Category Archives: Alltägliches

Internet der Dinge wächst rasant: Durchbruch in 2012

Das Internet der Dinge ist wohl das faszinierendste Zukunftsthema unserer Tage, jedenfalls soweit es den technologischen Fortschritt betrifft. Seit Jahren wird orakelt, es werde unseren Alltag komplett verändern und die Welt zu einem besseren Ort machen. Die New York Times hat sich am Wochenende die Zeit genommen, den Status Quo zu prüfen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass bereits im nächsten Jahr spürbare Einflussnahmen zu erwarten sein könnten.

Continue reading

Essen Motor Show 2010

Hier mein verspätetes Nikolausgeschenk für alle Autofans und iPhone-4-Freaks. Ich war nämlich am Sonntag auf der EMS und als echter Junge natürlich begeistert.

iPhone 4? Ja.  Alle Bilder dieser Galerie sind mit dem iPhone 4 aufgenommen worden. 99 % davon im HDR-Modus und 100 % ohne Blitzlicht. Nicht schlecht, die Quali, oder?

Übrigens. Ihr wisst ja, ich bin Freund des freien Internet. Wollt Ihr also Bilder aus dieser Galerie verwenden, dann tut es. Ich gebe die Nutzungsrechte hiermit frei. Quellenangabe könnt Ihr Euch auch klemmen, obwohl ich mich natürlich über einen Rücklink immer freue.

Buddyrunner vs. SportsTracker aka Android vs. S60

Ich bin grundsätzlich ein feiner Kerl. Einer jedenfalls, der allem und jedem immer mehrere Chancen gibt. So erging es auch dem T-Mobile G1. Nachdem ich es zunächst ziemlich verrissen hatte, gab ich ihm eine weitere Chance, musste es aber erneut verreißen. Dennoch, man beachte meinen ritterlichen Charakter, gedachte ich des G1 erneut, als es an die Umsetzung meines alljährlichen Programms “Adidas statt Adipositas” ging. Im Rahmen dieses Programms schufte ich mich einige Monate ab, um eine akzeptable Strandfigur zu erlangen. Na ja, wer tut das nicht…

Als alter Technikfreak braucht es natürlich einer gerätemäßigen Unterstützung. Einfach nur rennen ist schließlich langweilig. An dieser Stelle kam mir das gehypte Android-Programm Buddyrunner gerade recht. Buddyrunner greift auf das GPS-Modul des G1 zu und speichert die Positionsdaten während des Laufens. Gleichzeitig wertet es daraus die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke in Korrelation zur gelaufenen Zeit aus. Am Ende des Trainings speichert man den ganzen Schmockes ab und lädt ihn ins Web zur eigenen Buddyrunner-Trainigsseite hoch. Dort kann man dann ein Trainigstagebuch führen und verschiedene Auswertungen und kartografische Darstellungen  bestaunen.

Gleiches leistet auch das weit weniger gehypte, man könnte sogar sagen weitgehend unbekannte S60-Programm SportsTracker auf meinem Nokia E71. Es kann alles, was Buddyrunner kann und noch viel mehr. Es ist quasi Mandantenfähig, kann also mehrere Sportler verwalten, außerdem kann es zwischen verschiedenen Aktivitäten, wie Joggen, Radfahren oder Nordic Walking unterscheiden. Beiseite. Denn ich will ja nur laufen.

Gestern. Ich starte Buddyrunner und beginne das Training. Buddyrunner hat arge Schwierigkeiten überhaupt Satellitenkontakt zu finden, dabei bin ich an der nahezu höchsten Stelle der Stadt und Sichtbehinderungen gibt es auch keine. Ständig reißt die Protokollierung ab, berechnete Daten erweisen sich als Unfug. Am Ende habe ich angeblich etwas mehr als 900 Meter zurück gelegt und habe dafür über 30 Minuten gebraucht. Im Buddyrunner-Dashboard finde ich später die Antwort. Buddyrunner hat in der Tat nur dann protokolliert, wenn eine GPS-Verbindung bestand und dann auch nur genau solange. Die Map sieht entsprechend so aus (P.S.: Nein, ich kann nicht fliegen.)

buddyrunner-map 

Auch die sonstigen Informationen fallen spärlich aus. Man beachte vor allem die bombastische Grafik:

buddyrunner-infos

Heute. Gleiche Strecke. Ich starte den Sportstracker. Dieser zeigt auf dem Display an, ob er eine GPS-Verbindung hat. Die ganze Zeit über verliert er diese Verbindung nicht. Während des Laufens zeigt er mir die Geschwindigkeit, die Zeit und die gelaufenen Kilometer an, links oben zusätzlich eine kleine Kartenübersicht. Am Ende des Trainings lade ich die Daten in meinen Sportstracker-Account im Web. 

Und nun lassen wir einfach mal die Bilder sprechen:

nokia-map
[ST zeigt die höchste und niedrigste Stelle der Route, sowie die langsamste und schnellste an.]

nokia-infos
[Wer will, kann die Details zu den einzelnen Punkten abrufen.]

nokia-profile
[Und auch die übrigen Auswertungen, hier die Geschwindigkeit in Relation zu Zeit und Höhenmeter, sind aussagekräftiger.]

Unnötig zu erwähnen, dass ich mein Trainingstagebuch mit dem Sportstracker weiterführen werde. Buddyrunner ist völlig unbrauchbar. Übrigens hatte ich zuvor das Update auf Android 1.5 getätigt, damit mir keiner vorwerfen kann, ich hätte mit dem bekanntermaßen schlechteren GPS der Vorversion getestet, um Android eins anzuhängen. Android erweist sich einmal mehr als Haufen heißer Luft. Schöne Fassade, nix dahinter…

UEFA 2008

Nun also die Spanier. Ist okay für mich. Ich hätte es mir nur ein wenig klarer gewünscht. So quält mich der Gedanke, dass ein einziges Törchen schon gereicht hätte, um den Ausgleich herbei zu führen.

Was mich allerdings wirklich ankotzt, ist dieses typisch deutsche Rumgestänkere, von wegen, wäre doch klar gewesen, die deutsche Mannschaft habe das ganze Turnier beschissen gespielt. Okay, Portugal wäre eine Ausnahme gewesen. Aber im Großen und Ganzen tauge die Truppe nix.

Dazu eine Kleinigkeit: Die deutsche Mannschaft stand im Endspiel. Die anderen nicht!

Zwingend erforderlich

Aus einer Pressemitteilung des das Unternehmen vertretenden regional relativ bekannten Arbeitsrechtlers Ingo Graumann:

Der Firma Wilhelm Kirchhoff liegt sehr daran, diese zwingend erforderlichen Kündigungen, die zur Sicherung der weiteren Arbeitsplätze zwingend erforderlich waren, sozialverträglich zu gestalten. [Quelle: IKZ]

Also entweder ist da ein zwingend erforderlich lediglich nicht zwingend erforderlich, oder, und da kommt Psychologie ins Spiel, will man mit der Überbetonung eines zwingend erforderlich übertönen, dass die ganze Geschichte eben gerade nicht zwingend erforderlich ist…

Gedankensplitterbruchbandwurmkur

Scarlett Johansson kann nicht singen. “Falling Down” ist da wörtlich zu nehmen. Fast lang hingeschlagen wäre ich, als meine zarten Öhrchen das Johanssonsche Gebrummel vernehmen mussten. Auch furchtbar: Alfabeat mit Fascination, heute morgen im Radio gehört. Noch schlimmer der Nachfolger. Eine Band ohne Stil, die versucht, Hitmustern der Vergangenheit zu folgen.

Deutschland gewinnt gegen Österreich und allerorten wird schon wieder gelästert, das sei es nun aber wirklich gewesen und im nächsten Spiel hätten sie keine Chance. Mein Gott, wie ich das deutsche Naturell hasse. In solchen Momenten wäre ich gern Türke. Ach nee, doch nicht…

Die Wetteranwendung in der Vista-Sidebar zeigt das aktuelle Wetter mitsamt Temperatur an. Eine Vorhersagefunktion gibt es nicht. Blödsinn, sowas. Wenn ich wissen will, wie das Wetter ist, gucke ich aus dem Fenster.

Apropos Vista. Nachdem sich am gestrigen Morgen mein Bürocomputer unwiederbringlich aufgehängt hatte, beschloss ich, auf Vista upzudaten. Ich installiere nämlich nur alle zwei Jahre einmal den Bürorechner komplett durch, weil das stets mindestens drei Tage dauert, bis alles wieder so wie vorher ist…

Na ja, jedenfalls läuft jetzt Vista statt XP. Die Installation des OS ging sehr viel schneller vonstatten als diejenige eines XP und Dank meiner ATI Radeon sieht´s auch ziemlich geil aus. Das muss ich zugeben. Jetzt muss ich nur noch mein schlechtes Gefühl in den Griff bekommen.

Die Autofähnchen scheinen dieses Jahr von mieserer Qualität zu sein als noch 2006. An jeder Ecke sehe ich abgeknickte Fähnchen rumliegen. Kann mich auch nicht erinnern, 2006 so viele türkische Flägglein gesehen zu haben.

Schon weil Domenech sowieso glaubt, Niederlande ließen Rumänien gewinnen, sollten die es tatsächlich tun.

Stelle gerade mein DELL Inspiron 1525 auf Vista um. Ich musste einsehen, dass ich nicht die überschüssige Zeit habe, die man braucht, um ganz alltägliche Arbeiten unter Ubuntu zu verrichten. Speziell die CMYK-Problematik ist für mich ein Killerargument. Ohne Adobe geht es nicht…

Nahezu blauer Himmel und trotzdem nicht hell. Kalt noch dazu. Das ist wohl ein Sommermärchen?!

Kostenlos CDs und DVDs brennen? ImgBurn für Images, Infrarecorder für alles andere nebst Audio-CDs und Video-DVDs. Wie ich darauf komme? Ich kann meine Nero-Seriennummer nicht mehr finden und die Version 8 will ich nicht kaufen…

Der Kaffee war zu stark. Und zu viel. Sollte man mich vermissen, ich bin mal eben …

Voll auf Turkey

Ist doch komisch. Es ist eine deutsche Mittelstadt. Die Türken gewinnen gegen Tschechien. Die Nacht wird zum Tag. Autokorsi legen den gesamten Verkehr der Stadt bis weit nach Mitternacht lahm.

Die gleiche Stadt. Deutschland gewinnt gegen Österreich. Vereinzeltes Hupen ist zu hören…

Rückblick

Deutschland verliert gegen die Gastronomiekönige aus Ex-Jugoslawien. Bin ich eigentlich der Einzige, der den Schiedsrichter als total parteiisch empfand?

Österreich hält die Stellung gegen Polen. Besser wäre ein polnischer Sieg gewesen, wenn meine bescheidenen Kopfrechenfähigkeiten ncht trügen. Verdient wäre allerdings ein haushoher Sieg Österreichs gewesen.

Portugal wird Europameister. Allein schon wegen Ronaldo. Schaue ich ein Spiel der Portugiesen, kommt es mir immer wie Fußball aus einer anderen Dimension vor. Die Aura einer großen Überlegenheit umgibt diese Mannschaft. Hoffentlich haben sie dieses Mal nicht wieder das Pech, im Endspiel auf Amateure mit Anfängerglück zu treffen.

Ich stecke bis zu den wenigen Haarspitzen in Arbeit und kann die EM zumeist nur per Liveticker einigermaßen verfolgen. Für DE – CRO habe ich natürlich frei genommen. Ärgerlicherweise…

Desoxyribonukleinsäure

Die Meldung, Mmann habe die DNS einer Frau entschlüsselt, die ich zunächst überging, dann jedoch mit Wucht noch einmal hier zur Kenntnis nehmen musste, erinnerte mich an einen alten, aber wahren Witz voller Weisheit:

Ein junger Mann geht am Strand von L.A. spazieren und findet im Sand eine Wunderlampe. Wie aus 1001 Nacht erlernt, reibt er daran und es erscheint der Lampengeist: “Du hast mich befreit und jetzt einen Wunsch frei. Was kann ich für Dich tun?” Der Mann überlegt kurz und sagt: “Ich bin totaler Surffreak. Bitte bau mir eine Brücke von hier nach Hawaii, damit ich mit dem Auto hinfahren kann, wann immer ich will.” Der Geist stöhnt: “Junge, weißt Du wie weit das ist? Ein Riesenaufwand. Nee, denk Dir mal was anderes aus.” Der Mann überlegt erneut und sagt dann mit leiser Stimme: “Okay. Dann gib mir die Weisheit, die Frauen zu verstehen und mit ihnen in Frieden leben zu können.” Jetzt überlegt der Geist kurz und sagt dann: “Also, soll die Brücke jetzt zwei oder vier Spuren auf jeder Seite haben?”

April in den Mai verlegt

Zumindest hinsichtlich der altbewährten Scherze wähnte ich mich heute mehrfach auf den 1. April zurückversetzt. In beliebiger Reihenfolge sortiert, also gar nicht, machten mich diese Meldungen heute stutzig ob der Datumsanzeige meines Rechners,

23-Jähriger erwürgt eine Stunde lang seine Ex
und scheitert. Sogar Kabelbinder sollen zur Anwendung gelangt sein. Meine Güte, was muss der für eine Freundin haben? Ist Godzilla eigentlich weiblich?

Retortenbabies erwirtschaften mehr als sie kosten
“Es gibt medizinökonomische Rechnungen, dass ein Retortenkind sozialökonomisch weit mehr Geld erwirtschaftet, als es kostet.” Da fällt mir nichts mehr zu ein…

Mann wird von sechs Polizeikugeln getroffen
und muss sich am Ende doch selbst erschießen. Junge Junge, was ist denn mit dem Schießtraining bei der Polizei los? Lehrer krank?

Wüste Schlägerei um eine Bratwurst
Mann kauft Bratwurst mit Senf in Disko, frisst den ganzen Senf auf, hat noch Wurst über und verlangt weiteren Gratissenf. Dieser wird ihm verweigert, er greift selbst zur Tube und bekommt dafür auf die Wurst. Im Fortgang des Handgemenges bewerfen sich die Beteiligten mit Wurst und Senf, hauen sich gegenseitig und würgen an each others Hälsen. Vollkommen nachvollziehbar für mich, das Geschehen. Bei Senf geht es halt um die Wurst.

Gottfried Ludewig: Vote For Change, aber nicht alle
zumindest nicht alle gleichberechtigt. Charmante Idee, das Wahlrecht einkommenabhängig zu gestalten. So kann man denen politisches Gewicht verleihen, die bereits auch wirtschaftliches Gewicht haben und so endlich Kongruenz in der Selbsteinschätzung und den tatsächlichen Möglichkeiten des betroffenen Personenkreises, aber auch des umgekehrt betroffenen erreichen. Dass da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist. Wie, ist doch schon…?