Archiv für die Kategorie ‘Featured’
3. April 2008 von D. Petereit | kein Kommentar
Heute habe ich doch endlich wieder einmal herzhaft lachen können. Und zwar über den Beitrag des Wolfram Leytz mit dem Titel „Vom Blogger zum Journalisten in zwei Sekunden“, den er auf dem Tagesschau-Blog veröffentlichte.
Oberflächlich betrachtet befasst sich Leytz mit der Diskussion “Blogs vs. Journalismus”, die gestern auf der re:publica mit Niggemeier, Knüwer, Bunz und Häusler auf dem Podium ablief. Zu Recht bemängelt er die fehlende Kontroverse, die der Titel eigentlich vermuten lassen würde. Soweit alles in Ordnung.
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2. April 2008 von D. Petereit | 9 Kommentare
Du hast ein Handy, willst aber keinen Laufzeitvertrag abschließen? Dann suchst Du einen Prepaid-Tarif. Ein Riesengeschäft für die Provider war das bislang. Bis zu 39 Cent pro Minute haben diese den meist minderjährigen Nutzern damit aus der Tasche gejuckt. Dann kamen die Prepaid-Discounter wie Medion oder Penny-Mobil, die allesamt auf E-Plus-Netztechnik setzen auf den Markt und schon kostete die Minute nur noch runde 15 Cent.
Mit dem Eintritt von Fonic vor einigen Monaten stand dann das bislang günstigste Prepaid-Angebot überhaupt zur Verfügung. 9,9 Ct, inzwischen sogar auf 9 Ct gesenkt, pro Minute und SMS in alle Netze. Da ging zunächst keiner mit. Aldi (Medion) senkte zwar, aber nur unmaßgeblich. Der Nachteil von Fonic: Es basiert ebenfalls auf E-Netztechnik. Das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber die Netzabdeckung ist halt teils durchwachsen. Ausprobieren, wenn es geht!
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31. März 2008 von D. Petereit | 47 Kommentare
Wer hat das denn wieder gefördert? Endlich hat das deutsche Versichertenvolk den Beleg in Form einer wissenschaftlichen Studie. Den Beleg wofür? Natürlich dafür, dass Fachärzte Privatpatienten bevorzugen. Nach den Forschungergebnissen des Instituts für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie betrifft die Bevorzugung allerdings nur die Terminvergabe, sprich der Kassenpatient wartet teils wesentlich länger auf einen Termin als der Privatversicherte.
Jungs, das haben wir doch schon längst gewusst. Ich kann als lebendiges Beispiel darüber Zeugnis ablegen. Ich bin nämlich seit zwanzig Jahren Privatpatient und warte nie länger als zwei Tage auf einen Termin. Wenn es ganz eilig ist, fahre ich schlicht ins nächste Krankenhaus mit Fachabteilung und lasse mich dort vom Chefarzt behandeln. Da warte ich in der Regel gar nicht. Überdies ist das ein Weg, der Kassenpatienten versperrt bleibt, weil die Chefärzte in aller Regel keine Kassenzulassung besitzen.
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30. März 2008 von D. Petereit | 3 Kommentare
Am 15. November 2007 schrieb ich die Kurzgeschichte „Daten lügen nicht!„. Diese befasst sich mit den – in der Geschichte sehr dramatischen – potenziellen Konsequenzen der Vorratsdatenspeicherung. Ein Familienvater wird darin zu Unrecht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie beschuldigt, was seine Familie und letztlich sein Leben zerstört. Und dies bloß, weil es bei der Zuordnung einer IP-Adresse zu einem Realnamen zu einer Verwechslung gekommen ist. Aber, weil Daten schließlich nicht lügen, hat dem Familienvater in der Geschichte schlussendlich niemand geglaubt. Fast so ist es kürzlich TATSÄCHLICH passiert.
Wie die c´t auf Seite 39 ihrer am morgigen Tage erscheinenden Ausgabe 8/2008 unter dem Titel „Unschuldig unter Verdacht“ berichtet, wurde Anfang Februar 2008 das Haus des Professors Erwin S. von Dach bis Keller auf Kinderpornografie durchsucht, sowie seine Computer beschlagnahmt. Die Durchsuchung erfolgte in Abwesenheit des Professors, aber in Gegenwart seiner Frau, sowie seines zehnjährigen Sohnes.
Grundlage der Durchsuchung war die Herausgabe der Adresse des S. durch einen Mitarbeiter des Providers ARCOR, der sich bei der Zuordnung der angefragten IP-Adresse zum Realnamen schlichtweg vertan hatte. Glücklicherweise ruderte der Provider gegenüber dem BKA freiwillig und zügig zurück und räumte das Versehen zeitnah ein, so dass der schlimme Verdacht keine weiteren Folgen für S. hatte.
Wer näheres wissen möchte, kaufe sich morgen die c´t und lese den ausführlichen Bericht. Insbesondere das Verhalten der Ermittler ist in erschreckendem Maße dem ähnlich, welches ich in der obengenannten Geschichte schilderte. Da sage nochmal einer, sowas könne nicht passieren. Nach meiner Einschätzung wird es zukünftig eher noch schlimmer werden, denn im c´t-Falle wurde die Zuordnung noch durch einen Menschen durchgeführt, der seinen Irrtum erkannte und einräumte. Wenn wir erst soweit sind, dass die Zuordnung vollautomatisiert abläuft, gibt es keinen mehr, der einen Irrtum erkennen, geschweige denn einräumen könnte. Brave new world…
29. März 2008 von D. Petereit | 6 Kommentare
schrieb Don Alphonso dieser Tage in seinem Beitrag „Die zukünftige Bedeutung von Blogs“ und positionierte Blogs darin als zukunftsträchtiges Alternativmedium. In erster Linie ging es ihm aber wohl darum, Communities als „atemberaubend dumm“ abzuwatschen, wozu es eines positiven Gegenbeispiels bedurfte.
Und auch wenn ich ihm ausnahmsweise hinsichtlich der Communities vollumfänglich Recht geben muss, ist hinsichtlich der Blogs grundsätzliche Skepsis angezeigt. Ich verfolge seit Wochen besonders intensiv einige größere Blogs in meinem Reader (solche, die man der A-Kategorie zuordnen würde) und versuche Originelles, Inspirierendes, Neues, einfach Interessantes darin zu finden. Es gelingt nur sehr eingeschränkt.
Analysiert man oberflächlich, wie in diesem Blog hier üblich, das Geschreibsel der A-Blogger (wobei ich keinen Alphonsoblog einbezogen habe, dies nur der Vollständigkeit halber), findet man im Wesentlichen die Themen wieder, die man zuvor schon in SpOn oder anderen Nachrichtenmagazinen gelesen hat. Immer mehr Bloggern reicht die reine Wiedergabe der hinlänglich bekannten News. Mit Glück (für den Leser) wird ein kleiner wertender Nachsatz angehängt. Blogging um des Blogging Willen. Echte Blogbeitragsunikate findet man äußerst selten.
Offenbar erlebt der durchschnittliche (A-, aber nicht nur der) Blogger nicht genug, um seinen Blog damit füllen zu können. Oder er leidet, wie Robert Basic, an irgendeiner Obsession, die ihn dazu treibt, im Fünf-Minuten-Takt Beiträge wes immer Inhaltes abzufeuern.
Im Ergebnis lässt sich sicherlich zustimmend sagen, dass Bloggen Zeit hat, allerdings braucht es zusätzlich zur Zeit auch der Inhalte. Daran scheint es mir zunehmend zu mangeln. Insofern ist die positive Prognose des Alphonso nur mit Abstrichen berechtigt. Aktuell ist es eher so, dass Blogs von konventionellen Medien existenziell abhängig sind. Jedenfalls in der Breite der Angebote.
Meine Prognose lautet: In den nächsten zwei Jahren wird sich die deutsche Blogosphäre um mindestens die Hälfte reduzieren. Die Zahl der regelmäßig aktualisierten Blogs wird drastisch sinken. Das ist aber nicht schlimm, denn Bloggen hat schließlich Zeit und der Blogleser umso mehr auf je weniger Angebote er sie verteilen muss…
27. März 2008 von D. Petereit | 11 Kommentare
Besuche einfach einmal den Reiseblog auf Germanblogs unter reise.germanblogs.de (Sorry, keine Verlinkung mehr.) Aktuell schreibt dort die nicht näher identifizierte Annette. Innerhalb von sieben Tagen dokumentiert sie einen Segeltörn auf der Ostsee, Urlaub in Texas und das ägyptische Surferparadies El Nabaa.
Sämtliche Beiträge sind frei von persönlichen Erlebnissen und Bewertungen. Garniert wird mit Fotos anderer Leute aus – vornehmlich – Flickr. Leser werden sich des Eindrucks nicht erwehren können, dass da jemand über etwas schreibt, was er/sie nicht aus eigener Anschauung beschreiben kann, weil er/sie schlicht nicht dagewesen ist.
Keine Ahnung, warum jemand Texte lesen soll, die in ausführlicherer Weise über Wikipedia konsumiert werden können. Natürlich verstehe ich schon, warum jemand schreibt, obwohl er/sie eigentlich nicht ernsthaft etwas zum Thema zu sagen hat. Geld stinkt halt nicht… Aber:
Blog. Das ist vor allem Wertung, das ist ganz wesentlich persönliches Erleben, das ist letztlich auch Kommentar. Wenn solches nicht geboten ist, handelt es sich nicht um Blog, handelt es sich um – bestenfalls – PR aka Werbung. Da kann ich mir auch einen TUI-Prospekt aussem Reisebüro holen…
25. März 2008 von D. Petereit | 6 Kommentare
Bekanntlich hat die zur Holtzbrinck-Verlagsgruppe gehörende Firma Seometrie GmbH offenbar das Ruder bei Germanblogs.de übernommen. Seither häufen sich dort belanglose Texthäppchen, verfasst von Leuten, von denen man außer dem Vornamen nichts erfährt. Schaut man auf der Website der Seometrie GmbH vorbei, wird man nicht umhin kommen, deren dortiges ProBlogger-Jonangebot mit den vielen Vornamentextern und -texterinnen, deren Wörterkonglomerate die Germanblogs dominieren, in Verbindung zu bringen. Noch augenfälliger wird der Zusammenhang, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass der eLab-Director Frank Penning, der Pressemeldungen zufolge Germanblogs betreuen soll, zugleich auch Geschäftsführer der Seometrie GmbH ist. Zufällige Übereinstimmung wäre zwar theoretisch dennoch möglich, wohl aber unwahrscheinlich.
Befasst man sich etwas mit der Seometrie GmbH, die ihre Impressi dadurch weniger leicht auffindbar macht, dass die Adresse lediglich als Grafik hinterlegt wird, gerät man ins Staunen. Frank Pennings Seometrie GmbH hat bereits ein regelrechtes Blogimperium in Betrieb genommen. An einer vollständigen Liste arbeite ich derzeit noch. Einfacher würde mir dieser Job gemacht, wenn ich explizit nach der ausschließlichen Verwendung von Vornamen als Blogautoren googlen könnte
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20. März 2008 von D. Petereit | 15 Kommentare
Germanblogs läuft unter einer Software, die ungepflegt aussieht. Es gibt Inhaltsbereiche, die nicht mehr angezeigt werden. Das Impressum ist immer noch auf dem Stand von 2007. Inhalte sind Mangelware.
Seit kurzer Zeit allerdings tut sich wieder was. Ein bisschen nur. Neue Blogger, die offenbar lediglich Vornamen tragen, bevölkern die Startseite. In der Themenblogübersicht finden sich externe Links. Und eine Firma namens Seometrie GmbH, deren einer Geschäftsführer der Holtzbrinck eLabs-Prokurist Frank Penning ist, sucht ProBlogger, mit Vorliebe Studenten (hmm?). Vielleicht solche, die nur Vornamen haben? Bestückt die Seometrie GmbH jetzt die Germanblogs? In der Projektübersicht der Holtzbrinck eLabs taucht Germanblogs.de jedenfalls nicht auf. Erstaunlich, wo doch die Aussagen in Januar noch ganz anders aussahen. Auch Informationen zur angeblich geplanten Worldblogs Ltd., die das Projekt übernehmen sollte, sind nicht zu finden.
Auf meine diesbezüglichen Fragen per Mail antwortete mir Herr Director Penning, der Eloquente, nicht, sondern schrieb: „…ich möchte keinen Einfluss auf Ihre Veröffentlichung nehmen.“
Hat da einer eine GmbH an den Start gebracht, um dort weiter zu machen, wo Schütte et al nicht weiter gekommen sind? Werden jetzt Holtzbrinck-Gelder in anderer Leute Portemonnaies verschoben? Geht es eigentlich noch um eine ProBlogging-Plattform oder nur darum Konzerngelder für vermeintliche Erfolgsprojekte abzugreifen und in die „richtigen Kanäle“ zu leiten?
Jedenfalls gibt es Themenblogs, die nicht mehr als Subdomain unter Germanblogs.de laufen und in deren Impressum nicht Germanblogs, sondern die Seometrie GmbH steht. Möge sich zunächst jeder seinen eigenen Reim darauf machen. Ich bleibe dran, aber nicht drin. Ich werde dieser immer obskureren Plattform per sofort keine Inhalte mehr zuliefern.
Germanblogs – Wissen, was bloggt. (Eigentlich hätte es heißen müssen: Wissen, das bloggt.)
So lautete einst der Anspruch. Heutzutage wäre man schon froh, wenn es hieße: Germanblogs – wissen, wer bloggt und warum.
[Logo: Germanblogs.de]
18. März 2008 von D. Petereit | 16 Kommentare
Viele äußern sich und viele haben Recht. Natürlich ist es zum Kotzen, wenn ausgerechnet der mordende Weltpolizist USA China zur Besonnenheit gegenüber den Tibetern aufruft. Es mag auch richtig sein, dass ein Boykott der olympischen Spiele nicht viel bringen, sondern im Gegenteil politische Schäden verursachen könnte. Dabei könnte es auch denkbar sein, dass durch ein Boykott die Situation der betroffenen Volksgruppen sich eher verschlechtern denn verbessern würde. Wissen indes kann man es nicht. Und dann stellt sich natürlich die Frage, inwieweit taktische Vernunfterwägungen hier überhaupt noch den Maßstab des Handelns bilden dürfen.
Für mich ist die Sache klar. Niemals hätte ein linksfaschistisches Regime den Zuschlag für die Friedensspiele bekommen dürfen. Schon nach der Nummer auf dem Platz des Friedens hätte für jeden denkenden Menschenfreund, gleich welcher politischer Couleur, klar sein müssen, dass ein derartig menschenverachtendes Regierungs- und letztlich auch Gesellschaftssystem, dem gelebten Denunziantentum, an dem Adolf seine helle Freude gehabt hätte, niemals geeignet sein kann, den Gedanken Olympias glaubhaft zu transportieren.
Deswegen ist mein Urteil sehr eindeutig. Boykottiert China. Boycott China. Scheiß auf taktische Erwägungen.
18. März 2008 von D. Petereit | 8 Kommentare
„Nie wieder Nokia!“ muss die Devise lauten. Perfiderweise kann sich mittlerweile selbst da Nokia einschleichen, wo man es am wenigsten erwartet. In diesem Falle bei Samsung. Samsung hat nämlich ein neues Handy vorgestellt, das SGH-i550. Ein zwar konservativ gestyltes, aber immerhin wertig verarbeitetes Businesshandy. Würde man gegebenenfalls kaufen, weil ist ja nicht von den brutalstmöglichen Kapitalisten der Branche.
Aber! Zu kurz gedacht, (was übrigens nicht weiter erbärmlich ist, die FAZ hat´s auch nicht bemerkt…) Denn das neue Samsung-Handy verwendet das Betriebssystem Symbian S60 der Firma Symbian. Und an eben dieser Firma Symbian hält Nokia rund die Hälfte der Anteile. Also schön aufpassen. Nokia ist nicht nur Nokia, sondern auch Symbian. Deshalb: Nie wieder Symbian.
13. März 2008 von D. Petereit | 7 Kommentare
Klingt ein bisschen hart, wenn ich es so vor mir lese. Relativiere ich es lieber noch ein bisschen. Gimahhot ist insofern nutzlos, als man dort nach meinen verschiedenen Tests keine günstigeren Preise als anderswo realisieren kann. Inwieweit die Abwicklung des eigentlichen Kaufvorgangs über den Treuhänder Gimahhot letztlich der Knüller mit den massiven Vorteilen ist, kann ich nicht beurteilen, weil ich mir bisher noch mit keinem Händler einig werden konnte.
Jüngstes Beispiel: Ich will endlich mein E65, hergestellt durch die brutalstmöglichen Kapitalisten der Branche, aus gegebenem Anlass los werden. Also suche ich nach Alternativen, wobei mein besonderer Augenmerk darauf liegt, das neue Handy als UMTS-Funkmodem für mein DELL Inspiron 1525 in spe unter Linux (!) verwenden zu können. In diversen Foren wird das Sony Ericsson K530i als für diesen Zweck geradezu prädestiniert beschrieben. Haben will!
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5. März 2008 von D. Petereit | 5 Kommentare
Soeben habe ich mir nach langer Zeit wieder einmal meine Statcounter-Statistik angesehen. Da gibt es so schöne Sachen, die man ansonsten nicht erfährt, zu entdecken. Zum Beispiel, wieviele Besucher mit welcher Bildschirmauflösung, welchem Browser und welchem Betriebssystem blogmanufaktur.de besucht haben. Nichts, was man als Hobbyblogger wirklich analysieren muss, aber allemal interessant.
Erstaunt haben mich eigentlich sämtliche Erkenntnisse aus der statistischen Erhebung, hätte ich das Pi mal Auge doch völlig anders eingeschätzt. So kommen nur etwas über 50 % aller Besucher mit dem Firefox. Mit der IE-Version 6 immer noch 20 % und mit der Version 7 des IE runde 25 %. Der Rest verwendet irgendwas Uraltes oder den Opera (2 %). Fast die Hälfte meiner Besucher nutzt den IE? Auf meinem Blog?
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4. März 2008 von D. Petereit | 7 Kommentare
Sagten sich die schwarz-gelben Landesregierer in NRW und verkürzten kurzerhand die Schulzeit auf Gymnasien von 9 auf 8 Jahre. Dabei entschlackten sie natürlich die Lehrpläne nicht. In alt-bewährter Kohlenpottmanier tat man, als wäre dies überhaupt keiner weiteren konzeptionellen Überlegung wert.
Im zweiten Jahr nach der Einführung dieser hanebüchenen Innovation wird immer offenkundiger, dass sich die Bildungspolitiker geirrt haben. Eine Erkenntnis, die ihnen allerdings die Fachleute, die versammelten Philologen, deutlich vorhergesagt hatten.
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29. Februar 2008 von D. Petereit | 15 Kommentare
Wollen Sie Wolfgangs Protokollen entgehen, müssen Sie was tun. Und das ist gar nicht einmal kompliziert. Sie können das auch. Sie brauchen bloß Ihre IP-Adresse, also die Nummer mit der sich Ihr Computer gegenüber anderen Websites etc. identifiziert zu verschleiern. Lesen Sie mal weiter. Es ist wirklich einfach!
Zunächst besorgen Sie sich das Softwarepaket aus Tor, Privoxy und Vidalia. Das gibt es als Komplettpaket zB hier bei Chip, aber auch an vielen anderen Orten. Googlen Sie im Zweifel nach den Begriffen. Die Installation des Paketes führen Sie wie bei jeder anderen Software durch. Sie ist völlig automatisiert.
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28. Februar 2008 von D. Petereit | 6 Kommentare
Zugegeben. Der Titel ist etwas verkürzend. Tatsächlich will das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in einer Studie herausgefunden haben, dass Fernseher, Spielkonsolen und Computer in Kinderzimmern zu schlechteren Schulnoten führen. So merkwürdig wie das in seiner ganzen Pauschalität klingt, ist das Ergebnis der vermeintlichen Studie natürlich auch. Viel Zahlenspielerei und ein paar simple Sprüche…
Dabei verschweigt der zusammenfassende Bericht der Studie die wesentlichen Rahmenbedingungen gar nicht. So wird ausdrücklich gesagt, dass man lediglich die sog. PISA-Verlierer näher untersucht hat, also Kinder aus armen Familien und von Migranten. Es wird auch gesagt, dass Kinder aus weniger bildungsfernen Schichten nicht etwa gar nicht über derlei Unterhaltungsmedien verfügen, sondern lediglich nicht in gleichem Maße mit den Gerätschaften sozusagen gesättigt sind. Will sagen, der Migrantenjunge hat mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Konsole als der Akademikersohn. Bis dahin ist noch alles okay.
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26. Februar 2008 von D. Petereit | 3 Kommentare
Ich bin ein relativer Laie, wenn es um die unterschiedlichen Nutzungsrechtsgestaltungen für die Verwendung anderer Leute Bilder geht. Zwar habe ich mich in den letzten Wochen umfassend mit dem Thema beschäftigt, dennoch bin ich kein Jurist. Und nach allem, was ich über die verschiedenen Rechtskonstrukte gelesen habe, bezeichne ich mich und jeden anderen Nutzer, der nicht Jurist, am besten noch ein spezialisierter ist, als Laien in Sachen Bildnutzungsrechte.
Hinzu kommt, dass ich mich geärgert habe, sogar ziemlich ausgiebig. Ich habe mich geärgert darüber, dass ein Dienst, den ich seit Jahren nutze, zwischendurch und von mir unbemerkt seine Kennzeichnungspflichten geändert hat. Die Rede ist von der ehemaligen PixelQuelle, dem heutigen Pixelio. Das wiederum griff ein „wohlmeinender“ Zeitgenosse, ein webbekannter Blogbonzo hinterrücks auf und versuchte diesen Umstand zu Zwecken meiner Diskreditierung zu verwenden, was ihm mit Blick auf einige döspaddelige konsequente Nichtrecherchierer unter den Blogdorfern auch gelungen ist..
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14. Februar 2008 von D. Petereit | 6 Kommentare
Ich will mich nicht wiederholen, deshalb verweise ich an dieser Stelle direkt auf den dortigen Beitrag. Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen in Blogdorf, die durch Veröffentlichungen des Projektaufrufes zu dieser irren Resonanz geführt haben. Es gibt immer noch Dutzende Interessenten, die auf ihre Mail an mich noch keine Antwort haben. Sorry, aber ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun, um dieses Projekt zu starten. Ich melde mich in den nächsten Tagen. Versprochen.
Danke an an die Blogdorfer Spreeblick, Essentialisten, Notizblog, SirDregan, Hokamp, Suriel, Pantoffelpunk, sv, Monstropolis, Agadius, Dyingeyes, Maustaste, virtuatron, thafaker, kalr, one3p, Klabauterlog, dieolsenban.de, MacTV24, silkester, eayz, Dany, Webadventures, Blogschrott, Quicke, Der Dwarslöper, Womblog, Fressnet, echte-abzocke.de, sowie all den Kommentatoren und den verlinkenden Bloggern, deren Systeme keine Pingbacks rausgeben und die ich daher nur aufwändiger recherchieren könnte.
14. Februar 2008 von D. Petereit | 6 Kommentare
Ich habe schon bemerkt, dass es die ein oder andere schnellere Initiative gegeben hat. Glückwunsch. Allerdings unterscheidet sich Lebensmittelfotos.com von diesen beiden neueren Initiativen durch das technische Konzept recht deutlich. Während die anderen lediglich Fotos per WP-Upload in Blogbeiträge einbinden, führt Lebensmittelfotos.com zusätzlich alle Bilder in einer Gallerie-Datenbank. Ein weiteres wesentliches Feature (wink an pantoffelpunk) befindet sich gerade in Arbeit.
Technisch beruht Lebensmittelfotos.com nun endgültig also auf WordPress mit den genannten AddOns. Die Fotos werden per NextGen-Gallery verwaltet und zusätzlich per separatem Blogbeitrag wp-risiert, sozusagen, also beschrieben, vertagged und so Google besser sichtbar gemacht.
Das rechtliche Konzept beruht auf einer Abwandlung des Prinzips der Public Domain, so wie sie auch für die Projekte der Wikipedia gilt, also eine konkludente Gemeinfreigabe per Verzicht auf Verwertungsrechte. Genaueres später direkt bei Lebensmittelfotos.com.
9. Februar 2008 von D. Petereit | 29 Kommentare
Die Resonanz ist ungebrochen und ich versuche den Erwartungen, letztlich auch in zeitlicher Hinsicht gerecht zu werden. Seit der Idee sind gerade einmal etwas mehr als 24 Stunden vergangen. In dieser kurzen Zeit hat das Projekt aber bereits Formen angenommen, für die in anderen Projekten Wochen aufgewendet werden. Das hat natürlich mit der riesigen Unterstützungswelle aus allen Teilen des Netzes zu tun, gegen die auch ein substanzloses Gefrotzel, wie dasjenige des Herrn Alphonso nichts ausrichten kann.
Nachdem die Technik steht, brauche ich zum Testen der Funktionalität Bilder. Wer mir also vertraut (und wem auch ich glaube vertrauen zu können) sendet mir an die bekannte E-Mail-Adresse ein paar Fotos. Wenn ich insgesamt so auf 100 Bilder käme, wäre der Funktionstest meines Erachtens schon aussagekräftig genug. Alle Bilder im Rahmen dieses Tests werden nach Abschluss wieder aus der Datenbank gelöscht und der Test findet auch nicht öffentlich statt. Warum?
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8. Februar 2008 von D. Petereit | 101 Kommentare
Jetzt muss endlich mal Schluss sein. Seit Jahren nervt uns dieser Fotograf, der eine Wurst beim Metzger kauft, sie auf den Küchentisch legt, ein Bild davon knipst und es dann im Internet so platziert, dass es auf den vorderen Plätzen in der Googlebildersuche landet. Verwendet es dann einer, weil er sich nichts dabei denkt oder aber der Auffassung ist, ein Würstchenbild könnte ja nichts mit Schöpfungshöhe zu tun haben, keilt der Fotograf per Anwalt aus.
Selbst Plusminus vermutete sacht, dass das Geschäftskonzept des Fotografen just auf diese Verfahrensweise zugeschnitten sein könnte.Nun kann man lange lamentieren, wie fies das doch ist. Der richtige Weg indes kann nur sein, ein vollkommen legales und echt kostenfreies Gegenprojekt zu starten. Der Bedarf nach Lebensmittelfotos ist ja ganz offenbar da.
Ich habe daher soeben die Domain Lebensmittelfotos.com registriert. Stand der Überlegungen derzeit ist, per Proaccount die Bilder auf Flickr hosten zu lassen (soll der Böse auch mal was Gutes tun;)) und das Frontend mit WP unter Verwendung des Photoblogthemes von Frank Bültge zu realisieren.
Wer bereit ist, an dem Projekt mitzuarbeiten, melde sich in den Kommentaren oder per E-Mail (dieter.petereit@googlemail.com). Gebraucht werden natürlich Fotografen, aber nützlich sind auch Experten in Sachen SEO oder sonstigen webbigen Themen. Alle Technikkosten gehen auf mich.
Lasst es uns dem Herrn aus der TV-Sendung endlich einmal zeigen!
[UPDATE 1:] Wie geht es jetzt weiter? Ist das überhaupt ernst gemeint? Und weitere Dinge…
[UPDATE 2:] Nächste Woche geht es los!