Website optimieren: A/B-Testing mit WordPress-Plugin oder PHP-Bibliothek

Sicherlich nicht für Jedermann interessant, das Thema. Es geht um die Optimierung von Websites, insbesondere um die Wahl der richtigen Beitragstitel, um Besucher zu akquirieren. Es kann aber auch darum gehen, wie unterschiedliche Designs sich auf die Besucherzahlen auswirken. A/B- oder Split Testing ist ein Marketinginstrument, das in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen hat. Mittlerweile gibt es Implementationen dieses Verfahrens sogar als WordPress-Plugin und als PHP-Library.

Für t3n habe ich mir Headline Split Tester und phpScenario angesehen >>

Skyfire for iPhone – Spitzenbrowser mit Schwächen

Skyfire for iPhone ging bereits Anfang November durch die Presse. Der Knüller sollte sein, dass Skyfire Flashvideos abspielen kann, obschon Flash auf dem iPhone ansonsten nicht unterstützt wird.

Dazu setzt Skyfire auf einen Trick. Es konvertiert nämlich die gewünschten Videos auf den eigenen Servern und liefert sie sodann HTML5-kompatibel an das anfordernde iPhone aus. Innerhalb weniger Stunden nach dem Verkaufsstart des Browsers, der mit 2,39 € gar nicht mal so günstig ist, musste der Hersteller die App aus dem Verkauf nehmen. Die Server brachen unter der Last flashwilliger iPhones zusammen.

Nun, Ende November ist Skyfire wieder da. Die Serverkapazitäten sollen nun ausreichen. Höchste Zeit also für einen ausführlichen Praxistest.

Für t3n habe ich Skyfire auf den Zahn gefühlt >>

Wintereinbruch

Wikileaks: Viel Geräusch um wenig Substanz

Was für ein Wochenende. Am Samstag sendet mir der Spiegel folgende Info zu meinem Abonnement:

Schnell verbreiten sich Gerüchte, dass diese Ankündigung mit den geplanten Wikileaks-Enthüllungen zu tun haben wird. Meine Güte, denke ich. Da muss aber richtig was im Busch sein! Am Sonntag wird immer klarer, dass tatsächlich Wikileaks der Grund für das späte Erscheinen des Spiegel ist. Man will eine weltweit koordinierte Aktion der beteiligten Redaktionen, u.a. Guardian, El Pais sicherstellen.

Am Nachmittag dann verkauft ein offenbar uninformierter Kioskbetreiber bereits die ersten Exemplare der Druckversion. Schnell macht das Titelblatt als TwitPic die Runde. Und gegen 19.30 Uhr lässt sich der avisierte Startzeitpunkt 22.30 Uhr nicht mehr halten. Die digitalen Versionen des Spiegel gehen an den Start.

Ich lade mir die iPad-Version herunter und erwarte katastrophales. Allein, dem ist nicht so. Harmloses Geplänkel zu Einschätzungen amerikanischer Botschaftsmitarbeiter zu deutschen Politikern wird mir da als Knüller serviert. So ist Westerwelle „agressiv“ und Merkel „selten kreativ“. Wusste ich schon. Auch Guttenbergs Charakterisierung als „echter und bekennender Freund der USA“ überrascht mich nicht. Immerhin ist er ja  Mitglied der Atlantik-Brücke, die sich die Förderung des deutsch-amerikanischen Verständnisses auf die Fahnen geschrieben hat. Da wäre jede andere Art von Charakterisierung interessanter gewesen.

Ich kämpfe mich also durch die 18 iPad-Seiten und erfahre summa summarum nichts neues. Lediglich erhalte ich die Bestätigung, dass das amerikanische Botschaftspersonal offensichtlich über gesunden Menschenverstand verfügt. Erst die Berichte über die Kabel aus der Türkei und dem Iran, sowie dessen Anrainerstaaten lassen ein gewissen Gefühl von Neuigkeit aufflammen. So hätte ich beispielsweise nicht gedacht, dass die USA Erdogan für einen „ignoranten Islamisten mit korrupter Regierung“ halten. Immerhin wollen Sie die Türkei in die EU hieven. Ahmadinedschad wiederum als „Hitler“ zu bezeichnen ist fast schon zu selbstverständlich für eine so sensationelle Wikileaks-Enthüllung. Interessant fand ich dann aber doch die Berichte aus den Anrainerstaaten, in denen man so gar nicht auf Irans Linie zu sein scheint und sogar militärischen Massnahmen nicht ablehnend gegenüber stehen soll.

An dieser Stelle stellt sich jedoch die Frage nach der Zielsetzung der Depeschen. Stehen die Anrainer tatsächlich eher an der Seite der USA oder wollen die Diplomaten bloß diesen Eindruck in ihrem Heimatland erwecken. Ich erinnere mich da an Fotos von Massenvernichtungswaffen…

Brav schaute ich dann zu vorgerückter Stunde noch Anne Wills Diskutandenstadel. Lobo und Kocks sorgten für einen akzeptablen Unterhaltungswert, wenn auch inhaltlich nichts über die Spiegel-Berichterstattung hinaus ging. Im Gegenteil hatte ich den Eindruck, dass die Diskutanden nicht einmal den Spiegel gelesen hatten. Aber, was soll das verwundern? Seit wann diskutieren nur Leute mit Fach- und Sachkenntnis bei Anne Will?

Im Ergebnis ist die aktuelle Wikileaks-Veröffentlichung kein Skandal, keine Enthüllung und auch keine Sensation. Jemand hat sich über das Briefgeheimnis hinweg gesetzt und Dinge an die Öffentlichkeit gebracht, die für sie nicht bestimmt waren, die sie aber auch nicht verändern werden. Man hätte es auch lassen können…

Apache Cassandra – Was kann die NoSQL-Datenbank?

Seit einigen Monaten ist das Thema NoSQL omnipräsent. Einfache Googlesuchen fördern massenhaft Beiträge zutage, denen eines gemeinsam ist: Sie sind für Datenbankexperten geschrieben und daher für Otto Normalwebentwickler großteils unverständlich. Dabei hat es die Technologie durchaus verdient, von einer breiteren Basis aktiver Internetschaffender verstanden zu werden.

In einem vormaligen Beitrag für zahlende Abonnenten habe ich das Thema für das Dr. Web Magazin aufgearbeitet und – wie ich hoffe – allgemeinverständlich beschrieben. Jetzt kostenlos lesen >>

Musik-Tipp: Young Guns – Crystal Clear

Auch im vereinigten Königreich gibt es talentierte Musiker. Hierzu gehören zweifellos die Jungs von Young Guns, die soeben ihr Debütalbum „All Our Kings Are Dead“ vorgelegt haben. Kein einziges schlechtes Stück befindet sich darauf. Der Knüller aber ist natürlich „Crystal Clear“:

MyClientBase – Faktura zum Selbsthosten

Onlinedienste, die die Faktura ins Web auslagern, gibt es wie Sand am Meer. Allerdings sollte man das jeweilige Angebot sehr kritisch prüfen, denn erstens fallen bei einigen Diensten erhebliche Nutzungsgebühren an. Zum anderen ist bei manchen der Datenschutz fraglich. Gerade bei geschäftskritischen Anwendungen wie der Rechnungsverwaltung sollten die Kunden- und Auftragsdaten nicht im Web verteilt werden.

Sicherer ist es da, wenn man eine solche Anwendung auf dem eigenen Webspace hosten kann. MyClientBase bietet für Kleinunternehmen und Freiberufler genau das.

Hinsichtlich der Systemvoraussetzungen hält sich der Programmierer etwas zurück. Nach meinen Tests benötigt MCB PHP 5.x und MySQL ab 4.1. Hinsichtlich des Webservers ist MCB tolerant. Es gibt Erfahrungsberichte, die bestätigen, dass MCB auch unter dem Internet Information Server ab Version 6, natürlich mit korrekt installiertem PHP und MySQL, reibungslos funktioniert.

Interesse geweckt? Den ehemaligen Plusbeitrag gibt´s nun für noppes bei Dr. Web >>

To All Artists Out There

The world feels smaller today than it felt in the past. In the past it made sense to sign contracts with record companies for certain countries and give them the rights to distribute the music there. In fact they were the only ones who were able to do that, distribution i mean. Nowadays with iTunes being the biggest music store in the world that doesn´t make any sense anymore. Look at me. Most of the bands I like, but would have never heard of without the internet, seem to not have distribution contracts for germany. Thus it´s impossible for me to buy their music, even though I want to.

In what interest of an artist could it lie not to be able to sell their music to anyone who wants to pay for it? I can´t think of any. But that´s still a widespread reality in the modern music business. To worsen the problem record companies start to limit the possibility to even listen to music unsold in germany by having platforms like YouTube keep visitors from certain countries from watching videos the record company doesn´t want them to watch. One of the most restrictive companies out there is Sony Music.

Sony Music makes YouTube almost unusable for me. Right, that might have to do with my musical taste. I don´t consume Bohlen and his derivatives. But would any of the artists I like to listen to prefer not to have me do it? For sure not. Dear artists. Stay away from signing contracts that make you slaves of the rights industry. Stay free and sell your music to anyone you like to sell it to! And, to start with small steps, don´t sign Sony!

Musik-Tipp: Disciple – Scars Remain

Warum habe ich eigentlich aufgehört, Musik-Tipps zu posten? Wahrscheinlich bloß, weil ich mehr oder weniger ganz aufgehört hatte, mein eigenes Blog zu beposten. Ein guter Zeitpunkt, um wieder anzufangen, ist stets der Zeitpunkt, an dem man wieder anfängt. So sei also der vermutlich erste Musik-Tipp in 2010 das Stück „Scars Remain“ von der besten Band der Welt, die hierzulande aber kaum eine Sau kennt, Disciple:

Disciple gibt es Web unter disciplerocks.com, bei Twitter unter disciplerocks und bei Facebook unter – na? – disciplerocks. Dabei ist das nicht mal gelogen! Disciple rocks wirklich!

Browserling – Sonderbare Lösung für ein gängiges Problem

Sonderling wäre sicherlich der bessere Name für das neue Projekt Browserling der StackVM-Macher Krumins und Halliday gewesen. Vom Ansatz her interessant, zeigen die Beiden eindrücklich, wie man ein völlig unbenutzbares System auf die Beine stellt, um dessen Schwächen dann auch noch zu monetarisieren. Da bleibt einem die Spucke weg.

Für t3n habe ich es mir näher angesehen >>

Achtung! Der Kackeldackel kackt schon wieder!

Einstand bei t3n: 520 Grid System

Generations
Wer was auf sich hält, unterhält eine Facebook-Fanpage. Und die soll nicht etwa 0815 aussehen! Neihein, die muss aber sowas von gestaltet rüberkommen. Schließlich soll dem als Friend geaddeten Nachbarn Kasulke vor Neid der Frischkäse aus dem Bart fallen. Nicht kleckern, sondern klotzen. Heisst die Devise beim Identitätsprotzen.

Und damit einem das auch einigermaßen leicht von der Hand geht, bietet Goran Mitic ein Framework für das Design von Fanpages an. 520 Grid System heißt das und für t3n habe ich es mir heute angesehen.

Rüber zu t3n >>

Creative Commons License photo credit: Andrea Costa Photography