Das elektronische Bekenntnis eines Ubuntus und Multimedia-Freaks

Tach,

habe gerade Deinen Ubuntu-Bericht, Teil 3, gelesen.

Der Umstieg ist äußerst vernünftig, wenn man mal die technischen Möglichkeiten der beiden OS gegeneinander abwägt und dann noch das Preis-/Leistungsverhältnis in die Waagschale wirft.

Auf meinem Hauptrechner habe ich jetzt seit April 2007 Ubuntu drauf und bin sehr zufrieden damit.

Es handelt sich immer noch um einen Microstar mit 2 GHz-Prozessor und 7xx MB Speicher sowie 128 MB NVIDIA-Uralt-Grafikkarte sowie einer 250 GB-HDD. Wenn ich mal viel Geld haben sollte, kaufe ich mir einen neuen Rechner (mit 2,1 GHz-Prozessor…), der aber nicht mehr als 499,- EUR kosten darf.

Den grafischen Schnickschnack mit rollenden Fenster usw. habe ich abgeschaltet, da die Möhre hierfür etwas langsam ist.

Allerdings gibt’s noch so Windows-Nischenprodukte wie Biet-O-Matic, Turbo-Lister, Skype mit Videophonie usw., für die die ich noch keine wirklichen Alternativen gefunden habe.

Aber gerade im Netz bietet Ubuntu weitaus größere Möglichkeiten als Windows. Ich weise da nur mal auf CUPS hin, mit dem man die Drucker konfigurieren und verwalten kann. Auch Scanner lassen sich mit einem gewissen Aufwand sharen…

Das Brennprogramm k3b ist auch nicht von schlechten Eltern und nach entsprechender Konfiguration durchaus der Nero-Version ebenbürtig.

Weitere Muss-Installationen: Gnome-Commander (ähnlich Total Commander mit FTP) und VLC-Media-Player (spielt alle erdenklichen Formate ab, auch als Vorschau für den amule zu gebrauchen)…

Hinsichtlich der einzelnen Problemlösungen gibt es im Internet Ratschläge zuhauf und für die restlichen Klamotten habe ich ein Notebook, auf dem XP installiert ist…

Habe mir am Wochenende einen neuen DVD-Player, Thomson DVD DTH 270, für 79,90 EUR bei ******** besorgt – genial, das Teil.

Das Gerät spielt alle Formate einschl. DIvX ab und verfügt darüber hinaus über einen USB-Anschluss (sogar ein HDMI-Anschluss inkl. Kabel ist dabei). AVIs, MPGs, MP3s, JPGs auf einen 2 GB-USB-Stick kopiert, in den USB-Anschluss rein, USB-Menü aufgerufen, abspielen aller Dateiformate ohne jedwede Ruckelei – fettich – unglaublich. Keine Brennerei mehr, nix.

Ich habe hier noch eine NAS-Box mit 80 GB-Festplatte, die über einen USB- sowie einen LAN-Anschluss verfügt.

Heute Nacht kam mir der Gedanke: wenn ich die Box über USB an den DVD-Player und zusätzlich noch an einen Ethernet-Switch im LAN anschließe, müsste multimedia-mäßig alles roger sein. Dateien über LAN auf den NAS kopieren, dann über den DVD-Player im USB-Menü aufrufen und abspielen – besser geht’s nicht. Werde die Thematik mal am Wochenende aufgreifen und testen.

Bei ******** gibt es vernünftige NAS-Boxen mit 320 GB-Platte so für 170,- EUR…

Also, mit Ubuntu stehen Dir alle Multimedia-Möglichkeiten offen, soviel steht fest.

DerWesten.de

Es ist schon viel geschrieben worden zum bislang als WestEins bekannten Zeitungsportal DerWesten.de. In der Vergangenheit beschränkte sich die Beurteilung auf die Fokussierung der Chefin vons Ganze, Katharina Borchert. Kann sie das schaffen, kann sie es nicht? Ist eine Bloggerin überhaupt geeignet? Ist diese Bloggerin geeignet? Alles Mist.

Es gab zwischendurch ein paar berechtigte Kritikpunkte, die sich aus dem Verhalten maßgeblicher Repräsentanten des Hauses WAZ ergaben. In Bloggerkreisen nahm man auch die halbherzigen Akquisitionsversuche des WestEins-Teams nicht wirklich ernst, was daran lag, dass das Team wenig transparent kommunizierte und wenn Kommunikation nach außen doch stattfand, diese eher auf WG- und Partyniveau angesiedelt war. Aufgrund des vergleichsweise sehr langen Realisierungszeitraumes wurden zwischenzeitlich Zweifel an der Ernsthaftigkeit laut. Ich gebe zu, dass ich auch bereits ein leises Sterben der vormaligen Ambitionen in Erwägung gezogen hatte.

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Don Alphonso und die Technik

Man mag es ja kaum glauben, aber sieht es im Grunde doch recht häufig. Diejenigen mit der geringsten Kenne haben die größte Fresse. Auch Medienkrieger sind nicht automatisch qualifiziert, bloß weil sie glauben, sich äußern zu müssen. Und wer ist der größte Medienkrieger im Blogdorf? Genau, unser lieber D.A., dessen Pseudonym von Bloglaien häufig als Abkürzung für Darmausgang missverstanden wird.

Unter dem oben verlinkten Artikel regt sich der große D.A. heute über die „Trackbackspammer“ aus dem Trigami-Umfeld auf. Er schimpft sich die Seele aus dem Leib und kann es gar nicht fassen, dass dieser Schleim, der auf dem unterschichtigen Abschaum schwimmt, dieses Linknutten- und PRoletenpack seine schöne Blogbar trackbackt.

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Ubuntu-Tipps, Folge 3

Ich bin dabei, auch meinen Hauptcomputer für die alltäglichen Arbeiten auf Ubuntu zu migrieren. Dafür setze ich die neueste Version 7.10 ein. Leider bin ich auf die Adobe Creative Suite beruflich angewiesen, so dass ich keine radikalen Format-C-Aktionen durchführen kann. Sobald ich aber Ubuntu vollständig einsatzbereit habe, werde ich mal die diversen Windows-Emulatoren oder Virtualisierungstools testen, um zu sehen, was mit Adobe unter LInux machbar ist.

Zunächst gilt es aber, die Grundkonfiguration ans Laufen zu bekommen. Linux wäre nicht Linux, wenn es da nicht schon die ein oder andere Schwierigkeit gäbe. In meinem Rechner befindet sich eine Sapphire Radeon X1650 Pro mit 512 MB Speicher, einem DVI- und einem Analogausgang. Eigentlich ein flinker Geselle. Bis zum ersten Start mit einem fertig installierten Ubuntu.

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Linksruck?

In jeder Nachrichtensendung wude heute gebetsmühlenartig wiederholt, dass die CDU/CSU angesichts des neuen SPD-Grundsatzprogramms von einem Linksruck spricht. Abgesehen davon, dass es mich schon schwer wundert, bei einer sozialistischen Partei eine linke Gesinnung zu beklagen, kann ich den Vorwurf inhaltlich nicht nachvollziehen. Lesen Sie selbst.

Nachdem ich die Spiegel-Meldung durchgelesen habe, kann ich im Gegenteil nicht verstehen, wie man die formulierten Positionen abwertend als links bezeichnen kann. Vielmehr repräsentieren die Standpunkte ein zutiefst menschliches Politikverständnis. Dass die konservative Ecke damit offenbar nichts anfangen kann, sollte uns alle zutiefst erschrecken und bei nächster Gelegenheit die Konsequenzen ergreifen lassen.

Leaving Microsoft

Ich bin Windows-Anwender seit 1992. Davor habe ich mir immer mal die verschiedenen Windows-Versionen angeschaut, aber bin dann doch immer bei DOS geblieben. Als grafische Erweiterung habe ich mal eine Weile GeoWorks Ensemble benutzt. Das war klasse, wurde aber von MS letztlich hinweg gefegt. Mit der Umstellung der Officeprogramme auf Windows, beginnend mit Word for Windows um 1992 herum, blieb mir keine andere Wahl mehr. Ich stellte mich ebenfalls um. Und diese Umstellung war schwer. Kam man bis dato per ESC ins untenliegende Menü der Anwendung, bedurfte es nun der Maus, die bis dahin zwar vorhanden, aber eher unbenutzt war, oder des ALT-Keys, um in die Menüs zu gelangen.

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Trigami: Wo ist das Problem?

Dieser Tage regen sich wieder die vereinigten Blogwarte des Landes über Trigami und deren Bloggerstamm auf. Pauschal werden gegen Bezahlung rezensierende Blogger als Prostituierte des Web bezeichnet. Kaufmichels, Linknutten und noch ein paar Wörter mehr, deren Verwendung weder Gutes in Sachen Bildung, noch in Sachen Anstand der Verwender vermuten lässt, werden von den radikaleren Gegnern, die sich selbst aber gern zur digitalen Boheme zählen, aus ihren Tastaturen geschraubt. Weniger radikale Gemüter beschränken sich auf die vehemente Feststellung, in ihren Blogs würde nix verkauft, da würden die Beiträge noch handgeklöppelt.

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Devid und Googliath ganz unbiblisch

Wieder wird eine Sau durch Blogdorf getrieben. An der Ausdrucksweise manch eines selbst ernannten Blogwarts kann man gar erkennen, dass die ein oder andere Sau hier ihre Artgenossen treibt. Wie widerlich. Da ist ja dieser Typ aus Rothenburg noch ein Sympathieträger. Von Freude bis Wut rangieren die Emotionen, die in den letzten zwei Tagen auf hunderten deutscher Blogs und international in noch größerem Umfang zum Ausdruck gebracht wurden und noch werden. Bevor ich mich der Bewertung dieses neuerlichen Sautreibens hingebe, hier noch einmal kurz der Grund für die Aufregung.

Google hat in zwei Nacht- und Nebelaktionen eine Neubewertung der Pageranks für eine große Zahl von Websites, vornehmlich, aber nicht nur, Blogs durchgeführt. Durchweg scheint es dabei zu einer Abwertung um bis zu drei Punkte gekommen zu sein. In Deutschland ist beispielsweise die Netzeitung von PR 6 auf PR 4 gefallen, steht also jetzt auf dem Pagerank, den bis zur „Bereinigungsaktion“ auch blogmanufaktur.de innehatte. blogmanufaktur.de wurde seitens Google von PR 4 auf PR 3 „angepasst“.

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Eigennützige Uneigennützigkeit

In den USA und in England gibt es das schon. Junglehrer können sich nach ihrem Uni-Abschluss freiwillig in den Dienst an der Gemeinschaft stellen und an Problemschulen lehren. Die Nachwuchskräfte verstärken die festangestellten Teams in den Bildungsghettos auf Aushilfsbasis. Einsatzorte sind die übelsten Ecken. Trotzdem können sich die Programme „Teach for America“ (USA) und „Teach First“ (GB) vor Bewerberinnen und Bewerbern nicht retten. Warum?

Es sei so schön, vom übelsten Schläger der Schule am Jahresende ein Geschenk oder ein Lob zu bekommen, fabuliert die eine oder der andere. Und auch wenn von anfangs 30 Schülern am Ende nur noch 12 regelmäßig kommen, so sei es doch toll, wenn davon dann sogar zwei einen Abschluss schaffen. Idealisten, denkt der durchschnittliche Betrachter voller Bewunderung. Das sind doch Lehrer, wie man sie sich wünschen muss. Und ich will im Grunde den Verdienst dieser sicherlich auch teils idealistischen Lehramts-Enthusiasten nicht über Gebühr schmälern.

Tatsache ist aber auch, dass es einen Überschuss an LehramtsanwärterInnen gibt. Im harten Wettbewerb um die Stellen muss man sich ein Profil erarbeiten, das dann im Lebenslauf auch einige Durchschlagskraft entfaltet. Was ist da besser geeignet, als der bescheinigte Nachweis besonderer Belastbarkeit und Erfahrung im Umgang mit schwerster Klientel? Entsprechend zeigt sich in USA und GB mittlerweile auch ganz tatsächlich, dass es die im Programm tätigen Lehrkräfte leichter haben, in Festanstellungen zu gelangen. Manch einer spricht gar von einem „Karriereturbo“.

Steht zu hoffen, dass die Auswahlgremien in den einschlägigen Projekten zu differenzieren wissen, wer wirklich soziales Engagement einbringen will und wer bloß auf den Karriereeffekt hofft. Denn ohne echtes persönliches Anliegen gerät der Hilfsunterricht bestenfalls wie der, der ohnehin schon stattfindet. So verbesserte man dann zwar die Chancen der Lehrkräfte auf Festanstellung, nicht aber die Chancen der Schüler auf einen Abschluss.

BETA-Tester wanted – for whatever

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Im Grunde ist das hier natürlich kein bezahlter Beitrag. Bezahlt werden soll der Test einer Web2.0-Anwendung. Allerdings gibt es bislang keinen Zugang zu dieser Anwendung. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird sich das nach Angabe des Betreibers ändern, wobei noch Beta-Tester gesucht werden. Wer also Interesse hat, beim Start einer dieser neuen – vielleicht sogar – hippen Web-Plattformen live dabei zu sein, möge sich bitte unter dieser Website registrieren.

Nur für den Fall, dass es sich beim Plattformbetreiber in spe anstelle eines nutzbringenden Web-Zwonullers um einen schnöden E-Mail-Adressensammler oder auch bloß einen gewöhnlichen Nuller handelt, empfehle ich die Verwendung einer Emailadresse, die man leicht entsorgen kann.

Ein sinnloses Produkt

Seit Jahren nehme ich mit wachsender Verwunderung zur Kenntnis, dass die Industrie hartnäckig und beständig digitale Bilderrahmen auf den Markt wirft. Zu Preisen von bis zu mehreren hundert Euronen soll sich der geneigte Verbraucher kleine Monitörchen kaufen, die Digitalfotos anzeigen können. Weil sich natürlich jeder fragen würde, warum er 200 Ocken auf die Theke legen soll, bloß um sich ein Bild anzusehen, dass er genauso gut als Papierabzug für 19 Cent in einen 3-Euro-Rahmen stecken könnte, sind die Hersteller hyperaktiv mit der Implementation weiterer Funktionalitäten beschäftigt.

So können alle mir bekannten Digitalrahmen Fotos als Diashow anzeigen, manche spielen dazu auch noch Wunschkonzerte. Bloß, was habe ich als Kunde davon? Setzt sich einer wirklich vor das Rähmchen und bestaunt seine Fotos, während er sich zusätzlich fragwürdigem Musikgenuss aussetzt? Sowas machen nicht mal Leute, die sonst schon alles haben und die Zielgruppe psychisch Beeinträchtigter dürfte für einen Markterfolg nicht groß genug sein.

Demnächst gibt es sogar einen Bilderrahmen, der Fotos per MMS empfangen kann. Die Firma Parrot, die ansonsten sehr aktiv in der Entwicklung von Telefonzubehör, wie BT-Freisprecheinrichtungen etc. ist, will zusätzlich zum bereits vorhandenen 3,5″-Rahmen bald einen 7-Zoller mit eigener Telefonnummer anbieten. Der bereits vorhandene 3,5″er kann immerhin bereits Fotos per Bluetooth empfangen.

Openminded wie ich bin, kann ich mir zumindest vorstellen, dass das MMS-Produkt größere Marktchancen haben müsste. Man schenke Omma so ein Gerät und schon kann man sie bequem am Aufwachsen der Enkeltochter vermittels aktueller Fotos, per Handy auf’s Display gesimst, teilhaben lassen. Das Bluetooth-Modell lässt sich nur aus unmittelbarer Nähe bestücken. Nicht gut für den Urlaub und auch nicht gut für den Alltag. Wer will schon ständig bei Omma aufschlagen (müssen), um den Photoframe neu zu befüllen?!

Ich bleibe jedenfalls bei den Papierabzügen. Die sind einfach billiger. Aber wenn de Omma sich so’n Photoframe zulegen will, bitte.

Gimahhot – Hand drauf!

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Ich will nicht lange um den heißen Brei reden: Der Name taugt nix. Man kann ihn sich schlecht merken und wenn man ihn sich dann doch gemerkt hat, ist man jedesmal erneut unsicher, wie er denn nun genau geschrieben wird. Da mag sich also jemand unheimlich Gedanken gemacht haben, warum und wieso dieser Name genau der richtige sein sollte, nur hat er leider den User dabei außen vor gelassen. Um es kurz aufzuklären: Gimahhot ist nicht ostgotisch oder gälisch, es stammt laut Betreiber vielmehr aus der althochdeutschen Sprache des achten Jahrhunderts und bedeutet „gemacht“, heute gern wie damals an einen Handschlag gekoppelt und als „geritzt“ oder „geht klar“ bezeichnet.

Natürlich darf sich ein Jeder nennen, wie er möchte, jedoch muss klar sein, dass ein unbedarfter Surfer niemals aus dem Namen Rückschlüsse auf das Angebot ziehen wird. Ist bei eBay auch nicht so, mag man einwenden. Allerdings behaupte ich, dass so etwas wie eBay auch heutzutage nicht mehr neu erschaffen werden könnte. Das waren halt andere Zeiten damals 😉 Wir hatten ja nix.

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Physikerin?

Eine Computer-Festplatte darf kein Raum sein, in dem ein Terrorist tun und lassen kann was er will, ohne überwacht zu werden.
[Merkel auf dem Deutschlandtag der JU]

Interessante Ansicht einer Physikerin, die nebenbei auch noch Bundeskanzlerin ist. Damit dürfte sie endgültig bewiesen haben, dass sie nicht nur für den Job der Kanzlerin ungeeignet ist. Sollen die echten Physiker mal froh sein, dass Frau Merkel nicht mehr mitforschen will…

Und politisch noch hintendran, die kommende Aussage 2010: „Eine Synapse darf kein Raum sein, in dem ein Terrorist tun und lassen kann was er will, ohne überwacht zu werden.“

ERNEUERUNG!

Wer macht sowas?

Kennen Sie das? Sie hören Stories über zB Finanzbeamte, Gerichtsvollzieher, Mitarbeiter von Ausländerbehörden und andere Skurrilitäten. Jedesmal fragen Sie sich: „Wer macht sowas? Wer nimmt um Himmels Willen einen solchen Job an?“

Ich frage weiter: Sind das ganz normale Menschen, sind das arme Geschöpfe, die halt keinen anderen Job bekommen oder ist es nicht doch wahrscheinlicher zu vermuten, dass sich in der Berufswahl ein Charakter manifestiert. Mit anderen Worten: Ist es nicht doch so, dass Axxxxlxxxjobs auch vorzugsweise von Axxxxlxxxern ausgeübt werden?

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Ubuntu 7.10

Seit heute steht die neue Version „Gutsy Gibbon“ zum Download bereit. Um die Mittagszeit schaute ich in die Aktualisierungsverwaltung. Das Distributionsupdate stand auch per Aktualisierung zur Verfügung. Zwei Stunden später waren sämtliche Pakete runtergeladen und installiert. Einen Neustart später war ich auf das Schlimmste gefasst. Diverse Erfahrungsberichte schildern kleine, große, sowie fundamentale Probleme im Zusammenhang mit den „großen“ Update.

Bei mir lief alles reibungslos und es funktioniert auch wieder alles reibungslos. Erstaunlich zwar, dass ich nun den Kubuntu-Bootscreen sehe, nach dem LogIn finde ich mich jedoch im gewohnten Gnome wieder. Auf den ersten Blick kann ich nichts neues erkennen, dem Vernehmen nach soll im Kernel etliches verbessert worden sein, auch und insbesondere im WLAN-Bereich.

Amazon mit neuem Design

Seit gestern kommt Amazon.de in neuem Design daher. Leider kann ich nicht beurteilen, ob das besser, schöner oder sonstwie ist. Denn offenbar hat man mit dem Launch des neuen Designs den Imageserver abgeschaltet. Amazon sieht seither bei mir so aus:

amazon_new

Voll professionell, die Jungs…

Journalism sucks

Die WELT liefert ein weiteres schönes Beispiel für den Niedergang des Journalismus in Deutschland. Amerikanische Verhältnisse sind nicht nur nicht mehr fern, sondern mittlerweile etabliert.

„Ich glaube, er war einfach überfordert“, sagt die Ex-Moderatorin der „Bild“-Zeitung. „Was letztlich daraus wurde, hat Johannes Kerner ganz allein zu verantworten.“ Herman weiter: „Ich hatte die ganze Zeit vorher überlegt, ob ich selbst das Studio verlasse. Aber ich befürchtete den Vorwurf, dass ich ausweichen oder mich nicht stellen würde“, sagt die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin. „Als Johannes Kerner mich dann verabschiedete, war ich auch ein Stück erleichtert – weil damit ein fast einstündiges Entsetzen beendet wurde.“

Soweit das, was die WELT zitiert. Abgesehen davon, dass ich BILD niemals als Quelle akzeptieren würde, sind die Aussagen, so sie denn stimmen, nichts, was man nicht erwartet hätte. Ich würde sie sogar als sehr moderat bezeichnen, wenn man dagegen hält, was sich JBK in seiner Quotengeilheit erlaubt hat.

Dennoch titelt die WELT: „Eva Herman geht auf Johannes B. Kerner los“

Es wird in den letzten Tagen häufig vom angeblich mangelnden Niveau der Frau Herman geschrieben, auch und gerade von den großen Publikumsmedien. Ich gebe dazu einfach mal den ebenfalls vergleichsweise moderaten Tipp: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“

Ey, brauchstu Firefox? Habbisch!

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Ich bin ein Fan von Firefox. Schon oft habe ich diesen Browser aller Browser mit Lobeshymnen, gar Liebeserklärungen überzogen. Dabei war das nicht immer so. Noch vor zwei, drei Jahren war ich eifriger Verfechter des Internet Explorer. Ich entwickelte Internetprojekte und schnitt diese auf Microsofts Produkt zu. Nicht etwa aus ideologischen Gründen, sondern lediglich angesichts der Marktanteile. Mozilla, respektive Netscape hatten damals nahezu keine Marktposition.

Als Microsoft dann glaubte, sich erneut auf dem Erreichten ausruhen zu können, schlug die Stunde der freien Softwareentwickler. Firefox entstand, wurde immer besser und immer besser unterstützt. Heute gibt es nahezu kein Werkzeug, welches Websurfer und/oder -entwickler gebrauchen könnten, das nicht in den Firefox integrierbar wäre. Firefox ist eine Art Schweizer Taschenmesser des Internet geworden.
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