Schenken Sie Ihrer Frau bloß keinen Staubsauger!

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Ich weiß. Früher war es üblich, solche „praktischen“ Dinge an Weihnachten oder zu sonstigen Anlässen zu verschenken. Früher war es allerdings auch üblich, dass der oder die so Beschenkte wenigstens ein Mindestmaß an Freude vortäuschte. Diese Zeiten sind jedoch vorbei.

Wie man aus dem Fernsehen weiß, zerschmeißen heutzutage sogar schon kleine Jungs teure Mingvasen und das bloß, weil die Eltern ihnen Unterhosen zum Geburtstag überreichen. Natürlich ist das vollkommen unverständlich! Sollen doch diese undankbaren Burschen mal ohne Unterhose zur Schule gehen. Dann werden die aber schnell merken, welchen Wert so ein kleines Stück Stoff darstellt. Aber bitte. Wir können die Uhren nicht rückwärts drehen. Die Zeiten haben sich geändert.

Mit den Zeiten haben sich glücklicherweise auch die Möglichkeiten geändert, den neuen Präsenterwartungen moderner Kosmopoliten gerecht zu werden. Jugendliche Leser können jetzt getrost wegklicken, denn in dieser Altersklasse reicht es noch, Jahr für Jahr zur Parfümerie und zum Blumenladen zu latschen, um dort seine Ersparnisse gegen flüchtige olfaktorische Genüsse zu tauschen. Nach etwa zehn Jahren spätestens wird man auf diese Weise jedoch auf keine große Gegenliebe – von Begeisterung mal ganz zu schweigen – mehr stoßen. „Oh, wie schön. Schon wieder Boss bottled. Dabei habe ich doch erst ein halbes Dutzend Pullen davon…“

Und so sitzen die Älteren unter uns, also diejenigen so ab 25, mehrmals im Jahr schwer grübelnd in sich versunken auf einem Möbel ihrer Wahl und versuchen, originelle Geschenke für diejenigen, an denen ihr Herz hängt, zu ersinnen. Meist kommt nix dabei heraus und in solchen Fällen kann man sich noch gut und gerne zwei bis drei Jahre damit über Wasser halten, dass man Gutscheine der jeweils angesagtesten Boutique überreicht. Machen wir uns nichts vor. Irgendwann ist auch damit Schluss.

Dann beginnt die Zeit des „Ach, komm. Wir schenken uns dieses Jahr nichts.“ Eine Aussage, die eigentlich nur bedeutet: „Bleib mir bloß mit Deinem Mist weg. Da will ich lieber gar kein Geschenk.“ Ein, zwei Mal kann man sowas durchziehen, aber dann erinnert man sich das ganze Jahr über an das doofe Gefühl, das man hatte, als man tatsächlich am fraglichen Heiligabend nichts, aber auch rein gar nichts überreicht bekam, nicht mal Boss bottled. Und irgendwie hat die Herzensdame auch nicht wirklich glücklich ausgesehen, als man ihr nichts kredenzte. Selbst das ist also keine Lösung auf Dauer.

„Man müsste was echt Ausgefallenes finden. Was, was es nicht an jeder Ecke gibt. Am besten etwas, das man erlebt und nie wieder vergisst. Ein Highlight eben.“ Nun dürften die meisten unter uns allerdings keine Connections zu Hollywoodproduzenten haben, um auf die Schnelle Riesennummern zu inszenieren. War´s das also? Müssen wir uns mit Socken, Krawatten, Blumen und Parfüm arrangieren?

Nein! Denn seit einiger Zeit können tatsächlich auch Normalbürger, wie Sie und ich, etwas Kleingeld vorausgesetzt, ausgefallene Erlebnisse verschenken. Wir brauchen keinen Kai Pflaume und keine Vera Intveen und wie sie alle heißen, um in Iglus oder Tipis zu übernachten, Lamborghini zu fahren oder Fliegenfischen zu gehen. Wir können Mafiadinners, professionelle Biografiefilme oder Schneeraupenfahrten organisieren. Und wir können all das sehr flexibel, einfach und zeitnah erledigen, nämlich mit dem Eventvermittler MyDays.de.

MyDays.de ist mittlerweile ein Riesenportal. Wenn man allein stöbernd die diversen Kategorien durchklickt, erschlägt einen das Angebot fast. Bei jedem dritten Event staunt man, dass es sowas überhaupt gibt. Eins ist klar. Mit MyDays.de steht man nie wieder auf dem Geschenkeschlauch. Allein die interessantesten Ideen durch zu schenken, ist nicht innerhalb einer einzelnen Lebenszeit zu schaffen. Und mit 85 brauchen Sie Ihrer Frau sicherlich auch nicht mehr mit dem Houserunning zu kommen.

Selbst die Vergesslichen, aber dennoch Anspruchsvollen unter uns, werden gern auf MyDays zurück greifen. Es steht nämlich ein großes Last-Minute-Angebot zur Verfügung, aus dem man auch noch schnell den Adrenalinkick für übermorgen bestellen kann. Grundsätzlich können alle Angebote in Gutscheinform erworben werden. Der oder die Beschenkte ist dann flexibel in der Einlösung und kann sich einen genehmen Termin selbst wählen. Nun haftet aber Gutscheinen an sich bereits der Geruch des Unverbindlichen an. Wer also nicht mit „bloß so einem Gutschein“ kommen will, der bucht direkt fest in Form von Tickets. Auch diese Möglichkeit steht für sämtliche Angebote bereit.

Die Eventgestählten Verschenker werden nicht – wie ich – lediglich das Angebot durchstöbern, sondern diese Schenker 3.0 benötigen sogar im Außergewöhnlichen noch außergewöhnlicheres und können sich mittels verschiedener ausgefeilter Suchfunktionen das absolute Ober-Top-Super-Event für Tante Margarete rausfriemeln lassen, MyDays for Runaways. Im Ergebnis muss man feststellen, dass es unmöglich ist, auf MyDays.de nichts Interessantes zu finden.

Auch die übrigen Rahmenbedingungen sind für Suchende außerordentlich erfreulich. Die Website ist – gemessen an der Fülle der Angebote – dennoch leicht bedienbar und übersichtlich, sowie modern gestaltet. Das Design orientiert sich an Standards im e-commerce. Mich erinnert die Startseite stark an Amazon.de, sowie die Shops der klassischen Versender, wie Neckermann etc. Alles in allem kommt MyDays sehr seriös rüber, wozu auch das TÜV-Zertifikat, eher unüblich in der Erlebnisvermittlerbranche, beizutragen weiß.

Natürlich gibt es Filler; also Dinge, die man auch allein hinbekommen würde, wie die unzähligen Fotoshootings in diversen Varianten (Babybauch, Erotik, Familien, Landschaft and what not). Die Frage ist erlaubt, ob tatsächlich eine so breite Vielfalt des im Kern immer gleichen Angebots erforderlich ist und man wird diese Frage auch eher mit einem Nein beantworten. Allerdings ist es nicht so, dass MyDays diese Filler bräuchte, weil ansonsten das Angebot zu klein würde. Es scheint eher so zu sein, dass die Betreiber ein möglichst umfassendes Portfolio vorhalten wollen. Da lassen sich dann Redundanzen eben nicht vermeiden.

Ich würde gern mehr Kritik üben, um den Text nicht so lobesvoll enden zu lassen. Allein, mir fällt nichts kritikwürdiges ins Auge. Und so ende ich mit meiner weiter oben bereits ausgesprochenen Warnung: Schenken Sie Ihrer Frau bloß keinen Staubsauger! Schöne Weihnachten…

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