Gaia Royal Village Kos – Verpflegung

Die Verpflegung ist im Großen und Ganzen akzeptabel. Mit Ausnahme des Frühstücks, denn das ist eine mittlere Katastrophe. Es gibt keine Brötchen, es gibt nicht mal Toast. Es gibt lediglich zwei Sorten Brot, beide eine Art Baguette und wahrlich nicht jedermanns Sache, zumal genau dieses Brot zu allen drei Mahlzeiten gereicht wird und so selbst dem hartgesottensten Konfliktvermeider nach spätestens drei Tagen zum Hals raushängt.

Die frei zu zapfenden Getränke sind Konzentrate, die man in Deutschland aus guten Gründen nicht kennt. Das Bier ist in Ordnung, die Weine kommen aus Riesentetrapaks. Cocktails sind nicht All Inclusive, kosten aber nur moderate Beträge.

Im Restaurant gibt es offenbar einen Hobby-DJ, vermutlich aus den Reihen der KellnerInnen, der sehr loyal zu einzelnen Künstlern und Songs steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass zu allen Tageszeiten der gleiche Gangsta-Rap aus den Lautsprechern dröhnt und auch den letzten Funken Urlaubsfeeling abzutöten geeignet ist.

Dabei ist das Restaurant baulich eigentlich ganz schön. Es bietet eine ausgewogene Mischung aus Innen- und Aussenplätzen und ist dabei nie überfüllt. Der direkte Meerblick tut sein übriges.

Derjenige, der die Speisenauswahl zusammenstellt, ist offenbar nicht bei guter geistiger Gesundheit oder ein ganz eingefleischter Metropolit. Denn das Portfolio besteht aus abstrusen Kombinationen erstaunlichster Kulinarien aus aller Herren Länder. Allen gemein sind lediglich die geringen Kosten, die die Herstellung erfordert hat.

Mangelware indes sind Gerichte griechischer Küche. Leider.

Dennoch, wie mein ehemaliger Chef stets zu sagen pflegte: Besser zwei Mal satt, als einmal gut gegessen. Das klappt im Royal Village jedenfalls.


Ein Gedanke zu „Gaia Royal Village Kos – Verpflegung“

  1. Das Essen geht mal gar nicht. wenn man um 9 Uhr frühstücken geht, gibt es nur noch Reste.
    Das Mittagessen sowie das Abendessen gehen mal überhaupt nicht, alles war im Oel am schwimmen.Jeden Abend Nudeln. Pommes gab es fast gar nicht. Bratkartoffeln triefen vor Öl.Fleisch welches man nicht Identivizieren konnte lag in einer Oelsud.
    Auch bei den Getränken laufen die Ameisen schön die Wände hoch. Und Fliegen im Essen ist schon ekelig.

    Was uns sehr gewundert hat, war das im Katalog und auch im Internet schön mit Warmen Snacks an der Bar geworben wird und nichts davon zu sehen war, außer trockenes Toastbrot mit je einer Scheibe Schinken und einer scheibe Käse ohne jeglicher Sandwichsoße oder sowas in der Art, dazu kam, das es alles schön den ganzen langen Tag in der Sonne liegen durfte. (salmonellen herzlich eingeladen)

    Die Getränke waren mit zu viel Wasser oder zuviel Sirup gemischt und schmeckten nicht wirklich nach Cola oder Limo. Das einzige was man trinken konnte war das Sodawasser. Der Küchenstil war auch nicht Griechischen , was für eine mischküche das war keine Ahnung, auf jeden fall habe ich soetwas noch NIE erlebt.

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