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	<title>blogmanufaktur &#187; Featured</title>
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		<title>Das Dr. Web Magazin &#8211; jetzt mit noch mehr Inhalt ;-)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe dem Dr. Web Magazin einiges zu verdanken. Als Webdesign noch jung war und ich auch, nutzte ich das seit 1997 bestehende Medium, um zu lernen, wie man bessere Websites baut. Ob das immer gelungen ist, müssen die folgenden &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/09/29/das-dr-web-magazin-jetzt-mit-noch-mehr-inhalt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><a href="http://www.drweb.de/"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Zum Dr. Web Magazin" src="http://www.drweb.de/images/drweblogo.gif" alt="" /></a>Ich habe dem Dr. Web Magazin einiges zu verdanken. Als Webdesign noch jung war und ich auch, nutzte ich das seit 1997 bestehende Medium, um zu lernen, wie man bessere Websites baut. Ob das immer gelungen ist, müssen die folgenden Generationen (hüstel) beurteilen. Ich jedenfalls war sehr zufrieden mit dem, was Sven Lennartz und seine Mannen schon zu damaliger Zeit auf die Beine gestellt hatten, um Leute wie mich auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Umso mehr freut es mich und mein Alter Ego, seit heute Teil dieser Truppe zu sein. In den nächsten Wochen wird man mich desöfteren beitragsmäßig bei Dr. Web antreffen, unter anderem im Rahmen einer wöchentlichen Kolumne zum aktuellen Webgeschehen.</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=1426" target="_blank">Den Auftakt bildet allerdings heute dieser Artikel zum kommenden Dreamweaver CS4 &gt;&gt;</a><!--:--></p>
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		<title>Putinkinsche Spiegelfechtereien in Blogdorf</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, ich habe nicht jeden Beitrag gelesen, den sich Deutschlands selbsternannte Politblogger rausgeschraubt haben. Allerdings haben mir die paar, die ich zur Kenntnis nahm, auch vollkommen gereicht. Allen voran fühlte sich wieder der mutmaßliche Wasserversorgerflyerersteller Berger bemüßigt, auf die deutschen &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/09/02/putinkinsche-spiegelfechtereien-in-blogdorf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Nein, ich habe nicht jeden Beitrag gelesen, den sich Deutschlands selbsternannte Politblogger rausgeschraubt haben. Allerdings haben mir die paar, die ich zur Kenntnis nahm, auch vollkommen gereicht. Allen voran fühlte sich wieder <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/392/das-interview" target="_blank">der mutmaßliche Wasserversorgerflyerersteller Berger</a> bemüßigt, auf die deutschen Medien, diesmal in Gestalt des ARD einzudreschen.</p>
<p>Manipuliert habe man. Propaganda sei das, faselte er und massenweise Mist hintendrein. Ganz investigativ stellte er dann ein Transskript, sowie die vollständige Fassung aus dem Russen-TV in seinen Beitrag (Ich schreibe extra &#8220;in seinen Beitrag&#8221;, weil es doch tatsächlich Leute gab, <a href="http://turi-2.blog.de/2008/09/01/heute2-zdf-werbefernsehen-handelsblatt-4666622" target="_blank">die behaupteten</a>, er habe das Video online gestellt. Was natürlich Unfug ist.) Und wie es in Blogdorf üblich ist, schlugen sich Blogger bestimmter Couleur, von denen es eine Überzahl in Blogdorf zu geben scheint, direkt auf Bergers Seite. Selbst die sonst ernster zu nehmenden <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3428" target="_blank">Nachdenkseiten</a> überschlugen sich in propagandistischer Rhethorik, dass man hätte meinen können, unser alter Goebbels wäre höchstselbst dem Grabe entstiegen, um das ARD-Video einzukürzen.</p>
<p><!--:--><span id="more-1639"></span><!--:en-->Tatsache hingegen ist zweierlei. Erstens: Roth hat das Interview geführt. Zweitens: Roth hat das Interview eingekürzt. Roth gilt nicht als grundsätzlicher Russlandkritiker und hat im Interview sogar teilweise russische Positionen bestätigt. Außerdem hat Roth das Interview für andere Sender unter der einzigen Voraussetzung der Quellenangabe freigegeben.</p>
<p>Was sagt uns das? Es sagt uns schon einmal, dass nicht DIE ARD manipulativ eingekürzt hat, sondern der Interviewer selber. Der Hintergrund Roths, sowie seine Äußerungen im Interview sagen uns, dass er kein russlandfeindlicher Agitator ist.</p>
<p>Kritikfähig bleibt allein der Umstand, dass das Interview überhaupt gekürzt werden musste. Andererseits findet das ständig statt. Auch ich habe dem Fernsehen schon halbstündige Interviews gegeben und fand dann im fertigen Produkt drei bis vier Sätze davon wieder. Das bedeutet nicht nur, dass ich nicht Putin bin, sondern das bedeutet auch ansonsten nichts, sondern gehört zwingend zur journalistischen Tätigkeit. Es ist sogar der Kernbereich journalistischer Tätigkeit.</p>
<p>Das die Russen das Interview überhaupt vollständig zeigen durften, verdanken sie wiederum Roth. Ein ganz schön blöder Manipulator müsste der sein, wenn er sein Video propagandistisch zusammenschneidet, anderen aber die ungekürzte Ausstrahlung erlaubt. Und das die Russen das Interview vollständig zeigten, allerdings unklar welche Bedeutung der Sender hatte, ist wohl logisch. Schließlich steht Russland am internationalen Pranger. Nicht einmal alte Kumpel wie die Chinesen stellen sich hinter Putins Invasionsstrategie. Da muss man im Lande schon mal den Darm der Trommel der öffentlichen Meinung strapazieren.</p>
<p>Was bleibt nun von dem ganzen Bohey? Nichts. Der mutmaßliche Wasserversorgervisitenkartendrucker Berger hat mal wieder den Hafen bis zum Anschlag aufgerissen, als wäre er Seymour Hersh (Der allerdings einen sanfteren Ton bevorzugt und auch eine einschlägige Qualifikation vorweisen kann). Und die Schweinetreiber der deutschen Blogosphäre haben nichts besseres zu tun, als diesem omnikompetenten Mastermind der modernen politischen Meinungsäußerung ihr &#8220;Hail&#8221; zuzurufen.<!--:--></p>
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		<title>Der Anfang ist gemacht</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 16:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr braucht mir nicht zu erzählen, wie hemdsärmelig das hier alles noch aussieht. Ich werde in den nächsten Tagen noch alle Hände voll zu tun haben. Aber ein Anfang ist jedenfalls gemacht. Das Theme wird erstmal eine Weile bleiben, natürlich &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/08/27/der-anfang-ist-gemacht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Ihr braucht mir nicht zu erzählen, wie hemdsärmelig das hier alles noch aussieht. Ich werde in den nächsten Tagen noch alle Hände voll zu tun haben. Aber ein Anfang ist jedenfalls gemacht.</p>
<p>Das Theme wird erstmal eine Weile bleiben, natürlich schraube ich es noch ein bisschen individueller und hübscher. Auf längere Sicht wird eines der hippen Magazinethemes hier seinen Dienst verrichten müssen, denn auf längere Sicht ist dieser Blog als Multiautoren- und dementsprechend Multithemenblog geplant.</p>
<p>Was es hier nicht mehr geben wird, sind kurze Rotzkommentare, wie sie bisher bei dpetereit.de doch recht häufig vorgekommen sind. Blogmanufaktur soll ein Hort längerer Texte und Diskussionsbeiträge werden. Natürlich subjektiv, aber balanziert. Ernsthaft, aber auch spaßig soll es zugehen und wer weiß, vielleicht wird ja doch irgendwann noch ein Portal draus.</p>
<p>Natürlich gibt es auch weiterhin rotzige Kommentare zum Tagesgeschehen meinerseits. Diese finden sich jedoch auf einem ganz anderen Blog. Nicht selbst gehostet, verpseudonymisiert und klartextiger than ever. Naheliegenderweise kann ich die Adresse des Blogs hier nicht promoten <img src='http://www.blogmanufaktur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wäre schön, wenn Ihr mich auch weiterhin so fleißig lesen würdet, wie bisher.</p>
<p>Übrigens basiert BlogManufaktur auf Teilen des Bloghaus-Contents. Ich habe allerdings, um dem Konzept zu folgen über die Hälfte der dortigen Beiträge gelöscht und bin auch noch nicht fertig damit. Ich schätze mal, dass letztendlich runde 500 dpetereit.de-Beiträge von über 1.600 in der BlogManufaktur bleiben werden.<!--:--></p>
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		<title>Nero Image Drive?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 20:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
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		<category><![CDATA[virtualclonedrive]]></category>

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		<description><![CDATA[Als rechtmäßiger Verwender einer Nero-Lizenz habe ich mich über die Jahre an das Programm Image Drive gewöhnt. Image Drive kann ISO-Dateien als Laufwerk öffnen, so dass man sich das Brennen von CD oder DVD sparen kann. Nützlich beispielsweise bei Dateien &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/08/15/nero-image-drive/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Als rechtmäßiger Verwender einer Nero-Lizenz habe ich mich über die Jahre an das Programm Image Drive gewöhnt. Image Drive kann ISO-Dateien als Laufwerk öffnen, so dass man sich das Brennen von CD oder DVD sparen kann. Nützlich beispielsweise bei Dateien wie der <a href="http://www.opensource-dvd.de/isodownload.htm" target="_blank">Open Source DVD</a> oder ganz allgemein, wenn man CD/DVD im ständigen Zugriff braucht, aber nicht das Laufwerk blockieren will. ISO erstellen, mit Image Drive mounten, fertig.</p>
<p>Nachdem ich vor einiger Zeit auf Vista umgestiegen war, wollte ich gestern meine Nerolizenz wieder installieren, vor allem, um Image Drive zu nutzen. Die Installation lief einwandfrei. Allerdings war die Überraschung groß, als ich eben dieses Programm starten wollte. Ich konnte es nämlich nicht finden. Intensive Suche.  Nichts.</p>
<p>Google führte mich dann zu Seiten, die mich mit der im Grunde unfasslichen Information versorgten, dass Nero es bis jetzt nicht geschafft hat, Image Drive unter Vista zum Laufen zu bringen. Nicht einmal die aktuelle Version 8 ist auf diesem technischen Stand.</p>
<p>Umso erfreulicher, dass es auch noch fähige Programmierer, wie die der Elaborate Bytes AG gibt. Klingelt da was? Genau. Elaborate Bytes, besser bekannt als Elby haben die furiose Software CloneCD erschaffen und dann wegen der geänderten Urheberrechtsbestimmungen hernach an die karibische SlySoft abgegeben.</p>
<p>Die Jungs von Elby also haben geschafft wozu die Neros offenbar nicht in der Lage sind und legten dieser Tage ein schickes Stück Software namens VirtualCloneDrive vor. Es erfüllt exakt den gleichen Zweck wie Image Drive mit dem feinen Unterschied, dass es auch unter Vista läuft. Noch schöner ist, dass Elby nicht mal Geld dafür sehen will, während Neros Bolide satte 60 Euronen kostet.</p>
<p>Langer Rede, kurzer Sinn. ISO- und andere Images mounted der schlaue Netznutzer mit VCD. Vorher muss er es sich allerdings herunterladen, <a href="http://www.chip.de/downloads/Virtual-CloneDrive_13012545.html" target="_blank">zB bei Chip Online</a>. Viel Spaß damit.<!--:--></p>
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		<title>Der Spiegelfechter</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 14:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Teil der Kritik an der deutschen Blogosphäre ist sicherlich gerechtfertigt. Es gibt ihn nämlich, den Selbstüberschätzer par excellence. Den Blogger, der sich für omnikompetent hält und glaubt, über alles und jedes Thema eine qualifizierte Meinung, wie auch eine pseudoobjektiv &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/08/05/der-spiegelfechter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Ein Teil der Kritik an der deutschen Blogosphäre ist sicherlich gerechtfertigt. Es gibt ihn nämlich, den Selbstüberschätzer par excellence. Den Blogger, der sich für omnikompetent hält und glaubt, über alles und jedes Thema eine qualifizierte Meinung, wie auch eine pseudoobjektiv wirkende Bewertung zum Besten geben zu können.</p>
<p>Es gibt einige dieser Spezies, aber heute möchte ich eigentlich nur auf den Spiegelfechter Jens Berger hinaus. Im richtigen Leben, dem Vernehmen nach, Öffentlichkeitsarbeiter (Was auch immer das konkret bedeuten mag. Vom Flyerverteiler an der U-Bahn bis zum PR-Strategen ist alles denkbar.) für einen kommunalen (Energie-)Versorger, mutiert er in den Stunden seines Feierabends zu einem Experten der Welt-, der Innen-, der Außen-, der Gesundheitspolitik. Sogar zum Experten für inneramerikanische Angelegenheiten ist er schon geworden, vom Nahost-Konflikt natürlich auch nicht zu schweigen. Scholl-Latour ist ein Niemand gegen Berger.</p>
<p>Auch die anderen als Experten renommierten ständigen Entäußerer, meist beschäftigt bei irgendwelchen einschlägigen Stiftungen, (Nicht-)Regierungsorganisationen oder Redaktionen können Berger in seiner umfassenden publizistischen Vielfalt nichts adäquates entgegensetzen. Berger ist der Mastermind des politischen Themas.</p>
<p>Ich räume ein, dass ich zu Beginn auch gern den ein oder anderen Beitrag des Spiegelfechters gelesen habe. Da schien mir noch eine gewisse thematische Homogenität gegeben.  Allerdings klingelte irgendwann überlaut die Alarmglocke in meinem Oberstübchen. In etwa so, wie sie klingeln würde, wenn mir mein Internist anböte, zusätzlich mein Firmennetzwerk zu betreuen, meine Steuererklärungen zu optimieren und mich in Rechtsfragen zu beraten. Selbstverständlich könnte ich bei ihm auch stets frisches Fleisch zu günstigen Konditionen kaufen und wenn ich mal in den Urlaub wollte, hätte er da noch seine Reiseagentur.</p>
<p>Allein in den letzten zwei Wochen ging es bei Berger um China, Iran, Kuba, Glos Konjunkturprogramm, den Nichtraucherschutz, Medwedew, Condoleeza Rice, sowie die Krise der US-Finanz- und Immobilienmärkte. Und das alles in einer Schreibe und einer Lengthiness, wie man sie nur von ausgewiesenen Experten zum jeweiligen Thema erwarten würde.</p>
<p>Mich stört das deshalb, weil sämtliche Berger-Texte den Eindruck vermitteln und sicherlich vermitteln wollen, da schriebe ein Experte nicht nur seine Meinung, sondern eine objektive Wahrheit hin. Und spätestens an diesem Punkt sind wir nicht mehr bloß beim Thema Meinungsäußerung, sondern da beginnt eine Form politischer Propaganda.</p>
<p>Insofern ist es interessant, dass Berger selber <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/about" target="_blank">in seinem About</a> behauptet, er sei sozusagen der Counterpart der an allen Orten anzutreffenden Spiegelfechter aus der öffentlichen Politiklandschaft. Zitat:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile wird es immer schwerer in den Medien Wahrheit von Spin oder vorsätzlicher Lüge zu unterscheiden.Spiegelfechtereien sind es mit denen die Medien uns beschäftigen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn man diese Aussagen nicht falsch finden wird, ist sein Blog dennoch nicht Teil der Lösung. Der Spiegelfechter fügt den Spiegelfechtereien nämlich lediglich eine weitere hinzu und steht nicht einmal dazu, sondern gibt sich &#8220;neutral&#8221;. <a href="http://blog.politik.de/?p=602" target="_blank">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Ich versuche parteipolitisch neutral zu bleiben, was meist heißt, dass alle Parteien ihr Fett wegkriegen.</p></blockquote>
<p>Wieso aber wird Berger in Blogdorf dennoch als einer der Top-Politikblogger gehandelt? Das hat sicher mit Blogdorf mehr zu tun als mit Berger. Guck mal, die Bloggerei ist doch was großes. Da haben wir einen in unseren Reihen, der hochtrabendes Zeug schreibt und der wird damit auch von den größeren Medien wahrgenommen. Dass gerade die Darstellung Bergers im seinerzeitigen Spiegel-Artikel mehr eine (berechtigte) Verhohnepipelung als alles andere war, nimmt der durchschnittlich intelligente Blogger vermutlich dabei gar nicht wahr.</p>
<p>Ich jedenfalls werde auch in Zukunft nicht meinen Steuerberater konsultieren, wenn ich Oberbauchbeschwerden habe. Und das empfehle ich den geneigten LeserInnen ebenfalls&#8230;<!--:--></p>
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		<title>Widerspruch zwecklos?</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/03/widerspruch-zwecklos/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[frontal21]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
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		<description><![CDATA[So nannte das nicht unumstrittene ZDF-Magazin Frontal21 einen Beitrag über die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens im Rahmen der Bürokratieabbaugesetze verschiedener Bundesländer. Jeder kennt das. Man erhält einen Bescheid über Abfall-, Wasser-, Studien- oder sonstige Gebühren. Darunter befindet sich eine Rechtsbehelfsbelehrung, die &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/03/widerspruch-zwecklos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->So nannte das nicht unumstrittene ZDF-Magazin Frontal21 <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7261033,00.html" target="_blank">einen Beitrag über die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens</a> im Rahmen der Bürokratieabbaugesetze verschiedener Bundesländer.</p>
<p>Jeder kennt das. Man erhält einen Bescheid über Abfall-, Wasser-, Studien- oder sonstige Gebühren. Darunter befindet sich eine Rechtsbehelfsbelehrung, die darüber informiert, dass man innerhalb einer bestimmten Frist, in der Regel vier Wochen nach Erhalt des Bescheides bei der erlassenden Behörde Widerspruch einlegen kann. Erst wenn dieser Widerspruch erfolglos bleibt, erhält man mit dem neuen, dem sog. Widerspruchsbescheid eine neuerliche Rechtsbehelfsbelehrung, die einen wiederum darüber unterrichtet, dass man nun Klage erheben kann, sollte man weiterhin der Auffassung sein, in seinen Rechten unzumutbar beeinträchtigt zu werden. Dabei ist das Verwaltungsgerichtsverfahren für den Bürger kostenlos.</p>
<p>Geschichte!</p>
<p>Heutzutage ist es so, dass &#8211; am weitesten gehend in NRW &#8211; nahezu sämtliche Widerspruchsmöglichkeiten abgeschafft wurden. Ausnahmen stellen Verfahren im Schulrecht und in Ordnungswidrigkeitenverfahren dar. Ist der Bürger in einem vom Bürokratieabbaugesetz betroffenen Rechtsgebiet mit einem Bescheid konfrontiert, findet er nicht mehr die gewohnte Möglichkeit, Widerspruch einzulegen vor,  sondern wird mit einer Rechtsbehelfsbelehrung ausgestattet, die ihm freundlich mitteilt, er habe nun die Möglichkeit gegen diese Entscheidung unmittelbar Klage zu erheben. Und das auch nicht mehr kostenfrei, sondern auf der Basis einer Kostenordnung im <a href="http://www.justiz.nrw.de/BS/Gerichte/Verwaltungsgericht/klageverfahren/index.php" target="_blank">Verwaltungsgerichtsverfahren</a>.</p>
<p>Soweit gibt Frontal21 den Sachverhalt richtig wieder. Da es aber dabei bleibt, ist auch diese Sendung am Ende wieder nur als abenteuerlich zu bezeichnen. Denn die Sicht der Verwaltungsmitarbeiter bleibt völlig außen vor.</p>
<p>Tatsächlich kenne ich keinen Verwaltungsmitarbeiter auf der ausführenden Ebene, der die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens begrüßt. Tatsächlich ist es auch so, dass die allermeisten Behörden ihre Rechtsbehelfsbelehrungen ohne Rechtspflicht dahingehend erweitert haben, dass sie den Bürger auffordern, nicht sofort Klage zu erheben, sondern sich zeitnah mit der Behörde in Verbindung zu setzen, sollte der Bürger sich ungerecht, will heißen außerhalb des geltenden Rechts, behandelt fühlen. Denn klar ist doch, dass eine Verwaltung, schon unter dem Gesichtspunkt des Kostenrisikos, kein Interesse daran haben kann, mit schlechten Chancen vor das Verwaltungsgericht zu ziehen. Außerdem steht der Verwaltungsmitarbeiter, der vor dem Gericht unterliegt, auch verwaltungsintern nicht besonders strahlend dar&#8230;</p>
<p>Die Abschaffung der Widerspruchsverfahrens erschwert der Verwaltung zusätzlich das Tagesgeschäft. Es muss weit mehr Aufwand als bislang in die Sachverhaltsermittlung gesteckt werden. Mag man noch die Auffassung vertreten, dass dies ein positiver Effekt sei, so muss man diese Auffassung doch relativieren, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass jedwede Sachverhaltsermittlung der Mitarbeit des Betroffenen bedarf. Sperrte dieser sich bisher, haute man den belastenden Bescheid raus, in der sicheren Gewissheit, dass der Bürger im Widerspruchsverfahren schon seinen Mitwirkungspflichten nachkommen würde. (So macht es das Finanzamt übrigens seit jeher mit seinen Schätzbescheiden. Die natürlich auch nicht vom Bürokratieabbaugesetz betroffen sind&#8230;) Und das klappte auch stets. Nach der Änderung muss der Verwaltungsmann weit vorsichtiger sein. Immerhin ist es jederzeit möglich, dass ein substantieller Einwand erfolgen könnte. Erfolgt dieser erst vor Gericht, wurden unwiderruflich Kosten und Aufwand generiert, die vermeidbar gewesen wären.</p>
<p>Im Fokus der medialen Berichterstattung steht allerdings nicht diese Seite der Medaille, sondern lediglich die vermeintlich verschlechterte Rechtsposition der Bürger. Die, nach der Formulierung des Gesetzgebers, tatsächlich verschlechtert, weil mit einer Kostenhürde ausgestattet, wurde. Allerdings, und das muss man fairerweise auch in die Diskussion geben, bemühen sich die zur Ausführung dieser Gesetze verdammten Verwaltungen redlich, diese Benachteiligung im Rahmen ihrer Möglichkeiten, dabei durchaus auch im eigenen Interesse, wieder auszubügeln. Übrigens kann dabei von Bürokratieabbau keine Rede sein. Eher das Gegenteil ist der Fall&#8230;</p>
<p>Das hat Frontal21 selbstverständlich nicht erwähnt&#8230;<!--:--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>MyMuesli.de wird das laufende Jahr nicht überstehen</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/mymueslide-wird-das-laufende-jahr-nicht-ueberstehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 20:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man möchte, dann klingen die Quartalszahlen von MyMuesli beeindruckend. Bei Mymuesli ging zuletzt die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes: Müsli im Verkaufswert von 463.000 Euro verließ in den Monaten März-Mai die Produktionsstätte in Passau. Der Logistikpartner DHL &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/mymueslide-wird-das-laufende-jahr-nicht-ueberstehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->Wenn man möchte, dann klingen die Quartalszahlen von MyMuesli beeindruckend.</p>
<blockquote><p>Bei Mymuesli ging zuletzt die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes: Müsli im Verkaufswert von 463.000 Euro verließ in den Monaten März-Mai die Produktionsstätte in Passau. Der Logistikpartner DHL hatte jede Menge zu tun, um die rund 50.000 bestellten Dosen rechtzeitig an über 21.000 Haushalte in ganz Deutschland zu transportieren. [Quelle: <a href="http://enable.ftd.de/blog/2008/07/01/funf-grunder-in-zahlenngeschaftszahlen-marz-mai-2008/?pager=2" target="_blank">FTD</a>]</p></blockquote>
<p>Schauen wir jetzt nur mal kurz die Kosten für den Verbraucher an. Eine Dose birgt stets rund 600 Gramm Muesli. Eingedenk obiger Zahlen kostet also eine Dose über 9 Euro,  mithin rund 1,50 € pro 100 Gramm. Ein Mehrfaches üblicher Produkte. Dabei nimmt der bisherige Durchschnittskäufer statistisch mehr als zwei Dosen, gibt also runde 20 Euro im Monat für etwas über 1 Kilo Muesli aus. Dabei kann es sich nur um Gutverdiener und überdies in der Regel Paare ohne KInder handeln. Schließlich lässt sich der kinderbestückte Normalverdiener auch nicht seinen Kaffee oder seinen Sprit exklusiv zusammen mischen. Das ist das eine&#8230;</p>
<p>Dann schauen wir auf die kolportierten Gehälter der fünf Gründer: 750 Euro pro Nase. Mit Sicherheit unterhalb Hartz 4. Dann schauen wir auf die sonstigen Kosten:</p>
<p>Ausgaben Mai: 131.495 Euro<br />
Einnahmen Mai: 119.509 Euro</p>
<p>Nanu? Gut, über das gesamte Quartal zeigt sich dann ein Einnahme-Überschuss von knapp 70 TEUR. Das ist aber unter Bankgesichtspunkten nicht unbedingt aussagefähig, denn die unterjährigen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer GuV sind geradezu grenzenlos. Ich habe schon mehr als einmal unterjährig Insolvente erst im nächsten Jahr Konkursantrag stellen, aber bis dahin Erfolgsmeldungen rausposaunen sehen.</p>
<p>750 Euro pro Nase. Das macht man in aller Regel, in 99,9 % aller Fälle, nicht ohne Not&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3585" target="_blank">Andere beschränken sich</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/02/mymuesli-quartalszahlen/" target="_blank">aufs Lobhudeln</a>.<!--:--></p>
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		<title>Video wird der neue Text der Zeitung</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/video-wird-der-neue-text-der-zeitung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 13:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[So behauptet zumindest der DerWesten.de-Videoreporter Marcus Huendgen, behauptet jedenfalls Turi2 ohne Angabe einer prüfbaren Quelle. Ich glaube letztere Behauptung zunächst einmal unbesehen, da tatsächlich eine gewisse Überpräsenz von Videoangeboten auf den diversen Nachrichtenportalen um sich greift. Erstere Behauptung indes glaube &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/video-wird-der-neue-text-der-zeitung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><a title="juggling jester" href="http://www.flickr.com/photos/67196253@N00/443712432/" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 10px; float: left;" src="http://farm1.static.flickr.com/170/443712432_3fa56f0f85_t.jpg" alt="juggling jester" /></a>So behauptet zumindest der DerWesten.de-Videoreporter Marcus Huendgen, <a href="http://turi-2.blog.de/2008/07/02/heute2-depenbrock-spiegel-online-g-j-4393845" target="_blank">behauptet jedenfalls Turi2</a> ohne Angabe einer prüfbaren Quelle. Ich glaube letztere Behauptung zunächst einmal unbesehen, da tatsächlich eine gewisse Überpräsenz von Videoangeboten auf den diversen Nachrichtenportalen um sich greift.</p>
<p>Erstere Behauptung indes glaube ich nicht, respektive hoffe ich, auch nachhaltig nicht glauben zu müssen. Denn Videos auf Nachrichtenportalen laufen meinen Informationsbedürfnissen erst einmal ganz grundsätzlich zuwider.</p>
<p>Ich scanne lieber schnell ein Dutzend Texte, als mich mühsam durch ein Video zu zappen. Von Scannen kann da letztlich keine Rede sein. Videos kann man nicht überfliegen mit dem guten Gefühl, dennoch das Wesentliche erfasst zu haben. Bei einem Video erkenne ich erst am Schluss, ob es sich gelohnt hat, meine knappe Lebenszeit für das Produkt zu Recht verwendet oder doch eher verschwendet zu haben.</p>
<p>Hinzu kommt, dass zumindest nach meinen bisherigen Eindrücken bei für das Internet produzierten Videos deutlich weniger Aufwand betrieben wird, als bei für das Fernsehen gedrehten Beiträgen und auch weniger Aufwand als bei der Produktion eines Textes zum gleichen Thema. Videos scheinen vor allem eine beliebte Ausdrucksform derer zu sein, die im Grunde nichts mitzuteilen haben. Videos sind bestenfalls Boulevard, meist nur Trash.</p>
<p>Insofern hoffe ich, dass Huendgens Prophezeiung die Zuverlässigkeit einer Kaffeesatz-Leserei nicht übertreffen wird&#8230;</p>
<p><small><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/plugins/photo_dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="hans s" href="http://www.flickr.com/photos/67196253@N00/443712432/" target="_blank">hans s</a></small><!--:--></p>
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		<title>Erfolgreicher Onlinejournalismus = Boulevard</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/06/05/erfolgreicher-onlinejournalismus-boulevard/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 18:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienmensch Jakubetz behauptet ja, dem sei nicht so. Es könne zwar in der realen Ausprägung heutzutage in vielen Fällen so sein, aber er negiert, dass dahinter eine Art mathematischer Logik steckt. Ich glaube, er hat Unrecht. Sicherlich mag man theoretisieren, &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/06/05/erfolgreicher-onlinejournalismus-boulevard/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en--><a href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=1086" target="_blank">Medienmensch Jakubetz behauptet ja</a>, dem sei nicht so. Es könne zwar in der realen Ausprägung heutzutage in vielen Fällen so sein, aber er negiert, dass dahinter eine Art mathematischer Logik steckt. Ich glaube, er hat Unrecht. Sicherlich mag man theoretisieren, dass die faktische Realität im Onlinejournalismus derzeit das Setzen auf Boulevardthemen und die Boulevardisierung auch seriöserer Themen ist, dies aber nicht zwangsläufig einen logischen Zusammenhang im Sinne einer Kausalität hat. Dann aber ist man in meinen Augen ein Träumer.</p>
<p>Nun mag ich zwar Träumer, nehme mir jedoch jederzeit die Freiheit, einen Traum auch als solchen zu bezeichnen. Wenn man Träume als solche wahrnimmt, haben sie trotzdem ihren Wert, denn man kann sich an ihnen genauso aufbauen, wie an echten positiven Erlebnissen. Außerdem können Träume, wie der des Herrn Jakubetz durchaus jederzeit in Erfüllung gehen. Kurzum, ich kritisiere den Traum nicht.</p>
<p>Zurück auf dem Boden der Tatsachen erkennt man recht schnell, dass es anders ist. Boulevardthemen dominieren schließlich nicht nur die Onlinemedien. Ganz übel sieht es mittlerweile im Fernsehen aus. Alles, was nicht gebührenfinanziert ist, sendet nur noch boulevardesken Mist. Nicht zu Unrecht greift der Begriff des Unterschichten-TV um sich.</p>
<p>Warum sollte im Netz eine andere Entwicklung stattfinden? Der durchschnittliche Internetuser, das erkennt jeder Blogger, wenn er mal seine Suchbegriffestatistik durchschaut, sucht nach Sex, Klatsch, Tratsch -  Voyeurismus im weiteren Sinne. Und er sucht diejenigen Seiten auf, die die Befriedigung seiner Bedürfnisse am ehesten zu versprechen scheinen. Ist nun ein Onlineangebot darauf angewiesen, kostendeckend zu arbeiten, weil es gerade nicht gebührenfinanziert ist, muss es dem Bedarf an Boulevard Rechnung tragen. Alles andere wäre Ausdruck wirtschaftlicher Verantwortungslosigkeit.</p>
<p>Natürlich gibt es auch Medien, die dem Trend zur Boulevardisierung widerstehen und qualitativ hochwertige Beiträge leisten. Dazu schaue man sich beispielsweise den Bloggerkollegen Spiegelfechter aka Jens Berger an. Aber eine breite Masse erreicht er, erreichen andere mit ihren aufwändigen, fundierten Beiträgen nicht. Will oder muss man von dieser Arbeit nicht leben, kann man natürlich den Teil des Netzes, der Interesse an dieser anderen Form von Journalismus hat, bedienen und wird dafür auch gemocht, bewundert, besucht. Leider aber nur von einer maximal vierstelligen Anzahl Surfer pro Tag. Wobei eine Wirtschaftlichkeit nicht einmal bei einer fünfstelligen Zahl erreicht werden würde, wenn man eine Redaktion bezahlen wollte.</p>
<p>Qualitätsjournalismus könnten sich theoretisch natürlich Medien wie SpOn dennoch leisten. Quasi gegenfinanziert durch den ganzen Boulevardkram. Da das Motto jedoch &#8220;höher, schneller, weiter&#8221; ist, insbesondere wenn es um die Entwicklung der Besucherzahlen und damit verbunden, der Erlössteigerung geht, wird keine der großen Nachrichtenmagazinplattformen Kapazitäten binden, um die paar Intellektuellen zu bedienen, die nicht nach nackten Brüsten, abgerissenen Gliedmaßen, schlecht singenden Castingstars oder Möchtegernmodels suchen.</p>
<p>Einzig die gebührenfinanzierten Medien könnten hier Abhilfe schaffen. Aber das will (außer mir) anscheinend auch keiner&#8230;<!--:--></p>
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		<title>John Chow und seine angeblichen Einnahmen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[bragging for money]]></category>
		<category><![CDATA[chow]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich mache Geld online, indem ich anderen erzähle, wieviel Geld ich online mache.&#8221; So lautet der reichlich lange Titel des Blogs von John Chow. John Chow ist der Angeber unter Amerikas Bloggern und lässt es sich nicht nehmen, alle Nase &#8230; <a href="http://www.blogmanufaktur.de/2008/06/02/john-chow-und-seine-angeblichen-einnahmen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:en-->&#8220;Ich mache Geld online, indem ich anderen erzähle, wieviel Geld ich online mache.&#8221; So lautet der reichlich lange Titel des Blogs von John Chow. John Chow ist der Angeber unter Amerikas Bloggern und lässt es sich nicht nehmen, alle Nase lang zu kommunizieren, wieviel Geld er womit nun wieder eingenommen hat. Dabei sind die Summen stets derart fantastisch, dass man nicht umhin kommt, sie in Frage zu stellen.</p>
<p><a href="http://www.johnchow.com/blog-income-report-may-2008/" target="_blank">Heute hat Chow seine Einnahmesituation Mai 2008 verbloggt</a>. Knapp 33.000 Dollar hat er angeblich allein im Mai eingenommen und das, obwohl er seit dem 12. Mai in China weilte. Natürlich ist es schwierig, diese Summen nachzuvollziehen und grundsätzlich gönne ich auch jedem seine Kohle. Nur scheinen mir die Zahlen im Falle von Chow deutlich überhöht zu sein.</p>
<p>Liest man Chows Blog, und das habe ich für den Monat Mai eben komplett erledigt, stellt man sich unweigerlich die Frage, wo der Nutz- und Werbewert des Blogs liegen soll. Chow schreibt über dies und das, über seine Mahlzeiten, seine Familie, seine Reisen, eben über alle möglichen privaten Begebenheiten. Ab und zu schreibt er auch über neue Dienste im Internet, wobei er extrem bissig sein kann, wenn ihm etwas nicht gefällt. Es gibt im Grunde nur ein Thema, über das Chow nicht schreibt. Nämlich über das Geld verdienen im Internet. Wenn man mal von seinen Einkommensauflistungen absieht.</p>
<p>Im Mai will er 3000 Dollar allein mit Artikeln für das US-Trigami ReviewMe verdient haben. Dabei verlangt er angeblich 500 Dollar pro Review, obschon ReviewMe selber angibt, dass 200 Dollar die oberste Grenze wären. Sei´s drum. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass ihm tatsächlich Leute 500 Dollar zahlen, müsste er im Mai dafür 6 Beiträge geschrieben haben. Mit gutem Willen finde ich aber gerade mal drei, eher zwei.</p>
<p>Damit steht zumindest diese Einnahmeposition nach meinen Recherchen schon einmal auf äußerst tönernen Füßen. Wie lautet noch der alte Spruch? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht&#8230;<!--:--></p>
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