Kommentarpolitik

Ich bin ja nun schon mehr als drei Jahre in diesem Bloggeschäft. Und ich habe Kommentare als Teil der Bloggerei auch stets sehr geschätzt. Allerdings hat es den deutlichen Anschein, dass die Qualität der Kommentare in den letzten Monaten stark abwärtsgerichtet ist. Soviel Verbalmüll musste ich nie zuvor löschen, im Gegenteil war ich sogar stolz darauf, jahrelang ohne Löschungen ausgekommen zu sein.

Künftig werde ich deshalb die Kommentarfunktion zu jedem Beitrag nach spätestens zwei Tagen, respektive mit dem Schreiben des Folgebeitrags schließen. Es zeigt sich nämlich auch, dass Müllkommentare in der Regel nicht den aktuellsten Beitrag betreffen.

Sollte auch diese Maßnahme nicht zu einer spürbaren Reduzierung der Müllkommentare führen, werde ich die Funktion komplett abschalten. Wohlgemerkt spreche ich hier nicht von Spamkommentaren im Sinne von Dr. Dave oder Akismet, sondern von absichtlich händisch eingebrachtem Unfug.

4 Gedanken zu „Kommentarpolitik

  1. „Qualitätskommentare“ lassen sich eben nicht einfordern. Ich lese sie immer erst gegen. Nicht, weil ich davor zurück schrecke, eine meiner eigenen Meinung entgegengesetzte Aussage lesen zu müssen, sondern rein aus rechtlichen Bedenken.

  2. Es gibt nur sehr wenige Blogger, die keinen Wert auf ein Feedback ihrer Beiträge legen, sprich: Die Kommentarfunktion ständig abschalten. Ich denke mal, gerade die Kommentarfunktion macht ein Blog doch erst lebendig. Ich jedenfalls glaube einem Blogger nicht, der mir erzählen würde, es interessiere ihn die Meinung eines anderen auf seinen selbstverfassten Artikel nicht. Ein eigenes Blog bedeutet nun einmal Arbeit, das läuft nicht einfach so nebenher, das bedeutet Pflege und wenn Du so willst, „Wartung“ der Kommentare. Ich persönlich jedenfalls bin geneigt, ein Blog ohne Kommentarmöglichkeit weitaus seltener anzuklicken, auch wenn die Beiträge noch so gut sind.
    Ich möchte nicht unbedingt immer von der Kommentarfunktion Gebrauch machen, aber ich möchte grundsätzlich die Möglichkeit haben, zu jeder Zeit Gebrauch davon machen zu können, auch wenn mein Kommentar gelöscht werden sollte.

  3. Ich ärgerte mich heute zum zweiten Mal binnen Kürze über einen beschissenen Link in meinen „eingehenden Links“ – ist das eigentlich auch ein Trackback, oder wie heißt das sonst? Ärgerlich nicht nur, daß derjenige welche mein Blogpost (von heute übrigens) 1:1 übernommen hat. Fuchst mich auch nicht besonders, nun zwischen Viagra, Porn und anderem Werbekram zu stehen. Aber das ich diese Art Verlinkung nicht verhindern und nachträglich noch loswerden kann, argh#

    Hoffentlich wird das nicht mehr …

  4. Ohne Kommentare ist in meinen Augen ein Blog kein richtiger Blog mehr. Feedback, Querschüsse und weitere Anmerkungen gehören nun mal dazu, auch wenn sie vielleicht nicht immer in gewünschter Qualität abgeliefert werden.

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