Warum so empört?

Die Unicef hat das Foto des Jahres gekürt. Ein wollgesichtiger Typ, der nach der Optik zu urteilen wohl die 80 bereits deutlich überschritten hat, dabei aber doch erst 40 Jahre alt sein soll, heiratet ein 11jähriges Mädchen mit einem Blick wie ein Reh kurz vor dem finalen Fangschuss. Und jetzt regt man sich auf. Man muss was gegen Kinderheiraten unternehmen. Etc. pp.

Ich verstehe das nicht. Was will man denn von den Anhängern einer Religion erwarten, deren heiliger Vortänzer am liebsten kleine Mädchen pflöckerlte. Seine „Lieblingsfrau“ Aischa heiratete Mohammed als sie 5 oder 6 Jahre alt war. Anständigerweise wartete er noch bis zu ihrem 9. Lebensjahr, bevor er die Ehe an ihr vollzog.

Da ist doch diese 11jährige vergleichsweise gut weg gekommen…

Sicherlich. Heutzutage würde man ein Pädophilenschwein, wie den Mohammed, für lange Jahre wegsperren. Hier. In Europa. Zu Recht. Aber, die haben eben eine andere Kultur, da. Musse verstehen, Du. Respekt vor anderen Kulturen und so.

31 Gedanken zu „Warum so empört?

  1. Ähh. Wie meinst Du das jetzt? Du bist ja auch noch jung. Würdest Du nicht sagen, dass es ein Unterschied ist, ob ein 40jähriger an eine 11jährige ran will oder ob ein 17jähriger was mit einer 13jährigen anfängt?

    Aber mal grundsätzlich: Stellt sich heraus, dass Marco schuldig ist, gehört er weg gesperrt. Meinetwegen sogar in der Türkei. Ich gehöre nicht zu den Mahnwachenden, im Gegenteil.

  2. Interessante Sache mit dem Mohammed.

    Allerdings:

    Mit Beginn der Menstruation ist eine Frau geschlechtsreif und kann Kinder bekommen. Die Komplikationen in sehr jungen Jahren scheinen recht gering zu sein. Dass man den Geschlechtsverkehr heute gesetzlich hinauszögert, ist wohl eher ein psychologisches als ein biologisches Problem (in Naturvölkern lag die 1. Schwangerschaft oft auch so bei ca. 12, allerdings Alterstendenz steigend nach Kontakt mit der „Zivilisation“). Außerdem gibt’s eine biologische Theorie, dass sich 1. Niederkunft und Lebensalter paralell entwickeln. M.a.W., je später eine Frau ein Kind bekommt, desto älter muss sie werden, weil sie sich drum kümmern muss, was letztendlich Einfluss auf das Durchschnittsalter hat (die Medizin spielt natürlich auch ein Rolle).

    Wäre also die Frage zu stellen, wann die Damen damals geschlechtsreif wurden. Möglicherweise war es also ein ganz normaler ehelicher Vollzug, da das Mädchen anschließend ja auch nicht – wie heute – alleine mit dem Balg zurechtkommen musste, sondern in die Familie integriert war (andere Zeiten, andere Sitten).

    Außerdem muss mal drauf hingewiesen werden, dass es in christlichen Fürstenfamilien bis ins 15. Jahrhundert ganz normal war, Kinder ab etwa 2 Jahren Alter einander oder wesentlich älteren Partnern zu versprechen. Nach „Auslieferung“ im Alter von 10-14 konnte der Ehepartner dann machen, was er wollte. Dokumentiert ist das auch aus anderen Kulturkreisen, z.B. China. Hier hatte eine Frau nach der Menopause, also etwa ab 40, sogar das Recht, eine Partnerin beliebigen Alters für ihren Mann auszusuchen.

    Falls sich also jetzt ein Muslim durch deinen Text ein wenig angepisst fühlt, hat er eigentlich nicht ganz unrecht (sorry für die Deutlichkeit, sehe ich aber so).

  3. @Gilbert: Lassen wir mal die ganze geschichtstheoretische Salbaderei drumherum weg, würdest Du also sagen:

    Her mit den Neunjährigen, wenn sie schon ihre Tage haben!

    Oder wie? Im Übrigen wüsste ich nicht, wieso sich ein Muslim durch ein paar Fakten angepisst fühlen sollte…

  4. Mit Urteilen über andere Kulturkreise halte ich mich zurück. Auch wenn mir die Sache sauer aufstößt. Wenn nicht gar mehr. Im Hinterkopf spkt mir nur der Gedanke, dass Kultur über Jahrtausende wächst, und zwar so, wie es die Bedingungen zulassen. Warum also dieses in unseren Augen schändliche Tun so gehandhabt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Liebe klammere ich aber schon einmal aus. Seien wir also froh, in dem so „kultivierten“ Mitteleuropa aufwachsen zu dürfen. Was immer man auch darunter verstehen mag.

  5. Es gibt halt einfach ein paar Dinge, bei denen ich nicht bereit bin, diese unter den Kulturbegriff zu subsumieren. Dazu gehört zB Kinderficken und Tiere in der Badewanne verbluten lassen. Wenn sowas Kultur sein soll, dann habe ich lieber keine.

  6. Was ich damit sagen wollte war, dass in der Türkei, in der ja auch der Islam vorherrscht, ein 17-jähriger Junge ins Gefängnis kommt, weil er mit einer 13-jährigen rumgemacht haben soll.
    Und dann darf ein 40-jähriger eine 11-jährige heiraten…

    Was ich an diesem Fall so unmöglich finde, dass der Prozess immer weiter vertagt wurde, und das gleich um Monate. Denn eigentlich ist das mE schon eine Vorverurteilung von Marco und eigentlich müsste es ja in dubio pro reo heißen, oder?

  7. Herr Petereit,ich stimme Ihnen doch tatsächlich zu.Auch wenn ich der Ansicht bin,dass Sie nicht stets die Weisheit für sich gepachtet haben.Und obwohl ich der Meinung bin,dass Sie dem Spießbürgertum ein offenes Ohr gewähren,kann ich mich durchaus mit sehr vielen Aussagen Ihrerseits identifizieren.Das freut mich irgendwie 😉

  8. Klar, vor solchen Unfassbarkeiten ekelt mir auch. Vielleicht sind diese Länder kulturell, politisch, und überhaupt, noch auf einer Stufe, die weit, weit unten am Treppchen der Aufklärung liegt. Vielleicht war es auch einfach nur falsch, unsere bestiefelten Füße in solch ein Land zu setzen. Wir sind schockiert. Ich denke aber, so ein Wüstensohn wäre es auch, wenn er im Amsterdamer Rotlichtviertel an den Fleischbeschaufenstern vorbei gehen würde. Lösungen? Bücher oder Bomben. Auf Alles und Jeden.

  9. @Kolumnistenschwein,ja merken Sie die Einschläge noch?
    Bücher oder Bomben auf alles und jeden?
    Wie muss ich mir denn Ihren Gemütszustand vorstellen,nach so einer Aussage?

  10. @ Dieter: immer mit der Ruhe. Wie Kolumnistenschwein schon sagt, die Kulturen sind gewachsen, und wenn man das anerkennt, heisst das doch noch lange nicht, dass man deren Ansichten teilt oder ein Pädophiler ist. Was man sich fragen darf und soll: mit welchem Zwang sind die Betroffenen unterworfen. Erstaunlicherweise weht einem da gerade in den islamischen Ländern von Seiten der Frauen extrem der Wind ins Gesicht, wenn man mit den hiesigen emanzipatorischen Vorstellungen hausieren geht. Wenn es die Kultur so vorgibt und eine Mehrheit dahintersteht, wäre Toleranz wohl die bessere Strategie.

    Bis vor nicht allzu langer Zeit waren Heiraten im Alter von 13 in der Türkei noch üblich. Das Problem „Marco und die 13 Jährigen“ ist tatsächlich erst mit der Annäherung der Türkei an westeuropäische Standards entstanden.

    Wenn du schon Dampf ablassen willst, warum dann nicht gegen unsere rot-grüne-bunte Mischpoke? Jedes Jahr kommen 13-15 jährige türkische oder kurdische Mädchen nach dem Urlaub nicht mehr in ihre Schule, weil sie kurzerhand – und gegen geltendes türkisches Recht! – in ihrer Heimat an 25-40 jährige Männer verheiratet wurden. Die Mädchen sind hier soweit kulturell geprägt worden, dass sie das mit Sicherheit als extreme Vergewaltigung empfinden. Nur säuselt uns da unsere Politiker- und Integrationsclique vor, man müsse das als Kulturerbe respektieren, anstatt dass Strafanzeige bei den türkischen Behörden erstattet wird.

  11. @Matthias: Ich dachte mir schon, dass ich Dich zunächst falsch verstanden hatte. Die Kritik an der Prozessführung gegen Marco ist natürlich formal berechtigt. Warten wir ab, was die inhaltlichen Ermittlungen letztlich bringen.

    @Freedom: Freut mich auch irgendwie. Vor allem freut mich, dass Sie sich entschlossen haben, wieder aktiv zu kommentieren. 😉 Übrigens habe ich nie behauptet, ich hätte die Weisheit oder Teile davon, nicht mal Fragmente, gepachtet oder anderweitig in Besitz genommen. Mir ist auch durchaus bewusst, dass ich – je nach Beitragsinhalt – wechselnden Ideologien oder gesellschaftlichen Strömungen zugeordnet werden kann, wenn man das will. Deshalb werde ich mal als Rechter, mal als Linker denunziert.

    Kollege Kolumnistenschwein ist sicherlich mitnichten ein Radikaler. Er formuliert nur gern sehr sehr spitz. Gerade deswegen lese ich ihn so gerne.

    @Kolumnistenschwein: Sicherlich war es falsch, mit bestiefelten Füßen und bewaffneten Händen den großen Molli raushängen zu lassen. Mit dem Problem der Kinderfickerei dürfte das indes kaum in Zusammenhang stehen. Ich behaupte, dass das Problem in diesen Ländern darin besteht, dass dort dem einzelnen Menschenleben kein Respekt entgegen gebracht wird. Weder staatlicherseits, noch untereinander.

    @Gilbert: Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. Insofern greife ich Deinen Vorschlag, mich über die genannte Mischpoke aufzuregen, gern auf.

    Ich bleibe aber dennoch dabei. Eine „Kultur“, die auf der Missachtung elementarster Lebensrechte gründet, hat die Bezeichnung „Kultur“ ncht verdient und wird durch mich niemals eine „tolerante Betrachtung“ erfahren.

  12. @Kolumnistenschwein,ja nee ist klar,das sagt mir alles und nichts.
    @Gilbert,Strafanzeige bei den türkischen Behörden?Sie sind ein Träumerle.Mich würde mal interessieren,wie Sie diese denn im Wortlaut verfassen würden?

  13. Okay, Freedom, da will ich es mal leicht verdaulich formulieren: Bücher oder Bomben. Soll heißen: Bildung oder vergess das ganze Land einfach. Schau Dir die Amis im Irak an. Die kommen da nie wieder raus. Jedenfalls nicht, ohne dem Eingeständnis, total versagt zu haben. Da gabs nur Bomben statt Bildung. Doch nur mit Wissen ist der Mensch in der Lage, auch sein Unwissen zu erkennen. Was ihn von viel Scheißdreck abhalten und somit zum besseren Menschen machen könnte. (Soweit jedenfalls meine Theorie.) Ansonsten solch Länder im eigenen Saft schmoren lassen. Denn wahrhafte Änderung kann es nur aus dem Inneren heraus geben. So wie in der ehemaligen DDR. Was meinst Du wohl, wie begeistert wir gewesen wären, wenn die Amis bei uns einmarschiert wären, um uns zu „befreien“. Das hätte nicht funktioniert. Befreien kann man sich nur selbst.

  14. @Kolumnistenschwein,
    aber natürlich,Bildung hat was,nur wird ihr nicht von jeder Seite entsprechende Bedeutung beigemessen.Und leider wird sie manchmal gar nicht,oder nur unzureichend angeboten.
    Ja,ich schaue mir die Amis an,ich schaue mir sogar ganz genau,die Politik und die Feldzüge der Amis an. Mir steckt jetzt noch der Vietnamkrieg in allen Gehirnzellen,obwohl ich nicht dabei war.

  15. @Freedom: Strüfünzüge. Mür üst zü Ühren gükümmen, düss … ündsüwüter.

    Türkisch ist doch gar nicht so schwer 😉

    Eine andere brauchbare Alternative wäre natürlich, um mal die Selbstdarstellung von Kolumnistenschwein aufzugreifen, die restliche Bande, die hier mit Sicherheit auf Kosten der Stütze haust, in ein Tütü zu kleiden und über Ostanatolien aus dem Flugzeug zu werfen. Aber vermutlich läufts eher andersrum: das Sozialamt übernimmt auch noch einen Teil der Brautgabe als „Sonderausgabe“.

  16. Äh, Dieter, wem genau willst Du mit

    Aber, die haben eben eine andere Kultur, da. Musse verstehen, Du. Respekt vor anderen Kulturen und so.

    ans Bein pissen? Wer respektiert das? Wer lässt so etwas unkritisiert im Raum stehen?

  17. @ pantoffelpunk,mal ne andere Frage,wer lässt unkritisiert im Raum stehen: Gilbert –> …, die restliche Bande, die hier mit Sicherheit auf Kosten der Stütze haust, in ein Tütü zu kleiden und über Ostanatolien aus dem Flugzeug zu werfen. ?
    Ich halte mich mit meinen Aussagen etwas zurück,da mir hier schon ans Bein gepisst wurde,aber ich bin nicht nachtragend,im Gegenteil,ich bin sogar sehr lernwillig und aufgeschlossen 😉

  18. Herr Freedom, jetzt muss ich aber doch mal fragen: nicht mit unseren gesellschaftlichen Regeln übereinstimmde Handlungen in anderen Ländern möglichst großkalibrig anzugreifen, ist ok, aber wenigstens von denen, die hier als Gast sind, zu verlangen, dass sie sich mindestens für die Dauer ihres Aufenthalts an unsere Regeln halten, wieder nicht?

    So ganz verstehe ich die Moral dahinter nicht und bitte unterwürfigst um Erläuterung.

  19. Aber @Gilbert,
    das sind doch zwei verschiedene Themen.
    Natürlich kann man sich Gedanken darüber machen,was sich in anderen Nationen bzw.Ländern so abspielt.Man kann es kritisieren und mit unserem Land vergleichen,oder auch einfach schweigen.Das ist das eine Thema.
    Das andere Thema ist ja wohl das Gastrecht,was Deutschland vielen Menschen gewährt,und der Umgang damit.Das meinen Sie ja wohl,falls ich das nicht missverstanden habe?
    Ich wollte mit meinem Kommentar an „pantoffelpunk“,Ihre Äußerung betreffend,folgenden Grundgedanken zum Ausdruck bringen:
    Nicht jedem „Gast“ sieht man an der Nasenspitze an,was er im Schilde führt,und ob er überhaupt was im Schilde führt.Wollen Sie Gilbert,denn entscheiden,wer des Landes verwiesen werden sollte,nur auf einen bloßen Verdacht hin?Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen,falls ich zu erkennen glaubte,in Ihrem Kommentar einen Hauch von Vorurteil gegenüber allen unseren „ausländischen Gästen“ gelesen zu haben,und es aber von Ihrer Seite gar nicht an dem ist 😉

  20. @ Freedom: meine Meinung ist eigentlich ganz einfach und hoffentlich auch nachvollziehbar.

    Gastrecht: hier hat sich der Gast an dem zu orientieren, was die Kultur des Gastgebers als angemessenes Verhalten definiert, der Gastgeber wiederum muss es seinerseits natürlich auch vermeiden, dem Gast auch die Teile seiner Kultur aufzuzwingen, die für diesen nun wiederum nicht akzeptabel sind. So haben beide Seiten die größtmögliche Bewegungsfreiheit, ohne den anderen zu verletzen.

    Eigenartigerweise sieht man das auf der ganzen Welt so, nur in der BRD wird man blitzschnell als Nazi beschimpft, wenn man einem Ausländer zumutet, hier nicht akzeptables Zeug doch bitte zu unterlassen (Leitkulturdiskussion).

    Ich gehe auch noch einen Schritt weiter: wer hier seine Heimat aufbauen möchte, sei herzlich willkommen, dann aber bitte ohne wenn und aber als deutscher Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten. Wenn der dann nämlich meint, seine minderjährige Tochter in Ostanatolien verheiraten zu müssen, bekommt er hier Ärger.

    Dieses Gehampel mit Ausländern in der 2. oder 3. Generation, die hier jede Menge Sonderrechte für sich beanspruchen (und auch bekommen), aber bewusst nicht dazu gehören wollen, habe ich satt. Wenn sie dann hier schon straffällig werden und als Deutsche nach deutschem Recht auch verknackt würden, dann sollten sie zumindest als unerwünschte Gäste rausgeschmissen werden, wie das jeder Gastwirt auch macht.

  21. @freedom: Mit so einem Scheißdreck setze ich mich gar nicht erst auseinander, jedenfalls nicht im Netz. Meine Erfahrung zeigt, dass Leute, die sich im Internet so weit erniedrigen, nicht witer empfänglich sind für irgendetwas – trifft man sie IRL, drücken Sie sich natürlich viel vorsichtiger aus oder wollen es nachher nicht so gemeint haben… momentan verspüre ich so viel Lust, diesen etablierten Rassisten mal was vorn Koffer zu boxen. Es widert mich dermaßen an, dass sie ihre geistige Gülle auch noch in humanitäres Gewand kleiden. Wüargs. Dann habe ich echt lieber besoffene Skins, die unverhohlen „Deutschland den Deutschen!“ gröhlen. Das ist zwar nicht weniger dumm, aber wenigstens gerade aus und ehrlich.

  22. @pp: Schön, dass Du mal wieder vorbeischaust.

    Deine Ausgangsfrage ist einfach zu beantworten. Wem will ich ans Bein pissen. Niemandem. Klar ist mir natürlich, dass es anpissende Wirkung entfaltet, bei denen, die ein schlechtes Gewissen haben oder haben sollten.

    Mir geht es darum, einem Begriff, der für mich eine gewisse übergeordnete Bedeutung hat, also was „höheres“ ist, nämlich den Begriff der Kultur vor Leuten zu schützen, die diese zwar für sich reklamieren, sie aber nicht haben. Im Grunde ist der Begriff ganz ähnlich zu demjenigen der Intelligenz. Die behauptet auch jeder zu haben, leider trifft es nur bei wenigen zu.

    Und ich sage es gern noch einmal. Eine Kultur, die dem einzelnen Menschenleben nicht den geringsten Respekt entgegen bringt, verdient die Bezeichnung Kultur nicht. Ich könnte noch anfügen: Basta.

    Dabei verkenne ich übrigens nicht, dass es auch in unserem Kulturkreis Vorgänge gibt, die bedenklich sind, wie zB den bereits genannten Brautkauf aus Fernost. Andererseits dominieren diese Vorgänge unsere Kultur nicht. Nicht so sehr jedenfalls wie Ehrenmorde, Kinderbräute, Ausblutungen, Steinigungen oder sonstwie geartete Gewalt gegen andere Lebewesen die Kultur der „Anderen“.

    Und wenn mich sowas in Deinen Augen zum Skin oder noch was schlimmeren macht, dann muss ich das eben so hinnehmen.

  23. Mein lieber Dieter.
    1. Verpasse ich nicht einen Deiner Beiträge, da ich Dich NATURELLEMENT in meinem Feed habe und darum eigentlich jeden Tag vorbeischaue. Ich hebe nur selten mein Bein. Aber nicht nur hier. Ich mache mich gearde unfreiwillig rar, weil mir so wenig Zeit bleibt wie schon lange nicht mehr.
    2. Warum sollte ich DICH als Skin oder schlimmeres sehen? Hä? Ach so! Du denkst, dass mein zweites Stetement Dir gewidemt ist? Nein. Natürlich nicht.

    freedom fragt mich, wer Gilberts

    Eine andere brauchbare Alternative wäre natürlich, […] die restliche Bande, die hier mit Sicherheit auf Kosten der Stütze haust, in ein Tütü zu kleiden und über Ostanatolien aus dem Flugzeug zu werfen.

    unkommentiert lässt, darauf antworte ich ihm sinngemäß, dass mich so ein Dreck nicht hinterm Ofen hervorlockt.
    3. Ich vestehe Deinen letzten Satz halt so, als wolltest Du irgendwem unterstellen, dass er das aus falsch verstandener Kulturtoleranz akzeptiert. Darum meine Frage, wem Du das unterstellst.

    Digga! Du weißt doch, wenn ich Dir einschenken will, dann tue ich das direkt! But hello (wie der Engländer sagt)!

  24. @Dieter: Ach so: Ansonsten gehe ich mit Deinem Artikel voll konform. Mich interessieren keine nationalen oder kulturellen Grenzen und darum verurteile ich Kinderficken hier wie dort. Eine Entschuldigung mit irgendwelchem historischen Gefasel lasse ich auch nicht gelten: Vor 200 Jahren noch, wa auch hier die sog. schwarze Pädagogik noch State of the Art. Den Aufklärern sei Dank, ist das Vergangenheit, weil das Kind nicht mehr als kleiner Erwachsener sondern als Kind gesehen wird. Wers nicht begreift, ist mindestens ungebildet, auf jeden Fall unsensibel (diplomatisch formuliert, oder) – aus meiner subjektiven Sicht ein Riesen-Arschloch.

    @freedom: Ach. Es geht also auch zivilisiert? War nicht so gemeint, hä?

  25. Schiet. Der letzte Satz sollte eigentlich mit @goilbet eingeleitet werden und bezieht sich gilberts letztes Statement. Das war ja schon da, bevor ich… also, mit dieser schnellen Technik, da komm ich nicht mehr mit!

  26. @ Pantoffelpunk: Es geht immer zivilisiert zu und war auch schon immer so gemeint. Es kommt halt drauf an, wie man was lesen will, wobei ich aber gerne zugebe, dass der rote Faden, welche Aussage sich auf was bezieht und daher wie zu interpretieren ist, mir bei 5 und mehr Kommentatoren auch schnell verloren geht und da schnell mal was in der falschen Schublade landet.

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