Ubuntu-Tipps, Folge 1

Ich habe ein Acer Notebook mit Touchpad vor der Tastatur. Wenn ich längere Texte damit schreibe, verspringt mir alle Nase lang der Cursor irgendwo im Text, weil ich mit irgendeinem Finger wieder das Touchpad gestreift habe.

Dafür gibt es Abhilfe. Man stelle sicher, dass das Paket xserver-xorg-input-synaptics installiert ist bzw. installiere es über System > Administration > Synaptic-Paketverwaltung nach. Im Standard-Ubuntu 7.04 wird es auf einem Notebook automatisch installiert. Es hat übrigens nix mit der fast gleichnamigen Synaptic-Paketverwaltung zu tun…

Hernach öffne man über das Terminal die Date xorg.conf mit dem folgenden Befehl:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

Dort suche man folgende Sektion:

Section „InputDevice“
Identifier „Synaptics Touchpad“
Driver „synaptics“
Option „SendCoreEvents“ „true“
Option „Device“ „/dev/psaux“
Option „Protocol“ „auto-dev“
Option „HorizScrollDelta“ „0“
Option „SHMconfig“ „on“
EndSection

Die fettgedruckte Zeile füge man in die Datei an dieser Stelle ein. Dann starte man Ubuntu neu.

Nach dem Neustart kann man als normaler Benutzer das Touchpad ein- und ausschalten und zwar mit folgender Befehlssystematik:

Zum Ausschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=1

Zum Einschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=0

Der Tipp sollte übrigens mit jeder Debian-basierten Distribution funktionieren.

amapur – it’s my life (don´t you forget), Part 1/2

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Dick zu werden ist wesentlich leichter als schlank zu bleiben. Und dick zu bleiben ist nochmal wesentlich leichter als schlank zu werden. Wie es scheint, reicht schon ein halber Liter Bier, um die Wampe auf ewig zu zementieren, während aber 10 Stunden Fitnessstudio pro Woche nicht annähernd genug sind, um den Pfad des Abnehmens mit sichtbarem Erfolg zu beschreiten. Seit Anfang April habe ich mich gequält. Bis zu drei Stunden pro Training und bis zu vier Mal in der Woche beackerte ich die diversen Geräte, die modernes Bodyforming versprechen. Ein Forming hat zwar stattgefunden. Ich habe sicherlich eine ganz ordentliche Muskelmasse aufgebaut, aber ich habe dabei kein einziges Pfund Gewicht verloren. Die Speckrollen sind immer noch in gleicher Größe an den gleichen Stellen quasi „anhängig“.

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Wieder ein schönes Beispiel für Medienselbstüberschätzung

„Karriere kurz vor dem Ende!“ titelten alle Nachrichtenwebsites anlässlich der Vorstellung der aktuellen Single von Britney Spears. Jetzt nach der Veröffentlichung selbiger zeigt sich deutlich, wer darüber entscheidet, ob Karrieren zu Ende sind oder eben nicht. Und der Konsument hat entschieden, dass die Karriere der Britney Spears nicht – wie von den Medien gewünscht – beendet ist. In Kanada stieg „Gimme More“ auf Platz 1, in den USA auf Platz 3 ein. Misserfolg sieht anders aus.

Bevor jemand versucht, mit mir hier inhaltlich über die Qualität der Musik der Frau Spears zu diskutieren:  Darum geht es nicht! Ich kaufe den Kram sicherlich nicht. Mir geht es lediglich darum, mit Genugtuung erwähnen zu können, dass unsere hochgelobten Medien sich wieder mal geirrt, respektive sogar ihren Einfluss überschätzt haben. Arrogantes Journalistenpack, das.

Eva Herman

An sich wollte ich mich hierzu nicht äußern, aber da das Thema bei Technorati ganz oben steht, muss ich es doch tun… Spaß beiseite. Ich habe gestern den blonden Kerner gesehen und mich gewundert. Nicht über Eva Herman, sondern über die Vehemenz, mit der Kerner, sowie die – als sie merkte, sie ist auf dem Pfad der Zustimmung – plötzlich sehr agile Schreinemakers, die hohle Nuss, Eva Herman in die rechte Ecke stellen und am besten dort anbinden wollte, weil Frau Herman doch ums Verrecken nicht dort stehen bleiben wollte.

Als Frau Herman dann jedoch jeglichen Propagandatechniken des blonden und blauäugigen Gastgebers trotzte, blieb diesem nur der Rausschmiss um sein Gesicht zu wahren. Zu diesen Techniken habe ich schon einmal einen Artikel verfasst, den ich mal als Grundlagenwissen empfehlen möchte.

Alle wirklich Interessierten folgen den Links in dem folgenden Zitat, entnommen der Homepage der Frau Herman. Und wer dann immer noch von rechtsradikalem Gedankengut faseln will, der kann das gern tun. Hitler war schließlich auch unbelehrbar. Das geht vielen Menschen so.

Seit mehr als zwei Wochen wird mir öffentlich vorgeworfen, ich hätte mich über die Familienpolitik im Dritten Reich lobend geäußert.

Dies ist erweislich falsch. Vielmehr habe ich gesagt, dass wir das Bild der Mutter wieder wertschätzen lernen müssen, das ja leider mit dem Nationalsozialismus und der 68er Bewegung abgeschafft wurde
( Download: Originalzitat als mp3 / Download: Originalzitat als pdf ). Ich habe mich also nie „lobend“ über die Familienpolitik des Dritten Reiches geäußert, sondern ganz im Gegenteil, verabscheue ich rechtsradikales Gedankengut und habe das auch bei jeder Gelegenheit deutlich gemacht.

Obwohl mein Verleger und auch ich mehrfach auf die falsche Darstellung hingewiesen hatten, wurden diese falschen Aussagen bundesweit und über die Grenzen hinaus veröffentlicht.
In den Tagen nach dem 7. September 2007 erschienen in fast allen deutschen und vielen ausländischen Medien Berichte, ich hätte auf der Pressekonferenz am 6. September in Berlin die Familienpolitik des Nationalsozialismus gelobt. Aus dem Mitschnitt der Pressekonferenz
( Download: Originalzitat als mp3 / Download: Originalzitat als pdf ) geht indes das Gegenteil hervor.

Hotel Valamar Club Tamaris

Die Valamar-Gruppe ist ein Konzern mit mindestens einem Dutzend Hotels allein in Istrien (Kroatien). Wenn ich es richtig beurteile, ist Valamar in den letzten Jahren vornehmlich dadurch so rasant gewachsen, dass sie bestehende Hotels aufgekauft und durchrenoviert hat. So jedenfalls ist es mit dem Hotel Tamaris gelaufen, das im letzten Winter auf einen zeitgemäßen Standard gehoben wurde und seither als Valamar Club Tamaris in der Landeskategorie „4 Sterne“ geführt wird.

Der Valamar -Komplex auf der Halbinsel Lanterna umfasst neben dem Club Tamaris auch noch einen Campingplatz, ein Feriendorf, eine Appartmentanlage, sowie zwei kleinere Hotelanlagen höchsten Landesstandards und gleicht so mit seiner Schrankenbewehrten Einfahrt und den Wachpatrouillen einem kroatischen Beverly Hills. Ich habe versucht, den Gesamtkomplex per Pedes zu erforschen, aber irgendwann abgebrochen, da ich den Eindruck hatte, ansonsten nicht vor Einbruch der Dunkelheit ins Hotel zurückgekehrt zu sein.

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Sportsfreunde.de – Die Community für den kommunikativen Sportler

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Galt es dunnemals als schick, Mitglied in möglichst vielen Vereinen, also ein echter deutscher Vereinsmeier, zu sein, gilt es heute als umso schicker, sich Mitglied in möglichst vielen web-zwo-nulligen Communities nennen zu können. Jedenfalls, wenn man die Communitybetreiber fragt. Es ist erstaunlich, mit welcher Akribie immer neue Portalbetreiber immer mehr Real-Life-Konzepte in die Virtualität zu übertragen suchen. Allerdings ist das nicht bei allen gleichermaßen sinnvoll.

Nehmen wir beispielsweise ein Gesundheitsportal oder – älterer Begriff – ein Forum zu einem Spezialthema. Hier macht die Virtualisierung Sinn, da auf diese Weise ein theoretisch unbegrenzt großer Userpool aus insgesamt in der Regel aber relativ wenigen Problembetroffenen sich gegenseitig Hilfestellungen anbieten kann. Eine Art themenbezogenes Wikipedia entsteht, wenn auch nicht unmittelbar mit diesem Ziel vor Augen. Welcher Internetnutzer hat derartige Angebote noch nicht genutzt? Auch sinnvoll kann es sein, wenn man Single ist und ständig vor dem Computer hängt, sich bei einer der Single-Communities anzumelden. Möglicherweise kann sich die Chance auf Erfolg durch die schiere Zahl der Nutzer und deren räumliche Grenzenlosigkeit deutlich erhöhen. Eine weitere schöne Sache, besonders als Hilfe bei der Reiseplanung, sind die diversen Reisecommunities, die einen Schritt weiter gehen als das normale Bewertungsportal und Erlebnisberichte oder sogar Blogs integrieren, wie zB tripflip.de. Das ist für mich alles nachvollziehbar.

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Germanblogs doch nicht am Ende!

Nun ja. Die Überschrift mag etwas euphorisch klingen. Das räume ich ein. Aber ich muss ebenso einräumen, dass ich mich darüber freue, das Holtzbrinck das Projekt offenbar nicht beerdigen will. Dieser Tage erhielt ich eine E-Mail des Betreibers mit der Information, dass Germanblogs aus geschäftsinternen Gründen künftig nicht mehr durch die Germanblogs GmbH, sondern durch die Holtzbrinck Digital GmbH betreut werden wird. Wenn man sich die Geschäftsverhältnisse oberflächlich ansieht, kann diese Verlagerung eigentlich nur bedeuten, dass Holtzbrinck die Boogie Medien GmbH, deren Geschäftsführer auch Geschäftsführer der Germanblogs GmbH sind, aus dem Projekt entfernen will.

Und auch wenn ich damit ein Stück weit Dörte Brilling und Katrin Lutz, die bisherigen Redakteurinnen, mitbeschädige: Durch diesen Schritt kann das Projekt nur gewinnen. Schlechter geht´s nämlich schlicht nicht mehr.

On My Way To Croatia

4:45 Uhr. Der Wecker klingelt. Eigentlich klingelt er nicht, er piept eher. In einer Dreiviertelstunde geht es Richtung Flughafen Dortmund. Nach dem ersten Liter Kaffee erscheint der Gedanke auch nicht mehr völlig abwegig. Obschon mir knappe fünf Stunden Schlaf durchaus wenig zu sein scheinen.

6:50 Uhr. Der Flieger der Luftfahrtgesellschaft Walter steht zum Boarding bereit. Es ist ein ziemlich kleines Gerät. Weder beim Einsteigen noch beim Aufsuchen des Sitzplatzes kann ich stehen. Es gibt zwei Sitze pro Reihe. Dazwischen liegt etwas, das man selbst beim besten Willen nicht als Gang bezeichnen würde. Sogar Catwalk-erfahrene Models hätten Schwierigkeiten, diesen Streifen unbeschadet zu begehen. Ich setze mich auf den linken Sitz, strecke meinen Arm aus und berühre die rechte Außenwand. Ich bin beunruhigt. Während des Fluges entsteht wiederholt Achterbahnfeeling. Aus reinem Selbstschutz versuche ich zu schlafen. Nach einer knappen Stunde landet das Gerät unbeschadet in Leipzig. Ich beginne, an Gott zu glauben… Kurz.

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