Regenbogenpresse.com

Vor ein paar Tagen rief mich mein alter Schulkollege R. Presser an. Ich war einigermaßen überrascht, hatte ich doch seit Jahren nichts von ihm gehört. R. Presser, der alte Schwerenöter, kam dann zügig zur Sache. Natürlich wollte er nicht alte Weibergeschichten aufwärmen, sondern er wollte an meine Texte.

R. Presser: „Hör mal. Du hast da doch Deine Bude dicht gemacht und unter anderem Namen wieder eröffnet.“
Dieter: „Ja, genau.“
R. Presser: „Dabei hast Du doch massenhaft Texte aus der Datenbank entfernt, die da Deines Erachtens nicht mehr reinpassten.“
Dieter: „Ja, genau.“
R. Presser: „Und diese Texte, das waren doch alles so Trafficthemen.“
Dieter: „Na ja. Nicht alle, aber ein paar waren schon dabei.“
R. Presser: „Siehst Du, ich will da einen Blog aufmachen, der sich nur mit Medienthemen beschäftigt. So einen Film-Fernseh-Musik-Stars-und-Sternchen-Blog. Und dazu brauche ich Startcontent. Wenn Du doch den ganzen Kram sowieso nicht mehr online hast, könntest Du mir den dann nicht vermachen?“
Dieter: „Für noppes aber nicht.“
R. Presser: „Hilf mir und wir werden, wenn es mal Einnahmen gibt, Fifty-fifty machen.“

Natürlich lag es nicht nur an der Erwartung späteren Reichtums, dass ich ihm schließlich half. Vielmehr finde ich die Idee tatsächlich insofern gut, als ich live dabei zusehen kann, wie sich ein Blog mit Trafficthemen entwickelt. Ich fand ja schon immer spannend, wer da so alles was sucht im Internetz. Regenbogenpresse.com als quasi spezialisierter Dienstleister müsste da ja passen wie die Faust auf´s Auge.

Die Seite ist bereits online, aber noch nicht fertig gestylt. Wir hielten es für besser, schon mal online zu gehen. Google kommt schließlich nicht gleich in den ersten zehn Minuten vorbei…

Also, schaun wir mal. Wenn ich nebenbei dadurch auch noch reich werde, werde ich nicht jammern deswegen. 😉

2 Gedanken zu „Regenbogenpresse.com

  1. Outsourcing des Nackten-content sozusagen?
    Und das Geschäftsmodell basiert dann darauf, dass Du Dich bezahlen lässt, KEINE Posts zu irgendwem zu veröffentlichen bzw die Beiträge wieder vom Netz zu nehmen?
    Habe mich immer schon gefragt, was Du eigentlich mit den Leuten, die über „Frank Zander nackt“ auf Deine Seite kommen, vorhast. Die sorgen zwar immer schön für Zahlen, aber hat jemals einer von denen einen sinnvollen Kommentar hinterlassen?

  2. Raus mit den Nackten. Genau.

    Auch, was die Besucher betrifft, hast Du natürlich Recht. Leute, die „Gesine Schwan nackt“ suchen, brauchen zwar Hilfe, aber keine, die ich ihnen geben könnte.

    Von daher ist eine reine „Nacktenseite“ doch zumindest dann konsequent, wenn man nicht die Werbeeinnahmen anderen überlassen will…

    (Außerdem werde ich natürlich auch immer mal hochqualitative Musiktipps dort veröffentlichen.)

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