Samsung Galaxy Nexus im Praxistest: Am Ende bleibt die Begeisterung aus!

Seit einer Woche steht mir das Samsung Galaxy Nexus zum Testen zur Verfügung. Ich habe mich in dieser Zeit bemüht, das Gerät zu meinem Haupt-Smartphone zu machen, wobei ich einleitend gleich sagen muss, dass ich froh bin, das Galaxy Nexus nach Veröffentlichung dieses Tests wieder abgeben zu können.

Nicht, dass es sich um ein schlechtes Smartphone handelte, es ist lediglich zum Arbeiten nicht sonderlich geeignet…

Samsung Galaxy Nexus: Tolle Optik, nicht in allen Punkten durchdacht

Die augenfälligste Neuerung im Vergleich zum bisherigen OS-Standard Android 2.3 (Gingerbread) ist natürlich das optisch und funktional stark an Android 3 (Honeycomb) angelehnte Android 4 (ICS: Ice Cream Sandwich). Um das eigentlich für Tablets optimierte Honeycomb auf die kleinen Screens künftiger Smartphones zu bekommen, war zweierlei erforderlich.

Zum einen mussten die Bedienelemente der Software etwas verkleinert werden, was den Entwicklern unbestreitbar gut gelungen ist. Zum anderen musste für etwas mehr Bildschirmplatz gesorgt werden, denn ganz so kompakt wie Gingerbread stellt ICS seine UI nicht dar. So verfügt das Galaxy Nexus bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln um ein rundes Drittel mehr Fläche als das Samsung Galaxy S2 mit seinen 800 x 480 Pixeln. ICS nutzt das größere Platzangebot optimal aus. Man darf also gespannt sein, wie das für viele Geräte, darunter das S2, angekündigte Update auf ICS aussehen wird. Ich bin skeptisch. Mindestens wird die Übersichtlichkeit der UI leiden, wenn Funktionalitäten verschachtelt werden müssen, um sie auf kleineren Screens sinnvoll anzeigen zu können.

Beim Galaxy Nexus bestehen diese Probleme nicht. Nach dem ersten Einschalten des Gerätes wird sich kaum jemand der wirklich eleganten Optik entziehen können, die durch die Verbindung einer hohen Auflösung gepaart mit einem darauf optimierten OS entsteht. Ich gebe zu, dass ich zu diesem Zeitpunkt nahe am Zustand der Begeisterung war. Auch jetzt ist es noch so, dass mich die Darstellung bei jedem Druck auf den Powerknopf stets wieder erfreut. Leider ist Optik nicht alles, denn ansonsten könnte man den Test mit einer klaren Kaufempfehlung an dieser Stelle enden lassen.

Weniger überzeugend ist die Integration der Bedienung als UI-Elemente in ICS. Das Galaxy Nexus verfügt auf der Frontseite über keinerlei Hardwarebuttons oder Sensoren. Die bislang etablierten Bedienkonzepte haben Google und Samsung zumindest beim Galaxy über Bord geworfen. So erklärt sich auch, warum die Bildschirmdiagonale von 4,65 Zoll, mit der das Nexus ausgestattet ist, nicht dazu führt, dass im Vergleich zu einem Smartphone mit 4,3 Zoll mehr Platz für die Darstellung der Inhalte der diversen Apps bleibt. Hält man S2 (4,3”) und Galaxy Nexus (4,65”) nebeneinander, so ist der Bereich für die Anzeige der Inhalte bis auf wenige Milimeter identisch. Für einen korrekten Vergleich müsste man die unter dem S2-Display angeordneten Bedienelemente zur Bildschirmdiagonale hinzurechnen.

Nun könnte man sagen, dass das Geschmackssache sei. In der täglichen Arbeit stellte ich jedoch gravierende Nachteile des neuen Bedienkonzeptes fest. Im Vergleich zum S2 fehlt mir besonders der Homebutton, der als großer Hardwareknopf auf der Frontseite des Displays ausgeführt ist. Ich ziehe das S2 aus der Tasche und drücke zum Einschalten des Displays auf den unübersehbar großen Knopf. Menüeinstellungen bringt der links davon angeordnete Sensor auf den Schirm, zurück in Apps oder dem Web geht es mit Hilfe des rechts vom Homebutton gelegenen Back-Sensors.

Beim Galaxy Nexus muss der rechts oben an der Seite des Smartphones gelegene Powerbutton gedrückt werden, um den Bildschirm zu aktivieren. Für Rechtshänder ist das eine Herausforderung, es sei denn, man verfügt über Hände wie Bauschaufeln. Statt rechts neben dem Homebutton, der jetzt wie gesagt als UI-Element in der Software ausgeführt ist, findet sich der Back-Button beim Nexus links. Natürlich würde der letztgenannte Punkt lediglich eine kurze Umgewöhnungsphase bedingen, der Umstand mit dem Powerbutton indes ist für mich ein gravierender Negativpunkt.

Durch die Integration der zentralen Funktionsbuttons in das OS kommt es zu weiteren unschönen Effekten. Bereits mehr als einmal beendete ich versehentlich Apps, etwa die SMS-App, weil ich beim Schreiben des Textes einen Milimeter zu weit unten tappte und dabei den Homebutton traf. Bei keinem anderen Androidphone ist mir bislang solches passiert, beim S2 mit seinem Hardware-Homebutton ist es sogar ausgeschlossen.

Samsung Galaxy Nexus: Gute Verarbeitung

Anders als das S2 ist das Galaxy Nexus mit einem Aluminiumrahmen ausgestattet, was es einerseits wertiger erscheinen lässt, andererseits das Gewicht etwas nach oben treibt, ohne dass sich dieser Effekt allerdings störend auswirken würde. Das Nexus macht einen stabilen Eindruck, wobei mir persönlich zwei Bauteile etwas den Spaß verderben.

Zum einen stört es mich, dass auf den Einsatz von Gorillaglas verzichtet wurde. Stattdessen wird von speziell gehärtetem Glas gesprochen. Naheliegenderweise stellte ich die Haltbarkeit der Oberfläche nicht auf die Probe. Jedoch habe ich es in der Vergangenheit bei mehr als einem iPhone geschafft, ordentliche Riefen in das Glas zu ziehen. Bislang scheint mir nur Gorillaglas die Gewähr dafür zu bieten, dass dies nicht so leicht passieren kann. Nicht umsonst setzen die meisten Hersteller von Androidphones auf das Corning-Verfahren, so auch Samsung, beispielsweise beim S2.

Nicht gut zurecht komme ich zudem mit dem Material der Geräterückseite, das Samsung mit der Bezeichnung Hypergrip belegt. Die geriffelte, wie gummiert wirkende Akkuabdeckung fühlt sich in meinen Händen stets irgendwie feucht an. Das ist ein Zustand, den man mit einem Smartphone nicht so gern assoziiert. Soweit zu gehen, wegen des Hypergrip vom Kauf abzuraten, würde ich indes nicht gehen.

Hervorgehoben wird gern die leicht gewölbte Oberfläche des Screens. Ich konnte im Test weder Vorteile, noch Nachteile in der spezifischen Ausführung dieses Bauteils erkennen. Manch einer wird sich an der Benachrichtigungsleuchte am unteren Ende des Galaxy Nexus erfreuen. Kommt eine SMS oder E-Mail herein, blinkt sie. Ich persönlich fand diese Art der Benachrichtigung schon immer wenig sinnvoll. Immerhin habe ich ständig irgendwelche neuen Mails im Eingang und auch die SMS ist in meinem Umfeld ein sehr gängiges Kommunikationsmittel. In meinem Falle ist es daher so, dass die Leuchte im Grunde ständig blinkt.

Samsung Galaxy Nexus: Performance satt

Ein Dualcore-Prozessor mit 1,2 GHz, der von 1 GB Ram unterstützt wird, treibt das Galaxy Nexus an. Daran gibt es nichts zu kritisieren, die Hardware sorgt für einen absolut flüssigen Workflow, der durch keinerlei Ruckeleien oder Wartezeiten beeinträchtigt wird. Es ist daher in dieser Hinsicht davon auszugehen, dass auch alle anderen aktuellen Android-Phones mit ICS in gleicher Weise zurechtkommen werden.

ICS nutzt die Rechenpower etwa, um eingesprochene Befehle oder Texte fast in Echtzeit auf den Schirm zu bringen. Hier zeigt sich im Vergleich zu Gingerbread und Honeycomb ein deutliche Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit, ist es doch bei den Vorgängerversionen stets erforderlich, auf die Umsetzung der Sprache in Text zu warten. Diese erfolgt erst nach einer Sprechpause. Ebenfalls positiv ist die verbesserte Korrekturmöglichkeit in ICS zu werten. Durch einfachen Tap auf einzelne Wörter lassen sich Alternativen oder Korrekturen aus dem Wörterbuch abrufen. Neue Wörter sind schnell hinzugefügt.

Eine ordentliche Performance liefert auch der verbaute Akku. Ohne asketische Einstellungen hält das Nexus bei mir rund zwei Arbeitstage bei normalem Gebrauch, also mit ständiger Synchronisation von Mails, Twitter, Facebook, Yammer, Google+, Pulse und Read It Later. Das schafft mein S2 so nicht, obschon ich seit dem Update auf Android 2.3.5 eine ebenfalls deutlich verbesserte Akku-Performance zu spüren glaube.

Samsung Galaxy Nexus: Weitere Schwachstellen

Wie schon in früheren Nexus-Modellen wurde es auch beim Galaxy Nexus wieder geschafft, ein GPS-Modul zu verbauen, dass sich nicht zuverlässig verbindet. In mehreren Tests konnte ich keine GPS-Verbindung mit dem Galaxy Nexus aufbauen, während das S2 unter exakt gleichen Bedingungen überhaupt keine Probleme zeigte. In der Mehrzahl der Fälle war das Nexus für mich zur Routenführung unbrauchbar und ich konnte mich glücklich schätzen, das S2 mitgenommen zu haben.

Die Kamera des Nexus ist eine weitere Schwachstelle. Es handelt sich lediglich um ein 5MP-Modul, was für sich betrachtet nicht weiter schlimm wäre. Immerhin macht eine gute 5MP-Kamera mit Leichtigkeit weit bessere Bilder als eine schlechte 8MP-Kamera. Im Galaxy Nexus steckt leider ein schlechtes 5MP-Modul. Möglicherweise wird ein Update der Software die Situation in der Zukunft etwas verbessern, zum jetzigen Zeitpunkt kann ich die Kamera des Nexus nur als unbrauchbar bezeichnen.

 

Galaxy Nexus: Zwei brennende Kerzen

 

Die gleichen Kerzen, mit dem S2 fotografiert

In meinem Google+ Stream postete ich die Woche über bereits mehrere direkte Vergleiche von identischen Motiven, sowohl mit dem Nexus, wie mit dem S2 abgelichtet. Es zeigt sich in Summe und unabhängig von den Bedingungen, dass die Nexus-Kamera nicht nur weit schlechter als diejenige des S2 ist, sondern vielmehr sogar, dass sie schlecht ist. Das Galaxy Nexus kommt mit einem Kameramodul aus dem Kaugummiautomaten. Ich meine mich erinnern zu können, früher einmal mit einem Yps-Heft ein ähnlich gutes Bauteil erhalten zu haben…

Galaxy Nexus: Bild unter fast optimalen Bedingungen, dennoch unscharf

Das Galaxy Nexus gibt es in Deutschland bis auf weiteres nur in der Variante mit 16 GB internem Speicher, von dem nach Abzug des Platzes, den das OS beansprucht, noch runde 13 GB zur freien Verwendung bereit stehen. Das ist heutzutage etwas wenig, vorsichtig ausgedrückt. Nun hätte man diesen Mangel leicht durch den Einbau eines Slots zur Aufnahme von SD-Karten beheben können. Allein, man hat es getreu der Nexus-Tradition nicht getan. Mein S2 beherbergt neben dem identischen Speicherausbau, der etwa 13 GB frei lässt, eine SD-Karte mit weiteren 32 GB Speicher, verfügt mithin insgesamt über brutto 48 GB. Ein Rückschritt auf den Nexus-Speicher tut da schon gedanklich weh.

Nun bemüht sich das Nexus natürlich darum, den mangelnden Speicher nicht allzu sehr vermissen zu lassen, indem es Cloudfunktionalität unterstützt. So wird als Music-Player die Google Music App mitgeliefert, die es auf anderem, offiziellem, mindestens tricklosen Weg derzeit nicht in Deutschland gibt. Verfügt man nun zusätzlich über einen Account bei Google Music, so kann man entweder seine Musik aus der Cloud streamen, was außer einem konfigurierbaren Cachebereich keinen Speicher auf dem Gerät belegt, aber die Datenflat an ihre Grenzen bringen dürfte. Oder man überlegt sich, während man in Reichweite des heimischen WLan ist, welche Musik man aus der Cloud für das Smartphone offline verfügbar machen will. Mit letzterer Option ist man ähnlich flexibel wie es iPhone-Nutzer aus dem iTunes-Umfeld gewohnt sind und lädt stimmungsabhängig mal dies, mal jenes Album auf sein Nexus. Diese Lösung ist nicht schlecht, bedingt jedoch eben jenen Account, den es in Deutschland offiziell so bald nicht geben wird.

Google Music auf dem Galaxy Nexus

Dann gibt es da noch NFC und Android Beam. Nahbereichskommunikation und die Möglichkeit, darüber Daten zu tauschen, ist grundsätzlich eine schicke Sache. Leider können von dieser Möglichkeit nur Personen sinnvoll Gebrauch machen, die in Amerika leben oder einen weiteren Nutzer eines Galaxy Nexus in Reichweite haben. Natürlich ergibt die Integration der Technologie dennoch Sinn, wenn man bedenkt, dass die Nexus-Reihe das Smartphone für den Entwickler definieren will.

Samsung Galaxy Nexus und ICS: Eine gute Kombination

Wie bereits erwähnt, ist der auflösungsstarke Bildschirm des Nexus die ideale Grundlage für das an Bedienelementen reicher gewordene Android ICS. Sämtliche Google Apps erhielten eine ICS-Renovierung. So kann man mit Fug und Recht sagen, dass die ICS-Googlemail-App die schönste und bedienungsfreundlichste Googlemail-App ist, die es gibt. Sie lehnt sich stark an die Honeycomb-Variante an, bietet jedoch eigene Konzepte, die gerade in der Kombination mehrerer Googlemail-Accounts den bisherigen Workflow verbessern.

Die starke grafische Orientierung führt zu netten Verbesserungen der Nutzererfahrung. So etwa insbesondere im Einstellungsdialog zum Datenlimit, in welchem man per Fingertap grafisch festlegen kann, wie hoch das Limit der Datenflatrate ist und ab welchem Verbrauch man gewarnt werden will, um das Überschreiten zu vermeiden. Andererseits erscheint mir das Konzept, mehr Funktionalität auf kleinerer Fläche in den Zugriff zu legen, die Bedienung weniger geradlinig zu machen. Ich komme mit den klaren Dialogen unter Gingerbread besser zurecht, als mit den verschachtelteren Dialogen des ICS. Möglicherweise ist das aber lediglich eine Frage der Eingewöhnung. Sicher scheint mir indes, dass es Android-Einsteiger aufgrund der klareren Strukturen mit einem Phone auf Gingerbread-Basis leichter haben werden als mit einem Ice Cream Sandwich.

Samsung Galaxy Nexus bei der Arbeit

Ich habe in den letzten Tagen eine Menge sogenannter Tests zu Googles neuem Android-Flaggschiff gelesen. Fast einhellig fällt das Lob aus, Kritik wird zumeist nur an der Kamera geübt. Ich frage mich, ob überhaupt einer der Tester das Smartphone produktiv in den Einsatz genommen hat. Ich meine so richtig, bei der Arbeit. Nicht am Schreibtisch sitzend, um darüber einen Testbericht zu verfassen, sondern im Rahmen eines echten Jobs, der einen auch mal vor die Tür führt.

Ich tat das. Im Rahmen meiner hauptberuflichen Tätigkeit bin ich an sechs verschiedenen Standorten tätig, die bis zu 40 Kilometer auseinander liegen. Ich bin also viel unterwegs und muss mich auf meine mobilen Begleiter verlassen können, weil diese mittlerweile fest in meinen Arbeitsablauf integriert sind. Da kommt es darauf an, dass sich die Geräte mir anpassen können, nicht umgekehrt.

Ein gravierender Nachteil des Nexus, den allerdings gleichermaßen das S2 in sich trägt, ist die chaotische Kontakteverwaltung. Mein Hauptaccount bei Google ist der private, den ich für den Erwerb von Apps und Google+, sowie andere soziale Netzwerke verwende. Entsprechend musste ich ihn als erstes konfigurieren. Die Synchronisation der Kontakte schaltete ich ab, weil ich tagsüber ausschließlich diejenigen aus meinem geschäftlichen Google-Apps-Account benötige. Dennoch synchronisieren sowohl Nexus als auch S2 gnadenlos die Kontakte aus dem Hauptaccount mit, was insbesondere beim Bluetooth-Zugriff über meine Fahrzeug-Freisprecheinrichtung zum schönsten Chaos führt, denn teilweise sind die Einträge redundant und in beiden Fällen sind es viele. Hier muss ich dringend eine andere Lösung finden.

Wenn ich am Bestimmungsort angekommen bin, ist es häufig notwendig, direkt telefonische Maßnahmen einzuleiten. Mein S2 ziehe ich einhändig aus der Tasche, drücke den Hardware-Homebutton und wische mit dem Daumen über den Screen. Ich bin einsatzbereit. Für das Nexus benötige ich beide Hände, da es mir nicht gelingen will, den Screen einhändig über den rechtsseitig angebrachten Powerbutton zu aktivieren. Zudem ist mir das Entsperrmuster zu starr, was ich aber sicherlich noch konfigurieren könnte. Face Unlock funktioniert dermaßen random, dass ich dazu keine Worte verlieren will. Bereits mehr als einmal hätte ich das Nexus wegen der Anordnung des Powerbuttons fast hinfallen lassen.

Die Multitaskingverwaltung des Nexus ist sicherlich gut gemeint. Wenn ich jedoch von einer App zur anderen wechseln will, dann benötige ich keine lange Liste laufender Threads mit Vorschaubildchen, sondern einen zügigen Zugriff. Bei meinem S2 drücke ich länger den Homebutton und rufe so die Übersicht der kürzlich benutzten Apps auf. In 100% aller Fälle wird mir da die jetzt benötigte App bereits angeboten.

Zum GPS schrieb ich weiter oben bereits. Es ist schlicht nicht da, wenn man es braucht. Die Problematik ist in der Nexus-Reihe bekannt, von meinem S2 bin ich was anderes gewohnt.

Für den Datenaustausch setzt das Galaxy Nexus voll auf MTP, was unter Windows kein Problem ist. Das Gerät wird problemlos erkannt. Unter Mac allerdings sind andere Lösungen fällig. Ich entschied mich letztlich für den wirklich großartigen Smartphone-Verwalter AirDroid, der neben vielen anderen Dingen den Datenaustausch via WLAN ermöglicht. Am S2 aktiviere ich die USB-Verbindung und binde das Smartphone als Wechseldatenträger direkt ein.

Säße ich bequem ganztägig auf ein und demselbem Stuhl, hätte mithin ein Smartphone ohne eines zu benötigen, würde ich das Galaxy Nexus allein wegen der hübschen Optik von Gerät und Display wählen. Ich könnte das tun, ich bräuchte es ja nicht…

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Nachtrag: Eben trudelt ein Video ein, das eine angepasste Version von ICS für das Galaxy S2 zeigt. Man sieht zwar nicht wirklich viel, aber kann deutlich erkennen, dass das System performant läuft. Samsung lässt sich zudem seine TouchWiz-UI nicht ausreden. Aber was soll´s, mir gefällt sie. Das Update soll im ersten Quartal 2012 erscheinen, eine Beta können sich Mutige bereits jetzt auf´s S2 flashen.

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Nachtrag 2: Es gibt auch andere Meinungen, wobei der Fokus da mehr auf der technischen, weniger auf der praktischen Seite liegt.

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Zu guter Letzt einige Screenshots aus dem Galaxy Nexus, die zeigen, wie die diversen Apps unter ICS ausschauen:

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