Bekenntnis

Ja, ich habe auch einen Wasserball zugeschickt bekommen. Aber erstens ist der hässlich und klein und zweitens gibts bei mir keine kostenlose Publicity, wenn diese nicht aus anderen Gründen als dem Zusenden eines Stücks Kunststoff gerechtfertigt wäre…

Zwingend erforderlich

Aus einer Pressemitteilung des das Unternehmen vertretenden regional relativ bekannten Arbeitsrechtlers Ingo Graumann:

Der Firma Wilhelm Kirchhoff liegt sehr daran, diese zwingend erforderlichen Kündigungen, die zur Sicherung der weiteren Arbeitsplätze zwingend erforderlich waren, sozialverträglich zu gestalten. [Quelle: IKZ]

Also entweder ist da ein zwingend erforderlich lediglich nicht zwingend erforderlich, oder, und da kommt Psychologie ins Spiel, will man mit der Überbetonung eines zwingend erforderlich übertönen, dass die ganze Geschichte eben gerade nicht zwingend erforderlich ist…

Fast fertig

Neben meiner Tätigkeit an einem großen Webprojekt, sowie der Abwicklung eines aufwändigen Satzprojektes mit über 100 Druckseiten, habe ich in den letzten zwei Wochen immer wieder auch an der Homepage meines Brötchengebers m3 geschraubt.

Jetzt ist das Dingen fast fertig, basiert komplett auf WordPress und gefällt mir selber richtig gut. Nur unter Projekte fehlt noch Content. Da steckt Arbeit hinter. Screenshots anfertigen, Projektbeschreibungen verfassen, etc.

Wird aber über den Sommer auch noch bestückt…

Hohe finanzielle Verluste durch Alterungsrückstellung für 75% der Zusatzversicherten?

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

DSC00016.JPGWelcher regelmäßige Leser dieses Blogs wird sich über diesen Titel nicht gewundert haben? Wobei ich bereits jetzt anmerken möchte, dass der wesentliche Teil dieser Headline das Satzzeichen ist. Unverständlich?  Lasst es mich erläutern.

In diesem Beitrag hier geht es um ein Zusatzversicherungsangebot eines uralten schweizerischen Versicherungsunternehmens, der CSS, das in Konkurrenz zu den Zusatzversicherungstarifen in der „etablierten“ privaten Krankenversicherung treten will. Eine private Krankenzusatzversicherung empfiehlt zwischenzeitlich jeder Hans und Franz, was auch richtig ist, da die gesetzlichen Kassen ihre Leistungen immer stärker zurückfahren. Wer also heute eine ordentliche Versorgung im Krankheitsfall sicherstellen möchte, muss zusätzlich in die Privatschatulle greifen und eines der verfügbaren Angebote annehmen.

Die private Krankenversicherung ist insgesamt so organisiert, dass der jüngere Mensch im Vergleich zu seinem tatsächlichen Krankheitsrisiko quasi zuviel bezahlt. Wohingegen der ältere Mensch entsprechend zu geringere Beiträge erbringt. Dieses System nennt sich Altersrückstellung. Der Jüngere spart also prinzipiell früh Beiträge an, die dann im Alter seinen Beitrag bezahlbar halten. Natürlich, wie in Solidargemeinschaften üblich, spart er nicht tatsächlich seine eigenen Beiträge für sich selber an, sondern diese kommen der Versichertengemeinschaft seiner gewählten Versicherungsgesellschaft zugute. Was manch einer für problematisch hält…

Das Prinzip der Altersrückstellungen ist eine der zentralen Funktionssäulen der PKV. Es dürfte unstreitig sein, dass ohne dieses Instrument die PKV keine sozial verträglichen Beiträge für ältere Versicherte anbieten könnte. Allerdings ist vielfach kritisiert worden, dass die Altersrückstellungen gesellschaftsgebunden sind und entsprechend bei einem Wechsel der Versicherung für den bisherigen Versicherten verfallen. Diese Kritik hat indes dazu geführt, dass sich die Spitzen der Koalition im Rahmen der Gesundheitsreform darauf geeinigt haben, künftig die Portabilität der Altersrückstellungen für Privatversicherte gesetzlich vorzuschreiben. Mit anderen Worten: Ab 1. Januar 2009 sollte es gesetzlich garantiert sein, dass Altersrückstellungen bei Versicherungswechseln nicht mehr verfallen.

Vor diesem Hintergrund darf es durchaus verwundern, wenn eine Versicherung wie die CSS daher kommt und ausgerechnet das Thema Altersrückstellungen zum Hauptthema ihrer Kundenwerbung macht. Und dies auch noch bei einem reinen Zusatzversicherungsangebot. Wir erinnern uns: Altersrückstellungen sind eine tragende Säule der PKV als Vollversicherung. Bei der Zusatzversicherung sprechen wir ohnehin nur noch über ein stark reduziertes Risiko, so dass Werbung mit diesem Fokus nicht unbedingt unseriös, aber doch übertrieben „panisch“ anmutet.

Die CSS bietet Tarife in der Zusatzversicherung, die unter Verzicht auf das Einrechnen der genannten Rückstellungen um bis zu 50 % unter denen der Versicherer liegen können, die nicht auf diese Einrechnung, die bislang gesetzlich vorgeschrieben war, verzichten. Hauptvorteil soll es sein, dass man bei einem Wechsel der Gesellschaft nicht, wie bisher, seine Altersrückstellungen verliert. Was allerdings, so die Gesundheitsreform wie geplant eintritt, ohnehin ab demnächst nicht mehr der Fall sein wird.

Als weiteren Vorteil verkauft die CSS ihren Leistungsfreiheitsrabatt, analog dem Schadensfreiheitsrabatt in der KFZ-Versicherung als das Beste seit Bier in Dosen. Prinzipiell funktioniert dieser Rabatt auch genauso. Ich nehme in einem Jahr keine Leistungen in Anspruch, verursache quasi „keinen Schaden“, und werde dementsprechend heruntergestuft in eine niedrigere Beitragsklasse. Ich will nicht so direkt sagen, dass dies alter Wein in neuen Schläuchen ist, aber so ähnlich ist es schon.

Bereits seit mindestens zwanzig Jahren, so lange jedenfalls bin ich bereits in der PKV, gibt es das System der Beitragsrückerstattung. Gehst Du in einem Jahr nicht zum Arzt, bekommst Du bis zu sechs Monatsbeiträge zurück. So zahlst Du effektiv auch nur 50 % des üblichen Beitrags. Vorteil gegenüber dem Schadensfreiheitsrabatt: Die Beitragsrückerstattung gilt als Angebot jedes Jahr auf´s Neue und entwickelt keine Verpflichtung, wie der Leistungsfreiheitsrabatt. Bei dem wirst Du nämlich, wenn Du dann doch Leistungen in Anspruch nimmst, wieder hochgestuft. Außerdem steigt dieser Rabatt nur sehr langsam; wesentlich langsamer als bei der KfZ-Versicherung und natürlich nicht wie die Beitragsrückerstattung, die immer gleich hoch ist.

Positiv am Leistungsfreiheitsrabatt ist, dass es eine vertraglich verpflichtende Leistung des Versicherers ist und damit dauerhaft eingefordert werden kann, während die Beitragsrückerstattung eine semifreiwillige Leistung mit der theoretischen Möglichkeit, diese jederzeit einzuschränken ist. Ärzte übrigens hatten noch nie große Sympathien für diese Modelle, was wirtschaftlich sowieso, aber medizinisch auch nachvollziehbar ist. Das „Risiko“ besteht nämlich darin, dass ein so Versicherter, obwohl er es sollte oder sogar müsste, nicht zum Arzt geht, um seinen Rabatt aka Rückerstattung nicht zu gefährden. Ein Vorgang, der zumindest langfristig nicht einmal im Interesse des Versicherers sein dürfte. 

Meine Empfehlung: Wartet den 1.Januar 2009 ab. Sollte die Gesundheitsreform in allen Eckpunkten eintreten, werden die Karten neu gemischt und Angebote, wie das der CSS, werden zuhauf auf den Markt gelangen. Schaut Euch dann die konkurrierenden Angebote in Ruhe an und entscheidet Euch, so Ihr nicht ohnehin schon gebunden seid. Wenn Ihr das seid, bleibt es auch. Es sei denn, Ihr könnt Eure Rückstellungen tatsächlich mitnehmen.

Das Angebot der CSS überzeugt mich jedenfalls in keinem Punkt. Im Gegenteil sehe ich hier das Risiko, dass sich Leute von den geringeren Beiträgen blenden lassen und so sehenden Auges auf eine Versorgungslücke im Alter zusteuern. Denn das jemand tatsächlich die Ersparnis kapitalbildend anlegt, Freunde, das dürfte wohl über die statistische Menge als ausgeschlossen zu betrachten sein…

Creative Commons License photo credit: slamprecht

Weitere Meinungen:

Conny, BlogSprache, Eikyo, Mupfel Huebel, Datenschmutz

Den Bock zum Gärtner

hat Robert Basic ja schon vor Jahren gemacht, als er zu der nicht zu untermauernden Überzeugung gelangte, er könne einen Blog schreiben. Einwenden wird man als Erstes, dass ihm wohl der Erfolg Recht gäbe, allerdings gebe ich zu bedenken, dass man auch Dieter Bohlen trotz seines unbestreitbaren Erfolges nicht für einen begnadeten Künstler halten wird.

Ich bin übrigens grundsätzlich ein großer Freund der Freiheit des Einzelnen. Soll also jeder, auch noch so schauderhafte Schreiberling bloggen, wenn er denn möchte. Das gilt natürlich und insbesondere auch für Robert, der allerdings „schon hat einen fast schmerzhaft schlechten Schreibstil imho“. Dennoch: Freie Rede für Jedermann.

Wenn dann allerdings einer der unbegabtesten deutschen Blogger anfängt, anderen Leuten Tipps hinsichtlich deren Schreibstils (sic!) zu geben, dann kann ich auch trotz noch so heftigen Zähnezusammenbeißens nicht kommentarlos die Finger von der Tastatur lassen. Kostprobe gefällig?

völlig verwirrt bin, aus der Help von Apple werde ich null schlau, entweder reden die undeutlich oder die Links verweisen gerne ins Leere

Wer im Glashaus sitzt, sollte tunlichst die Steinewerferei vermeiden.

Postdecisional Regret

Ach, was sage ich: Depression ist das richtige Wort. Ich realisierte nämlich soeben, dass ich heute mittag für eine Currywurst mit einem halben (!, ja, der Wurstverkäufer hat die tatsächlich fein säuberlich halbiert) Brötchen 5,40 DEM bezahlt habe. Unfassbar, wenn man darüber nachdenkt…

Surfino – Homepagebaukasten Old School

[Trigami-Review]

Eine gewisse Voreingenommenheit ergriff mich, als ich den Begriff Homepagebaukasten las. Zuviele negative Kundenerfahrungen musste ich im Zusammenhang mit diesem unscheinbaren Wörtchen machen. Es ist ja nicht so, dass man behaupten könnte, ein Homepagebaukasten sei eine besonders neue Erfindung.

Schon in den Neunzigern wurden Kunden mit derartigen Systemen von professioneller Dienstleistung abgehalten. Wobei ich übrigens nie verstanden habe, warum das so war. Konnten die Leute nicht erkennen, dass ihre Homepages aussahen, wie die inzwischen geschlossene Deponie vor den Toren der Stadt? Oder waren das die ersten Anzeichen des beginnenden Trashtrends? Oder wollte man sich schlicht etwas schön reden, was ganz und gar nicht schön war? Nach dem Motto: Ja, es sieht vollkommen beschissen aus, aber es war billig…

So schlimm ist der Homepagebaukasten der Firma Surfino nicht. Obschon ihm durchaus eine gewisse Gruseligkeit der Designvorlagen und auch des Verwaltungsbackends nicht abgesprochen werden kann. Ich fühlte mich ins Jahr 1998 zurückversetzt. Auch die Funktionalität ist altbacken. Besucherzähler in Leuchtibunti, Laufschrift (in Worten: LAUFSCHRIFT) und allerlei Noppes aus Oma Internets Rumpelkeller ist im Angebot.

Die wählbaren Designs entstammen aus den Weiten des Netzes. Das ein oder andere Theme aus Open Source Web Design habe ich wiedererkannt. Und wie es mit solchen Designs halt ist, grmpf, sie sind nicht eben professionell. Jedenfalls nicht so, dass man gern dafür Euroscheine auf den Tisch des Hauses zählen möchte. Von CSS und XHTML mal ganz betreten zu schweigen. Der erzeugte Code ist sehr Frontpage (falls dieses fiese Produkt der Microsoftler noch jemand kennt).

Nun kann man im Exklusivtarif die Hilfe der Surfinos in Anspruch nehmen und Bilder, sowie Farben von denen einbauen lassen. Allerdings alles im Rahmen der Baukastensystembeschränkungen. Wenn also der Obersurfino Peter Schade anderen Ortes die Alternative so beschreibt:

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er 19,90 Euro für seine Website ausgibt, die er auch noch selbst pflegen kann, oder lieber tausende Euro für eine Agentur.

Dann muss ich doch einwenden, dass man mit vollem Mund nicht sprechen sollte. Offenbar hat die Einschränkung, dass das Baukastensystem den Rahmen bildet, der Blogger anderen Ortes auch nicht erkannt, denn sonst hätte er seine Fragen wohl kaum in einer Art und Weise gestellt, die fälschlicherweise darauf schließen lässt, dass man mit dem Surfino-Exklusivvertrag eine völlig individuell designte Website für monatlich knapp 20 Ocken erhält.

Zeit für ein diesbezügliches Resümee: Wer sich in den letzten zehn Jahren nicht für den Einsatz der vielfältig angebotenen Homepagebaukästen erwärmen konnte, der braucht in 2008 nicht damit anzufangen. Surfino ist nicht die Alternative, sondern reiht sich lediglich nahtlos in das bestehende Angebot ein.

Wer unbedingt für ganz wenig Geld eine Website braucht, nehme sich einen Account bei WordPress.com und leite seine DE-Domain darauf. Die dort vorhandenen Designvorlagen sind sämtlich nicht schlechter und die Anpassung von Bildern und Farben bekommt man auch noch hin. Außerdem erhält man eine unter Codegesichtspunkten deutlich modernere Site.

Der Vollständigkeit halber will ich noch einen Blick auf die Bedienung des Homepagebaukastens werfen. Ich habe eine Beispielwebsite, nämlich die Homepage des Blogseminaranbieters Bloggolino AG entworfen und dabei von etlichen Funktionalitäten des Baukastensystems Gebrauch gemacht. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jeder, der schon einmal mit einem HTML-Editor im Textfeld, wie dem von Surfino eingesetzten TinyMCE gearbeitet hat, problemlos weiterkommen wird.

Momentan ist die Bloggolino AG noch hier erreichbar, auf Dauer muss sich der geneigte Leser dieses Textes wohl mit dem folgenden Bild begnügen. Die Anpassung der Seiten über das Hochladen eigener Bilder, sowie die Anpassung des Logos hinaus, ist auf die Bearbeitung des HTML-Quelltextes der einzelnen Seite beschränkt. Jedes WordPress bietet mehr.

Ich bin absolut nicht überzeugt. Keine Empfehlung meinerseits, nicht einmal an diejenigen, die wirklich keine Ahnung haben, wie sie sonst günstig an eine Website kommen sollen. Denn mit rund 240 Schleifchen im Jahr ist Surfino kein Schnäppchen. Dafür findet sich mit Sicherheit ein Mediendesignstudent, der einem ein WordPress in fünf Stunden anpasst und mit einem halberlei eigenständigen Design hinterlegt. Wenn es denn unbedingt eine dynamische Website sein muss.

Ein Fünf-Seiten-Website´chen würde ich mit Dreamweaver sogar zu regulären Honorarsätzen in dieser Größenordnung hingeschraubt bekommen. Und ich glaube nicht, dass der typische Surfinokunde einer ist, der Riesenwebsites mit dem System fährt.

In diesem Zusammenhang habe ich mich übrigens gewundert, dass es keinerlei Referenzen zu bestaunen gab. Na ja. Gewundert?

Gedankensplitterbruchbandwurmkur

Scarlett Johansson kann nicht singen. „Falling Down“ ist da wörtlich zu nehmen. Fast lang hingeschlagen wäre ich, als meine zarten Öhrchen das Johanssonsche Gebrummel vernehmen mussten. Auch furchtbar: Alfabeat mit Fascination, heute morgen im Radio gehört. Noch schlimmer der Nachfolger. Eine Band ohne Stil, die versucht, Hitmustern der Vergangenheit zu folgen.

Deutschland gewinnt gegen Österreich und allerorten wird schon wieder gelästert, das sei es nun aber wirklich gewesen und im nächsten Spiel hätten sie keine Chance. Mein Gott, wie ich das deutsche Naturell hasse. In solchen Momenten wäre ich gern Türke. Ach nee, doch nicht…

Die Wetteranwendung in der Vista-Sidebar zeigt das aktuelle Wetter mitsamt Temperatur an. Eine Vorhersagefunktion gibt es nicht. Blödsinn, sowas. Wenn ich wissen will, wie das Wetter ist, gucke ich aus dem Fenster.

Apropos Vista. Nachdem sich am gestrigen Morgen mein Bürocomputer unwiederbringlich aufgehängt hatte, beschloss ich, auf Vista upzudaten. Ich installiere nämlich nur alle zwei Jahre einmal den Bürorechner komplett durch, weil das stets mindestens drei Tage dauert, bis alles wieder so wie vorher ist…

Na ja, jedenfalls läuft jetzt Vista statt XP. Die Installation des OS ging sehr viel schneller vonstatten als diejenige eines XP und Dank meiner ATI Radeon sieht´s auch ziemlich geil aus. Das muss ich zugeben. Jetzt muss ich nur noch mein schlechtes Gefühl in den Griff bekommen.

Die Autofähnchen scheinen dieses Jahr von mieserer Qualität zu sein als noch 2006. An jeder Ecke sehe ich abgeknickte Fähnchen rumliegen. Kann mich auch nicht erinnern, 2006 so viele türkische Flägglein gesehen zu haben.

Schon weil Domenech sowieso glaubt, Niederlande ließen Rumänien gewinnen, sollten die es tatsächlich tun.

Stelle gerade mein DELL Inspiron 1525 auf Vista um. Ich musste einsehen, dass ich nicht die überschüssige Zeit habe, die man braucht, um ganz alltägliche Arbeiten unter Ubuntu zu verrichten. Speziell die CMYK-Problematik ist für mich ein Killerargument. Ohne Adobe geht es nicht…

Nahezu blauer Himmel und trotzdem nicht hell. Kalt noch dazu. Das ist wohl ein Sommermärchen?!

Kostenlos CDs und DVDs brennen? ImgBurn für Images, Infrarecorder für alles andere nebst Audio-CDs und Video-DVDs. Wie ich darauf komme? Ich kann meine Nero-Seriennummer nicht mehr finden und die Version 8 will ich nicht kaufen…

Der Kaffee war zu stark. Und zu viel. Sollte man mich vermissen, ich bin mal eben …

Voll auf Turkey

Ist doch komisch. Es ist eine deutsche Mittelstadt. Die Türken gewinnen gegen Tschechien. Die Nacht wird zum Tag. Autokorsi legen den gesamten Verkehr der Stadt bis weit nach Mitternacht lahm.

Die gleiche Stadt. Deutschland gewinnt gegen Österreich. Vereinzeltes Hupen ist zu hören…

Newsblogger sind Parasiten

Surft man durch die Blogosphäre, stellt man schnell fest, dass die meisten Blogs lediglich Wiederkäuer sind. Da wird dann tausendfach gemeldet, wie toll das neue iPhone voraussichtlich sein wird. Andere verreißen die ZEIT, die sich blöderweise mal wieder mit Bloggern beschäftigt. Zeitraubende Nutzlosigkeiten gefällig? Viele Blogs lesen!

Nehme ich die Karte der ZEIT als Surfvorlage, treffe ich fast ausschließlich auf Parasitenblogs und/oder fürchterlich langweiliges und/oder sprachlich schauderhaftes Geschwurbel. Die ZEIT hat wohl nicht ganz Unrecht, wenn sie behauptet, die meisten Blogger würden nur lesen, um etwas bloggen zu können. Täten sie’s mal nicht. Die Blogosphäre wäre deutlich übersichtlicher und vermutlich lesenswerter…

Wobei: Die Leser dieser Blogs müssen auch ganz schön einen am Sträusschen haben. Du bist, was Du isst. Quasi…

Rückblick

Deutschland verliert gegen die Gastronomiekönige aus Ex-Jugoslawien. Bin ich eigentlich der Einzige, der den Schiedsrichter als total parteiisch empfand?

Österreich hält die Stellung gegen Polen. Besser wäre ein polnischer Sieg gewesen, wenn meine bescheidenen Kopfrechenfähigkeiten ncht trügen. Verdient wäre allerdings ein haushoher Sieg Österreichs gewesen.

Portugal wird Europameister. Allein schon wegen Ronaldo. Schaue ich ein Spiel der Portugiesen, kommt es mir immer wie Fußball aus einer anderen Dimension vor. Die Aura einer großen Überlegenheit umgibt diese Mannschaft. Hoffentlich haben sie dieses Mal nicht wieder das Pech, im Endspiel auf Amateure mit Anfängerglück zu treffen.

Ich stecke bis zu den wenigen Haarspitzen in Arbeit und kann die EM zumeist nur per Liveticker einigermaßen verfolgen. Für DE – CRO habe ich natürlich frei genommen. Ärgerlicherweise…

Photo Dropper WordPress Plugin

Rain Rain Go Away

Photo Dropper ist ein Plugin für WordPress, das Flickr nach CC-Bildern auf der Basis einer Bildersuche durchforstet. Sehr interessant für Blogger, die gern mal ein Bild zur optischen Aufwertung ihrer Beiträge verwenden.

Innerhalb des Bereichs „Artikel schreiben“ findet sich ein Suchfeld, in welches man einen Begriff eingibt, der das zu verwendende Bild möglichst genau charakterisiert. Photo Dropper durchforstet dann Flickr und bietet einem eine Vorschauliste möglicher Fotos, die man per simplem Klick in den verschiedenen Größen in seinen Blog einbauen kann.

Photo Dropper kümmert sich auch um die Credits (siehe Beispiel am Ende des Artikels). Dabei kann man per Options noch zwischen kommerziellem und nichtkommerziellem Blog unterscheiden. Setzt man sein Blog auf Commercial, werden einem nur noch Bilder angezeigt, die auch tatsächlich für die kommerzielle Nutzung lizensiert sind.

Ich werde das Plugin mal eine Weile testen und dann erneut berichten…
Creative Commons License photo credit: thebusybrain

Wirres goes NADS

Ein schönes Wortspiel. Allerdings muss man schon leicht überakademisiert sein, um es überhaupt zu verstehen. iX, der A-Blogger von Gottes Gnaden, reagierte vollkommen übersäuert auf diesen Artikel von Thilo Baum. Und Thilo Baum ist darüber völlig entsetzt und bloggt und kommentiert landauf landab, wie vermutlich noch nie zuvor. So ähnlich ging es mir mit dem Kollegen iX ja auch schon einmal, wobei ich weit gefasster bleib als Kollege Baum.

Hätte Herr Baum meinen Beitrag gekannt, ich bin sicher, er wäre ruhiger geblieben. Denn es lohnt nicht, jemandem, der kein Niveau aufweist, mit Niveau zu begegnen. Schon der Volksmund weiß, dass man sich nicht mit Idioten anlegen sollte. Denn zuerst ziehen sie Dich auf Ihr Level (Niveau wäre die falsche Vokabel, weil ihr eine gewisse intellektuelle Höhe innewohnt) herunter und dann schlagen sie Dich dort mit ihrer Erfahrung.

Meine Meinung zum Baumschen Artikel? Finde ich okay. Eine zulässige Einzelmeinung, wie es viele gibt. Jedenfalls kein Grund, ihn derart verbal zu demontieren. Einerseits. Andererseits. Was sollen Menschen, die nichts anderes können als andere verbal zu demontieren, denn sonst tun?

Dastronauten.de – Dieterchens Mondfahrt

[Trigami-Review]

xwingTief im Innersten habe ich schon immer geahnt, dass ich irgendwann einmal die Chance bekommen würde, meine Blase aufgrund defekter Weltraumtoiletten direkt in den Orbit zu entleeren. Jetzt ist es soweit. Ich werde die Erde aus einer Höhe von gut 110 Kilometern betrachten können.

Zwar wäre mir ein Flug mit meinem Lieblingsfahrzeug aus Star Wars, dem X-Wing lieber, aber ich will mal nicht zu hohe Ansprüche stellen. Bekanntlich schaut man einem geschenkten Weltraumflug nicht ins Maul, oder wie das heißt.

Wie kann sich jetzt der Petereit einen Flug im Wert von 200.000 Dollar leisten, höre ich doch schon wieder die miesepetrigen Blogleser fragend denken. Ganz einfach! Ihr bezahlt den. Toller Plan, oder? Und dabei nicht mal abwegig, denn dieses Konzept gibt es wirklich.

Die im Werden begriffene Community Dastronauten.de der in Gründung befindlichen Firma Netbridge.tv will genau das erreichen. Ich soll auf Kosten der Community ins All fliegen und mich fortan Astronaut nennen dürfen. Klar, dass ich da großes Interesse dran habe. Alles, was ich tun musste, war, mich dort zu registrieren, ein Profilbild hochzuladen, ein paar Fragen zu beantworten und noch ein paar Bilder hochzuladen.

Jetzt könnt Ihr mein Profil besuchen und ab Ende Juni per SMS für mich abstimmen. Darum darf ich übrigens mit Bestimmtheit bitten, denn hierin besteht für mich der Haken. Simsen nicht genügend Leute meine ID an den Betreiber, könnte der meinerseits bereits fest eingeplante Weltraumflug doch noch scheitern. Wäre natürlich unschön, das.

Soeben erinnert mich der Betreiber per sanftem Tritt in meinen Astronautenhintern daran, dass ich bestimmte Informationen doch bitte nicht unterschlagen möge. Also bitte, wenn es denn sein muss, weise ich darauf hin, dass natürlich jeder mitmachen kann. Die Teilnahme ist – bis auf die Abstimmungs-SMS – kostenlos. Die ganze Aktion ist als Wettbewerb ausgestaltet. Der- oder diejenige mit den meisten SMS-Votes fliegt ins All. Eine SMS kostet 50 Cent und der Wettbewerb ist beendet, wenn die Kosten reingesimst wurden.

Stellt sich nach einigen Monaten heraus, dass der Ticketpreis voraussichtlich auch am Sankt-Nimmerleinstag noch nicht reingesimst sein wird, spendet der Betreiber die bisherigen Einnahmen an die Stiftung „Jugend forscht“ und diese ganze Astronautensache ist geplatzt. Was ich hinsichtlich des Spendenempfängers ehrenwert, aber natürlich völlig unnötig finde, weil sich selbstverständlich genügend Leute finden werden, die mich ins All simsen wollen. (Ihr werdet Euch doch wohl nicht lumpen lassen. Nicht mal eine halbe Million SMS sind erforderlich.)

Ja, Herr Lupp, ich schreib´s ja jetzt… Die Anmeldung, um noch einmal darauf zurück zu kommen, ist für jedermann kostenlos möglich und geht einigermaßen zügig vonstatten, obschon die Betreiber eine ganze Reihe Pflichtfelder, die allerdings unkritisch sind, also keine Spielwiese für Datenschützer bieten, vorgesehen haben. Optisch ist die Website ziemlich allumfassend (oh, Meister des Wortes, ich huldige Dir), wenn auch nicht im Ansatz web-zwonullig. Mir grundsätzlich wurscht, wenn alle Funktionen übersichtlich und schnell erreicht werden können. An dieser Stelle habe ich keine Kritikpunkte zu äußern. Das Voting selbst hat noch nicht begonnen. Ein Urteil darüber kann ich mir also heute nicht erlauben. Bisweilen wird Kritik am Anmeldevorgang laut. Dieser dauere mit bis zu fünf Minuten einfach zu lange. Für mich nicht nachvollziehbar. Wer sich für lau in die Umlaufbahn bringen lassen will, wird wohl ein paar Minuten seiner Lebenszeit dafür aufwenden können. Und wer´s nicht will, der lässt es doch direkt. Es gibt keine Teilnahmeverpflichtung.

Jetzt mal unter uns Pastorentöchtern. Als ich vom Angebot Dastronauten.de erstmalig hörte, war ich sicher, da erlaubt sich jemand einen Scherz mit mir. Nachdem ich aber sämtliche Texte auf Dastronauten.de gelesen und den Hintergrund des Machers Christian Lupp ergooglet hatte, war ich mir umgekehrt sicher, dass da doch eine gehörige Portion Ernst und kein bisschen Abzockementalität hinter dem Projekt steckt.

Natürlich versucht sich mit diesem waghalsigen Einstieg die Firma Netbridge.tv als Medienmacher zu etablieren. So heißt es denn auch auf deren Website: „Wir liefern brandneue, interaktive Formate für Internet, Mobilfunk, IP-TV und Fernsehen…“ und verspricht „Weitere spektakuläre Wettbewerbe sind bereits in der Pipeline“. Ich bin gespannt und wünsche den Netbridgern viel Erfolg mit ihrem Erstling. Schon aus reinem Eigeninteresse 😉


Erfolgreicher Onlinejournalismus = Boulevard

Medienmensch Jakubetz behauptet ja, dem sei nicht so. Es könne zwar in der realen Ausprägung heutzutage in vielen Fällen so sein, aber er negiert, dass dahinter eine Art mathematischer Logik steckt. Ich glaube, er hat Unrecht. Sicherlich mag man theoretisieren, dass die faktische Realität im Onlinejournalismus derzeit das Setzen auf Boulevardthemen und die Boulevardisierung auch seriöserer Themen ist, dies aber nicht zwangsläufig einen logischen Zusammenhang im Sinne einer Kausalität hat. Dann aber ist man in meinen Augen ein Träumer.

Nun mag ich zwar Träumer, nehme mir jedoch jederzeit die Freiheit, einen Traum auch als solchen zu bezeichnen. Wenn man Träume als solche wahrnimmt, haben sie trotzdem ihren Wert, denn man kann sich an ihnen genauso aufbauen, wie an echten positiven Erlebnissen. Außerdem können Träume, wie der des Herrn Jakubetz durchaus jederzeit in Erfüllung gehen. Kurzum, ich kritisiere den Traum nicht.

Zurück auf dem Boden der Tatsachen erkennt man recht schnell, dass es anders ist. Boulevardthemen dominieren schließlich nicht nur die Onlinemedien. Ganz übel sieht es mittlerweile im Fernsehen aus. Alles, was nicht gebührenfinanziert ist, sendet nur noch boulevardesken Mist. Nicht zu Unrecht greift der Begriff des Unterschichten-TV um sich.

Warum sollte im Netz eine andere Entwicklung stattfinden? Der durchschnittliche Internetuser, das erkennt jeder Blogger, wenn er mal seine Suchbegriffestatistik durchschaut, sucht nach Sex, Klatsch, Tratsch –  Voyeurismus im weiteren Sinne. Und er sucht diejenigen Seiten auf, die die Befriedigung seiner Bedürfnisse am ehesten zu versprechen scheinen. Ist nun ein Onlineangebot darauf angewiesen, kostendeckend zu arbeiten, weil es gerade nicht gebührenfinanziert ist, muss es dem Bedarf an Boulevard Rechnung tragen. Alles andere wäre Ausdruck wirtschaftlicher Verantwortungslosigkeit.

Natürlich gibt es auch Medien, die dem Trend zur Boulevardisierung widerstehen und qualitativ hochwertige Beiträge leisten. Dazu schaue man sich beispielsweise den Bloggerkollegen Spiegelfechter aka Jens Berger an. Aber eine breite Masse erreicht er, erreichen andere mit ihren aufwändigen, fundierten Beiträgen nicht. Will oder muss man von dieser Arbeit nicht leben, kann man natürlich den Teil des Netzes, der Interesse an dieser anderen Form von Journalismus hat, bedienen und wird dafür auch gemocht, bewundert, besucht. Leider aber nur von einer maximal vierstelligen Anzahl Surfer pro Tag. Wobei eine Wirtschaftlichkeit nicht einmal bei einer fünfstelligen Zahl erreicht werden würde, wenn man eine Redaktion bezahlen wollte.

Qualitätsjournalismus könnten sich theoretisch natürlich Medien wie SpOn dennoch leisten. Quasi gegenfinanziert durch den ganzen Boulevardkram. Da das Motto jedoch „höher, schneller, weiter“ ist, insbesondere wenn es um die Entwicklung der Besucherzahlen und damit verbunden, der Erlössteigerung geht, wird keine der großen Nachrichtenmagazinplattformen Kapazitäten binden, um die paar Intellektuellen zu bedienen, die nicht nach nackten Brüsten, abgerissenen Gliedmaßen, schlecht singenden Castingstars oder Möchtegernmodels suchen.

Einzig die gebührenfinanzierten Medien könnten hier Abhilfe schaffen. Aber das will (außer mir) anscheinend auch keiner…

Blogdorfer Verlinkungsreflexe

Johnny Haeusler schreibt auf Adical, dass adical bald NADS heißen wird.

Daniel Fiene greift das Thema ganz investigativ auf und informiert, dass adical bald NADS heißen wird.

Auch das Upload-Magazin meint, hier noch einen Mehrwert bloggen zu können und meldet, dass adical bald NADS heißen wird.

….

(Immerhin reicht dadurch die Verlinkungsdichte für eine Rivva-Meldung, pffrt.)

John Chow und seine angeblichen Einnahmen

„Ich mache Geld online, indem ich anderen erzähle, wieviel Geld ich online mache.“ So lautet der reichlich lange Titel des Blogs von John Chow. John Chow ist der Angeber unter Amerikas Bloggern und lässt es sich nicht nehmen, alle Nase lang zu kommunizieren, wieviel Geld er womit nun wieder eingenommen hat. Dabei sind die Summen stets derart fantastisch, dass man nicht umhin kommt, sie in Frage zu stellen.

Heute hat Chow seine Einnahmesituation Mai 2008 verbloggt. Knapp 33.000 Dollar hat er angeblich allein im Mai eingenommen und das, obwohl er seit dem 12. Mai in China weilte. Natürlich ist es schwierig, diese Summen nachzuvollziehen und grundsätzlich gönne ich auch jedem seine Kohle. Nur scheinen mir die Zahlen im Falle von Chow deutlich überhöht zu sein.

Liest man Chows Blog, und das habe ich für den Monat Mai eben komplett erledigt, stellt man sich unweigerlich die Frage, wo der Nutz- und Werbewert des Blogs liegen soll. Chow schreibt über dies und das, über seine Mahlzeiten, seine Familie, seine Reisen, eben über alle möglichen privaten Begebenheiten. Ab und zu schreibt er auch über neue Dienste im Internet, wobei er extrem bissig sein kann, wenn ihm etwas nicht gefällt. Es gibt im Grunde nur ein Thema, über das Chow nicht schreibt. Nämlich über das Geld verdienen im Internet. Wenn man mal von seinen Einkommensauflistungen absieht.

Im Mai will er 3000 Dollar allein mit Artikeln für das US-Trigami ReviewMe verdient haben. Dabei verlangt er angeblich 500 Dollar pro Review, obschon ReviewMe selber angibt, dass 200 Dollar die oberste Grenze wären. Sei´s drum. Selbst wenn ich davon ausgehe, dass ihm tatsächlich Leute 500 Dollar zahlen, müsste er im Mai dafür 6 Beiträge geschrieben haben. Mit gutem Willen finde ich aber gerade mal drei, eher zwei.

Damit steht zumindest diese Einnahmeposition nach meinen Recherchen schon einmal auf äußerst tönernen Füßen. Wie lautet noch der alte Spruch? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

Stora Enso – Gejammer auf hohem Niveau

Die Stora Enso Kabel GmbH & Co. Kg ist ein Papierhersteller. Und dem geht es nicht gut, wie wir gleich sehen werden, und deshalb sind Maßnahmen erforderlich, wie wir auch gleich sehen werden.

Im abgelaufenen Jahr nahm der Umsatz lediglich um 4,5 Prozent zu, obwohl die Versandmenge um 7,6 Prozent gesteigert werden konnte. Die Nachfrage ist gestiegen, aber die Preise sind gesunken. Erst in 2008 zeichnet sich durch weiter steigende Nachfrage eine Erhöhung der Preise ab. Das Werk ist ausgelastet und eine Änderung dieses Zustandes ist derzeit nicht absehbar.

Nanu? Wieso also bezeichnet der Geschäftsführer die Situation dann als schwierig? Weil nicht Jahr für Jahr zweistellige Zuwachsraten realisiert werden können? Wann wird sich in der deutschen Unternehmensführerschaft endlich mal die Erkenntnis durchsetzen, dass dieser stete Steigerungsdruck, respektive auch nur die Erwartung selbigens Blödsinn ist?

Nach den Vorstellungen deutscher Manager müsste sich der Umsatz eines jeden Unternehmens alle zehn Jahre mindestens verdoppeln, um noch von einem profitablen Geschäftsverlauf sprechen zu können. Ja, Himmelherrgott, wer soll denn den ganzen Kram kaufen? Kein Wunder, dass diese Hoffnungen stetig enttäuscht werden. Nüchtern betrachtet, müsste man also schlicht die Erwartungen anpassen und alles wäre bueno. Macht man aber nicht, sondern was tut auch Stora Enso?

Man senkt Personalkosten. Wohlgemerkt bei positiver Auslastung des Werkes. Stora Enso dazu: Bis Mitte 2009 wird die Zahl der Mitarbeiter von etwa 950 auf rund 800 Beschäftigte sinken, ohne dass Anlagen stillgelegt werden.

Ohne, dass Anlagen stillgelegt werden, dürfte der magische Satz sein. Ab Mitte nächsten Jahres muss also eine um rund zwanzig Prozent verkleinerte Belegschaft einen um mindestens zehn Prozent erhöhten Umsatz fahren. Wie konnte es dazu kommen?

Entweder wurde in den vergangenen Jahren zuviel Personal eingestellt. Dann müsste sich der Geschäftsführer ein deutliches Anzweifeln seiner unternehmerischen Kompetenz gefallen lassen, denn die Kalkulation des Einsatzes der Produktionsfaktoren gehört zum Kerngeschäft der Unternehmensführung. Oder dem ist nicht so. Dann muss sich der Geschäftsführer fehlendes soziales Verantwortungsbewusstsein vorwerfen lassen. Ein Dilemma, wenn man mich fragt…

[Quelle: SIHK-Magazin 5/2008, Seite 54]

Zum Kotzen

Ich habe heute nahezu den ganzen Tag aus gegebenem Anlass recherchierend zum Thema „Pädophilie“ verbracht. Es ist unglaublich, in welche Abgründe man dabei blicken muss. Es ist widerwärtig, in welcher Art und Weise Kinderficker versuchen, sich als eloquente Intellektuelle darzustellen und es ist zum kotzen, deren verdrehte Päderastenlogik zur Kenntnis nehmen zu müssen.

Mit diesem Scheißdreck werde ich mich freiwillig nie wieder beschäftigen, hoffe, die Staatsanwaltschaften machen ihren Job gründlich und empfehle jedem Kinderficker mir nicht in die Finger zu geraten. Abschaum der Menschheit.