Kategorie-Archiv: Das Leben

Fascinating Fact: Four Out Of Ten Homeworkers Stay Nude All Day (Probably)

This is something I wouldn’t have expected. As I am just working on an article about the advantages of the cloud for homeworkers I came across this little image (which is in fact part of a larger infographic):

nudeworkers

 

So 40% see the biggest advantage of the cloud as being able to work nude? I never do that, never done that. What about you? Are you freelancing from a home office while enjoying your nakedness?

By the way: The word “freelancing” could get a whole new meaning if you look at it with this new information in mind…

Ich mal wieder

Vor einigen Wochen überlegte ich ernsthaft, den Blogger an den Nagel zu hängen und fortan nur noch konsumierend durch die Lande zu lesen. Ich schrieb mit zunehmendem Missmut und immer weniger Lust. Meine berufliche Situation entwickelte sich in eine Richtung, die das Aufhören zusätzlich sinnvoll erscheinen ließ. Nur so richtig zufrieden wollte ich damit nicht sein.

Dann drehte sich plötzlich der Wind. Sämtliche Perspektiven wurden wild durcheinander gewirbelt und ordneten sich neu. Keine ging verloren, aber manche war plötzlich an ganz anderer Stelle als zuvor. Was soll ich sagen, dieses Bild gefiel mir besser. Da passte auch die Bloggerei wieder wie ein verloren geglaubtes Puzzlestück.

Das Leben ist ein seltsames Spiel…

Erstaunliche Preisunterschiede

Das örtliche Blättchen Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ), zugehörig zur WAZ-Gruppe, betreibt eine ganz erstaunliche Preisstrategie hinsichtlich seiner Familienanzeigen. Man dreht den Spruch “Na, die nehmen es aber von den Lebendigen” quasi in sein Gegenteil um.

Eine Geburtsanzeige beispielsweise kann man online aufgeben. Dabei hat man die Wahl zwischen verschiedenen Bausteinen, kann aber auch völlig eigene Layouts beauftragen. Die Geburtsanzeige erscheint in der Rubrik Familienanzeigen. Wählt man die gängige Größe von 3 Spalten Breite und 106 mm Höhe zahlt man dafür schlanke 54,68 Euronen inklusive Mehrwertsteuer für einmaliges Erscheinen.

Eine Todesanzeige kann man nur in der Geschäftsstelle persönlich aufgeben; angeblich aus Kontrollgründen, da sonst jeder jeden pressemäßig für tot erklären könnte (eine Sterbeurkunde, die einzig der Beweis der berechtigten Ernsthaftigkeit sein könnte, muss man aber nicht vorlegen). Die Todesanzeige wird dann vor Ort aus Bausteinen zusammengestöpselt und erscheint ebenfalls in der Rubrik Familienanzeigen, je nach Füllstand der Zeitung bisweilen sogar auf der gleichen Seite. Wählt man auch hier die gängige Größe von 3 Spalten Breite und 106 mm Höhe zahlt man dafür allerdings nicht die schlanken knapp 55 Euronen, sondern ein Vielfaches davon, nämlich satte 241 Euro.

Klingt komisch, ist aber so…

Fast fertig

Neben meiner Tätigkeit an einem großen Webprojekt, sowie der Abwicklung eines aufwändigen Satzprojektes mit über 100 Druckseiten, habe ich in den letzten zwei Wochen immer wieder auch an der Homepage meines Brötchengebers m3 geschraubt.

Jetzt ist das Dingen fast fertig, basiert komplett auf WordPress und gefällt mir selber richtig gut. Nur unter Projekte fehlt noch Content. Da steckt Arbeit hinter. Screenshots anfertigen, Projektbeschreibungen verfassen, etc.

Wird aber über den Sommer auch noch bestückt…

Und dann war da noch…

… die neunjährige Griechin, die mit Schmerzen und geschwollenem Bauch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Ärzte entfernten ihr operativ ein etwa fünf Zentimeter langes Gewächs, das sie zunächst für einen Tumor hielten. Bei näherer Untersuchung des “Tumors” stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den Embryo der Zwillingsschwester der Neunjährigen handelte, den sie offenbar während der Schwangerschaft “absorbiert” hatte.  Der Chef der Kinderstation gab zu Protokoll, dass es sich tatsächlich um einen vollgeformten Fötus mit Kopf, Haaren und Augen, aber ohne Hirn und Nabelschnur gehandelt habe.

Eine krasse Geschichte. Noch krasser aber ist es, zur Kenntnis zu nehmen, dass das “Vanishing-Twins-Syndrom” eine relativ häufige “Komplikation” bei Mehrlingsschwangerschaften ist. Dabei kommt es sowohl zu dem Phänomen, dass der Körper der Mutter den Embryo resorbiert, wie eben auch dazu, dass der eine Embryo vom anderen absorbiert wird. Ich staune!

Erste Erkenntnisse

Nur damit ich es nicht vergesse:

  • Die meisten Tagesnachrichten jucken mich nicht die Bohne. Kein Grund, darüber zu bloggen.
  • Manche Tagesnachrichten berühren mich schon, bieten aber keinen Anker, darüber zu bloggen. Was sollte das auch außer Trivialem schon sein?
  • Ganz wenige Tagesnachrichten berühren mein Leben direkt. Die kannst Du aber übers Jahr an zwei Händen abzählen. Und darüber blogge ich dann auch.
  • Manche Tagesnachricht betrifft mein berufliches Feld. Dazu könnte ich zwar bloggen, tue es aber nur, wenn ich Lust dazu habe. Selten der Fall…
  • Nachrichtenwebsites gibt es übrigens zuhauf. Keine Notwendigkeit für mich, da auch noch mit zu mischen, zumal die Initialnews ja aus der Journaille kommen müsste. Erstens habe ich keinen Bock, mich wund zu lesen, zweitens bin ich nicht der Basic. Ich wohne aber auch nicht im Souterrain von Usingen. Glücklicherweise.
  • Bloggen ist Wertung, persönliche Meinung. Nicht bloßes Texte generieren. Dafür gibt es schließlich die Contentstrategie der Seometrie GmbH von Frank Penning. Wenn ich bedenke, dass ich einst in diesen Sphären mitgeschwommen bin, überkommt mich das kalte Kotzen.
  • Vieles könnte ich bloggen, wenn ich mich mehr öffnen würde. Da es da draußen aber eine reichliche Anzahl virtueller Feinde gibt, tue ich das selbstverständlich nicht.

Mehlstaubvergiftung

“Ah, da ist ja eine Bäckerei,” sage ich und fahre rechts ran. Ich suche drei Euro aus meinen Jackentaschen und gebe sie meinem Sohn. “Hol mal bitte eben 12 normale Brötchen da raus.” Er verschwindet in der Bäckerei und kommt wenige Minuten später wieder. “Papa, gib mir mal noch 40 Cent.” “Wofür,” frage ich misstrauisch zurück. “Na, 12 Brötchen kosten 3 Euro und 36 Cent.” Wie gelähmt greife ich zum Portemonnaie und gebe weitere 40 Cent heraus. Kurze Zeit später rechnet mein Sohn im Auto den Einzelpreis eines Brötchen aus. 28 Cent. Für ein Brötchen. Für eins!