MyMuesli.de wird das laufende Jahr nicht überstehen

Wenn man möchte, dann klingen die Quartalszahlen von MyMuesli beeindruckend.

Bei Mymuesli ging zuletzt die Post ab. Im wahrsten Sinne des Wortes: Müsli im Verkaufswert von 463.000 Euro verließ in den Monaten März-Mai die Produktionsstätte in Passau. Der Logistikpartner DHL hatte jede Menge zu tun, um die rund 50.000 bestellten Dosen rechtzeitig an über 21.000 Haushalte in ganz Deutschland zu transportieren. [Quelle: FTD]

Schauen wir jetzt nur mal kurz die Kosten für den Verbraucher an. Eine Dose birgt stets rund 600 Gramm Muesli. Eingedenk obiger Zahlen kostet also eine Dose über 9 Euro,  mithin rund 1,50 € pro 100 Gramm. Ein Mehrfaches üblicher Produkte. Dabei nimmt der bisherige Durchschnittskäufer statistisch mehr als zwei Dosen, gibt also runde 20 Euro im Monat für etwas über 1 Kilo Muesli aus. Dabei kann es sich nur um Gutverdiener und überdies in der Regel Paare ohne KInder handeln. Schließlich lässt sich der kinderbestückte Normalverdiener auch nicht seinen Kaffee oder seinen Sprit exklusiv zusammen mischen. Das ist das eine…

Dann schauen wir auf die kolportierten Gehälter der fünf Gründer: 750 Euro pro Nase. Mit Sicherheit unterhalb Hartz 4. Dann schauen wir auf die sonstigen Kosten:

Ausgaben Mai: 131.495 Euro
Einnahmen Mai: 119.509 Euro

Nanu? Gut, über das gesamte Quartal zeigt sich dann ein Einnahme-Überschuss von knapp 70 TEUR. Das ist aber unter Bankgesichtspunkten nicht unbedingt aussagefähig, denn die unterjährigen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb einer GuV sind geradezu grenzenlos. Ich habe schon mehr als einmal unterjährig Insolvente erst im nächsten Jahr Konkursantrag stellen, aber bis dahin Erfolgsmeldungen rausposaunen sehen.

750 Euro pro Nase. Das macht man in aller Regel, in 99,9 % aller Fälle, nicht ohne Not…

Andere beschränken sich aufs Lobhudeln.

22 Gedanken zu „MyMuesli.de wird das laufende Jahr nicht überstehen

  1. Ich mein, klar ist deren Müsli mal ein Gag. Zweimal habe ich jetzt dort bestellt, letztendlich mischt man aber trotzdem wieder das was man sonst auch ißt. Verschenken kann man die Müsligutscheine auch – kann man aber auch nicht oft machen, der Spaß ist bald langweilig.

    Wir haben da auch schon ein paarmal drüber diskutiert und ich bin auch der Meinung, dass das Geschäftsmodell keine recht Zukunft hat.

  2. Freut mich, Dieter, das Du das einmal näher behandelt hast. Diese ganzen Lobeshymnen und erstaunten Kommentare zu dem Umsatz gehen mir gewaltig auf den Sack. Habe auch schon überlegt, selber einmal darüber zu bloggen. Aber wozu das führt, habe ich gemerkt, als ich mich über den lächerlichen Umsatz von der Blogwerk AG amüsiert habe..

  3. @Stoibär: Ich habe auch mal durchgeklickt. Nix für mich. Ich weiß ja schon erst gar nicht, was ich mischen soll, damit´s hinterher auch schmeckt. Und wenn ich eine konventionelle Mischung nachmische, kann ich auch gleich in den Supermarkt gehen. Aber das ist nur meine Meinung.

    Bisschen BWL: Aus dem FTB-Bericht geht auch hervor, dass die hohen Maiausgaben teils darauf zurück zu führen sind, dass MyMuesli.de nahezu alle in Deutschland verfügbaren Bestände an getrockneten Bio-Himbeeren und Bio-Erdbeeren aufkaufte. Wenn das wirklich stimmt, mag das einen aussagefähigen Eindruck vermitteln, wie groß der Markt tatsächlich ist. Äh, schrieb ich groß?

    Nun zu den Einkünften. Gehe ich mal von einem geringen Nettosalär von knapp 2 TEUR pro Gründer aus, verursachte dies bei regulärer Betrachtung Arbeitgeberbrutto von je rund 4.200 EUR, mithin also 21 TEUR pro Monat. Nun könnte man sagen, dass bezogen auf die Quartalsbetrachtung diese 21 TEUR ja drin gewesen wären. Einerseits. Andererseits orientieren sich monatliche Zahlungsverpflichtungen nicht an Quartalsergebnissen, will heißen: Hier hätte es Liquiditätsschwierigkeiten par excellence gegeben.

  4. Hallo Dieter,

    um wieviel wollen wir wetten, dass mymuesli dieses Jahr überlebt? Mach einfach einen Vorschlag für einen Wetteinsatz.

    Wie kommst du bei Kapitalrücklagen von mehr als 250.000 EUR darauf, dass mymuesli kurzfristig in Liquiditätsschwierigkeiten gekommen wäre, wenn es den Gesellschaftern ein Nettogehalt von 2.000 EUR ausgezahlt hätte. Und selbst wenn 100.000 EUR als Steuerrücklage dient, sind die Rücklagen noch sehr gut. Insbesondere wenn ich es im Verhältnis zu den Fixkosten pro Monat sehen. Dann kann mymuesli selbst bei einigen defizitären Monaten gut überleben.

    Ich finde es auch interessant. Da wurde schon im Vorquartal georakelt, dass jetzt das große Wachstum nach dem Weihnachtsgeschäft vorbei wäre und ganz düstere Monate auf mymuesli zukommen würden. Und was ist passiert. Ein Umsatzwachstum von 70 % und ein Überschusswachstum von mehr als 20 % sind herausgekommen. Wesentlich verantworlich dafür sei eine Berichterstattung im Fernsehen und eine Nennung im paypal-Newsletter. Das klingt nach genug Wachstumspotential.

    Ich persönlich glaube auch nicht, dass mymuesli Marktführer wird. Aber es hat eine Marktnische gefunden, in der es mit hohen Preise und individuellen Produkten gut leben kann. Mich persönlich würde interessieren, wie hoch die Wiederbestellerquote ist. Das wäre für mich ein erstes Indiz, wie nachhaltig das bisherige und auch zukünftige Wachstum sein kann.

    Ein Risiko sehe ich wie Du. Was passiert, wenn es in Engpässe in der Beschaffung gibt. Hier sollten die Jungs tatsächlich einen Schwerpunkt darauf setzen, um weiteres Wachstum generieren zu können.

    Interessant finde ich auch die Kritik an den Gründern, sie würden sich zu wenig auszahlen. Jeder Banker, den die Jungs nicht brauchen, würde sich freuen, wenn er Unternehmer hätte, die erst Umsätze und dann Kosten produzieren.

    Mittelfristig muss mymuesli weiter profitabel wachsen, damit sich die Geschäftsführer auch wirklich mal ein standesgemäßes Gehalt zahlen können. Ich finde aber das Vorgehen absolut vorbildlich, erst in das Unternehmen zu investieren, bevor in privaten Luxus investiert wird.

  5. Ist eine zweischneidige Sache. Im Prinzip können massives Auftreten negativer Einträge zum Umsatz bzw. zu Geschäftszahlen allgemein auch einfach dazu führen, dass solche nicht mehr veröffentlicht werden.
    Ich finde es interessant zu wissen.

    Und so unnormal das sich Gründer am Anfang nur Minigehälter zahlen ist das auch nicht.

  6. Naja, man macht Sowas vielleicht aus einer Notlage heraus. Viele ehemalige Hartz4 Empfänger haben so den Weg in eine Art Selbstständigkeit gefunden. Warum auch nicht? Und es besteht ja immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird.

    Immerhin ist die Idee ganz nett. Die Kundschaft wird sich allerdings wohl hauptsächlich aus zwei Gruppen zusammensetzen: Internetfreaks und Besserverdiener. Für Otto Normalmüsliesser ist das eher Nix.

  7. Also ich muss da zuallererst mal an die Pressemitteilungen aus den „guten alten Neuer Markt Zeiten“ denken. Da gab es doch so Firmen wie z.B. Metabox aus Hildesheim, die auch unglaubliche Pressemitteilungen über angebliche Aufträge raus gehauen haben nur um Ihren Börsenwert zu pushen. Dummerweise gab es diese Aufträge gar nicht – mit der Konsequenz, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden musste.

    Und was soll die Mitteilung mit den 750 EUR pro Nase eigentlich? Soll das besonders cool rüber kommen? Warum schreiben Sie nicht, dass sie nebenbei noch Zeitungen austragen müssen? … verstehe den Sinn hinter dieser Information nicht ganz.

  8. @Burkhard: Das „laufende Jahr“ ist ein symbolischer Wert. Ich wollte damit nur ein bisschen provozieren. Kern der Aussage ist aber, dass ich die Perspektive des Unternehmens auf Sicht nicht für erfolgreich halte. Das hat zum einen mit genereller Skepsis gegenüber Hypefirmen und zum zweiten viel mit beruflicher Erfahrung, nenn es meinetwegen Instinkt zu tun.

    Unternehmer, die sich keine Gehälter zahlen, mögen in der sozialromantischen Betrachtung zunächst einmal sehr sympathisch rüberkommen. Ich persönlich kenne keinen Banker, der derlei Verhalten als positiven Softfact werten würde. Wer arbeitet, muss Geld verdienen. Wer das nicht tut, tut es sehr mutmaßlich aus handfesten Gründen nicht. Zumindest zeigt er nicht etwa betriebswirtschaftliche Kompetenz und darum geht es letztendlich.

    Interessant, dass normale Gehälter heutzutage schon als „Investition in privaten Luxus“ fehlinterpretiert werden. Zeitarbeitlobby rulez!

  9. Hallo Dieter,

    schade, dass du kneifst. Für Menschen mit betriebswirtschaftlichen Sachverstand (bei mir konkret: Banklehre, BWL-Studium, Berufserfahrung als VC-Manager, Unternehmensberater und Entrepreneur) wäre das leicht verdientes Geld gewesen. Muss ich doch wieder im Tagesgeschäft mein Geld verdienen 🙂

    Ich selber habe interessanterweise ganz andere Erfahrungen als Du gesammelt und das bei bisher mehr als 100 Gründungen. Banker sind sehr allergisch, wenn sich Gründer zu Beginn hohe Gehälter gönnen. Natürlich muss geprüft werden, wieviel Geld der Gründer zum Leben braucht und es bringt nix, wenn er sein Unternehmen gründet und sich morgens nicht die Brötchen beim Bäcker leisten kann.

    Ich habe die Feststellung gemacht, dass viele Gründer zu blauäugig reingehen. Nach meiner Erfahrung braucht es i.d.R. 3 – 5 Jahre, bis man soviel verdient wie vorher als Angestellter. Und genau diese Phase muss der Gründer überbrücken und ein Geldgeber hilft ihm dabei nur beschränkt. Denn der Geldgeber will in das Unternehmen investieren und nicht in den privaten Konsum des Gründers.

    Wie das schief gehen kann, können wir derzeit bei einem anderen enable2start-Gewinner beobachten. Er musst gerade sein Gehalt von 5.400 auf 2.000 EUR senken und hat Schulden von knapp 1.2 Mio EUR an der Backe. Bei ihm kannst Du gerade verfolgen, was es bedeutet, gegenzusteuern.

    Insgesamt erkenne ich in der Gesellschaft viel Unwissen und Neid. Wie oben erwähnt, braucht der Gründer im Durchschnitt 3 – 5 Jahre, bis er das Gehaltsniveau erreicht hat, das er vorher als Angestellter bekommen hat. Nach ca. 8 – 10 Jahren verdient er meist doppelt so viel, arbeitet meist auch länger als als Angesteller. Und nach 15 Jahren verdient er meist ein Vielfaches und muss manchmal nicht mehr so viel arbeiten. Hier entsteht der Neid in der Bevölkerung, ohne die ersten 5 entbehrungsreichen Jahre gesehen zu habe, die fast keiner bereit wäre, ebenfalls zu ertragen.

    Es wird langsam Zeit, dass wir aufklären und nicht die Bevölkerung weiter verdummen lassen. Deshalb mische ich mich in solche Diskussionen wir hier rein, weil sie meist von Unwissen strotzen und in eine ganz falsche Richtung laufen.

  10. Oh oh, lieber Burkhard.

    Wenigstens hättest Du Dir die Mühe machen können, mein Xing-Profil zu checken, bevor Du ausgerechnet mir Unwissenheit, Neid und Verdummung vorwirfst.

    Was Du allerdings nicht in meinem Profil findest, will ich Dir hier auch noch mit auf den Weg geben. Ich fertige seit Jahren im Auftrag von Banken Gutachten zur Sanierungsfähigkeit strauchelnder Unternehmen an. Ich rieche mittlerweile Todesnähe im Unternehmen schon während des ersten Besuches.

    Also nimm Deine Arroganz mal ein bisschen zurück und versuche sachlich zu argumentieren, auch wenn ich mir vorstellen kann, dass Dir das schwerfallen muss, weil es eben sachlich nicht viel Substanz gibt, die Du vortragen könntest.

    Ich will mich nicht noch unangemessen aufregen müssen, deshalb hier nur kurz zwei Hinweise zu Deinen – ähm – Hinweisen. Zunächst kommt es genau darauf an, zu differenzieren, wo die Schere zwischen angemessener Lebensführung und ausschweifendem Luxus sich öffnet. Natürlich reagieren Banker bei überzogenen Gehältern allergisch, allerdings auch bei klar zu niedrigen. Von daher sehe ich grundsätzlich keinen Dissens zwischen uns in dieser Frage, außer demjenigen, den Du hier künstlich konstruierst, weil Du unentwegt von Luxus und hohen Gehältern sprichst.

    Dann zu der hemdsärmeligen Bankangestelltenlegende, jeder Gründer müsse erstmal durch karge fünf Jahre, in denen er quasi Gott gegeben weniger verdient als zuvor. Für diesen durch nichts hinterlegten, betriebswirtschaftlich nicht im Ansatz zu begründenden Scheiß findet sich komischerweise immer wieder ein Dampfplauderer, der ihn zu postulieren sich nicht zu schade ist. Heute bist das Du.

  11. Dann zu der hemdsärmeligen Bankangestelltenlegende, jeder Gründer müsse erstmal durch karge fünf Jahre, in denen er quasi Gott gegeben weniger verdient als zuvor. Für diesen durch nichts hinterlegten, betriebswirtschaftlich nicht im Ansatz zu begründenden Scheiß findet sich komischerweise immer wieder ein Dampfplauderer, der ihn zu postulieren sich nicht zu schade ist.

    Hehe. Selten so geschmunzelt. Danke für die wahren Worte.

    Das ist vermutlich eine dieser sozialdemokratischen Legenden, die schon in der Schule im Sozialkundeunterricht verzapft werden, damit die kleinen Buben später in die Gewerkschaft eintreten und im Laufe ihres Arbeitslebens nie, nie, nie auf die Idee kommen, sich selbständig zu machen.

    Ja, es kann karg sein, natürlich, aber wenn es sich nicht recht zeitnah lohnen würde, gäbe es in Deutschland wohl kaum so viele Selbständige.

  12. Hallo Dieter,

    grundsätzlich habe ich in meinen 12 Jahren Berufserfahrung ganz andere Erfahrungen als Du gesammelt. Ich würde deshalb nie sagen, dass Deine Erfahrungen falsch sind. Sollte das so von dir verstanden worden sein, sage ich sorry. Aber da ich andere Erfahrungen gesammelt habe, kann ich Dir auch nicht zustimmen.

    Ich bin selber seit mehr als 8 Jahren u.a. Referent in zahlreichen Existenzgründungsseminaren. Zu Beginn habe ich die Gründerwelt rosarot gemalt und die Teilnehmer motiviert, auf jeden Fall zu gründen. Mittlerweile sehe ich das deutlich differenzierter. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich im Ehrenamt mit vielen gescheiterten Gründern zu tun habe. Die haben mir mit auf den Weg gegeben, beiden Seiten der Gründermedaille bei solchen Seminaren zu präsentieren.

    Ich persönlich finde es gefährlich, wenn man Gründer mit falschen Erwartungen in die Selbständigkeit schickt. Ich persönlich finde es aber auch schade, dass jede Erfolgsstory gleich kleingeredet wird. Warum freuen wir uns nicht, dass es Erfolgsstories wie mymuesli gibt?

    Und warum schließen wir so häufig von uns auf andere? Ich persönlich bin kein Kunde von mymuesli, weil ich lieber Joghurt mit frischen Früchten zum Frühstück esse und wenn ich Müsli esse, es mir persönlich aus mehreren Zutaten zusammenstelle. Aber warum soll es nicht Kunden geben, die zu den DINKS (double income no kids) und anderen Zielgruppen gehören und sich diesen Luxus leisten.

    Ich habe mich auch immer gewundert, warum blacksocks so viele Jahre so erfolgreich schwarze Socken im Abo verkauft. Bis ich festgestellt habe, dass blacksocks viel mehr macht, nämlich den Verkauf zu emotionalisieren, indem z.B. ein Pilzsuppe und Tipps zum Fußpilz beigelegt werden. Solche Beigaben liebe viele Kunden und verlängern dann das Abonnoment.

    Und genau deshalb blogge ich seit 3 Jahren. Um die verschiedensten Facetten von Erfolgswegen aufzuzeigen.

  13. Na ja.Ich glaube kaum, dass ich Deine Aussagen zu Unwissenheit, Neid und Verdummung missverstanden haben könnte. Da hättest Du schon ein bisschen subtiler formulieren müssen.

    So, Du hast also schon referiert. Das habe ich auch getan. Sogar innerhalb eines TÜV-zertifizierten Lehrgangs. Da ist nix mit Dampfplaudern, was allerdings bei Referententum im Allgemeinen state of the art ist.

    Natürlich gehören gescheiterte Gründungen, die ja bis fünf Jahre nach der Gründung immer noch als Gründungen definiert werden, zum Alltag. Die Wahrscheinlichkeit zu scheitern ist immens hoch, wenn nicht sogar höher als die Chance auf Erfolg. Dafür gibt es mannigfache Gründe, deren Vermeidung stets harte Arbeit ist.

    Dampfplauderei hilft in dieser Situation niemandem.

  14. @Torsten: Ich glaube eher, dass Banken ihren Lehrlingen dieses Schreckensszenario vermitteln, um sie zu halten. Denn mit dem normalen Bankergehalt kann das nicht klappen. Da muss schon eine Drohkulisse her…

  15. Nun, wir haben 2011 und mymuesli existiert immernoch. Will mir jemand eine Erklärung liefern? Nein? Hätte ich auch nicht erwartet.

  16. Doch. Die Erklärung hat sogar Namen:

    Lukasz Gadowski und Kolja Hebenstreit

    Zudem sind zwei der fünf bereits ausgestiegen. Mutmaßlich völlig grundlos, wie?

    Noch Fragen? Nein? Hatte ich auch nicht erwartet.

  17. Mittlerweile haben wir sogar 2013 und mymuesli existiert immer noch. Und es macht den Anschein, dass es ganz gut läuft.
    Ich bin sicherlich kein Großverdiener aber ich war auch bis vor 3 Monaten kein Müsliesser. Und ich glaube der Erfolg liegt einfach darin, dass das Müsli wirklich schmeckt und zwar vom Anfang bis zum Ende einer Packung, da sich die leckersten Bestandteile nicht oben absetzen und dass wirklich teilweise ganze Früchte und davon auch viele im Müsli enthalten sind.

  18. Ich habe Unrecht gehabt. Das kommt vor. Fraglich allerdings, unter welchen Parametern 😉 Möglichkeiten, ein Business unbedingt zu betreiben, gibt es ja einige. Ich würde es den Gründern allerdings auch gönnen, wenn es wirklich dolle liefe. Was möglicherweise so ist…

  19. Mhh also ich von meinem Standpunkt hier im Jahre 2013 kann auch nur positives sagen.

    Ich finde das Müsli zum Selbermachen Konzept auch richtig richtig gelungen und fühlte mich mal inspiriert das auch nach außen weiter zutragen: http://www.maedchen-poesie.de/.....er-mischen Habe in dem Zusammenhang auch erst mitbekommen, dass die ja auch den Gründerpreis damit eingefahren haben. Diese ganzen self-customize Geschichten sind ja ohnehin gerade total im Kommen. Finde ich gut, dass die Vorreiter da dann mal drin ausgezeichnet werden.

    Viele Grüße aus Leipzig,

    Adelina

  20. Gerade zufällig den Artikel aus 2008 gelesen…im Nachhinein kann man natürlich immer schlau reden und sagen „war ja klar, dass die es geschafft haben“..von daher keine Kritik an dem ursprünglichen Artikel..aber eins muss mal klar sein: Jeder, der ein Unternehmen gründet, weiß, dass man sich nicht von Anfang an 2.000,00 EUR an Gehalt zahlen kann…..die, die das machen…überleben nämlich meist nicht lange 😉

  21. Hallo zusammen!

    Hat sich der Herr, der in 2008 den nahenden Tod des startups mymuesli prophezeit hat, inzwischen beruhigt? Oder vielleicht etwas von seiner unsäglichen Arroganz abgelegt?

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