ASUS Eee-PC: Problems and Solutions

Meine Güte. Schreck in der Abendstunde. Da betreibst Du Deinen Eee im „Easy Mode“, ohne es zu wissen, öffnest die Softwareaktualisierung und wunderst Dich kurz darüber, dass sich diese zwar öffnet, aber auch direkt wieder schließt .

Du denkst: „Na ja, klappt halt nicht.“ Und gehst zur Tagesordnung über. Du fährst das Gerät herunter und nach einigen Stunden wieder hoch. Bildschirm schwarz. Keine Icons mehr. Programmstarts nur noch per Console. Super.

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ASUS Eee-PC: Lernkurve goes steil

Der Eee-PC ist ein grandioses Gerät. Innerhalb der vier Tage, in denen ich das Teil mein Eigen nennen darf, hat eees sich zum unverzichtbaren Begleiter entwickelt. Fast alle meiner Blogbeiträge entstehen mittlerweile auf dem kleinen Kistchen.

Auch wenn ich grundsätzlich nichts zu kritisieren habe, bin ich doch sehr interessiert an einfachen Erweiterungs- und Anpassungsmöglichkeiten. Vollständige Neuinstallationen alternativer Betriebssysteme kommen indes für mich nicht in Frage, auch wenn allenthalben Anleitungen für Vista, Ubuntu, FreeBSD und sogar OS X aus dem Web sprießen und jeder beteuert, das sei alles gar nicht so kompliziert, wie es sich liest.

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Trigami-Publications widerlich and things?

Konsequenterweise erweitert Trigami kontinuierlich sein Leistungsportfolio. Neben den bekannten Reviews gibt es jetzt auch Videoreviews, „nicht-öffentliche Reviews“, sowie neuerdings ein Produkt, das als Publications bezeichnet wird.

Bei den „Publications“ handelt es sich um ein Konzept, ähnlich den redaktionell gestalteten Textanzeigen, die man aus Tageszeitungen und Wochenmagazinen bereits seit Jahrzehnten kennt. Interessanterweise gilt diese Anzeigenform dort als etabliert. Bietet nun Trigami ein identisches Produkt, so ist das „widerlich“ und ein Teil, der sich gern als intellektuelle Elite betrachtende Blogosphäre überschlägt sich vor Ekel.

Was in der Tat als bedenklich zu betrachten ist, ist, die vom Thema Publications völlig losgelöste Problematik der Möglichkeit, dass Kunden den Blogger bewerten. Es ist nur logisch, dass sich schlecht bewertete oder nicht hinreichend bejubelte Kunden mittels Bloggerbewertung rächen. Man kennt das Phänomen zur Genüge von eBay. Gibst Du mir eine schlechte Bewertung, gebe ich Dir ebenfalls eine.

Auf diese Weise kann man als Kunde kritischen Bloggern schon ganz schön die Suppe versalzen. Auf Sicht gewinnen die Jubelblogger, die kritik- und recherchefrei jedweden Auftraggeber in den Himmel loben. Stichwort: „Heute will ich Euch mal eine tolle Website vorstellen…“ Dies dann noch gekoppelt mit den niedrigen Preisen, die für einen Jubelblogger erhoben werden, weil es sich zumeist um reichweitenschwache, dem Analphabetismus nahestehende Blogdilettanten handelt, und schon steht die kostengünstige PR-Maßnahme mit guten bis sehr guten Google-Effekten.

Nüchtern muss man sich aber darüber im Klaren sein, dass auch dieser Krug nur solange zum Brunnen geht, bis er bricht. Es kann natürlich sein, dass Trigami die Dauer bis zum Brechen des Kruges anders als andere einschätzt. Hoffentlich verschätzen sie sich dabei nicht…

Persönlich kann ich die ersten Effekte dieses Trends bereits am eigenen Blog erspüren. Der Honorarbetrag pro Beitrag steigt potenziell, die Zahl der Aufträge geht zurück. (Potenziell deshalb, weil er natürlich nur dann tatsächlich steigen würde, wenn es zu diesen Konditionen auch Aufträge gäbe, was aber mit der immer gleichen Begründung „Preis leider zu hoch“ nicht der Fall ist.)

Eins noch. Sporadisch wird ein Trigamiforum gefordert. Ein solches gibt es bereits in der Form der Gruppe „Trigami“ auf XING.

[Beitrag geschrieben auf ASUS Eee-PC unter Xandros und OpenOffice.Org Writer]

Asus Eee-PC: Der erste Eindruck

Bevor ich mir den Eee kaufte, hatte ich einige Beiträge von Bloggerkollegen zum Thema gelesen und war entsprechend skeptisch. Es war die Rede davon, dass man mit größeren Händen nicht komfortabel würde tippen können. Es wurde behauptet, das Gerät neige zum Umkippen. Alles Unsinn, zumindest aus meiner Sicht.

Robert stellte fest, dass sein Gerät nicht geladen wird, wenn er das Display zugeklappt hat. Weiterhin monierte er, dass sein Akku lediglich zwei Stunden durchhält. Er installierte überdies Opera auf seinem Eee und deklarierte den vorinstallierten Firefox als für diesen Zweck Schrott.

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Blogmarketing Gone Wild

Offenbar dachte sich ein Dresdner Kleingewerbetreibender, er müsste mal ein bisschen Werbung für seine 8 Ferienwohnungen, die er die Nacht für 35 Euro vermietet, machen. Keine Ahnung, ob eine Anzeige im überörtlichen Reiseteil des Lokalblättchens und spezialisierte Vermietungsportale wie Fewo Direkt zu teuer waren oder er schlicht nicht auf diese Ideen kam. Jedenfalls entdeckte der Dresdner die Blogmarketer von Trigami und trat eine Kampagne los.

Ich weiß nicht, wieviele Rezensionen er letztlich beauftragt hat, aber eine Handvoll wird´s Google zufolge schon gewesen sein. Offenbar war dem Dresdner irgendwie nicht klar, dass eine Trigamirezension kein gekauftes Jubelgeschrei ist. Und so geriet er unklugerweise etwas in Rage, als dieser Blogger von seinem Recht auf kritische (wenn auch handwerklich etwas holprige) Meinungsäußerung Gebrauch machte. Lest unbedingt die Kommentare, da ist der Quatsch Comedyclub ein Begräbnis gegen. Das Ganze hat etwas von einem DSDS-Casting und wird noch dadurch befeuert, dass die beiden Hauptakteure sich intellektuell ganz offensichtlich das Wasser und die Hände reichen könnten, wenn sie nicht so sehr mit Schlag und Deckung beschäftigt wären.

Auf alle Fälle darf sich der Dresdner nun über definitiv mehr Publicity freuen, als er erwartet haben kann.

[via]

[Fotoquelle: pixelio.de]

Hallimash startet jetzt offenbar wirklich…

Der deutsche Trigami-Wettbewerber Hallimash kommt nach langer Anlaufphase nun doch ins Rollen. Ich gebe es zu. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet. Soeben jedoch flatterte die erste Kampagne in mein Postfach.

Eine gute Gelegenheit, den Bewerbungsprozess bei Hallimash einmal mit dem bei Trigami zu vergleichen. Nüchtern zugeben muss man, dass Hallimash erkennbar der neuere Dienst ist. Auch wenn Trigami sich durch häufigere Designanpassungen modern gewandet, darf sich Hallimash als der hübschere Service betrachten. Der Bewerbungsvorgang an sich ist etwas kürzer als gewohnt, weil man bislang keine eigene Bewerbung schreiben, sondern lediglich auf den Button „Bewerben“ klicken muss. Halberlei erstaunlich dann der Hinweis, man habe die Bewerbung erhalten und werde nun prüfen, ob der Blog zur Kampagne passe. Im Grunde war ich davon ausgegangen, dass dies bereits im Vorfeld der Kampagnenmitteilung passiert sein sollte, denn sonst erzeugt man natürlich eine Menge unnötigen Aufwand beim Blogger, beim Hallimash und beim Kunden. Aber vielleicht ist auch nur eine unglückliche Formulierung gewählt worden.

Sollte sich die avisierte Auftragssumme tatsächlich realisieren und auch auf Dauer mit Kampagnen in diesen Größenordnungen festigen, steht Trigami ein ernsthafter Wettbewerb in Bloggerkreisen bevor. Soweit indes ist es noch nicht. Ich warte ab und berichte zu gegebener Zeit…

Germanblogs – Schlechter Stil aus gutem Hause

GermanblogsDas darf man wohl mit Fug und Recht als erstaunlich bezeichnen. Turi2, sowie die WuV berichten über Veränderungen bei Germanblogs. Danach wurden die Gründer Carsten Schütte und Lars Diederich gegangen, natürlich „im Guten“ und jetzt soll es ein eloquent dreinblickender Frank Penning, seines Zeichens Director (mit c) bei Holtzbrinck Elab richten.

Was daran erstaunlich ist? Nun, da findet sich gleich mehrererlei. Das Erste dürfte sein, dass ich als Autor bei Germanblogs diese Informationen bei Turi2 erhalte, mitnichten direkt durch Germanblogs selber, wie sich das sicherlich gehört hätte.

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NOKIA – Recht und Gesetz vs. Anstand und Moral

Nun schließt also Nokia das Bochumer Werk. Die Rede ist mal von bis zu 2.300, manchmal gar von 2.500 Mitarbeitern, die ihre Jobs verlieren werden. Es scheint schwierig zu sein, die genauen Mitarbeiterzahlen zu ermitteln. Sollte so etwas nicht mindestens der Betriebsrat wissen? Es ist zwar nicht so, dass sich an der Frage der genauen Mitarbeiterzahl irgendetwas entscheiden würde, aber es kennzeichnet für mich recht gut das Niveau, auf dem die Debatte geführt wird. Versuchen wir doch einfach mal die bekannten Fakten, wenn man sie denn so nennen will, zusammen zu tragen.

Nokia hat in den Neunzigern, meist wird vom Zeitraum 1995 bis 1999 gesprochen, Subventionsgelder zum Umbau der ehemaligen TV-Fabrik Bochum zum Handy-Werk erhalten. Die Angaben über die Höhe der insgesamt erhaltenen Fördermittel schwanken zwischen 55 (sagt Nokia) und 85 (sagt Rüttgers) Millionen Euro und setzen sich angeblich aus EU-Strukturförderung, Landes- und Bundesmitteln, wie auch Fördermitteln der Stadt Bochum zusammen. 1999 sollen 17 Millionen Euro aus der Landeskasse an Nokia überwiesen worden sein. Daran soll die Verpflichtung geknüpft gewesen sein, mindestens 2.856 Arbeitsplätze (erstaunlich, dass es dazu eine sehr exakte Zahl gibt) zu schaffen und zu erhalten. Allerdings sei die Verpflichtung am 15. September 2006 ausgelaufen. Die Haltefristen aus den übrigen Fördergeldern konnte ich nirgends finden, es ist aber als sicher zu betrachten, dass auch diese Fristen abgelaufen sind.

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Mördermullahs und Killermoslems

Hier lesen! Hier gucken!

Und mit solchen Lebensformen wird hier ernsthaft diskutiert. Unfasslich.

Mehlstaubvergiftung

„Ah, da ist ja eine Bäckerei,“ sage ich und fahre rechts ran. Ich suche drei Euro aus meinen Jackentaschen und gebe sie meinem Sohn. „Hol mal bitte eben 12 normale Brötchen da raus.“ Er verschwindet in der Bäckerei und kommt wenige Minuten später wieder. „Papa, gib mir mal noch 40 Cent.“ „Wofür,“ frage ich misstrauisch zurück. „Na, 12 Brötchen kosten 3 Euro und 36 Cent.“ Wie gelähmt greife ich zum Portemonnaie und gebe weitere 40 Cent heraus. Kurze Zeit später rechnet mein Sohn im Auto den Einzelpreis eines Brötchen aus. 28 Cent. Für ein Brötchen. Für eins!

Qualitätsjournalismus again

Ausgerechnet dieser Tage, inmitten einer heißeren Phase des Streites zwischen bloggenden Journalisten und Journalisten um die Deutungshoheit über den Begriff „Qualität“ liefern die „etablierten“, „klassischen“ – oder wes Begriffs auch immer man sich zur Charakterisierung ihrer bedienen möge – Medien einen „Qualitätsnachweis“ nach dem anderen ab.

Just am gestrigen Abend durchschmökerte ich den FOCUS vom 14.01.2008. Ich weiß, dass man dies grundsätzlich nicht tun sollte, aber ich wollte nicht das Dschungelcamp schauen und der Bahnhofsbuchhändler meines Vertrauens hatte den neuen Spiegel noch nicht da. Na, jedenfalls stieß ich irgendwann auf die in Blogdorf natürlich mittlerweile ebenfalls bekannte Meldung, dass Gerhard Schröder vor der Hamburger Bürgerschaftswahl 1997 ganz ähnliche Töne hat erklingen lassen, als dieser Tage Roland Koch. Er verkündete nämlich:

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ReadBurner – der Rivva-Killer?

Das ist schon bewundernswert. Da gibt es Leute, die behaupten, sie könnten mehrere hundert RSS-Feeds täglich im Auge behalten. Es wird berichtet von ausgeklügelten Hierarchiestrukturen, die offenbar aus den Lehren moderner Hirnforschung abgeleitet zu sein scheinen. Ich bin wahrscheinlich einfach zu doof dazu, denn ich muss zugeben: Ich habe schon Mühe, die drei bis vier Dutzend Feeds, die ich im Google Reader führe, tatsächlich zu überblicken. Wirklich ständig lese ich nur ein paar ABC-Blogs, sowie die Nachrichtenportale und natürlich meine Blogroll.

Seit einigen Monaten versuche ich vermittels Rivva die Spreu vom Weizen zu trennen. Der Rivva-Feed läuft unter meiner wichtigsten Feedkategorie. Ich stelle jedoch in zunehmendem Maße fest, dass Rivva auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, jedenfalls nicht gemessen an meinen Erwartungen. Letztlich lese ich bei Rivva nur stetig die gleiche Handvoll Blogger und Themen, die ich bereits woanders vorgesetzt bekommen habe. Keine Ahnung, nach welchen Kriterien Herr Westphal, der Inhaber von Rivva, seinen Feed aggregiert, aber sicherlich ist es wenig hilfreich, dass neue Blogs nur auf Empfehlung bereits in Rivva aggregierter Blogs aufgenommen werden. So entsteht die mittlerweile auch von mir so empfundene Mischung inzestuöser Verflechtungen, die wenig Platz für Neues lässt.

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Ist Poker seriös?

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Lässt man die gesammelten Vorurteile der letzten 40 Jahre die intellektuelle Herrschaft übernehmen, wird man vermutlich laut „Nein, natürlich nicht!“ brüllen. Bridge, Rommé, Canasta und Skat. Das sind ehrenwerte Kartenspiele. Klar, aber Poker? Man denkt direkt an verrauchte Hinterzimmer irgendwelcher Hafenspelunken, in denen sich die Unterweltgrößen der Stadt zum Karten kloppen treffen. Der mit dem fiesesten Blick gewinnt. Oder der mit der dicksten Wumme.

Bei jungen Erwachsenen dürfte Poker neben Flaschendrehen zu den beliebtesten Partyspielen gehören, wenn der Alkohol reichlich genug geflossen ist. Dann allerdings in der weniger klassischen Form des Strip-Poker. Nein, nein. Machen wir uns nichts vor. Poker ist ein Glücksspiel, wie Roulette, OddSet, Lotto oder Rubbellose.

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Systembedingte Fehleinschätzungen möglich bei Clinton gegen Obama

Ich bin nun wirklich kein Politikexperte. Insbesondere dann nicht, wenn es um das politische System der USA geht. Aber ganz grob ist mir der Ablauf der dortigen Präsidentschaftswahlen natürlich dennoch geläufig. Wenn dann heute die gesamte deutsche und – schlimmer noch – auch die amerikanische Journaille erstaunt verkündet, Hilary Clinton sei wieder da und habe völlig überraschend Obama in New Hampshire geschlagen, dann wundere ich mich, bin quasi völlig überrascht.

Warum? Weil man die Vorwahlen in Iowa nicht mit den Vorwahlen in New Hampshire vergleichen kann. Böse Zungen, zB alle Bewohner New Hampshires behaupten gar, die Vorwahl in Iowa sei gar keine richtige solche, weshalb sie auch kein Problem damit haben, dass Iowa vor New Hampshire stattfindet, obwohl New Hampshires Verfassung ausdrücklich vorschreibt, dass die erste Vorwahl der USA eben dort, nämlich in New Hampshire statt zu finden hat. Und wenn man sich das Verfahren mal vor Augen führt, mag man dieser Behauptung durchaus etwas abgewinnen.

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Powerpoint online? ZOHO Show!

Um das Jahr 2000 promotete ich NRW-weit ein recht großes Internetprojekt. Hierzu war es erforderlich, durch das Land zu reisen und auf Veranstaltungen mit bis zu 500 Leuten die Website und das dahinterstehende Konzept zu präsentieren. Zu Beginn waren mein damaliges Team und ich relativ naiv an die Sache heran gegangen. Wenn wir zu einer Veranstaltung angefragt wurden, teilten wir als einzige Anforderung mit, es müsse ein PC mit Internetanschluss und Beamer vorhanden sein. So, dachten wir, würden wir überall unser Projekt gut rüberbringen können. Falsch gedacht…

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gOS – Das Google-Betriebssystem?

good-os-1Seit November 2007 gibt es einen neuen Senkrechtstarter in der Linux-Szene. gOS, das Good OS hat einen regelrechten Siegeszug in Amiland gestartet. Sicherlich hängt das nicht zuletzt damit zusammen, dass man beim Wal-Mart den sog. gPC für schlappe 199 Dollar erstehen konnte.

Für Umbauer und Bastler gibt es ein Via-Mainboard gebundled mit dem gOS. Diese Kombination aus Hard- und Software zu kleinsten Preisen hat es bislang in Linuxland nicht gegeben. Zwar gibt es seit längerem PC-Hersteller (zB Dell), die wahlweise Linux vorinstallieren, jedoch kann man für den gleichen Preis auch ein Gerät mit Windows erstehen. Die Firma Good OS LLC, der Distributor des gOS geht insofern einen alternativen Weg und der Erfolg gibt ihnen recht.

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Der Mord, der keiner ist

Da hat im Ort eben einer seine Frau erschossen. DerWesten berichtet. Das Sonntagsblättchen berichtet auch, aber etwas ausführlicher. Angeblich aus einer finanziellen Notlage heraus, habe Wilfried P. erst seine Frau und dann sich selbst erschießen wollen. Als ehemaliger Jäger verfügte er über Waffenschein und Waffen. Die finanzielle Notlage bestand lediglich darin, dass womöglich das Reihenhaus der kinderlosen Renterfamilie (58 und 57 Jahre) nicht mehr zu halten gewesen sei, dessen Verkauf aber einen Überschuss erwirtschaftet hätte. Seine Frau hatte bereits signalisiert, dass sie es nicht schlimm fände, in einer Mietwohnung zu leben.

Wilfried P. sah das aber wohl anders. Über ein paar Wochen plante er den Mord an seiner Frau. Er informierte sich, mit welcher Waffe und Munition man das wohl am sichersten hinbekäme. Angeblich plante er, sich danach auch selbst zu erschießen. Die zunächst für die Silvesternacht geplante Tat verschob er aus mir nicht bekannten Gründen auf dieses Wochenende. Er wartete bis seine Frau schlief, setzt ihr die Waffe direkt über das Ohr und drückte ab. Nach seinen Angaben soll seine Frau noch „Ooohh“ gesagt, sowie ein Blubbern von sich gegeben haben. Dann war sie tot. Der Anblick seiner toten Frau hat den Wilfried dann davon überzeugt, dass er sich wohl doch besser nicht erschießen sollte. Stattdessen ging er zur Polizei und stellte sich.

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Wenn die Wahrheit schmerzt,…

…, bleibt es dennoch die Wahrheit. Ich kann indes durchaus verstehen, dass der Mensch als solches erst einmal dem Schmerz Ausdruck verleiht. Typischerweise schreit man kurz oder bei größeren Schmerzen auch länger auf. Bei Schmerzen, die man ob wahrer Worte empfindet, sollte man sich allerdings hernach bemühen, wenigstens das letzte bisschen Objektivität in sich wieder zu finden und den Schmerz als unausweislich anzuerkennen.

So ging es mir persönlich, als ich im vergangenen Jahr den Artikel „Abgebloggt“ des Autoren Johannes Boie auf sueddeutsche.de las. Boie beschreibt recht treffend, welche Probleme die deutsche Bloggerlandschaft im Vergleich zur amerikanischen hat. Dabei bezieht er ausreichend häufig Expertenmeinungen mit ein.

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