Des Google Readers neue Kleider

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Im Dezember letzten Jahres beglückte Google seine Reader-Nutzer mit einem verhältnismäßig deutlichen Designwechsel. Seither langweilt die Reader-Optik nicht mehr in rund, sondern in quadratisch.

So ist es kein Wunder, dass es eine Vielzahl Drittanbieter gibt, die eine eben solche Vielzahl an Design-Alternativen für den populären RSS-Reader entworfen haben. Manch einer beschränkt sich nicht auf die optische, sondern bietet auch noch eine mehr oder weniger deutliche funktionale Aufwertung.

Die Alternativen kennt Dr. Web >>

Microsoft Web Platform Installer 1.0 – jetzt auch für XP

Windows Server 2008 y Vista SP1
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Vor etwa zwei Monaten stellte Microsoft einen Release Candidate des neuen Tools „Web Platform Installer“ (WPI) zum kostenlosen Download bereit.

Der Web Platform Installer sollte Nutzer von Windows Vista und Server 2008 in die Lage versetzen, die gesamte webbezogene Softwareplattform des Herstellers mit Hilfe einer einzigen einfach verständlichen Anwendung vollständig zu installieren.

Wieso jetzt XP-Nutzer auch ihren Nutzen daraus ziehen können, erläutert Dr. Web >>

Einführung in XHTML, CSS und Webdesign

Angehende Mediendesigner mit begrenztem Budget für den Kauf nutzwertiger Fachbücher müssen natürlich besonders darauf achten, wofür sie ihre Penunzen ausgeben. Ob sich der Kauf des Buches „Einführung in XHTML, CSS und Webdesign“ lohnt, erläutert Andreas Isaak in seiner ausführlichen Rezension auf jared2.de.

Bookmarks vom 23. bis 26. Januar 2009

Was ich dieser Tage im Netz fand::

  • Everson » EversonNews WordPress Theme :
    Ein neues freies Magazin-Theme mit schicker jQuery.Implementation, aber etwas holprigem Grid. Für Enthusiasten mit Zeit zum Basteln.
  • WordPress.tv :
    Themenbezogene Kurzvideos, die in Tutorialform wesentliche Funktionen vorstellen. Wenn man ein bestimmtes Problem hat, ist der Videoeinstieg besser als ein rein textlicher Ansatz.
  • Woopra – Website Tracking and Analytics :
    Sieht ja mörderisch informativ aus, dieses Woopra. Fast schon wie ein Kommandostand der NASA. Irgendwann werde ich´s mal ausprobieren. Bestimmt. Vielleicht.
  • Layers | Screen forensics :
    Diese günstige Mac-Software speichert Screenshots als PSD-Dateien mit Ebenen für jedes Fenster im Capture. Ein interessantes Konzept, wenn auch zumeist sicherlich unnötig. Denn Screenshots sind ja üblicherweise geplant und weniger spontan, so dass man sie im Nachhinein bereinigen müsste…
  • one hundred push ups :
    Liegestützen are the next big thing. Jedenfalls, wenn man die Macher von 100 Pushups um ihre Meinung bittet. Angeblich kann man mit deren Fitnessprogramm locker innerhalb von 6 Wochen dermaßen fit oder muskulös oder beides werden, dass man 100 Liegestützen am Stück schafft. Kann das mal einer ausprobieren? Danke.

Glasvegas | Flowers & Football Tops

Schotten und Iren sind seit jeher bekannt dafür, dass ihren Landen Pop- und Rockgruppen entsteigen, die internationale Klasse haben. Aus dem wenig idyllischen Städtchen Glasgow stammt die Band Glasvegas, die etwas ältere Hörer sicherlich an Bands wie Glass Tiger oder Cutting Crew, die zwar weder aus Schottland noch aus Irland stammten, aber sei´s drum, erinnern wird. Hier die dieser Tage in UK erscheinende Single „Flowers & Football Tops“:

YAML 3.1 – Neue Version und neues Blog

YAML ist ein CSS-Framework der komplexesten Art und wird seit Jahren äußerst hartnäckig von Dirk Jesse fortentwickelt. Ich habe vor über einem Jahr sein entsprechendes Buch dazu aus dem Galileo-Verlag gekauft und erstaunt festgestellt, dass selbst die vollständige Lektüre dieses Werkes einen nicht zum YAML-Experten macht. Zu umfangreich ist das Produkt. Dieser Tage ist die neue Version 3.1 erschienen.

Lobhudeleien gibt es bei Dr. Web >>

Hirnforschung 2.0 – Think Different geht gar nicht

Neurons, In Vitro Color!
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„Sie befinden sich in einem Raum mit zehn weiteren Personen. Diese Personen scheinen sich zu einem Thema völlig einig zu sein, aber Sie sind genau entgegengesetzter Meinung. Sagen Sie etwas? Oder schließen Sie sich der Mehrheit an?“

So beginnt der Bericht über eine neue Studie des Wissenschaftsjournals Neuron auf CNN. Think Different ist statistisch nicht existent, lautet eine mittlerweile empirisch abgesicherte Feststellung zum Zustand des menschlichen Geistes. Glauben Sie nicht?

Googles Picasa 3 Mac für Webdesigner

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Google hat Picasa auf die Versionsstufe 3 gehoben. Seit Jahresbeginn steht die Software nicht mehr nur für Windows, sondern auch für Linux und Mac OSX bereit. Vor Jahren bereits hatte ich mir Picasa für Windows angesehen und war nicht überzeugt. Das gesamte Bedienkonzept erschien mir nicht intuitiv genug. So verwendete ich selbst für kleinere Jobs immer Photoshop und als „Bildverwaltung“ Bridge oder ACDSee.

Warum ich jetzt begeisterter Picasa-User bin, weiß Dr. Web >>

Studie: US-Zeitungsverlage fühlen sich nur auf ausgetretenen Internetpfaden heimisch

newspapers (Tehrān)
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Eine Studie befasst sich Jahr für Jahr mit der Fragestellung, inwieweit sich die 100 wichtigsten amerikanischen Zeitungen dem Internet und seinen Möglichkeiten öffnen. Kürzlich erschien die Jahresausgabe 2008…

Innovationen oder schlicht ein bisschen was Neues haben die Verlage nicht zu bieten. Das ist umso erschreckender, als doch gerade der Medienunternehmer die besten Ideen und Ressourcen zur Medienentwicklung haben sollte.

Zu Dr. Web für die Einzelheiten >>

Young Guns | In The Night

Bloggen ist wie Headbanging

Folgend definiere ich Bloggen als das Niederschreiben irgendwelchen Zeugs zu irgendwelchen Themen oder auch zu keinen Themen oder was. Bloggen in diesem Sinne ist das Hinschmieren von Unausgegorenem und zumeist schlecht formuliert. Es ist im Prinzip langweilig wie es langweiliger nicht geht und macht auf der Seite der Blogger nur denen Spaß, die intellektuell eine gewisse niedrige Merkschwelle nicht überschreiten. Auf der Seite der Leser treffen sich die gleichen Niederschwelligen einerseits und diejenigen, die das Internet als aus zwei Händen voll Internetadressen bestehend begreifen, welche ihnen von „Kumpels“ auf Zetteln oder Freemailadressen rüber gereicht wurden. DAS Blog nach dieser Definition ist das Blog von Robert Basic.

Leider hat er bewusst oder unbewusst, gewollt oder ungewollt, tatsächlich oder bloß gefühlt Horden von Nachahmern erschaffen, die glauben, auch sie könnten durch das Absondern denkbefreiter Wortkonglomerate erfolgreich werden und richtig Geld mit ihren Blogs verdienen. Wobei ich die von Basic stets selbst eingeräumten 3000 Euro Blogeinnahmen im Monat nicht als „richtig Geld verdienen“ definieren würde. Jedenfalls solange nicht, wie die Alternative nicht darin besteht, Tankwart oder Pizzabote zu machen…

Ich selbst habe auch recht lange, jedenfalls zu lange wirklich gebloggt, also zu allen möglichen Themen teils grenzwertig abgesondert, teils reflektiert. Es ist mittlerweile ein gutes halbes Jahr her, dass ich erkannt habe, dass mir solches Bloggen nichts bringt. Es bewirkt nichts, es ist sinnlos, es ist letztlich langweilig. Es ist ein Ventil, wie damals die Dorfprügelei am Samstagabend vor der Kneipe. Genau wie die Prügelei ist auch Bloggen ein pubertärer Vorgang; etwas für angry young men oder vertrocknete Spießer voller verschissener Prinzipien. Wenn nicht auf Seiten der Blogger, dann spätestens auf Seiten der Kommentatoren.

Der Blogger, der in der Lage ist zu reflektieren, merkt irgendwann zwangsläufig, dass Bloggen nichts bewegt, sondern im Gegenteil einen ziemlich kleinen Kreis beschreibt. Man schreibt alle Nase lang das Gleiche, jedenfalls im Kern des Themas, und diskutiert alle Nase lang mit den Gleichen, vor allem mit den gleichen Meinungen. Ständig kommen die gleichen Argumente, Beschimpfungen, Pöbeleien, was auch immer. Wer sich darin wohlfühlt, betreibt auch aktiv Headbanging. Nutzlos, gefährlich und nur ganz kurz befreiend und nur mit ganz lauter Musik ohne Melodie wirksam.

Man muss für sich selbst schon einen ziemlich aussichtslosen Bildungsauftrag formulieren, um auf Dauer gegen diesen ganzen Mist anzubloggen. Wer dabei nicht die Hoffnung und den Glauben an die Vernunftbegabung der Menschheit verliert, hat nichts zu verlieren gehabt, war schon zuvor einer der Privilegierten aus der Bergpredigt. Sieht man sich selber auf einem Lebensweg der Fortentwicklung und ist auch mit der Fähigkeit, zu sehen ausgestattet, wird man daher irgendwann zwangsläufig das Interesse am Bloggen nach meiner Eingangsdefinition verlieren und sich anderen Dingen zuwenden. So, wie es im Leben funktioniert eben, sonst würden wir alle noch am heutigen Tage förmchenspielend im Sandkasten sitzen und darauf warten, dass Mutti zum Abendbrot ruft. Manche allerdings, manche tun das in der Tat wirklich noch. Headbanger, Pizzaboten, Blogger…

PostRank – News-Feeds nach Relevanz auswählen

igvita PostRank results
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Eine ambivalente Geschichte – dieses „PostRank„. Im Grunde ist es darauf angelegt, den Informationsüberschuss per RSS einzudämmen. PostRank will für mehr Übersicht im Reader sorgen, indem dem Abonnenten lediglich diejenigen Beiträge aus seinen Feeds angezeigt werden, die nach dem PostRank-Algorithmus „relevant“ sind. Über Vor- und Nachteile eines neuen, venturefinanzierten kanadischen Startup-Dienstes […]

Neues Jahr – Neues Logo

Happy New Year
Die kurze Zeit der guten Vorsätze bricht mit Macht herein. Und so mancher wird auch hinsichtlich seiner Website gute Vorsätze fassen, die dann im Alltagsgeschäft voraussichtlich ohnehin auf der Strecke bleiben werden. Wenn man bloß mehr Zeit hätte und ein paar mehr Ideen wären auch nicht schlecht. Außerdem will man sich natürlich auf den eigenen Seiten auch nicht kreativ verausgaben. Nachher bleibt für den zahlenden Kunden nur noch ein Ergebnis, das eindrucksvoll vom Burnout seines Erschaffers Zeugnis ablegt.

Alle Infos hat Dr. Web >>

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Projektmanagement – Vorsätze für das neue Jahr

Projektmanagement, kenne ich, sagen Sie? Klar, ich auch. Projektmanagement machen Sie auch, sagen Sie? Ja, ich natürlich auch. Aber, was meinen Sie damit? Meinen Sie ein planvolles Projektmanagement, das Sie jederzeit in die Lage versetzt, den Ressourceneinsatz zu prüfen; zu sehen, wo sie exakt stehen und ob Sie noch im Plan liegen? Sicher nicht, oder? So ein halberlei „Ich weiß schon in etwa, was noch zu tun ist“ muss reichen, stimmts? Dabei gibt es im Web einige brauchbare Lösungen, die einem wirklich die Kontrolle zurück geben…
Projektmanagement – Vorsätze für das neue Jahr weiterlesen

MacRabbit Espresso – Web Development für den Mac

MacRabbit ist bekannt für seine Software „CSSedit“. CSSedit ist für den Mac in etwa das, was für den Windows-PC „TopStyle“ ist, nämlich eine ausgereifte Lösung, um hochproduktiv CSS zu schreiben. Von daher ist den MacRabbits durchaus zuzutrauen, auch eine große Websuite zusammen zu schrauben. „Espresso“ soll die heißen und erschien just in einer Public Beta. Das Featureset orientiert sich erkennbar am Platzhirschen Dreamweaver, was spontan mein Interesse weckte…

Den ganzen Beitrag hat Dr. Web. Interessant sind auch die Kommentare vice versa…

Jahresrückblicke sind langweilig

Dieser Tage läuft im Fernsehen kaum was anderes als Jahresrückblicke. Besonders die öffentlich-rechtlichen Sender geben sich alle Mühe, die relevanten Geschehnisse des Jahres noch einmal in epischer Breite über den Äther zu schicken. Kaum kann man sich der Langeweile entziehen, jedenfalls dann, wenn man zu der Bevölkerungsgruppe gehört, die sich ohnehin stetig über die Vorkommnisse in Deutschland und der Welt unterrichtet hält. Da will man, wenn man nicht chronisch betroffenheitsbedürftig ist, nicht erneut den Mützenträger sehen, der in Zchinvali seine zerbombte Bude zeigt. Erstaunlich allerdings ist, dass die Finanzkrise zwar Erwähnung findet, aber weitaus weniger dramatisch dargestellt wird, als kritische Experten dies tun. Langeweile durch Weglassen. Jahresrückblicke sind langweilig weiterlesen