Projektmanagement – Vorsätze für das neue Jahr

Projektmanagement, kenne ich, sagen Sie? Klar, ich auch. Projektmanagement machen Sie auch, sagen Sie? Ja, ich natürlich auch. Aber, was meinen Sie damit? Meinen Sie ein planvolles Projektmanagement, das Sie jederzeit in die Lage versetzt, den Ressourceneinsatz zu prüfen; zu sehen, wo sie exakt stehen und ob Sie noch im Plan liegen? Sicher nicht, oder? So ein halberlei „Ich weiß schon in etwa, was noch zu tun ist“ muss reichen, stimmts? Dabei gibt es im Web einige brauchbare Lösungen, die einem wirklich die Kontrolle zurück geben…

Lighthouse

Lighthouse ist ein Onlinetool, um Projekte, vornehmlich Softwareprojekte zu managen. Hier steht weniger der Planungspart als vielmehr die Abwicklung mit Bugtracking etc. im Vordergrund. Dazu passt auch, dass es ein integriertes Ticketing- und Messagingsystem vorhält, sowie an Subversion gekoppelt werden kann. Lighthouse gibt es in verschiedenen Größenordnungen, wovon die kleinste mit einem gleichzeitig laufenden Projekt und zwei Bearbeitern kostenfrei ist. So kann man unkompliziert prüfen, inwieweit die Anwendungsphilosophie für die eigenen Projekte passend erscheint.

CollabTrak

Mit CollabTrak optimieren Sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden. Der gesamte Erstellungsprozess des Projektes kann transparent gemacht werden. Kunden können Ihnen Dateien ins Projekt genauso senden, wie Zahlungen an Ihren PayPal-Account. CollabTrak wartet mit den meisten Features bereits in der kostenlosen Variante auf. Die Zahlversion kommt mit rund 80 Dollar pro Jahr mit zusätzlichen Features, wie einem Aufgabenmanagement, sowie der Möglichkeit, das CollabTrak-Branding gegen das eigene zu ersetzen. CollabTrak sollten sich professionelle Web- und Printdesigner auf jeden Fall ansehen.

Project2Manage

Project2Manage ähnelt einem erweiterten Lighthouse, ist dabei aber komplett kostenlos. Zusätzlich zum Anlegen von Benutzern, intern wie extern, von Milestones und Dateien, kann jeder Milestone sich zusätzlich aus frei delegierbaren To-Do-Listen zusammensetzen. PayPal-Zahlungen kann man allerdings mit Project2Manage nicht erhalten, wobei ich persönlich ohnehin keinen Webdesigner kenne, der sich via PayPal bezahlen lässt. Project2Manage ist ein guter Anlaufpunkt, auch für die Projekte in privatem Engagement, wie etwa dem nächsten Kindergartenfest oder der Tour quer durch Australien.

Basecamp

Basecamp ist der Platzhirsch unter den Onlineprojektmanagementsuiten. Das ist einigermaßen erstaunlich, da es von Basecamp nennenswert nur kostenpflichtige Versionen gibt, die im Leistungsumfang nicht in jedem Falle den kostenlosen Lösungen überlegen sind. Dennoch haben sich laut 37Signals, der Betreiberfirma, weltweit bereits 1 Million Menschen für Basecamp entschieden. Was man allerdings sagen muss, ist, dass es den Machern von Basecamp von Beginn an wichtig war, eine definierte API für externe Entwickler anzubieten. Insofern ist Basecamp sicher das flexibelste System, perspektivisch betrachtet. In der kostenlosen Variante ist man auf ein Projekt beschränkt und wird auffällig oft auf Upgrademöglichkeiten zu kostenpflichtigen Paketen hingewiesen. Außerdem enthält der kostenlose Account die Möglichkeit zum Filesharing nicht, dafür kann man beliebig viele Mitarbeiter definieren. Möglicherweise das richtige Produkt für das jährliche Kindergartenfest….

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