Ubuntu-Tipps, Folge 1

Ich habe ein Acer Notebook mit Touchpad vor der Tastatur. Wenn ich längere Texte damit schreibe, verspringt mir alle Nase lang der Cursor irgendwo im Text, weil ich mit irgendeinem Finger wieder das Touchpad gestreift habe.

Dafür gibt es Abhilfe. Man stelle sicher, dass das Paket xserver-xorg-input-synaptics installiert ist bzw. installiere es über System > Administration > Synaptic-Paketverwaltung nach. Im Standard-Ubuntu 7.04 wird es auf einem Notebook automatisch installiert. Es hat übrigens nix mit der fast gleichnamigen Synaptic-Paketverwaltung zu tun…

Hernach öffne man über das Terminal die Date xorg.conf mit dem folgenden Befehl:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

Dort suche man folgende Sektion:

Section „InputDevice“
Identifier „Synaptics Touchpad“
Driver „synaptics“
Option „SendCoreEvents“ „true“
Option „Device“ „/dev/psaux“
Option „Protocol“ „auto-dev“
Option „HorizScrollDelta“ „0“
Option „SHMconfig“ „on“
EndSection

Die fettgedruckte Zeile füge man in die Datei an dieser Stelle ein. Dann starte man Ubuntu neu.

Nach dem Neustart kann man als normaler Benutzer das Touchpad ein- und ausschalten und zwar mit folgender Befehlssystematik:

Zum Ausschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=1

Zum Einschalten tippe man ins Terminal: synclient TouchpadOff=0

Der Tipp sollte übrigens mit jeder Debian-basierten Distribution funktionieren.

18 Gedanken zu „Ubuntu-Tipps, Folge 1

  1. Nachem mir wolvix zu trist war und ich den real-Player nicht installiert bekommen habe, und ich mich für ubuntu umentscheiden und es zum Fliegen gebracht habe (inkl. WLAN und Internet), musste ich feststellen, dass es auf dem Notebook nicht rockt. Jetzt habe ich mal testweise dreamlinux 2.2, das setzt auf Debian auf, hat den schlanken xfc-Desktop, eine strikte Multimedia-Ausrichtung und ist sehr sexy – look and feel wie OSX. Ob ich mich eines Tages entscheiden werde, welches Linux ich dauerhaft nutze, weiß ich nicht… 🙂

  2. Ich habe mich entschieden. Dreamlinux fliegt, WLAN-firmware installiert, ad-hoc startet automatisch und ich knn ENDLICH die verpassten Lindenstraßenfolgen wieder auf dem Notebook gucken … die Installation des realplayers auf linux ist eine Odyssee und der mplayer schafft es leider nicht, wenn man hinter einem sky-dsl-Proxy sitzt, grmpff. Aber dafür bin ich innerhalb von 3 Wochen zum Linux-Spezialist geworden. Wow!

    Aber dreamlinux rockt wirklich. Superschnell, obwohl es sehr geile Effekte mitbringt (das auge linuxt schließlich mit). am meisten flasht mih die Startleiste á la OSX – wenn man über die Symbole fährt, werden sie in einer wellenbewegung groß und wieder klein. Smart, das, sehr smart.

    http://www.dreamlinux.com.br/e.....reen07.jpg

  3. Ach, ist das schön. Dreamlinux flasht mich. Und cool: Du kannst aus Deiner konfiguration per Mausklick (glaube ich) eine eiene Distribution machen – darum DREAMlinux, nicht, weil diese Distri der Traum ist, sondern weil Du daraus Deinen Traum bauen kannst. Aber dazu dann ich drei weiteren Wochen. Jetzt muss ich erstmal ein backup fahren .-)

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