The All American Kasperle-Theater

Nun habe ich mich weitgehend aus dem ganzen Theater um die Präsidentschaftsvorwahlen in den USA raus gehalten. Meiner Erinnerung nach schrieb ich dunnemals für Germanblogs mal einen Beitrag darüber und das war es dann auch. Was vor allem daran liegt, dass mich das Thema schlichtweg nicht interessiert.

Deshalb will ich mich auch heute gar nicht groß inhaltlich zur Frage der Kandidatenkür äußern. Wenn die Demokraten Mubarack Osama aufstellen wollen, dann sollen sie es halt tun. Inhaltlich dürften, müssen die Unterschiede zu Hillbillary Clinton eh marginal sein. Immerhin sind beide Vertreter der gleichen politischen Parteilinie.

Was ich schädlich finde, ist das Prozedere an sich. Am besten steht jetzt der olle McCain da. Dem haftet irgendwie bereits jetzt der Nimbus des Siegers an. Still und leise stand er frühzeitig als Präsident in spe fest, während sich die Demokraten bis heute fleißig bekämpfen. Letztlich egal, wer von diesen Beiden das Rennen macht. Unbeschadet an Image und Ansehen kommt keiner von ihnen weg.

Ich tippe auf President McCain. (Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass der Durchschnittsami einen Schwarzen mit einem komisch klingenden Namen wählen würde…)

3 Gedanken zu „The All American Kasperle-Theater

  1. Dieser ganze Presserummel über den US-amerikanischen „Wahl“k(r)ampf “ is driving me nuts“.
    Ich weiss wirklich nicht, was der Hype um den nächsten Präsidenten einer absteigenden Grossmacht soll.
    In den USA gibt es nur eine Partei mit zwei rechten Flügeln – das hat Gore Vidal doch schon vor Jahrzehnten festgestellt. Der einzige Unterschied: Die Republikaner wissen genau, was sie für Arschlöcher sind, die Demokraten-Esel halten sich mit ihren debilen, feigen korrupten, Konformismus auch noch für besonders „idealistisch“, was eine besonders brechreizerregende Mischung ergibt.

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