Karlheinz Habana sucht Jas Capalini

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Karlheinz Habana ist ein schöner Mann, Typ „Boy from next door“. Er könnte problemlos die Hauptrolle in einem beliebigen Coke-Spot übernehmen. Dennoch ist er einsam. Er findet einfach keine Frau. Und das obwohl er eigentlich keine besonderen Ansprüche stellt. Es würde ihm schon reichen, überhaupt irgendeineFrau zu finden. Allein, es gelingt ihm nicht. Mag es damit zusammenhängen, dass er in Second Life lebt?

Karlheinz Habana läuft seit einigen Tagen rastlos durch Second Life. Ab und zu sieht er jemanden, manche Mitbewohner sehen von weitem auch aus wie Frauen. Gibt er dann Gas, manchmal versucht er sogar zu fliegen, denn das ist ja bekannlich besonders schnell, sind die Bewohner, wenn er ankommt, dennoch schon weg. Karlheinz beginnt langsam zu vereinsamen.

Mit Hilfe irgendwelcher technischer Gadgets ist es Karlheinz gelungen, Kontakte ins First Life zu knüpfen. Darüber ist er sehr froh, denn da gibt es wenigstens wirklich Menschen, wenn auch die meisten bei weitem nicht so schön sind, wie die in SL. Aber was nützt einem die virtuelle Schönheit, wenn sie sich einem so konsequent entzieht?

Einer dieser Kontakte aus dem First Life hat ihm letztens von einer Superbraut erzählt, die im ersten Reisebüro in Second Life, nämlich auf Gratistours-Island, arbeiten soll. Jas Capalini soll die Schönheit heißen und im Übrigen auch eine ganz tolle Reiseberaterin sein. Einige Mühe hat es Karlheinz schon gekostet, heraus zu finden, wo dieses verdammte Gratistours-Island denn nun ist. Schließlich ist der virtuelle Raum nur von den eigenen Gedanken begrenzt. Am Ende hat Karlheinz diesen Weg genommen.

Nach einiger Fliegerei übers Meer hat Karlheinz Habana tatsächlich zum Landeanflug auf Gratistours-Island ansetzen können. Die Insel ist klein und überschaubar, aber von faszinierender Optik. Ein Berg, ein Wasserfall, ein See, schöne Strände, eine üppige Vegetation, schicke Chill-Out-Places und ein offenes Reisebüro mit zwei Computerarbeitsplätzen. Aber auch hier: gähnende Leere. Außer Karlheinz ist kein weiteres virtuelles Leben, quasi kein second life zu entdecken.

Da Karlheinz vor lauter Langeweile nicht weiß, was er tun soll, versucht er, sich in Eigenregie an den vorhandenen Reisebürocomputern eine schicke Reise zusammen zu stellen. Ihm ist zwar nicht ganz klar wozu, schließlich kann er ja selber fliegen, aber er drängt diese Gedanken mit all seiner virtuellen Kraft beiseite. Er möchte einfach irgendwas tun, um zu vergessen. Zu vergessen, dass er allein ist! Mit großer Ernüchterung stellt Karlheinz jedoch fest, dass es offenbar autorisierter Finger bedarf, um den Computern auch nur einen Muckser zu entlocken. Karlheinz is trapped.

Glücklicherweise verfügt er stets und ständig über sein Datengadgetophone, mit welchem er jederzeit Kontakt zu First Lifern aufnehmen kann. Wortreich tippt er Dieter Petereit, demjenigen also, der ihm den Floh mit Jas Capalini ins Ohr gesetzt hat, seine bittere Beschwerde ins Display. Da das Gadgetophone auch über einen Flash-Player verfügt, sendet Dieter ihm einen YouTube-Link zurück. So kann Karlheinz wenigstens mal ein Auge auf Jas Capalini werfen.

12 Gedanken zu „Karlheinz Habana sucht Jas Capalini

  1. Fällt mir ein, daß ich noch ein Interview mit meiner Freundin Taliah Talamasca auf der Liste habe. Aber das war noch vor der Zeit, als Second Life plötzlich einen Run aus dem First Life erlebte. Soweit ich das verfolgt habe, ist doch inzwischen alles darüber gesagt.

    Ob so eine Rundreise reicht, weitere äh Teilnehmer (?) für Second Life zu gewinnen? Ich habe da meine Zweifel, weil die ersten Schritte alleine doch sehr viel anstrengender sind. Ich hab mir Second Life mal angeguckt, bin aber nicht sehr weit gekommen. Bis ich erstmal meinen Avatar halbwegs angezogen hatte, bzw. durch diese Bedienungskonsole (oder wie das heißt) geblickt habe … nun ja, spätestens da hat es mich nicht mehr sonderlich interessiert.

  2. Jo, sie lebt noch 🙂 Bloggen ist offensichtlich nicht so ihr Ding. Second Life ist ja schon so´ne Zeitfressmaschine für sich und natürlich die Herstellung ihrer Kollektion.

  3. Ich mein, sie denkt sich diese Klamotten (Kleidung) selber aus und entwirft/zeichnet sie mit irgendeiner Software am Rechner. Ich weiß gar nicht, wie lange sie alleine dafür braucht, bis so ein Teil „passt“. Es soll halt für den Betrachter möglichst echt wirken. Der User/Avatar soll ein Gefühl für „Echtheit“ durch die Schwere der virtuellen Klamotten bekommen. `Er soll das Gefühl haben, wirklich etwas anzuziehen und zu tragen.´ (Soweit ein O-Ton von Taliah)

    Unter solchen Voraussetzungen kann sich die Angesprochene schon eher vorstellen, daß Second Life einen Reiz ausübt 😉

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