Dickes Lob für NRW-Schulpolitik

So ähnlich titelt heute das Lokalblättchen eine ddp-Meldung ins schläferige Völkchen hinaus. Ich zitiere mal ein paar Sätze. Dann wird sich sicherlich von selbst Unwohlsein breit machen.

Das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat die Schulpolitik der Landesregierung gelobt. „Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter einer Gruppe von fünf Bundesländern, die ihre schulpolitischen Hausaufgaben besonders gut erledigt haben“, hieß es in einer MItteilung gestern. Vor allem die Einführung von zentralen Prüfungen habe zu Qualitätssteigerung geführt. Die Studie „Politik-Check Schule“ entstand im Auftrag der arbeitgebernahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). … „Ich bin stolz auf die Anerkennung…“, sagte Schulministerin Barbara Sommer (CDU) in Düsseldorf.

Noch Fragen? Selbst die SPD-Bildungsexpertin Hendricks äußerte sich erfreut über dieses „dicke Lob“ aus denjenigen Kreisen unserer Gesellschaft, vor denen man den Begriff „sozial“ bis aufs Messer verteidigen muss.

Ein Gedanke zu „Dickes Lob für NRW-Schulpolitik

  1. Also danach zu urteilen, was bei uns in der Schule ankommt, ist die Schulpolitik in NRW alles andere in optimal. Da hilft auch kein Lob von irgendwelchen Arbeitgeber verbänden.

    Warum gibt es zum Beispiel keinen SoWi-/ Politik-Leistungskurs? Oder einen Informatik-Grundkurs? Lobenswert finde ich das ganz und gar nicht….
    (Natürlich kann das aber auch an einfach der Schulleitung liegen.)

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