Was Pennings Seometrie GmbH unter einem Reiseblog versteht.

Besuche einfach einmal den Reiseblog auf Germanblogs unter reise.germanblogs.de (Sorry, keine Verlinkung mehr.) Aktuell schreibt dort die nicht näher identifizierte Annette. Innerhalb von sieben Tagen dokumentiert sie einen Segeltörn auf der Ostsee, Urlaub in Texas und das ägyptische Surferparadies El Nabaa.

Sämtliche Beiträge sind frei von persönlichen Erlebnissen und Bewertungen. Garniert wird mit Fotos anderer Leute aus – vornehmlich – Flickr. Leser werden sich des Eindrucks nicht erwehren können, dass da jemand über etwas schreibt, was er/sie nicht aus eigener Anschauung beschreiben kann, weil er/sie schlicht nicht dagewesen ist.

Keine Ahnung, warum jemand Texte lesen soll, die in ausführlicherer Weise über Wikipedia konsumiert werden können. Natürlich verstehe ich schon, warum jemand schreibt, obwohl er/sie eigentlich nicht ernsthaft etwas zum Thema zu sagen hat. Geld stinkt halt nicht… Aber:

Blog. Das ist vor allem Wertung, das ist ganz wesentlich persönliches Erleben, das ist letztlich auch Kommentar. Wenn solches nicht geboten ist, handelt es sich nicht um Blog, handelt es sich um – bestenfalls – PR aka Werbung. Da kann ich mir auch einen TUI-Prospekt aussem Reisebüro holen…

11 Gedanken zu „Was Pennings Seometrie GmbH unter einem Reiseblog versteht.

  1. Jau. Habe ich soeben gelesen. Entspricht inhaltlich und hinsichtlich der Bewertung ziemlich dem hiesigen Artikel. Du hast ja Geschmack!

    :mrgreen:

    Im Ernst. Klar, man müsste sich das nicht mehr antun, aber da man da selber immer noch drin auftaucht und man sich sicherlich noch eine Weile darüber ärgern wird, dass Don Alphonso doch Recht behalten hat, darf man den „Neustart ins Belanglose“ ruhig kritisch begleiten…

  2. Zu DA kann man stehen wie man will: er hat aber in vielen Sachen, die Blogs betreffen, recht. Das, was GB da momentan jedenfalls anrichten, tut der Bloggergemeinschaft keinen großen Gefallen. Stupides Geschreibsel. Wer da als Neuling liest, wird sicherlich so schnell keinen Blog mehr besuchen. Gebranntes Kind scheut eben das Feuer. Schönes WE.

  3. Ich habe selten so einen dämlichen Reisebericht über einen Segeltörn gelesen. Wenn das überhaupt einer gewesen sein soll.(bin selber Segler und auf der Ostsee unterwegs gewesen)
    Wozu das ganze gut sein soll erschließt sich mir nicht. Da ist nicht mal gescheite Werbung auf dem komischen Blogdings.
    *kopfschüttel*

  4. Nutzen? Ich glaube, da hast Du doch schon recht plausible Gründe für erwähnt: vielleicht wird es ja noch finanziert. Warum erschließt sich mir allerdings dann auch nicht. Ach, muss denn die Welt immer so kompliziert sein …

  5. Es ist in der Tat möglich, dass es sich wie im Fundraising verhält. Der Erfolg eines Projektes tritt ein, wenn der Förderbescheid rechtskräftig ist. Pervers, aber wahr…

  6. Üble Nachrede ist eine nette Sache, ich wär mal lieber ganz vorsichtig an eurer Stelle. Soviel Scheiss wie in euren Blogs hab ich noch nie gelesen, ihr scheint frustrierte, alte Männer zu sein, die anderen den Erfolg nicht können. Ne Runde Mitleid bekommt ihr von mir gratis.

  7. @Johanna
    „Erfolg“ Reden wir hier über die gleichen „Blogs“?
    „Frustriert“? Hey, Johanna, frustriert ist, wer anonym Gift und Galle spuckt und damit nicht einmal trifft. Aber Übung macht bekanntlich den Meister.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.