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	<title>blogmanufaktur &#187; Featured</title>
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	<description>... hier schreibt der blogger noch selbst ...</description>
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		<title>Das Dr. Web Magazin &#8211; jetzt mit noch mehr Inhalt ;-)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe dem Dr. Web Magazin einiges zu verdanken. Als Webdesign noch jung war und ich auch, nutzte ich das seit 1997 bestehende Medium, um zu lernen, wie man bessere Websites baut. Ob das immer gelungen ist, m&#252;ssen die folgenden Generationen (h&#252;stel) beurteilen. Ich jedenfalls war sehr zufrieden mit dem, was Sven Lennartz und seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.drweb.de/"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin: 5px;" title="Zum Dr. Web Magazin" src="http://www.drweb.de/images/drweblogo.gif" alt="" /></a>Ich habe dem Dr. Web Magazin einiges zu verdanken. Als Webdesign noch jung war und ich auch, nutzte ich das seit 1997 bestehende Medium, um zu lernen, wie man bessere Websites baut. Ob das immer gelungen ist, m&#252;ssen die folgenden Generationen (h&#252;stel) beurteilen. Ich jedenfalls war sehr zufrieden mit dem, was Sven Lennartz und seine Mannen schon zu damaliger Zeit auf die Beine gestellt hatten, um Leute wie mich auf die Beine zu stellen.</p>
<p>Umso mehr freut es mich und mein Alter Ego, seit heute Teil dieser Truppe zu sein. In den n&#228;chsten Wochen wird man mich des&#246;fteren beitragsm&#228;&#223;ig bei Dr. Web antreffen, unter anderem im Rahmen einer w&#246;chentlichen Kolumne zum aktuellen Webgeschehen.</p>
<p><a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=1426" target="_blank">Den Auftakt bildet allerdings heute dieser Artikel zum kommenden Dreamweaver CS4 &gt;&gt;</a></p>
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		<title>Putinkinsche Spiegelfechtereien in Blogdorf</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich habe nicht jeden Beitrag gelesen, den sich Deutschlands selbsternannte Politblogger rausgeschraubt haben. Allerdings haben mir die paar, die ich zur Kenntnis nahm, auch vollkommen gereicht. Allen voran f&#252;hlte sich wieder der mutma&#223;liche Wasserversorgerflyerersteller Berger bem&#252;&#223;igt, auf die deutschen Medien, diesmal in Gestalt des ARD einzudreschen. Manipuliert habe man. Propaganda sei das, faselte er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich habe nicht jeden Beitrag gelesen, den sich Deutschlands selbsternannte Politblogger rausgeschraubt haben. Allerdings haben mir die paar, die ich zur Kenntnis nahm, auch vollkommen gereicht. Allen voran f&#252;hlte sich wieder <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/392/das-interview" target="_blank">der mutma&#223;liche Wasserversorgerflyerersteller Berger</a> bem&#252;&#223;igt, auf die deutschen Medien, diesmal in Gestalt des ARD einzudreschen.</p>
<p>Manipuliert habe man. Propaganda sei das, faselte er und massenweise Mist hintendrein. Ganz investigativ stellte er dann ein Transskript, sowie die vollst&#228;ndige Fassung aus dem Russen-TV in seinen Beitrag (Ich schreibe extra &#8222;in seinen Beitrag&#8220;, weil es doch tats&#228;chlich Leute gab, <a href="http://turi-2.blog.de/2008/09/01/heute2-zdf-werbefernsehen-handelsblatt-4666622" target="_blank">die behaupteten</a>, er habe das Video online gestellt. Was nat&#252;rlich Unfug ist.) Und wie es in Blogdorf &#252;blich ist, schlugen sich Blogger bestimmter Couleur, von denen es eine &#220;berzahl in Blogdorf zu geben scheint, direkt auf Bergers Seite. Selbst die sonst ernster zu nehmenden <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=3428" target="_blank">Nachdenkseiten</a> &#252;berschlugen sich in propagandistischer Rhethorik, dass man h&#228;tte meinen k&#246;nnen, unser alter Goebbels w&#228;re h&#246;chstselbst dem Grabe entstiegen, um das ARD-Video einzuk&#252;rzen.</p>
<p><span id="more-1639"></span>Tatsache hingegen ist zweierlei. Erstens: Roth hat das Interview gef&#252;hrt. Zweitens: Roth hat das Interview eingek&#252;rzt. Roth gilt nicht als grunds&#228;tzlicher Russlandkritiker und hat im Interview sogar teilweise russische Positionen best&#228;tigt. Au&#223;erdem hat Roth das Interview f&#252;r andere Sender unter der einzigen Voraussetzung der Quellenangabe freigegeben.</p>
<p>Was sagt uns das? Es sagt uns schon einmal, dass nicht DIE ARD manipulativ eingek&#252;rzt hat, sondern der Interviewer selber. Der Hintergrund Roths, sowie seine &#196;u&#223;erungen im Interview sagen uns, dass er kein russlandfeindlicher Agitator ist.</p>
<p>Kritikf&#228;hig bleibt allein der Umstand, dass das Interview &#252;berhaupt gek&#252;rzt werden musste. Andererseits findet das st&#228;ndig statt. Auch ich habe dem Fernsehen schon halbst&#252;ndige Interviews gegeben und fand dann im fertigen Produkt drei bis vier S&#228;tze davon wieder. Das bedeutet nicht nur, dass ich nicht Putin bin, sondern das bedeutet auch ansonsten nichts, sondern geh&#246;rt zwingend zur journalistischen T&#228;tigkeit. Es ist sogar der Kernbereich journalistischer T&#228;tigkeit.</p>
<p>Das die Russen das Interview &#252;berhaupt vollst&#228;ndig zeigen durften, verdanken sie wiederum Roth. Ein ganz sch&#246;n bl&#246;der Manipulator m&#252;sste der sein, wenn er sein Video propagandistisch zusammenschneidet, anderen aber die ungek&#252;rzte Ausstrahlung erlaubt. Und das die Russen das Interview vollst&#228;ndig zeigten, allerdings unklar welche Bedeutung der Sender hatte, ist wohl logisch. Schlie&#223;lich steht Russland am internationalen Pranger. Nicht einmal alte Kumpel wie die Chinesen stellen sich hinter Putins Invasionsstrategie. Da muss man im Lande schon mal den Darm der Trommel der &#246;ffentlichen Meinung strapazieren.</p>
<p>Was bleibt nun von dem ganzen Bohey? Nichts. Der mutma&#223;liche Wasserversorgervisitenkartendrucker Berger hat mal wieder den Hafen bis zum Anschlag aufgerissen, als w&#228;re er Seymour Hersh (Der allerdings einen sanfteren Ton bevorzugt und auch eine einschl&#228;gige Qualifikation vorweisen kann). Und die Schweinetreiber der deutschen Blogosph&#228;re haben nichts besseres zu tun, als diesem omnikompetenten Mastermind der modernen politischen Meinungs&#228;u&#223;erung ihr &#8222;Hail&#8220; zuzurufen.</p>
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		<title>Der Anfang ist gemacht</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/08/27/der-anfang-ist-gemacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 16:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
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		<description><![CDATA[Ihr braucht mir nicht zu erz&#228;hlen, wie hemds&#228;rmelig das hier alles noch aussieht. Ich werde in den n&#228;chsten Tagen noch alle H&#228;nde voll zu tun haben. Aber ein Anfang ist jedenfalls gemacht. Das Theme wird erstmal eine Weile bleiben, nat&#252;rlich schraube ich es noch ein bisschen individueller und h&#252;bscher. Auf l&#228;ngere Sicht wird eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr braucht mir nicht zu erz&#228;hlen, wie hemds&#228;rmelig das hier alles noch aussieht. Ich werde in den n&#228;chsten Tagen noch alle H&#228;nde voll zu tun haben. Aber ein Anfang ist jedenfalls gemacht.</p>
<p>Das Theme wird erstmal eine Weile bleiben, nat&#252;rlich schraube ich es noch ein bisschen individueller und h&#252;bscher. Auf l&#228;ngere Sicht wird eines der hippen Magazinethemes hier seinen Dienst verrichten m&#252;ssen, denn auf l&#228;ngere Sicht ist dieser Blog als Multiautoren- und dementsprechend Multithemenblog geplant.</p>
<p>Was es hier nicht mehr geben wird, sind kurze Rotzkommentare, wie sie bisher bei dpetereit.de doch recht h&#228;ufig vorgekommen sind. Blogmanufaktur soll ein Hort l&#228;ngerer Texte und Diskussionsbeitr&#228;ge werden. Nat&#252;rlich subjektiv, aber balanziert. Ernsthaft, aber auch spa&#223;ig soll es zugehen und wer wei&#223;, vielleicht wird ja doch irgendwann noch ein Portal draus.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es auch weiterhin rotzige Kommentare zum Tagesgeschehen meinerseits. Diese finden sich jedoch auf einem ganz anderen Blog. Nicht selbst gehostet, verpseudonymisiert und klartextiger than ever. Naheliegenderweise kann ich die Adresse des Blogs hier nicht promoten <img src='http://www.blogmanufaktur.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>W&#228;re sch&#246;n, wenn Ihr mich auch weiterhin so flei&#223;ig lesen w&#252;rdet, wie bisher.</p>
<p>&#220;brigens basiert BlogManufaktur auf Teilen des Bloghaus-Contents. Ich habe allerdings, um dem Konzept zu folgen &#252;ber die H&#228;lfte der dortigen Beitr&#228;ge gel&#246;scht und bin auch noch nicht fertig damit. Ich sch&#228;tze mal, dass letztendlich runde 500 dpetereit.de-Beitr&#228;ge von &#252;ber 1.600 in der BlogManufaktur bleiben werden.</p>
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		<title>Nero Image Drive?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 20:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerkram]]></category>
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		<category><![CDATA[image drive]]></category>
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		<description><![CDATA[Als rechtm&#228;&#223;iger Verwender einer Nero-Lizenz habe ich mich &#252;ber die Jahre an das Programm Image Drive gew&#246;hnt. Image Drive kann ISO-Dateien als Laufwerk &#246;ffnen, so dass man sich das Brennen von CD oder DVD sparen kann. N&#252;tzlich beispielsweise bei Dateien wie der Open Source DVD oder ganz allgemein, wenn man CD/DVD im st&#228;ndigen Zugriff braucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als rechtm&#228;&#223;iger Verwender einer Nero-Lizenz habe ich mich &#252;ber die Jahre an das Programm Image Drive gew&#246;hnt. Image Drive kann ISO-Dateien als Laufwerk &#246;ffnen, so dass man sich das Brennen von CD oder DVD sparen kann. N&#252;tzlich beispielsweise bei Dateien wie der <a href="http://www.opensource-dvd.de/isodownload.htm" target="_blank">Open Source DVD</a> oder ganz allgemein, wenn man CD/DVD im st&#228;ndigen Zugriff braucht, aber nicht das Laufwerk blockieren will. ISO erstellen, mit Image Drive mounten, fertig.</p>
<p>Nachdem ich vor einiger Zeit auf Vista umgestiegen war, wollte ich gestern meine Nerolizenz wieder installieren, vor allem, um Image Drive zu nutzen. Die Installation lief einwandfrei. Allerdings war die &#220;berraschung gro&#223;, als ich eben dieses Programm starten wollte. Ich konnte es n&#228;mlich nicht finden. Intensive Suche.  Nichts.</p>
<p>Google f&#252;hrte mich dann zu Seiten, die mich mit der im Grunde unfasslichen Information versorgten, dass Nero es bis jetzt nicht geschafft hat, Image Drive unter Vista zum Laufen zu bringen. Nicht einmal die aktuelle Version 8 ist auf diesem technischen Stand.</p>
<p>Umso erfreulicher, dass es auch noch f&#228;hige Programmierer, wie die der Elaborate Bytes AG gibt. Klingelt da was? Genau. Elaborate Bytes, besser bekannt als Elby haben die furiose Software CloneCD erschaffen und dann wegen der ge&#228;nderten Urheberrechtsbestimmungen hernach an die karibische SlySoft abgegeben.</p>
<p>Die Jungs von Elby also haben geschafft wozu die Neros offenbar nicht in der Lage sind und legten dieser Tage ein schickes St&#252;ck Software namens VirtualCloneDrive vor. Es erf&#252;llt exakt den gleichen Zweck wie Image Drive mit dem feinen Unterschied, dass es auch unter Vista l&#228;uft. Noch sch&#246;ner ist, dass Elby nicht mal Geld daf&#252;r sehen will, w&#228;hrend Neros Bolide satte 60 Euronen kostet.</p>
<p>Langer Rede, kurzer Sinn. ISO- und andere Images mounted der schlaue Netznutzer mit VCD. Vorher muss er es sich allerdings herunterladen, <a href="http://www.chip.de/downloads/Virtual-CloneDrive_13012545.html" target="_blank">zB bei Chip Online</a>. Viel Spa&#223; damit.</p>
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		<title>Der Spiegelfechter</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 14:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Teil der Kritik an der deutschen Blogosph&#228;re ist sicherlich gerechtfertigt. Es gibt ihn n&#228;mlich, den Selbst&#252;bersch&#228;tzer par excellence. Den Blogger, der sich f&#252;r omnikompetent h&#228;lt und glaubt, &#252;ber alles und jedes Thema eine qualifizierte Meinung, wie auch eine pseudoobjektiv wirkende Bewertung zum Besten geben zu k&#246;nnen. Es gibt einige dieser Spezies, aber heute m&#246;chte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Teil der Kritik an der deutschen Blogosph&#228;re ist sicherlich gerechtfertigt. Es gibt ihn n&#228;mlich, den Selbst&#252;bersch&#228;tzer par excellence. Den Blogger, der sich f&#252;r omnikompetent h&#228;lt und glaubt, &#252;ber alles und jedes Thema eine qualifizierte Meinung, wie auch eine pseudoobjektiv wirkende Bewertung zum Besten geben zu k&#246;nnen.</p>
<p>Es gibt einige dieser Spezies, aber heute m&#246;chte ich eigentlich nur auf den Spiegelfechter Jens Berger hinaus. Im richtigen Leben, dem Vernehmen nach, &#214;ffentlichkeitsarbeiter (Was auch immer das konkret bedeuten mag. Vom Flyerverteiler an der U-Bahn bis zum PR-Strategen ist alles denkbar.) f&#252;r einen kommunalen (Energie-)Versorger, mutiert er in den Stunden seines Feierabends zu einem Experten der Welt-, der Innen-, der Au&#223;en-, der Gesundheitspolitik. Sogar zum Experten f&#252;r inneramerikanische Angelegenheiten ist er schon geworden, vom Nahost-Konflikt nat&#252;rlich auch nicht zu schweigen. Scholl-Latour ist ein Niemand gegen Berger.</p>
<p>Auch die anderen als Experten renommierten st&#228;ndigen Ent&#228;u&#223;erer, meist besch&#228;ftigt bei irgendwelchen einschl&#228;gigen Stiftungen, (Nicht-)Regierungsorganisationen oder Redaktionen k&#246;nnen Berger in seiner umfassenden publizistischen Vielfalt nichts ad&#228;quates entgegensetzen. Berger ist der Mastermind des politischen Themas.</p>
<p>Ich r&#228;ume ein, dass ich zu Beginn auch gern den ein oder anderen Beitrag des Spiegelfechters gelesen habe. Da schien mir noch eine gewisse thematische Homogenit&#228;t gegeben.  Allerdings klingelte irgendwann &#252;berlaut die Alarmglocke in meinem Oberst&#252;bchen. In etwa so, wie sie klingeln w&#252;rde, wenn mir mein Internist anb&#246;te, zus&#228;tzlich mein Firmennetzwerk zu betreuen, meine Steuererkl&#228;rungen zu optimieren und mich in Rechtsfragen zu beraten. Selbstverst&#228;ndlich k&#246;nnte ich bei ihm auch stets frisches Fleisch zu g&#252;nstigen Konditionen kaufen und wenn ich mal in den Urlaub wollte, h&#228;tte er da noch seine Reiseagentur.</p>
<p>Allein in den letzten zwei Wochen ging es bei Berger um China, Iran, Kuba, Glos Konjunkturprogramm, den Nichtraucherschutz, Medwedew, Condoleeza Rice, sowie die Krise der US-Finanz- und Immobilienm&#228;rkte. Und das alles in einer Schreibe und einer Lengthiness, wie man sie nur von ausgewiesenen Experten zum jeweiligen Thema erwarten w&#252;rde.</p>
<p>Mich st&#246;rt das deshalb, weil s&#228;mtliche Berger-Texte den Eindruck vermitteln und sicherlich vermitteln wollen, da schriebe ein Experte nicht nur seine Meinung, sondern eine objektive Wahrheit hin. Und sp&#228;testens an diesem Punkt sind wir nicht mehr blo&#223; beim Thema Meinungs&#228;u&#223;erung, sondern da beginnt eine Form politischer Propaganda.</p>
<p>Insofern ist es interessant, dass Berger selber <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/about" target="_blank">in seinem About</a> behauptet, er sei sozusagen der Counterpart der an allen Orten anzutreffenden Spiegelfechter aus der &#246;ffentlichen Politiklandschaft. Zitat:</p>
<blockquote><p>Mittlerweile wird es immer schwerer in den Medien Wahrheit von Spin oder vors&#228;tzlicher L&#252;ge zu unterscheiden.Spiegelfechtereien sind es mit denen die Medien uns besch&#228;ftigen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn man diese Aussagen nicht falsch finden wird, ist sein Blog dennoch nicht Teil der L&#246;sung. Der Spiegelfechter f&#252;gt den Spiegelfechtereien n&#228;mlich lediglich eine weitere hinzu und steht nicht einmal dazu, sondern gibt sich &#8222;neutral&#8220;. <a href="http://blog.politik.de/?p=602" target="_blank">Zitat</a>:</p>
<blockquote><p>Ich versuche parteipolitisch neutral zu bleiben, was meist hei&#223;t, dass alle Parteien ihr Fett wegkriegen.</p></blockquote>
<p>Wieso aber wird Berger in Blogdorf dennoch als einer der Top-Politikblogger gehandelt? Das hat sicher mit Blogdorf mehr zu tun als mit Berger. Guck mal, die Bloggerei ist doch was gro&#223;es. Da haben wir einen in unseren Reihen, der hochtrabendes Zeug schreibt und der wird damit auch von den gr&#246;&#223;eren Medien wahrgenommen. Dass gerade die Darstellung Bergers im seinerzeitigen Spiegel-Artikel mehr eine (berechtigte) Verhohnepipelung als alles andere war, nimmt der durchschnittlich intelligente Blogger vermutlich dabei gar nicht wahr.</p>
<p>Ich jedenfalls werde auch in Zukunft nicht meinen Steuerberater konsultieren, wenn ich Oberbauchbeschwerden habe. Und das empfehle ich den geneigten LeserInnen ebenfalls&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widerspruch zwecklos?</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/03/widerspruch-zwecklos/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[bürokratieabbau]]></category>
		<category><![CDATA[frontal21]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[widerspruchsverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[So nannte das nicht unumstrittene ZDF-Magazin Frontal21 einen Beitrag &#252;ber die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens im Rahmen der B&#252;rokratieabbaugesetze verschiedener Bundesl&#228;nder. Jeder kennt das. Man erh&#228;lt einen Bescheid &#252;ber Abfall-, Wasser-, Studien- oder sonstige Geb&#252;hren. Darunter befindet sich eine Rechtsbehelfsbelehrung, die dar&#252;ber informiert, dass man innerhalb einer bestimmten Frist, in der Regel vier Wochen nach Erhalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So nannte das nicht unumstrittene ZDF-Magazin Frontal21 <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7261033,00.html" target="_blank">einen Beitrag &#252;ber die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens</a> im Rahmen der B&#252;rokratieabbaugesetze verschiedener Bundesl&#228;nder.</p>
<p>Jeder kennt das. Man erh&#228;lt einen Bescheid &#252;ber Abfall-, Wasser-, Studien- oder sonstige Geb&#252;hren. Darunter befindet sich eine Rechtsbehelfsbelehrung, die dar&#252;ber informiert, dass man innerhalb einer bestimmten Frist, in der Regel vier Wochen nach Erhalt des Bescheides bei der erlassenden Beh&#246;rde Widerspruch einlegen kann. Erst wenn dieser Widerspruch erfolglos bleibt, erh&#228;lt man mit dem neuen, dem sog. Widerspruchsbescheid eine neuerliche Rechtsbehelfsbelehrung, die einen wiederum dar&#252;ber unterrichtet, dass man nun Klage erheben kann, sollte man weiterhin der Auffassung sein, in seinen Rechten unzumutbar beeintr&#228;chtigt zu werden. Dabei ist das Verwaltungsgerichtsverfahren f&#252;r den B&#252;rger kostenlos.</p>
<p>Geschichte!</p>
<p>Heutzutage ist es so, dass &#8211; am weitesten gehend in NRW &#8211; nahezu s&#228;mtliche Widerspruchsm&#246;glichkeiten abgeschafft wurden. Ausnahmen stellen Verfahren im Schulrecht und in Ordnungswidrigkeitenverfahren dar. Ist der B&#252;rger in einem vom B&#252;rokratieabbaugesetz betroffenen Rechtsgebiet mit einem Bescheid konfrontiert, findet er nicht mehr die gewohnte M&#246;glichkeit, Widerspruch einzulegen vor,  sondern wird mit einer Rechtsbehelfsbelehrung ausgestattet, die ihm freundlich mitteilt, er habe nun die M&#246;glichkeit gegen diese Entscheidung unmittelbar Klage zu erheben. Und das auch nicht mehr kostenfrei, sondern auf der Basis einer Kostenordnung im <a href="http://www.justiz.nrw.de/BS/Gerichte/Verwaltungsgericht/klageverfahren/index.php" target="_blank">Verwaltungsgerichtsverfahren</a>.</p>
<p>Soweit gibt Frontal21 den Sachverhalt richtig wieder. Da es aber dabei bleibt, ist auch diese Sendung am Ende wieder nur als abenteuerlich zu bezeichnen. Denn die Sicht der Verwaltungsmitarbeiter bleibt v&#246;llig au&#223;en vor.</p>
<p>Tats&#228;chlich kenne ich keinen Verwaltungsmitarbeiter auf der ausf&#252;hrenden Ebene, der die Abschaffung des Widerspruchsverfahrens begr&#252;&#223;t. Tats&#228;chlich ist es auch so, dass die allermeisten Beh&#246;rden ihre Rechtsbehelfsbelehrungen ohne Rechtspflicht dahingehend erweitert haben, dass sie den B&#252;rger auffordern, nicht sofort Klage zu erheben, sondern sich zeitnah mit der Beh&#246;rde in Verbindung zu setzen, sollte der B&#252;rger sich ungerecht, will hei&#223;en au&#223;erhalb des geltenden Rechts, behandelt f&#252;hlen. Denn klar ist doch, dass eine Verwaltung, schon unter dem Gesichtspunkt des Kostenrisikos, kein Interesse daran haben kann, mit schlechten Chancen vor das Verwaltungsgericht zu ziehen. Au&#223;erdem steht der Verwaltungsmitarbeiter, der vor dem Gericht unterliegt, auch verwaltungsintern nicht besonders strahlend dar&#8230;</p>
<p>Die Abschaffung der Widerspruchsverfahrens erschwert der Verwaltung zus&#228;tzlich das Tagesgesch&#228;ft. Es muss weit mehr Aufwand als bislang in die Sachverhaltsermittlung gesteckt werden. Mag man noch die Auffassung vertreten, dass dies ein positiver Effekt sei, so muss man diese Auffassung doch relativieren, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass jedwede Sachverhaltsermittlung der Mitarbeit des Betroffenen bedarf. Sperrte dieser sich bisher, haute man den belastenden Bescheid raus, in der sicheren Gewissheit, dass der B&#252;rger im Widerspruchsverfahren schon seinen Mitwirkungspflichten nachkommen w&#252;rde. (So macht es das Finanzamt &#252;brigens seit jeher mit seinen Sch&#228;tzbescheiden. Die nat&#252;rlich auch nicht vom B&#252;rokratieabbaugesetz betroffen sind&#8230;) Und das klappte auch stets. Nach der &#196;nderung muss der Verwaltungsmann weit vorsichtiger sein. Immerhin ist es jederzeit m&#246;glich, dass ein substantieller Einwand erfolgen k&#246;nnte. Erfolgt dieser erst vor Gericht, wurden unwiderruflich Kosten und Aufwand generiert, die vermeidbar gewesen w&#228;ren.</p>
<p>Im Fokus der medialen Berichterstattung steht allerdings nicht diese Seite der Medaille, sondern lediglich die vermeintlich verschlechterte Rechtsposition der B&#252;rger. Die, nach der Formulierung des Gesetzgebers, tats&#228;chlich verschlechtert, weil mit einer Kostenh&#252;rde ausgestattet, wurde. Allerdings, und das muss man fairerweise auch in die Diskussion geben, bem&#252;hen sich die zur Ausf&#252;hrung dieser Gesetze verdammten Verwaltungen redlich, diese Benachteiligung im Rahmen ihrer M&#246;glichkeiten, dabei durchaus auch im eigenen Interesse, wieder auszub&#252;geln. &#220;brigens kann dabei von B&#252;rokratieabbau keine Rede sein. Eher das Gegenteil ist der Fall&#8230;</p>
<p>Das hat Frontal21 selbstverst&#228;ndlich nicht erw&#228;hnt&#8230;</p>
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		<title>MyMuesli.de wird das laufende Jahr nicht &#252;berstehen</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/mymueslide-wird-das-laufende-jahr-nicht-ueberstehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 20:55:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man m&#246;chte, dann klingen die Quartalszahlen von MyMuesli beeindruckend. Bei Mymuesli ging zuletzt die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes: M&#252;sli im Verkaufswert von 463.000 Euro verlie&#223; in den Monaten M&#228;rz-Mai die Produktionsst&#228;tte in Passau. Der Logistikpartner DHL hatte jede Menge zu tun, um die rund 50.000 bestellten Dosen rechtzeitig an &#252;ber 21.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man m&#246;chte, dann klingen die Quartalszahlen von MyMuesli beeindruckend.</p>
<blockquote><p>Bei Mymuesli ging zuletzt die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes: M&#252;sli im Verkaufswert von 463.000 Euro verlie&#223; in den Monaten M&#228;rz-Mai die Produktionsst&#228;tte in Passau. Der Logistikpartner DHL hatte jede Menge zu tun, um die rund 50.000 bestellten Dosen rechtzeitig an &#252;ber 21.000 Haushalte in ganz Deutschland zu transportieren. [Quelle: <a href="http://enable.ftd.de/blog/2008/07/01/funf-grunder-in-zahlenngeschaftszahlen-marz-mai-2008/?pager=2" target="_blank">FTD</a>]</p></blockquote>
<p>Schauen wir jetzt nur mal kurz die Kosten f&#252;r den Verbraucher an. Eine Dose birgt stets rund 600 Gramm Muesli. Eingedenk obiger Zahlen kostet also eine Dose &#252;ber 9 Euro,  mithin rund 1,50 € pro 100 Gramm. Ein Mehrfaches &#252;blicher Produkte. Dabei nimmt der bisherige Durchschnittsk&#228;ufer statistisch mehr als zwei Dosen, gibt also runde 20 Euro im Monat f&#252;r etwas &#252;ber 1 Kilo Muesli aus. Dabei kann es sich nur um Gutverdiener und &#252;berdies in der Regel Paare ohne KInder handeln. Schlie&#223;lich l&#228;sst sich der kinderbest&#252;ckte Normalverdiener auch nicht seinen Kaffee oder seinen Sprit exklusiv zusammen mischen. Das ist das eine&#8230;</p>
<p>Dann schauen wir auf die kolportierten Geh&#228;lter der f&#252;nf Gr&#252;nder: 750 Euro pro Nase. Mit Sicherheit unterhalb Hartz 4. Dann schauen wir auf die sonstigen Kosten:</p>
<p>Ausgaben Mai: 131.495 Euro<br />
Einnahmen Mai: 119.509 Euro</p>
<p>Nanu? Gut, &#252;ber das gesamte Quartal zeigt sich dann ein Einnahme-&#220;berschuss von knapp 70 TEUR. Das ist aber unter Bankgesichtspunkten nicht unbedingt aussagef&#228;hig, denn die unterj&#228;hrigen Gestaltungsm&#246;glichkeiten innerhalb einer GuV sind geradezu grenzenlos. Ich habe schon mehr als einmal unterj&#228;hrig Insolvente erst im n&#228;chsten Jahr Konkursantrag stellen, aber bis dahin Erfolgsmeldungen rausposaunen sehen.</p>
<p>750 Euro pro Nase. Das macht man in aller Regel, in 99,9 % aller F&#228;lle, nicht ohne Not&#8230;</p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3585" target="_blank">Andere beschr&#228;nken sich</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/02/mymuesli-quartalszahlen/" target="_blank">aufs Lobhudeln</a>.</p>
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		<title>Video wird der neue Text der Zeitung</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/07/02/video-wird-der-neue-text-der-zeitung/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 13:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film/Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[So behauptet zumindest der DerWesten.de-Videoreporter Marcus Huendgen, behauptet jedenfalls Turi2 ohne Angabe einer pr&#252;fbaren Quelle. Ich glaube letztere Behauptung zun&#228;chst einmal unbesehen, da tats&#228;chlich eine gewisse &#220;berpr&#228;senz von Videoangeboten auf den diversen Nachrichtenportalen um sich greift. Erstere Behauptung indes glaube ich nicht, respektive hoffe ich, auch nachhaltig nicht glauben zu m&#252;ssen. Denn Videos auf Nachrichtenportalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="juggling jester" href="http://www.flickr.com/photos/67196253@N00/443712432/" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin: 10px; float: left;" src="http://farm1.static.flickr.com/170/443712432_3fa56f0f85_t.jpg" alt="juggling jester" /></a>So behauptet zumindest der DerWesten.de-Videoreporter Marcus Huendgen, <a href="http://turi-2.blog.de/2008/07/02/heute2-depenbrock-spiegel-online-g-j-4393845" target="_blank">behauptet jedenfalls Turi2</a> ohne Angabe einer pr&#252;fbaren Quelle. Ich glaube letztere Behauptung zun&#228;chst einmal unbesehen, da tats&#228;chlich eine gewisse &#220;berpr&#228;senz von Videoangeboten auf den diversen Nachrichtenportalen um sich greift.</p>
<p>Erstere Behauptung indes glaube ich nicht, respektive hoffe ich, auch nachhaltig nicht glauben zu m&#252;ssen. Denn Videos auf Nachrichtenportalen laufen meinen Informationsbed&#252;rfnissen erst einmal ganz grunds&#228;tzlich zuwider.</p>
<p>Ich scanne lieber schnell ein Dutzend Texte, als mich m&#252;hsam durch ein Video zu zappen. Von Scannen kann da letztlich keine Rede sein. Videos kann man nicht &#252;berfliegen mit dem guten Gef&#252;hl, dennoch das Wesentliche erfasst zu haben. Bei einem Video erkenne ich erst am Schluss, ob es sich gelohnt hat, meine knappe Lebenszeit f&#252;r das Produkt zu Recht verwendet oder doch eher verschwendet zu haben.</p>
<p>Hinzu kommt, dass zumindest nach meinen bisherigen Eindr&#252;cken bei f&#252;r das Internet produzierten Videos deutlich weniger Aufwand betrieben wird, als bei f&#252;r das Fernsehen gedrehten Beitr&#228;gen und auch weniger Aufwand als bei der Produktion eines Textes zum gleichen Thema. Videos scheinen vor allem eine beliebte Ausdrucksform derer zu sein, die im Grunde nichts mitzuteilen haben. Videos sind bestenfalls Boulevard, meist nur Trash.</p>
<p>Insofern hoffe ich, dass Huendgens Prophezeiung die Zuverl&#228;ssigkeit einer Kaffeesatz-Leserei nicht &#252;bertreffen wird&#8230;</p>
<p><small><a title="Attribution-NoDerivs License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank"><img src="http://www.blogmanufaktur.de/wp-content/plugins/photo_dropper/images/cc.png" border="0" alt="Creative Commons License" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a title="hans s" href="http://www.flickr.com/photos/67196253@N00/443712432/" target="_blank">hans s</a></small></p>
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		<title>Erfolgreicher Onlinejournalismus = Boulevard</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/06/05/erfolgreicher-onlinejournalismus-boulevard/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 18:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienmensch Jakubetz behauptet ja, dem sei nicht so. Es k&#246;nne zwar in der realen Auspr&#228;gung heutzutage in vielen F&#228;llen so sein, aber er negiert, dass dahinter eine Art mathematischer Logik steckt. Ich glaube, er hat Unrecht. Sicherlich mag man theoretisieren, dass die faktische Realit&#228;t im Onlinejournalismus derzeit das Setzen auf Boulevardthemen und die Boulevardisierung auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=1086" target="_blank">Medienmensch Jakubetz behauptet ja</a>, dem sei nicht so. Es k&#246;nne zwar in der realen Auspr&#228;gung heutzutage in vielen F&#228;llen so sein, aber er negiert, dass dahinter eine Art mathematischer Logik steckt. Ich glaube, er hat Unrecht. Sicherlich mag man theoretisieren, dass die faktische Realit&#228;t im Onlinejournalismus derzeit das Setzen auf Boulevardthemen und die Boulevardisierung auch seri&#246;serer Themen ist, dies aber nicht zwangsl&#228;ufig einen logischen Zusammenhang im Sinne einer Kausalit&#228;t hat. Dann aber ist man in meinen Augen ein Tr&#228;umer.</p>
<p>Nun mag ich zwar Tr&#228;umer, nehme mir jedoch jederzeit die Freiheit, einen Traum auch als solchen zu bezeichnen. Wenn man Tr&#228;ume als solche wahrnimmt, haben sie trotzdem ihren Wert, denn man kann sich an ihnen genauso aufbauen, wie an echten positiven Erlebnissen. Au&#223;erdem k&#246;nnen Tr&#228;ume, wie der des Herrn Jakubetz durchaus jederzeit in Erf&#252;llung gehen. Kurzum, ich kritisiere den Traum nicht.</p>
<p>Zur&#252;ck auf dem Boden der Tatsachen erkennt man recht schnell, dass es anders ist. Boulevardthemen dominieren schlie&#223;lich nicht nur die Onlinemedien. Ganz &#252;bel sieht es mittlerweile im Fernsehen aus. Alles, was nicht geb&#252;hrenfinanziert ist, sendet nur noch boulevardesken Mist. Nicht zu Unrecht greift der Begriff des Unterschichten-TV um sich.</p>
<p>Warum sollte im Netz eine andere Entwicklung stattfinden? Der durchschnittliche Internetuser, das erkennt jeder Blogger, wenn er mal seine Suchbegriffestatistik durchschaut, sucht nach Sex, Klatsch, Tratsch -  Voyeurismus im weiteren Sinne. Und er sucht diejenigen Seiten auf, die die Befriedigung seiner Bed&#252;rfnisse am ehesten zu versprechen scheinen. Ist nun ein Onlineangebot darauf angewiesen, kostendeckend zu arbeiten, weil es gerade nicht geb&#252;hrenfinanziert ist, muss es dem Bedarf an Boulevard Rechnung tragen. Alles andere w&#228;re Ausdruck wirtschaftlicher Verantwortungslosigkeit.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es auch Medien, die dem Trend zur Boulevardisierung widerstehen und qualitativ hochwertige Beitr&#228;ge leisten. Dazu schaue man sich beispielsweise den Bloggerkollegen Spiegelfechter aka Jens Berger an. Aber eine breite Masse erreicht er, erreichen andere mit ihren aufw&#228;ndigen, fundierten Beitr&#228;gen nicht. Will oder muss man von dieser Arbeit nicht leben, kann man nat&#252;rlich den Teil des Netzes, der Interesse an dieser anderen Form von Journalismus hat, bedienen und wird daf&#252;r auch gemocht, bewundert, besucht. Leider aber nur von einer maximal vierstelligen Anzahl Surfer pro Tag. Wobei eine Wirtschaftlichkeit nicht einmal bei einer f&#252;nfstelligen Zahl erreicht werden w&#252;rde, wenn man eine Redaktion bezahlen wollte.</p>
<p>Qualit&#228;tsjournalismus k&#246;nnten sich theoretisch nat&#252;rlich Medien wie SpOn dennoch leisten. Quasi gegenfinanziert durch den ganzen Boulevardkram. Da das Motto jedoch &#8222;h&#246;her, schneller, weiter&#8220; ist, insbesondere wenn es um die Entwicklung der Besucherzahlen und damit verbunden, der Erl&#246;ssteigerung geht, wird keine der gro&#223;en Nachrichtenmagazinplattformen Kapazit&#228;ten binden, um die paar Intellektuellen zu bedienen, die nicht nach nackten Br&#252;sten, abgerissenen Gliedma&#223;en, schlecht singenden Castingstars oder M&#246;chtegernmodels suchen.</p>
<p>Einzig die geb&#252;hrenfinanzierten Medien k&#246;nnten hier Abhilfe schaffen. Aber das will (au&#223;er mir) anscheinend auch keiner&#8230;</p>
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		<title>John Chow und seine angeblichen Einnahmen</title>
		<link>http://www.blogmanufaktur.de/2008/06/02/john-chow-und-seine-angeblichen-einnahmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 16:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Petereit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[bragging for money]]></category>
		<category><![CDATA[chow]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ich mache Geld online, indem ich anderen erz&#228;hle, wieviel Geld ich online mache.&#8220; So lautet der reichlich lange Titel des Blogs von John Chow. John Chow ist der Angeber unter Amerikas Bloggern und l&#228;sst es sich nicht nehmen, alle Nase lang zu kommunizieren, wieviel Geld er womit nun wieder eingenommen hat. Dabei sind die Summen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ich mache Geld online, indem ich anderen erz&#228;hle, wieviel Geld ich online mache.&#8220; So lautet der reichlich lange Titel des Blogs von John Chow. John Chow ist der Angeber unter Amerikas Bloggern und l&#228;sst es sich nicht nehmen, alle Nase lang zu kommunizieren, wieviel Geld er womit nun wieder eingenommen hat. Dabei sind die Summen stets derart fantastisch, dass man nicht umhin kommt, sie in Frage zu stellen.</p>
<p><a href="http://www.johnchow.com/blog-income-report-may-2008/" target="_blank">Heute hat Chow seine Einnahmesituation Mai 2008 verbloggt</a>. Knapp 33.000 Dollar hat er angeblich allein im Mai eingenommen und das, obwohl er seit dem 12. Mai in China weilte. Nat&#252;rlich ist es schwierig, diese Summen nachzuvollziehen und grunds&#228;tzlich g&#246;nne ich auch jedem seine Kohle. Nur scheinen mir die Zahlen im Falle von Chow deutlich &#252;berh&#246;ht zu sein.</p>
<p>Liest man Chows Blog, und das habe ich f&#252;r den Monat Mai eben komplett erledigt, stellt man sich unweigerlich die Frage, wo der Nutz- und Werbewert des Blogs liegen soll. Chow schreibt &#252;ber dies und das, &#252;ber seine Mahlzeiten, seine Familie, seine Reisen, eben &#252;ber alle m&#246;glichen privaten Begebenheiten. Ab und zu schreibt er auch &#252;ber neue Dienste im Internet, wobei er extrem bissig sein kann, wenn ihm etwas nicht gef&#228;llt. Es gibt im Grunde nur ein Thema, &#252;ber das Chow nicht schreibt. N&#228;mlich &#252;ber das Geld verdienen im Internet. Wenn man mal von seinen Einkommensauflistungen absieht.</p>
<p>Im Mai will er 3000 Dollar allein mit Artikeln f&#252;r das US-Trigami ReviewMe verdient haben. Dabei verlangt er angeblich 500 Dollar pro Review, obschon ReviewMe selber angibt, dass 200 Dollar die oberste Grenze w&#228;ren. Sei´s drum. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass ihm tats&#228;chlich Leute 500 Dollar zahlen, m&#252;sste er im Mai daf&#252;r 6 Beitr&#228;ge geschrieben haben. Mit gutem Willen finde ich aber gerade mal drei, eher zwei.</p>
<p>Damit steht zumindest diese Einnahmeposition nach meinen Recherchen schon einmal auf &#228;u&#223;erst t&#246;nernen F&#252;&#223;en. Wie lautet noch der alte Spruch? Wer einmal l&#252;gt, dem glaubt man nicht&#8230;</p>
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