Wer bezahlt am Ende für die Operation Payback?

Die Operation Payback ist in aller Munde. Auf den ersten Blick ringt es einem Respekt ab. Eine sich schnell organisierende anonyme Organisation attackiert die Websites der großen Wirtschaftsunternehmen, um Rache für das Abschalten und Isolieren von Wikileaks zu nehmen. Das hat was von Robin Hood und Tron. Einmal ein Hacker sein, einer der für die richtige Seite kämpft und den Marktradikalen zeigt, wo der Hammer hängt. Schaut man jedoch hinter die Kulissen, offenbart sich ein ganz anderes Bild.

Da werden Leute im Sinne einer ja im Grunde guten Sache  instrumentalisiert und in den Kampf gescheucht, ohne ihnen zu sagen, dass praktisch ihre Wohnadresse auf dem Schild, mit dem sie in die Schlacht rennen, geschrieben steht. Quasi eine Rücksendeadresse mit angegeben ist, für den Fall, dass der Erpresserbrief nicht zustellbar sein sollte.

Dass ich das ziemlich bescheiden finde, habe ich drüben bei t3n ausführlicher dargestellt >>

Und prompt kommen die Scriptkiddies, die sich soviel Boshaftigkeit einer guten Sache wohl nicht vorstellen können, aus ihren Löchern gekrochen und schreien „Du hast ja keine Ahnung!“ oder „Du bist wohl ein Ami!“ und was da sonst noch kommen mag…

Bildnachweis: Foto von sombrerero_loko auf Flickr. Lizenz: CC BY

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