CHANGE

Inspiron 1525Irgendwie hat auch mich dieser Barack Hussein Obama angesteckt, jedenfalls hinsichtlich der Wahl der Begrifflichkeit. CHANGE! Seit Wochen schon drängt sich mir diese Aufforderung immer wieder ins Bewusstsein. Und zwar immer genau dann, wenn ich vor meinem dollen Athlon Dual Core 5400 Featureriesen sitze, auf dem VISTA läuft. Wobei, laufen kann man eigentlich nicht sagen, kriechen oder schleichen träfe es im Grunde besser.

Natürlich habe ich bereits ein Ubuntu parallel installiert, aber wie man das kennt, haben die Hardwarestrategen bei Acer den Softwarestrategen bei MS gut zugearbeitet. Will heißen, für diverse Komponenten gibt es schlicht keine Linux-Treiberunterstützung und andere Komponenten sind zwar unterstützt, wären es aber besser nicht, weil lieber keine, als eine solche Unterstützung.

In kurzen Worten: Linux on my Acer is a pain in the ass. Man bräuchte eine werksseitig konfigurierte Lösung…

Vor einigen Tagen hatte ich bei Golem gelesen, dass DELL ein weiteres Notebook auf Ubuntu-Basis in Deutschland ins Angebot nähme und seither war ich mindestens einmal täglich dort, um mir meine Konfiguration zusammen zu klicken. Knappe 780 Euronen würde der Inspiron 1525 kosten, so wie ich ihn mir vorstellen könnte. Nee. Zuviel Geld, zumal man bedenken muss, dass mein Acer ja auch gerade einmal drei Monate alt ist. Dann another day in front of my Acer. Wieder mal schnell rüber zu Dell geklickt und den Inspiron um 360 Grad gedreht, sowie alle anderen grafischen Spielchen gespielt, die Dell potenziellen Kunden anbietet.

Eben habe ich ihn bestellt. Soll ich mich von meinem Acer in den frühen Herztod treiben lassen? NEIN! Schrie ich in mich hinein. Und: CHANGE! Der Bestellvorgang ist simpel, merkwürdig nur die starren Vorgaben Dells, was die Identität von Zahlungs- und Lieferadresse und ein paar andere Merkwürdigkeiten betrifft, aber was soll´s. Sind halt Amis. Vermuten hinter jedem Kunden einen Obama, äh Osama. Schön, dass Dell auf die Versandkosten verzichtet, immerhin 39 Euronen.

In diesem Moment erhalte ich die Auftragsbestätigung. Schnell mal reingeschaut. Hupps, vier Wochen Lieferzeit. Das ist aber ein Wort. Lässt Dell jetzt in Möbelfabriken fertigen? Na ja, vielleicht will man mich mit dem frühen Schock kurz abschrecken wie ein gekochtes Ei, damit ich mich umso mehr freue, wenn es dann doch nicht vier Wochen werden. Und das würde ich natürlich …

[Bildquelle: Screenshot 1525 Dell.de]

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