ASUS Eee-PC: Lernkurve goes steil

Der Eee-PC ist ein grandioses Gerät. Innerhalb der vier Tage, in denen ich das Teil mein Eigen nennen darf, hat eees sich zum unverzichtbaren Begleiter entwickelt. Fast alle meiner Blogbeiträge entstehen mittlerweile auf dem kleinen Kistchen.

Auch wenn ich grundsätzlich nichts zu kritisieren habe, bin ich doch sehr interessiert an einfachen Erweiterungs- und Anpassungsmöglichkeiten. Vollständige Neuinstallationen alternativer Betriebssysteme kommen indes für mich nicht in Frage, auch wenn allenthalben Anleitungen für Vista, Ubuntu, FreeBSD und sogar OS X aus dem Web sprießen und jeder beteuert, das sei alles gar nicht so kompliziert, wie es sich liest.

Aber auch die einfachen Erweiterungsmöglichkeiten finden im Web hinreichenden Niederschlag. Die einfache Oberfläche reicht nicht, weil man dort keine zusätzlichen Icons für nachinstallierte Software unterbringen kann? Da hat die PC WELT einen guten Tipp zur Erweiterung des Fenstermanagers IceWM um einen Startbutton. Und ein paar weitere gute Tipps dazu.

Der ultimative Tipp für alle Eee-Nutzer jedoch ist die Website PimpMeee von Stefan Waidele. Stefan bietet Optimierungen und Erweiterungen am laufenden Band. Ich hoffe, er bleibt am Ball. Dann werde selbst ich meinen Eee irgendwann wirklich pimpen können.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es keinen Grund gibt, das vorinstallierte und angepasste Xandros-Linux wegzuwerfen. Es basiert auf Debian und ist entsprechend flexibel zu erweitern. Gerade weniger Linux-versierte User sollten daher den allgegenwärtigen Aufforderungen zur Installation dieses oder jenes OS definitiv widerstehen und sich stattdessen lieber mit Xandros auseinandersetzen.

Viel Erfolg allen Mit-Eee-ern und mir 😉

[Beitrag geschrieben auf ASUS Eee-PC unter Xandros und OpenOffice.Org Writer]

8 Gedanken zu „ASUS Eee-PC: Lernkurve goes steil

  1. Also, wenn Du bisher ein Windows benutzt, kannst Du selbst mit einem nicht weiter gesicherten Linux eigentlich nur gewinnen 😉

    Solltest Du ein Windowsfan sein, installierst Du es Dir halt auf dem Eee. Das Handbuch beschreibt genau , wie Du vorgehen musst. Hoppla, das vorinstallierte Xandros-Linux beinhaltet – wie ich eben sehe – eine Antivirenlösung…

  2. Oh mann. Ich ringe wirklich mit mir. Soll ich mir einen „richtigen“ PC kaufen oder den EEE? Die Gefahr beim richtigen PC ist, dass ich dann auch sicherlich spiele darauf installieren werde, die mich dann noch mehr vom Arbeiten ablenken… Ich weiß es einfach nicht 😀

    Sach ma, der Schäuble nervt aber ganz schön 😈

  3. Willst Du etwa arbeiten? In Deinem Alter wollte ich alles andere als das. Von daher wäre meine Entscheidung klar gewesen. :mrgreen:

    Der Schäuble nervt hier nur halb soviel, wie in echt, ey…

  4. Arbeiten = für die Schule lernen. Gut, darauf habe ich auch nicht wirklich Lust. Aber der eee ist ja auch ein Spielzeug. 😉
    Und das mit dem Schäuble war ja auch doppeldeutig gemeint. 🙂

  5. Die Antivirensoftware auf dem Eee PC ist in erster Linie als Beruhigung für Windows-Nutzer gedacht. Man kann damit erhaltene Dateien prüfen, die später auf den Windows-PC wandern.

    Unter Linux gibt es in freier Wildbahn keine Viren.

    Ach ja: Klar bleib ich am Ball, auch wenn ich jetzt erst mal ein paar Tage etwas langsamer machen werde.

  6. @Stefan: Habe schon gelesen, dass Du Dein junges Projekt schon wieder in was „Größeres“ eingebracht hast. Gut so. Nur durch Konzentration kann man wachsen. Ich muss jetzt los, Trolltech kaufen, bevor Nokia die wirklich noch bekommt.

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