Der erste Ubuntu-Beitrag

Habe ich es doch noch zum Laufen gebracht. Ha! Einfach ist allerdings nicht die Kategorie, die ich bemühen würde, wenn ich jemandem – auch wohlwollend – von der Ubuntuinstallation auf einem Acer-Notebook erzählen würde. Zunächst sah ja alles relativ einfach aus. Zumindest im hervorragenden Wiki der Ubuntuusers.de.

Ich weiß zwar nicht mehr, wieviele Dateien ich mit Konfigurationsänderungen bestückt habe (woraus mir möglicherweise noch ein Problem erwachsen wird), aber ales war gut dokumentiert und nachvollziehbar. Mit Suse bin ich nie so weit gekommen, von Debian und Knoppix ganz zu schweigen.

Fünf Stunden meines Lebens dauerte es dennoch, die WLAN-Funktionalität herzustellen. Im Grunde ein Witz, verglichen mit der Fünf-Minuten-Aktion, die es unter Windows ist. Im Büro lief letztlich alles perfekt. Der Wlan-Schalter des Acer war mittels acerhk konfiguriert, die Wlan-Aktivierung habe ich per wpa_supplicant sicher gestellt. Prima, dachte ich. Zuhause wird dann nur noch die ESSID und der PSK in der wpa_supplicant.conf gewechselt, da ansonsten die Konfiguration identisch ist.

Weit gefehlt? Keine Ahnung. Jedenfalls ging’s nicht. Ich gehe davon aus, dass das Problem fundamental ist. Der Wlan-Schalter reagierte nicht, obwohl die entsprechende Konfiguration in /etc/modules vorhanden war. Erst nach einem Zwischenspiel mit XP Home blieb der Wlan-Schalter aktiv. Dann funktionierte auch Ubuntus Internetzugang.

Muss ich jetzt jedesmal erst XP starten, bevor ich Ubuntu verwenden kann? Hrmpf.

21 Gedanken zu „Der erste Ubuntu-Beitrag

  1. `Muss ich jetzt jedesmal erst XP starten, bevor ich Ubuntu verwenden kann?´ lach 😆

    Wenn ich mal viiiel Zeit und einen Zweitlaptop habe, werde ich mich vielleicht mal an Linux & Co. rantrauen. Ich ringe jetzt schon seit letzten Sonntag mit meinem Laptop bzw. der Software, die sich weigert, Win Updates zu installieren. Sieht nicht so aus, als sollte ich Erfolg haben. Aber ich muss es eh einschicken, soll die Werkstatt das für mich richten.

  2. @Chris: HEX? Dann hast Du nur WEP, oder? Kam für mich nicht in Frage. Ich habe es allerdings zwischenzeitlich auch probiert, um zu sehen, ob überhaupt die Hardware funktioniert. Ging reibungslos. Aber um mit meinem Centrinomodul Intel 2100 WPA ans Laufen zu bringen, muss man diesen wpa_supplicant benutzen. Für Linuxer, die sogar ihre Söhne Sudo nennen, vielleicht ein Kinderspiel, für mich ein ewiges Gefrickel in diesen unzähligen kryptischen Konfigurationsdateien. Glumpf…

    @sv: Ich schreibe das hier eben wieder unter Ubuntu. Diesmal aber mit einer Kabel-Lan-Anbindung. Die läuft wie geschmiert und ohne weitere Konfiguration. Aber das WLAN… Zugeben muss ich allerdings, dass es sich einfach besser anfühlt, wenn man ein freies Betriebssystem benutzt. Ich schätze, das färbt ab :mrgreen:

  3. WLAN muss ich eh nicht haben, insofern stünde dem nix entgegen. Ich hab Linux allgemein so in Erinnerung, viel Zeit mit der Eingabe von irgendwelchen kryptischen Zeichen verbracht zu haben – wenn ich überhaupt soweit kam. Seitdem warte ich auf was ganz einfach zu handhabendes. Beiträge zu Ubuntu verolge ich schon eine kleine Weile, vielleicht ist es das ja auch für mich :mrgreen:

    (Fehlt nur noch ein zweites Laptop)

  4. Hm, vielleicht probiere ich Ubuntu demnächst. Da ich sowieso grad warm gelaufen bin, was Neuinstallationen angeht, die wiederum nicht richtig funktionieren, weswegen ich nur eingeschränkt mit dem Rechner unterwegs bin … meine Tischkante ziert schon einige Gebissabdrücke, kreiiiisch. Erstmal geht der Rechner nächste Woche in die Werkstatt, jaul, aber ich werde wohl einen Ersatz geliehen bekommen.

  5. Wenn´s läuft, läuft´s wunderbar und ist zudem noch schneller und schicker als Windows. Und es spioniert mich nicht aus. Vermutlich läuft nicht mal der Bundestrojaner darauf. Watt schade, aber auch.

  6. Aber wirklich, sehr mutmachend 😯 Das plötzlich nix mehr funktioniert, kenne ich von Windows … na gut, mit XP bin ich sehr zufrieden, aber mein erstes Windows war die Millenium Edition, das war die Härte.

    Es ist schrecklich, ich muss meinen Rechner zur Reparatur einschicken. Eine Freundin würde mir für die Zeit ihren borgen, aber … naja, wenigstens käme ich ins Internet … trotzdem. Ich überlege, mir ein gebrauchtes Notebook zu kaufen. Aber was ich dann mit zweien soll, ist mir nicht klar. Außer Linux drauf zu probieren. EDV= Ende Der Vernunft, las ich letztens. So ist es wohl, seufz.

  7. Also ich will euch jetzt nicht entmutigen. Ich wollte damals ein Update installieren (neue Version des Betriebssystems). Danach konnte ich Linux nicht mehr booten. Aber vieleicht machte ich damals einen Fehler, oder die Hardwarekonfig passte nicht…

  8. Warum Notebook? Ganz einfach, ich hab nicht so´ne große Wohnung. Nicht, das ich kein Destop mehr unterbringen könnte, aber ich würde mich doch stark beengt fühlen.

    (Dementi … hihi :mrgreen: )

  9. @sv: Du wärst aber reichlich flexibel, was etwa notwendige Reparaturen betrifft und hättest endlich mal ne vernünftig große Tastatur. Dann müssten Deine Hände nicht immer frei über dem Touchpad schweben… 🙂

  10. @sv: einfach mal ausprobieren. etwa die hälfte der „normalen“ leute (sprich: 15jährige schülerinnen etc.), denen ich es empfohlen habe, blieben bei ubuntu.

  11. Dear Dieter, ich hab nie so komfortabel getippt, wie auf nem Thinkpad 🙂 Das Touchpad benutze ich allerdings so gut wie nie.

    15jährige Mädels, *fauch* 😉

  12. Halööchen!
    Dies ist mein erster Wolvix-Kommentar. Ich bin wireless online, höre sound, sehe youtubefilme… nur die Installation des real-players in firefox funzt nicht. Ich knn so nicht die letzten 5 verpassten Lindenstrassenfolgen sehen. KREISCH!

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