr eindeutigen und teils am Rande des Erträglichen liegenden Charakterisierungen der Klassenlehrerin verliert die Geschichte alles, was eine gute Erzählung ausmachen würde. In der Sache muss sich Herr Brodersen daher einiges an Kritik gefallen lassen.</p>
<p>Im Verlaufe der Geschichte akzeptieren Brodersens irgendwann den besonderen Förderbedarf (Sonderschule) des eigenen Kindes. Es wird nicht deutlich warum. Ist Sinan vielleicht tatsächlich doch aus sich selbst heraus verhaltensauffällig, wie es ihm mehrere Lehrerinnen bescheinigen? Eine andere Begründung kann es kaum geben, wenn man nicht davon ausgehen soll, dass sich Brodersens komplett wider eigener Überzeugung verhalten wollen.</p>
<p>Immer wieder zitiert Herr Brodersen die Gutachten über seinen Sohn im Wortlaut und wiederholt sich dabei einige Male wörtlich. Im weiteren Verlauf des Buches findet sich plötzlich eine seitenlange Abhandlung über das Medikament Ritalin, mit dem Kinder mit AD(H)S-Syndrom behandelt werden können, ohne dass klar wird, warum an dieser Stelle und warum überhaupt Ritalin thematisiert werden muss. Zudem liest sich die Passage wie aus dem Beipackzettel abgeschrieben. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine bestimmte Seitenanzahl erreicht werden sollte, ohne dass die Geschichte voranbringender Content in ausreichender Menge vorhanden war.</p>
<p>Zaghaft, zu zaghaft versuchen Brodersens Unterstützung bei anderen Familien zu erhalten. Die Überlegung ist naheliegend: Was so eine richtige Schülerhasserin ist, die wird wohl auch anderen Kindern das Leben zur Hölle machen. Mit Ausnahme einer einzigen Mutter, die noch dazu quasi unerkannt bleiben will, sich also nicht beteiligt, findet der Autor keine Verifikationsmöglichkeit für seine Behauptungen. Vage berichtet er aus zweiter Hand von Kindern, die aus der Klasse bereits in Richtung Sonderschule verschwunden sein sollen, konkret wird er jedoch auch dabei nicht.</p>
<p>So dümpelt die Erzählung vor sich hin. Bis zum unspektakulären Ende und darüber hinaus klärt sich der Fall im Grunde nicht auf. Hat jetzt Frau Döselig Sinan verhaltensauffällig gemacht? Wer weiß.. Bleibt Sinan auf der Schule? Nein, aber wohin geht er und warum? Ist er nicht doch der aufgeweckte kleine Junge, der er anscheinend bis zur Einschulung war? Möglicherweise, vielleicht aber auch nicht &#8230;</p>
<p>Ich tue mich schwer, ein abschließendes Urteil über Brodersens Büchlein zu fällen. Sicher ist, dass es aus seiner Sicht zu unglaublichen und inakzeptablen Vorgängen gekommen ist. Diese Sache ist schlimm für die Familie und hinterlässt sicher Spuren.</p>
<p>Für den Leser indes ist es einfach eine wirre Geschichte mit vielen Behauptungen, aber wenigen Beweisen, vielen Beleidigungen, aber wenig Nachvollziehbarem. Soll man es lesen? Wer auf Tagebücher und deren assoziativen, keinen Handlungssträngen folgenden Erzählverläufen steht, wird möglicherweise seine Freude daran haben. Alle anderen lesen lieber noch einmal das Lehrerhasserbuch von Lotte Kühn.<!--:--></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogmanufaktur.de/2006/11/22/die-schulerhasserin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

