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Gaia Royal Village Kos – Strand

Das Royal Village verfügt über einen ausreichend großen Hotelstrand hinter einer kleinen Dünenlandschaft. Nach links und rechts kann man kilometerweit laufen.

Sonnenliegen und -schirme kosten pro Stück 1,50 €. Dafür wird eine komplette Infrastruktur mit Duschen, Toiletten, überdachten Sitzplätzen, Umkleidekabinen und einem Kiosk mit Eis und Getränken vorgehalten. In Ordnung.

Direkt an der Wasserlinie des feinen Sandstrandes gibt es eine etwa 2 Meter breite Steinzone aus Kieseln. Badeschuhe sind nicht erforderlich. Danach geht es mindestens 50 Meter weit stehend ins Meer. Ideal nicht nur für kleine Kinder. Das Meer hat derzeit gute 26 Grad.

Für Poolfreunde wird ebenfalls einiges geboten.



Gaia Royal Village Kos – Internet

Internet ist verfügbar, sagt die Website. Stimmt aber nicht, sagt die Praxis. Mein Wifitrak auf dem iPhone zeigt ein voll verfügbares offenes WLan, Zugang gibt es aber nicht.

Auf Anfrage wird mitgeteilt: We´re trying to fix it. Das allerdings schon seit einer Woche. Und nach meinem Verständnis, das nicht ganz unerheblich ist, kann es kein Problem geben, denn die Rezeption selber verwendet das Internet täglich.

Liegt hier nicht vielleicht eher eine Problematik bei der Bezahlung eines entsprechenden Tarifs vor?



Gaia Royal Village Kos – Verpflegung

Die Verpflegung ist im Großen und Ganzen akzeptabel. Mit Ausnahme des Frühstücks, denn das ist eine mittlere Katastrophe. Es gibt keine Brötchen, es gibt nicht mal Toast. Es gibt lediglich zwei Sorten Brot, beide eine Art Baguette und wahrlich nicht jedermanns Sache, zumal genau dieses Brot zu allen drei Mahlzeiten gereicht wird und so selbst dem hartgesottensten Konfliktvermeider nach spätestens drei Tagen zum Hals raushängt.

Die frei zu zapfenden Getränke sind Konzentrate, die man in Deutschland aus guten Gründen nicht kennt. Das Bier ist in Ordnung, die Weine kommen aus Riesentetrapaks. Cocktails sind nicht All Inclusive, kosten aber nur moderate Beträge.

Im Restaurant gibt es offenbar einen Hobby-DJ, vermutlich aus den Reihen der KellnerInnen, der sehr loyal zu einzelnen Künstlern und Songs steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass zu allen Tageszeiten der gleiche Gangsta-Rap aus den Lautsprechern dröhnt und auch den letzten Funken Urlaubsfeeling abzutöten geeignet ist.

Dabei ist das Restaurant baulich eigentlich ganz schön. Es bietet eine ausgewogene Mischung aus Innen- und Aussenplätzen und ist dabei nie überfüllt. Der direkte Meerblick tut sein übriges.

Derjenige, der die Speisenauswahl zusammenstellt, ist offenbar nicht bei guter geistiger Gesundheit oder ein ganz eingefleischter Metropolit. Denn das Portfolio besteht aus abstrusen Kombinationen erstaunlichster Kulinarien aus aller Herren Länder. Allen gemein sind lediglich die geringen Kosten, die die Herstellung erfordert hat.

Mangelware indes sind Gerichte griechischer Küche. Leider.

Dennoch, wie mein ehemaliger Chef stets zu sagen pflegte: Besser zwei Mal satt, als einmal gut gegessen. Das klappt im Royal Village jedenfalls.



Gaia Royal Village Kos – Hotel, Zimmer, Roundabouts

Das Gaia Royal Village Kos besteht aus drei verschiedenen Bauaabschnitten, die von Straßen durchzogen sind und darauf schließen lassen, dass hier nicht nur stark unterschiedliche alte Bauten zu einem Komplex zusammen gefasst wurden. Vielmehr erscheint es so, dass es sich um mindestens zwei verschiedene, ehemals selbständige Hotels handelte, die nunmehr unter einer Flagge betrieben werden. Da auf den Straßen relativ reger Verkehr herrscht und die Gäste ebenfalls auf die Nutzung selbiger angewiesen sind, entsteht nicht das Gefühl, sich hier in einer Ferienclubanlage zu befinden.

Die gesamte Organisation bzw. das teilweise Fehlen selbiger lässt vermuten, dass das Gaia Royal Village nicht über ein Management vor Ort verfügt. Vielmehr wird hier mehr oder weniger Dienst nach Vorschrift geschoben. Jeder tut was er soll, aber zuvorkommenden Service, freundliche Gesichter, eben das Mehr an Service, das man in einer Vier-Sterne-Anlage an sich erwarten darf, fehlen völlig. Nicht mal begrüßt wird man vom Personal, wenn man nicht zuerst grüßt.

So ist alles nur auf einem niedrigen Level anzutreffen. Die Außenanlagen sind leidlich gepflegt. Die Zimmerreinigung sorgt nur für die nötigste Hygiene. Die technische Ausstattung funktioniert nur zum Teil und ist auf dem Stand von Mitte der Neunziger. Die Straßen und Wege sind schlecht.

Auf den Zimmern gibt es keine Kühlschränke, keine Telefone, keine Steckdosen im Bad. Matratzen (knüppelhart), Armaturen, Keramik, einfach alles ist aus den billigsten Baumärken zusammengekauft. Die billigen Nachttischlampen verfügen zu einem großen Teil nicht mal über funktionierende Schalter. Licht aus, Stecker raus, heißt es da.

Positiv: Es gibt funktionierende Klimageräte in jedem Zimmer, deren Filter allerdings seit Jahren nicht gewechselt zu sein scheinen. So riecht es jedenfalls im Betrieb. Insgesamt: Der Gesamtzustand des mir zur Verfügung gestellten Familienzimmers kann nur als dürftig bezeichnet werden.

Aber: Ich habe auch schon andere Zimmer gesehen. Zimmer, die mehr oder weniger auf dem Stand der Technik waren. Zimmer mit Magnetkartenaktivierung und Flachbildschirmen. Die konkrete persönliche Erfahrung hängt hier also vom ganz konkret zugewiesenen Zimmer ab. Es wird also Leute geben, die die Unterkunft vollkommen prima finden. Dass es diese Unterschiede gibt, kann indes nicht akzeptiert werden, wo doch alle den gleichen Preis zahlen, aber nicht die gleiche Leistung erhalten.



Gaia Royal Village Kos – Anreise

Vorweg: Die Rezeption vom Gaia Royal Village Kos liess sich bis zum Schluss nicht kontaktieren, obwohl sie über mehrere Büros und mindestens drei sichtbare Officeinternetcomputer verfügt, wie ich heute per eigenem Augenschein feststellen konnte.

Vorabend-Checkin in Düsseldorf: TUIFly bietet in Düsseldorf einen Vorabend-Checkin für alle Flüge des Folgetages bis 12 Uhr an. Dabei müssen sich die Reisenden in das recht enge Zeitfenster von 18 bis 20 Uhr pressen. Ich tat es.

Erstaunt stellte ich fest, dass vor dem Checkin-Schalter ein weiterer mobiler Schalter aufgebaut war. „Sie wollen einchecken? Das macht 3 Euro pro Person.“ Woraufhin ich erwiderte, dass das das erste Mal in über zwanzig Jahren Vorabend-Checkin sei, dass ich eine Gebühr dafür bezahlen müsse. Es folgte noch ein kurzes Geplänkel á la „aus Scheisse Geld machen“ und so. Letztlich legte ich natürlich das Geld auf die mobile Theke und erhielt am eigentlichen Checkin-Schalter die Bordkarten für alle Mitreisenden.

Morgen der Anreise: Alles lief bestens und es gab nichts zu beklagen.

Halt, eines war doch sehr erstaunlich. Nachdem ich am Vorabend die Bordkarten erhalten hatte, kontrollierte am Morgen der Abreise niemand mehr die Übereinstimmung zwischen Bordkarte und sie haltender Person. Die Sicherheitskontrolle lief höchst penibel ab, der mitgeführte Kinderbuggy wurde gar in einem separaten Raum von Fachpersonal gecheckt. Bloß die durchaus interessante Frage, ob der Kontrollierte überhaupt der rechtmäßige Inhaber der Bordkarte ist, wurde bis ins Flugzeug, gar bis ins Hotel hinein nicht geklärt.

Das hat Potenzial für Selbstmordattentäter, die nicht unter eigenem Namen an Bord eines Flugzeugs gelangen kommen. Lasst irgendwen den Vorabend-Checkin machen und nehmt deren Bordkarten. Schon seit ihr drin.

Im Hotel: Das Personal ist bereits mit einem relativ geringen Ansturm von etwa fünf anreisenden Familien heillos überfordert. Die Qualität der angebotenen Leistungen bedarf natürlich noch genaueren Hinsehens, kann jedoch bereits jetzt gefahrlos als nicht vier Sterne gemäß klassifiziert werden. Dazu aber in Kürze mehr.

Ansonsten: 32 Grad. Sonne. Warmes Meer. Die Grundkomponenten stimmen.



Hotel Gaia Royal Village Kos – Teil 1

Dieser Tage geht es in das Hotel Gaia Royal Village Kos. Die Bewertungen sind unterschiedlich, manche euphorisch, manche desaströs. Man wird es vor Ort ansehen müssen.

Was aber definitiv bereits vor Reisebeginn nicht funktioniert, ist die Kommunikation mit den Reisenden. So fragte ich bereits vor Tagen per Mail nach der Verfügbarkeit von Internetzugängen im Hotel und konkretisierte meine Frage gestern noch einmal.

Effekt: keiner. Antwort: keine.

Nun könnte man sagen, dass die Bediensteten nicht regelmäßig ins Internet schauen. Pffrt. Meine Erfahrung mit Rezeptionen in den letzten fünf Jahren zeigt ein ganz anderes Bild. Da waren die Bediensteten kaum vom Internetzugang weg zu bekommen. Ob sie da allerdings dienstliche E-Mails abgerufen haben, ist tatsächlich fragwürdig…

Update Montagnachmittag: Nach wie vor keine Reaktion aus griechischen Landen. Mittlerweile habe ich es geschafft, vom Veranstalter die Telefonnummer des Hotels zu bekommen. Nur leider geht keiner ans Telefon… Was ist denn das für eine Rezeption?

Update Dienstagmittag: Weder telefonisch noch elektronisch ist es mir bislang gelungen, einen Kontakt herzustellen. Mittlerweile benutzte ich sogar vorsichtshalber weitere meiner E-Mailadressen, um der Eventualität zu begegnen, in einem rigiden Spamfilter gefangen zu werden.


Mit BlogPress und iPad unterwegs

Es ist erstaunlich, aber wahr. Aufgrund des überirdisch guten Touchscreens des iPad und der angenehmen Bildschirmgrösse lässt es sich damit genau so gut bloggen wie mit einem Desktop oder Notebook. Sogar beidhändiges Tippen ist im Landscapemodus kein Problem.

Theoretisch wäre ein Verzicht auf herkömmliche Rechnerwelten also möglich. Wenn man jedoch wie ich, zumeist über Softwarethemen schreibt, kommt man um den Rechner, auf dem man die jeweilige Software zu Testzwecken installieren muss, nicht herum.

Könnte ich den iPad immer noch als Maschine für meine Reiseblogbeiträge nutzen. Ach nee, hat ja keine Kamera und das Bilder hinein bringen erforderte mindestens noch mein iPhone. Da kann ich lieber gleich mein Macbook mit iTunes nutzen.

Tja. Was solls. Mir wird schon noch eine sinnvolle Möglichkeit, das iPad zum Bloggen zu benutzen, einfallen. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert und da ist bekanntlich morgen schon letzte Woche.

Immerhin entstand dieser Beitrag schon auf dem iPad.


Tapatalk – Foren für das iPhone optimiert

Safari (web browser)
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„There´s an app for that.“ Wenn man als Nutzer eines der gängigen Smartphones ehrlich zu sich ist, nutzt man am ehesten diejenigen mobilen Dienste, für die es eine App oder mindestens eine Mobilfunk-optimierte Webversion gibt. Das Rumgezoome im iPhone-Safari und die sehnervtötenden Schriftgrößen machen einfach keinen Spaß. Nun verspricht die Firma Quoord Systems aus Hongkong für den Anwendungsfall der mobilen Forennutzung dem Feld-, Wald- und Wiesen-Mobilbrowser das Licht auszublasen.

Ein vollmundiges Versprechen, dem ich für Dr. Web auf den Zahn gefühlt habe.

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OpenGoo – Weboffice zum Selberhosten

OpenGoo ist ein sehr aktives Projekt. Soeben ist die Version 1.3 veröffentlicht worden, knappe 5 Monate nach der Version 1.0 und einen knappen Monat nach der Version 1.2. Diese Entwickler meinen es ernst. Dieser Umstand, gepaart mit dem Umstand, dass es zu OpenGoo nur im Fremdhosting echte Alternativen gibt, soll Grund genug sein, das Onlineoffice für den eigenen Server einmal genauer anzusehen. Immerhin ist das Leistungspaket attraktiv genug.

Für Dr. Web habe ich eine ausführliche Betrachtung der wesentlichen Programmteile durchgeführt. Dr. Web hat entschieden, diesen Artikel nur den Kunden des PLUS-Bereichs zugänglich zu machen.


Bespin – Cloudeditor für Coder

Mozilla logo
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Wenn sich schon die ganze Welt ins Internet verlagert, warum dann nicht auch der Coder mitsamt seines Editors? So oder ähnlich muss die Grundüberlegung des Labs-Teams bei Mozilla gewesen sein, die zur Entwicklung eines webbasierten Code-Editors geführt hat. Bespin heißt der Kleine.

Warum man ihn nach einem riesigen Planeten aus der Star Wars-Saga benannt hat, ist angesichts des Produktumfangs nicht nur auf den ersten Blick unklar. Immerhin ist der Ansatz interessant genug, um einen näheren Blick darauf zu werfen.

Was andere meinen:


Firescope – Webentwicklernachschlagewerk für Firebug

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Image via CrunchBase

Nutzt eigentlich jemand Firebug nicht? Gerade beim Ändern vorhandener Websites kann ich mir nicht vorstellen auf Firebug zu verzichten. Immerhin gibt es massenhaft Spaßvögel, die CSS-Klassen nach den Spitznamen ihrer verstorbenen Kanarienvögel benennen und sich dann wie Bolle freuen, wenn keiner, nicht mal mehr der Kunde durch das Design durchblicken kann.

Als schöne Ergänzung zum Firebug hat der Verlag Sitepoint, der immer wieder durch kostenlose Buchdownloads hoher Qualität glänzt, nun ein Firefox-Plugin namens Firescope vorgestellt.

Näheres dazu bei Dr. Web >>


Evernote – Google Notebooks bequem migrieren

Image representing Google Notebook as depicted...
Image via CrunchBase

Das Ende des Google Notebook. Als das Entwicklerteam am 14. Januar bekannt gab, man hätte die Fortentwicklung des Notebook mit sofortiger Wirkung gestoppt und würde auch keine neuen Nutzer mehr annehmen, bekam ich davon zunächst gar nichts mit. Allerdings schlug das Thema in den Folgetagen recht hohe Wellen, vor allem im englisch-sprachigen Web und schon nach kurzer Zeit verfestigte sich bei mir der Eindruck, dass durch die offenbar einsetzende Massenflucht der endgültige Exitus des Produkts maßgeblich beschleunigt werden würde.

Wie und wohin erzähle ich bei Dr. Web >>


Des Google Readers neue Kleider

Image representing Google as depicted in Crunc...
Image via CrunchBase

Im Dezember letzten Jahres beglückte Google seine Reader-Nutzer mit einem verhältnismäßig deutlichen Designwechsel. Seither langweilt die Reader-Optik nicht mehr in rund, sondern in quadratisch.

So ist es kein Wunder, dass es eine Vielzahl Drittanbieter gibt, die eine eben solche Vielzahl an Design-Alternativen für den populären RSS-Reader entworfen haben. Manch einer beschränkt sich nicht auf die optische, sondern bietet auch noch eine mehr oder weniger deutliche funktionale Aufwertung.

Die Alternativen kennt Dr. Web >>


Studie: US-Zeitungsverlage fühlen sich nur auf ausgetretenen Internetpfaden heimisch

newspapers (TehrÄn)
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Eine Studie befasst sich Jahr für Jahr mit der Fragestellung, inwieweit sich die 100 wichtigsten amerikanischen Zeitungen dem Internet und seinen Möglichkeiten öffnen. Kürzlich erschien die Jahresausgabe 2008…

Innovationen oder schlicht ein bisschen was Neues haben die Verlage nicht zu bieten. Das ist umso erschreckender, als doch gerade der Medienunternehmer die besten Ideen und Ressourcen zur Medienentwicklung haben sollte.

Zu Dr. Web für die Einzelheiten >>


MacRabbit Espresso – Web Development für den Mac

MacRabbit ist bekannt für seine Software „CSSedit“. CSSedit ist für den Mac in etwa das, was für den Windows-PC „TopStyle“ ist, nämlich eine ausgereifte Lösung, um hochproduktiv CSS zu schreiben. Von daher ist den MacRabbits durchaus zuzutrauen, auch eine große Websuite zusammen zu schrauben. „Espresso“ soll die heißen und erschien just in einer Public Beta. Das Featureset orientiert sich erkennbar am Platzhirschen Dreamweaver, was spontan mein Interesse weckte…

Den ganzen Beitrag hat Dr. Web. Interessant sind auch die Kommentare vice versa…


Googlemail: Tuning-Tipps

Image representing Gmail as depicted in CrunchBase
Image by via CrunchBase

2008 ist das Jahr mit den meisten Veränderungen an Googlemail, seitdem es vor einigen Jahren an den Start gegangen ist. Dabei ist nicht nur Google selbst fast schon hyperaktiv dabei, neue Funktionen auszurollen, auch die Community wird immer reger. Mittlerweile wird Gmail bei so manchem Datennomaden zur Portalseite für die persönliche Internetnutzung und stellt damit Googles eigentlich für diesen Zweck gedachte Lösung „iGoogle“ in den Schatten.

Hol das Letzte aus Googlemail. Drüben bei Dr. Web >>


WP-Codebox tested

< ?php function foo() { echo "Hello World!\\n"; } for (\$i = 0; \$i < 10 $i++) { foo(); } ?>


Der ultimative Wochenrückblick KW 41/42

In dieser Ausgabe des ultimativen Wochenrückblicks widmen wir uns der Finanzkrise, dem Ranicki, dem Schäuble, der DE-Mail, dem Özdemir und so manch anderen und anderem. Außerdem wundern wir uns über die FAZ, den Kuranyi und den Ranicki, sowie über die Füße von Lindsay Lohan. Zum Schluss gibt´s noch etwas Bodypainting und die Antwort auf die Frage, ob Carl Philip von Schweden wieder solo Elche jagt. Na, wenn das mal nicht lesenswert sein könnte…

Schade, dass die heutige Medienwelt so schnell ist. So wusste man schon am Samstag, noch vor der Aufzeichnung des deutschen Fernsehpreises, dass Reich-Ranicki zum verbalen Rundumschlage ausgeholt haben hätte würden. Immer wieder war von einem Eklat die Rede. Dabei hatte der alte Herr nur in für seine Verhältnisse harmloser Art und Weise gesagt, was auch der unbedarfte Zuschauer spätestens ab dem Zeitpunkt, als die Privatsender Preis um Preis abstaubten, gedacht haben dürfte; natürlich ohne die Ranicki-typische rhetorische Verbrämung, die indes auch schon mal besser war. Dass er Gottschalk, dem oberspießigen Unterhaltungskaiser des Boulevardfernsehens, der eigentlich nur noch von Geissen und seiner Horde Hartz4-Talker unterboten wird, dann auch noch das Du anbot – ein schmerzhafter Moment des Fremdschämens.

Schlussendlich hat Ranicki seinen Preis doch noch genommen und eine Sendung bekommen, quasi aus gegebenem Anlass. Wirklich gut aber war nicht der Ranicki. Wirklich gut war die Heidenreich! Wobei ich hinsichtlich des Ranicki natürlich nur beurteilen kann, was ich im Fernsehen sah. Liest man den Erfahrungsbericht der Elke Heidenreich, mag es wohl doch so gewesen sein, dass im am Sonntagabend gesendeten Zusammenschnitt auch der ein oder andere O-Ton Ranickis der Schnittregie zum Opfer fiel. Bleibt zu hoffen, dass die angekündigte Sendung aus gegebenem Anlass live ausgestrahlt wird…

Kommen wir zum zweitwichtigsten Thema des vergangenen Wochenendes, der Flucht des Kuranyi. Wieso können diese intellektuell Zweistelligen eigentlich nicht wenigstens einmal ihre Brocken so durchziehen, dass man am Ende sagen muss „Das war zwar blöd, aber konsequent.“? Was treibt rein körperlich Begabte dazu, irgendwelchen Blödsinn zu veranstalten und sich hinterher dafür zu entschuldigen? Vielleicht gar noch mit den Händen vorm Gesicht, wie just beim Kevin? Eine schwere Fremdschämattacke hätte mich fast zu Boden gestreckt. Ich habe den Mann ja noch nie gemocht. Schon beim Frühstück mit seinen Mannschaftskollegen hat er sich höchstens mal dadurch hervor getan, dass er das Brot rumreichte. Das genügt einfach nicht für einen Einsatz im Nationalteam, speziell nicht, wo die Tische so klein sind, dass eh jeder an den Brotkorb kommt.

Bei der Gelegenheit. Da war ich doch kurzzeitig schwer irritiert, als ich am Samstag in den Nachrichten hörte, T-Mobile habe die Tischtennis-EM gewonnen. Und als ich noch grübelte, wie das denn nun sein könnte, sah ich hinter dem Nachrichtenmann ein Bild des Gewinners unter dem stand „Timo Boll„. Mein Ohrenarzt wird sich freuen, mich mal wieder zu sehen. Weiß übrigens jemand von Ihnen, unter welchen Drogen Witali Klitschko stand, als er gegen dieses nigerianische Dickerchen – ähm – kämpfte? Wobei, fast noch wichtiger erscheint mir die Frage, unter welchen Drogen das nigerianische Dickerchen stand. Fakt ist, es können nicht identische Drogen gewesen sein. Denn während Witali wirkte, als hätte er Blei in den Gliedmaßen und bekäme kaum seine Arme hoch, wirkte Herr Peter zwar diesbezüglich motiviert, letztlich aber irgendwie orientierungslos. Egal, wohin er seine Deckung brachte, sie war immer an der falschen Stelle.

So ähnlich muss sich auch der Grünen-Politiker Cem Özdemir gefühlt haben, als ihm seine Parteifreunde ein ums andere Mal den sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl 2009 versagten. Nach der zweiten versäbelten Kampfabstimmung soll er nach Hause gefahren sein. Dabei hatte er zumindest deutlich mehr Glück als der BZÖ-Chef Jörg Haider, dessen konkretes Ansinnen dem des Özdemir zwar glich, in der Ausführung jedoch immense Unterschiede aufwies. Dass man nicht notwendigerweise sein Leben aushauchen muss, bloß weil man vor die Wand fährt, zeigen einem dieser Tage die internationalen Banker. Wie so oft tragen diejenigen, die weiter hinten im Wagen hocken, weit mehr Schaden davon als die am Steuer Sitzenden. Zum Glück für die Steuerleute können sie jederzeit auf loyale Politiker, wie Herrn Kauder zurückgreifen, die schon dafür sorgen, dass persönliche Verantwortlichkeit auch weiterhin ein Fremdwort im Spitzenmanagement bleibt. Und dass sie dabei dreist versuchen, die politische Verantwortung auf Politiker der LINKEN, wie Oskar Lafontaine zu projizieren ist bloß schlechter Stil, also business as usual.

Apropos schlechter Stil. Auch am Samstag in Berlin gewesen? Nein? Warum denn nicht? Sie haben wohl nichts zu verbergen was? Na ja, ich will da gar nicht drauf rumhacken, muss ja jeder selber wissen. Jedenfalls waren am Samstag ein paar Leute in Berlin. Bloß über die Anzahl ist man sich wohl nicht einig. Netzpolitik spricht von 50.000 Menschen, auch Lanu will jedenfalls mehr als 15.000 Leute gefühlschätzt haben, während Burks die Zahl von 15.000 Personen, mithin das Vorjahresniveau für eine realistische Größenordnung hält, dies auch auf einer Bierdeckelrechnung (Friedrich-Merz-Gedächtniszettel) grob nachweist und noch einige weitere interessante Einblicke in den AK Vorrat gewährt. Schade eigentlich, dass sich die selbsternannten Bewahrer der Demokratie stetig selbst zerfleischen müssen und so in der Öffentlichkeit nur noch als Witzfiguren wahrgenommen werden können. Dadurch wird es den Mainstreammedien unnötig leicht gemacht, selbst Massenveranstaltungen, wie die Demo für den Datenschutz zu ignorieren.

Ohnehin gehen die Mainstreammedien, wie die altehrwürdige FAZ, viel lieber her und erzeugen unter hanebüchenen Titeln wie „Finanzkrise: Warum Amerika dennoch Bewunderung verdient“ halbseidene Klickstrecken mit Bildchen aus der Regenbogen- und Texten aus Uli Kasulkes Schrottpresse. Glücklicherweise gibt es auch Ausnahmen, wie den durch und durch wahren Kommentar „Zur Lage der Nation“ im Süddeutsche Magazin, in welchem sich der Autor Stadler die berechtigte Frage stellt, warum in Zeiten, in denen der Turbokapitalismus zeigt, wozu er taugt, nämlich zu gar nichts, ausgerechnet die FDP verstärkten Wählerzuspruch erfährt. Sind am Ende doch die Wähler doof, wie ich vor Jahren bereits zu vermuten wagte?

Finanzkrise, Angst vor der Zukunft, Verunsicherung – ein gefundenes Fressen für Innenminister Schilyäuble. Sicher will er es machen, unser Leben. Und zwar in jeder Hinsicht, vor allem aber in digitaler. Deshalb können wir in einigen Jahren, wenn man wahrscheinlich schon wieder nicht mehr per E-Mail kommuniziert, offizielle E-Mail-Adressen des deutschen Staates bekommen. Damit soll es dann keine Identitätsprobleme mehr geben. Man kann sicher mit den Behörden kommunizieren, sicher einkaufen, sicher ebayen und sicher auf die Schnauze fallen, wenn der Steuerfahnder mit den Ausdrucken der Ebay-Transaktionen vor der Türe steht und nach den ensprechenden Steuererklärungen fragt. Aber – grundsätzlich – ist das natürlich eine tolle Idee vom Wolfgang. Sagt jeder Sicherheitspolitiker…

Weiß übrigens einer, warum die Lindsay Lohan jüngst irgendwo gut gebräunt, aber mit total bleichen Füßen aufgekreuzt ist? Ich sage nur, ich wäre mit Domestos als Einreibung bei Fußgeruch generell vorsichtig. So. Wer bis hierhin durchgehalten hat, weil er/sie noch unbedingt was zum Thema Bodypainting lesen wollte, hat Pech gehabt. Denn dieses Thema interessiert mich nun überhaupt nicht, übrigens ebenso wenig wie die Frage nach dem Beziehungsstatus eines Carl Philip von Schweden.

Mal was anderes. Weiß jemand, ob Emma Pernald noch zu haben ist?

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Unpopulär, aber wahr

Was mir in den Tarifrunden der letzten Zeit aufgefallen ist, ist, dass es in den meisten Fällen zu Konstrukten, wie „erstmal X Euro drauf und dann X Prozent mehr“ gekommen ist. Auf diese Weise wollten die Gewerkschaften wohl sicherstellen, dass niedrigere Löhne überproportional vom Abschluss profitieren. Was ich auch sehr fürsorglich finde. Außerdem gönne ich jedem seine Entlohnung.

Nüchtern betrachtet muss man jedoch konstatieren, dass derlei Abschlüsse zu einer Verflachung der Tarifhierarchie führen. Sprich: Die Löhne innerhalb einer Tarifstruktur gleichen sich aneinander an. Das mag zwar im Interesse der Niedriglöhner in Ordnung sein, ist es aber mit Blick auf die mittleren und höheren Löhne und Gehälter mitnichten. Denn diese Gleichmacherei in der Entlohnung missachtet die Unterschiedlichkeit der Aufgabenprofile. Vulgo: Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass der mittlere Angestellte auch mehr Verantwortung trägt als der untere, wofür er dann entsprechend mehr Geld bekommt. Was man bislang auch gesamtgesellschaftlich als „gerecht“ betrachtet hat.

Nähern sich nun die unteren Löhne zu stark an die mittleren an, werden sich die Empfänger mittlerer Gehälter irgendwann zu Recht fragen, ob sie die Last der zusätzlichen Verantwortung noch vernünftigerweise tragen sollten. Aus meiner Sicht ein ernstzunehmendes Problems in der Gesamtproblematik des „Verschwindens des Mittelstandes“.

Dass die Wirtschaft insgesamt „Niedriglohn für alle. Reichtum für das Management.“ will, spielt in dieser Hinsicht ausnahmsweise mal keine Rolle…



Kurzer Einwurf

Eben erreichte mich einer per folgender Suchanfrage:

Google: sachsen witz intelligenz

Wie kann man diese drei Begriffe in einem Zusammenhang bringen? Haben jetzt die Nervenkliniken auch schon Internetzugang in jeder Gummizelle?


 

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