Was waren da hohe Erwartungen geschürt worden. Wotan Soundso macht den Tatort-Kommissar. Das konnte ja nur großartig werden. Großartig war es dann auch, großartig langweilig. Ich hoffe, die mussten für das simple Geschichtlein nicht auch noch Geld bezahlen…
Category Archives: Music & Lights
Keane: Disconnected / Everybody’s Changing
Ich mag Keane seit ihren ersten Tagen. Geht es nur mir so, oder hört sich der relativ neue Titel Disconnected nicht tatsächlich so an wie der alte Everybody’s Changing?
Man achte auf die Piano-Line…
Niveau am Spätnachmittag: Treppewitze – Poporitze
Musiktipp: Hollywood Undead – Been To Hell
Ich bin ganz grundsätzlich ein Raphasser. Eminem und diese ganzen Gangstapimps kann ich mir nicht reinziehen. Aber die Jungs von Hollywood Undead verbinden unterschiedliche musikalische Welten miteinander. Da kann ich sogar Rap ertragen!
Musik-Tipp: Young Guns – The Weight Of The World
Auch im vereinigten Königreich gibt es talentierte Musiker. Hierzu gehören zweifellos die Jungs von Young Guns, die soeben ihr Debütalbum „All Our Kings Are Dead“ vorgelegt haben. Das Album ist voller Singles. Eine davon ist The Weight Of The World:
Musiktipp: Rev Theory – Justice
Puh. Um die soeben durchlittene Musikwarnung aus den Ohren zu pusten, bedarf es etwas härterer Maßnahmen. Hier sind Rev Theory mit ihrer ersten Single aus dem neuen Album “Justice”.
P.S.: Etwas Geduld. Der Song startet, braucht aber bis zu einer Minute, in der es scheint, als käme nix…
Musical Warning: Sunrise Ave. – Hollywood Hills
Da sieht man mal, was Erfolg für Folgen haben kann. Nach dem schönen “Fairytale Gone Bad” ging es musikalisch bergab. Das zweite Album war schon weitestgehend Murks, aber, dass was Sunrise Ave. in dieser Woche mit dem Song “Hollywood Hills” abliefern, ist wirklich unterste Sohle.
Wolfgang Petry und Matthias Reim auf englisch. So würde ich den neuen Sound der ehemaligen Poprock-Band bezeichnen wollen. Bierzelt- und Disco-Fox-Kompatibilität ist gegeben. Wahrscheinlich wird es ein Hit. Aber mir brennt es das Trommelfell weg…
Endlich: Sixx:A.M. – Lies Of The Beautiful People
Nikki Sixx, bekannt durch seine Mitgliedschaft in der Motley Crue, hat einiges durchgemacht. Seine Suchtkarriere verarbeitet er seit 2007 in Büchern und Musik. Nachdem das erste Album “The Heroine Diaries” bereits ein absoluter Oberknaller war, beabsichtigt er im Mai mit dem Album “This Is Gonna Hurt” und dem gleichnamigen Buch nach zu legen. In den USA veröffentlichten Sixx:A.M. soeben die erste Single aus dem neuen Album. Das Stück heisst “Lies Of The Beautiful People” und toppt sogar die Heroine Diaries. Ich bin begeistert, schwer begeistert.
Musiktipp: Before Their Eyes – Sing To Me
Die Band Before Their Eyes aus dem schönen Findlay in Ohio gibt es seit 2005. Seither erblickten drei Alben das Licht der Welt. Alle drei Alben können sogar in Deutschland erworben werden. iTunes führt sie ebenso wie Amazon (Keine Affiliate-Links). Während die ersten beiden Alben schwer growllastig waren, besinnen sich Before Their Eyes in ihrer jüngsten Veröffentlichung “Untouchable” auf Melodien und echten Gesang. Entsprechend verspricht der folgende Titel “Sing To Me” nicht zu viel.
Musiktipp: Stone Sour – Hesitate
Less metal than before ist mit Blick auf die Musiker von Stone Sour eine gute Nachricht. War bislang sowohl Optik, wie Sound stark gewöhnungsbedürftig, ist es nurmehr nur noch die Optik. Aber auch daran arbeiten die Jungens. Als Ausklang einer arbeitsreichen Woche empfehle ich heute das ruhigere Stück Hesitate aus dem aktuellen Album Audio Secrecy. Don´t hesitate to listen…
Musik-Tipp: Fireflight – You Give Me That Feeling
Fireflight waren zu Gast auf der diesjährigen Christmas Rock Night in Ennepetal. Das folgende Video zeigt einen Song aus dem dortigen Liveauftritt und ist ein Musterbeispiel musikalischen Könnens. Der Sound ist nahezu identisch zur CD-Produktion. Besser geht es nicht.
Fireflight – You Give Me That Feeling from DCF Online on Vimeo.
Duran Duran – All You Need Is Now

Es war im Sommer 1981. Ich war fünfzehn Jahre alt. Mit dem Mofa, einer Hercules M3 mit dickem Krümmer und handentlacktem Chromtank, war ich in die Stadt gefahren. Dort gab es einen großen Plattenladen, direkt am Rande der Innenstadt. Dieser Rand der Innenstadt wurde viel später komplett abgerissen. Der Plattenladen wurde geschlossen und auch nicht an anderer Stelle neu eröffnet. Der Stadtteil sieht heutzutage ganz anders aus.
In diesem Plattenladen jedenfalls gab es vornehmlich Musik aus England. England war damals geradezu avantgardistisch. Die Charts waren schnellebig, kein Vergleich mit den deutschen Charts, wo sich Schweinemusik wie Opus mit Life Is Life monatelang auf Platz 1 festwanzen konnte. In England entstanden die Trends der Siebziger und Achtziger, allen voran Punk, New Wave und die mildere Variante New Romantic. Ich stiefelte also in meinem damaligen New Wave Outfit, nur echt mit Popperfrisur, in den Plattenladen, um nachzusehen, ob endlich das in England schon seit Wochen erhältliche Album namens Duran Duran auch in der Provinz des Mittelwestens angekommen war.
Es war. Ich erinnere mich genau an das weiße, recht minimalistische Cover und die Vorfreude, die mich schleunigst wieder nach Hause trieb. In den Folgetagen lief das Album in Dauerrotation und wenn ich nostalgisch werde, dreht es sich auch heute noch häufig ganze Tage lang. Fortan kaufte ich alles von Duran Duran. Sogar in den schweren Zeiten, als Duran Duran in Deutschland nicht mehr veröffentlicht wurden, importierte ich deren Alben, obschon Medazzaland zugegebenermaßen kein besonderes Highlight war. Dafür waren die Night Versions ein absoluter Oberkracher.
Die letzten beiden Alben Red Carpet Massacre und Astronaut konnte ich glücklicherweise wieder zu vernünftigen Preisen in Deutschland erstehen. Und auch das nächste Album All You Need Is Now, welches am 21.12.2010 erscheint, habe ich bereits vorbestellt. Auf YouTube kann man schon in verschiedene Songs reinhören. Duran Duran überrascht erneut und setzt die mit Red Carpet Massacre unter Produktion von Timbaland und Timberlake eingeschlagene Stilrichtung nicht fort, sondern geht mit dem Produzenten Mark Ronson eher ein Stück zurück zu den Wurzeln. Nicht bis ganz nach vorne, eher so in Richtung The Wedding Album.
Musik-Tipp: Stephanie Smith – Back To Innocence
So. Kurz vor dem Essen und dem nachfolgenden Suppenkoma gibt´s noch was auf die Ohren. Heute habe ich mir etwas weniger Heftiges ausgesucht. Allerdings werden Bohlen-Lauscher auch hieran keine Freude finden.
Stephanie Smith Mabey, die sich mal Stephanie Smith, mal Stephanie Mabey und auch mal Stephanie Smith Mabey nennt, stammt aus dem Haribostaat Colorado und rockt jedenfalls besser als Gottschalk. Davon könnt Ihr Euch anhand des folgenden Titels “Back To Innocence” schnell ein Bild verschaffen.
Musik-Tipp: Ivoryline – Hearts And Minds
Ivoryline war letzte Woche in Deutschland. Für die Texaner handelte es sich um ihren ersten Auftritt überhaupt in Europa. Ich war dabei auf der Christmas Rock Night in Ennepetal. Ivoryline waren schwer überrascht, dass vor der Bühne alle mitsingen konnten, wie sie in ihrem neuesten Vlog-Beitrag zugeben. Musik kennt eben keine Grenzen, bloß die Musikindustrie kapiert das nicht.
Heute versuche ich meinen persönlichen Wachzustand durch intensives Hören des Songs “Hearts And Minds” aus dem 2008er Album “There Came A Lion” zu erreichen. Klappt soweit ganz gut…
Musik-Tipp: Digital Summer – Rescue Me
Digital Summer aus Phoenix in Arizona können auch anders, was sie auf ihrem aktuellen Album “Counting The Hours” eindrucksvoll beweisen. Der folgende Titel “Rescue Me” ist weniger metalllastig, aber hart genug und damit gut geeignet, einen langsam wach zu rütteln. Genau das brauche ich heute morgen auch…
Musik-Tipp: Kutless – To Know That You´re Alive
Leider habe ich auf der diesjährigen Christmas Rock Night den Auftritt von Kutless nicht mehr gesehen. Mit Sicherheit werden sie aber dort den folgenden Song gespielt haben, den ich täglich mindestens einmal höre. Meist sehr laut!
Die Band aus Oregon hat bereits sechs Alben veröffentlicht, ist aber dennoch – zumindest in Deutschland – völlig unbekannt. Dabei sind alle Alben über iTunes auch in good old germany erhältlich, was ja bei weitem nicht selbstverständlich ist. Jetzt heißt es nur noch: KAUFEN!
Musik-Tipp: I See Stars – What This Means To Me
Na, Wochenende gut gelaufen? Keine Energie für´s Arbeiten übrig? Dann lasst uns mal den Adrenalinspiegel nach oben treiben, sonst hört das Gemecker des Chefs bis Freitag gar nicht mehr auf.
Besonders geeignet für akustische Defibrillation ist die Band I See Stars. Obschon sie aus dem ansonsten recht drögen Staate Michigan stammen, würde man ihnen auch eine kalifornische Herkunftsbehauptung glauben. So kraftvoll gibt´s auf die Ohren, dass einem die Sonne aus allen Öffnungen scheint.
Musik-Tipp: Anoraak – Above Your Head
I´m feeling electronic today. Anoraak, der Franzose mit dem Namen wie eine Schlechtwetterjacke, ist im Grunde ein ganz relaxter Zeitgenosse. Und so ist auch seine Musik. Chillige Synthetik mit Gesang nach alter “The Captain Of Her Heart” Manier. Das aktuelle Album “Wherever The Sun Sets” ist für alle Freunde des gepflegten Sonnenuntergangs am Meer eine unumgängliche Anschaffung. Noch besser ist es natürlich, wenn man den Sonnenuntergangssound auch mit echten Livebildern zu untermalen weiß. Zur Not kann man die Mucke aber auch bei typisch deutschem Scheißwetter konsumieren.
Hier kommt “Above Your Head”:
Gefällt Euch der Song? Anoraak verschenkt ihn ohne Bedingungen hier und zwar mit hochwertigen 320 kbps.
Musik-Tipp: The Sounds – No One Sleeps When I´m Awake
Den heutigen Morgen wollen wir mal etwas ruhiger begehen, ohne dabei ins Schnulzige abzudriften. Meine Wahl fällt daher auf die erste Single aus dem Album “Crossing The Rubicon” der total unterschätzten Band The Sounds. The Sounds stammen aus Schweden und werden der Richtung New Wave zugeordnet. Genau das richtige für ein Eighties-Kid wie mich, also. Hier kommt “No One Sleeps When I´m Awake”, was übrigens auch mein Motto ist:
Musik-Tipp: Broadway – The Same Thing We Do Everyday Pinky
Man glaubt es kaum. Broadway kann in Deutschland ganz regulär über iTunes gekauft werden, was ich natürlich sofort getan habe. Das Album heisst “Kingdoms” und beinhaltet neben “The Same Thing We Do Everyday Pinky” auch das wunderbare “Redeeming A Monster”. Leider scheinen Broadway mittlerweile wieder unsigned zu sein, was in der Indieszene heutzutage gang und gäbe ist. Big sales, big munny, low sales, no munny. Die Band aus Orlando hat sich aber ihr sonniges Gemüt bewahrt und bleibt auf MySpace mit den Fans in Kontakt.