Lassen Sie uns absahnen.de!

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Endlich mal was gewinnen. Kann doch nicht sein, dass immer nur die anderen Glück haben. Ständig wird irgendwas verlost oder sonstwie per Zufall unter´s Volk gebracht. Nur Sie, Sie haben noch nie was gewonnen? Dann geht es Ihnen wie mir. Ich werde aber jetzt aktiv gegen diesen Zustand chronischer Glücklosigkeit vorgehen und absahnen.de! Weil ich ein netter Kerl bin, lasse ich Ihnen auch eine (kleine) Chance. Deshalb habe ich einige Gewinnspiele auch hier auf der Website eingebaut.

Möglich macht sowas das Partnerprogramm des Gewinnspielportals Absahnen.de. Als ich mir die Startseite des Portals erstmalig anschaute, war spontan mein Misstrauen geweckt. Alles so schön golden hier, genau wie die Zusendungen der Kaffeefahrtbetreiber und Heizdeckenverkäufer. Fehlte bloß noch das Versprechen, mir einen Wurstkorb per Boten überbringen zu lassen. Meine Finger begannen sich auf das Tippen eines enormen Verrisses vorzubereiten. Bei näherem Hinsehen, und ich habe sehr genau hingesehen, musste ich jedoch einräumen, dass das Angebot keinen Verriss verdient hat.

Natürlich veranstalten Unternehmen Gewinnspiele nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit und Nächstenliebe. Selbstverständlich legen sie es darauf an, qualifizierte Adressen für das Direktmarketing zu sammeln und allgemein ihr Image zu positivieren. Wer mit dieser Motivation Probleme hat, sollte die Finger von Gewinnspielen lassen.

Wozu braucht man ein Portal wie Absahnen.de? Schließlich veranstaltet Absahnen.de keine Gewinnspiele, sondern leitet den User lediglich zu den Gewinnspielen des jeweiligen Unternehmens weiter. Theoretisch könnte man als gut informierter Internetnutzer auch direkt zu den Futtertrögen surfen. In der Praxis wird man die aberdutzende lukrativer Gewinnmöglichkeiten jedoch gar nicht erst finden. Insofern kann man Absahnen.de als einer Art Google für Gewinnspiele direkt erheblichen Nutzwert zusprechen.

Um Teilnehmer zu generieren, zahlen die eigentlichen Gewinnspielanbieter Provisionen an denjenigen aus, der ihnen diese Teilnehmer zuführt. Aus diesen Provisionen finanziert sich Absahnen.de. Offenbar um den Umsatz noch deutlich zu steigern, wurde vor kurzem ein Partnerprogramm aufgelegt, mittels dessen Hilfe jeder Betreiber einer Website alle auf Absahnen.de geführten Spiele auch in sein eigenes Angebot integrieren kann.

Absahnen.de schüttet 70 % der erhaltenen Provisionen an den Websitebetreiber, den „Partner“ aus. Provision wird generell nur gezahlt, wenn sich ein Besucher tatsächlich beim Veranstalter anmeldet. Die Höhe der Vergütung schwankt zwischen 20 Cent und 1,20 € pro „Adresse“. Im Vergleich zu anderen Verdienstmöglichkeiten im Internet, selbst im Vergleich zu Google AdSense, die ja nun wahrlich nicht den Ruf haben, gern und viel zu zahlen, erscheint dies zunächst recht niedrig. Hinzu kommt noch eine Auszahlungsgrenze in Höhe von 25 €, vor deren Erreichen man die erworbenen Provisionsansprüche nicht überwiesen bekommt. Im Zweifel kann es also eine ganze Weile dauern, bis den Websitebetreiber eine Bewegung seines Bankkontos erfreut.

Ich habe Absahnen.de dennoch in blogmanufaktur.de integriert, weil es einfach ein sympathischer Content ist, ein Zusatznutzen für den interessierten Leser, bei dem es mir zunächst einmal nicht auf konkrete Einnahmen ankommt.

Den gestrigen Abend habe ich damit zugebracht, die verschiedenen Schnittstellen des Partnerprogramms auf meine Bedürfnisse hin zu konfigurieren; jedenfalls habe ich das versucht. Mehr als einmal habe ich ärgerlich gegrunzt, was aber weniger an den Schnittstellen, als an meinem WordPress (der Softwaregrundlage dieses Blogs) lag.

Grundsätzlich verstehe ich die diversen Schnittstellen zum Partnerprogramm so, dass mit steigender technischen Komplexität der Schnittstelle eine immer stärkere Integration mit dem eigenen Content und Design möglich ist. Dabei gilt natürlich auch, je komplexer, desto aufwändiger und schwieriger zu nutzen.

Die beiden Brot-und-Butter-Schnittstellen, also die meistgenutzten werden wohl die Integration per IFRAME, respektive per PHP-Include sein. Fortgeschrittene Anspruchsträger können auch Files in den Formaten TXT, CSV oder XML importieren und verarbeiten. Ich als alter WordPresser wollte natürlich an die Integration per PHP-Include, wofür ich mir extra zwei gelobte Plugins (Exec-PHP und Run-PHP) gezogen hatte, damit ich an beliebiger Stelle ein PHP-Include ausführen lassen kann. Leider habe ich es weder mit dem einen, noch mit dem anderen Plugin auf die Reihe bekommen, sodass ich am Ende doch den simpelsten Weg per IFRAME genutzt habe. Funktional und optisch sehe ich in diesen beiden Formen der Einbindung allerdings auch keinerlei Unterschiede.

Die optische Anpassung auf das eigene Design ist bei den beiden von mir getesteten Schnittstellen höchst einfach und komfortabel per Formular gelöst. Ich habe bei der Anzeige der Daten allerdings Probleme mit der Darstellung der Sonderzeichen, was aber wohl eher ein Problem auf meiner Seite des Spielfeldes ist, denn eines auf Seiten von Absahnen.de. Andere Partner, wie zB TVdirekt haben nämlich derartige Schwierigkeiten nicht.

Auf Basis der IFRAME-Integration ist das Einbinden einer eigenen Gewinnspiele-Seite innerhalb höchstens einer Viertelstunde erledigt. Neben den Farben der einzelnen HTML-Elemente kann man verschiedene andere Optionen konfigurieren, in allererster Linie auch die Frage, welche Gewinnspielkategorien man auf der eigenen Seite überhaupt anzeigen lassen will. So gibt es bei mir beispielsweise keine Gewinnspiele aus den Kategorien „Heimwerken“ oder „Autos & Motorräder“.

Mittels zahlreicher weiterer Tools, wie zum Beispiel dem Template-Manager kann man die Schnittstellen noch weiter ausreizen und die Anpassung an die eigenen Bedürfnisse zur Perfektion treiben. Unter Zuhilfenahme des Tools Gewinnspiel-Manager ist es sogar möglich die Namen und Beschreibungen der eingebundenen Spiele zu bearbeiten. All denjenigen Gewinnspielinfizierten Webmastern, die keine Chance ungenutzt lassen wollen, Provisionsumsatz zu generieren, sei der Newsletter-Content-Manager ans Herz gelegt. Dieses neue Werkzeug liefert den (zusätzlichen oder alleinigen) Inhalt für E-Mail-Rundbriefe.

Hat der Webmaster alles konfiguriert, eingepasst und feingeschliffen, will er natürlich den Erfolg überwachen können. Zu diesem Zweck bietet Absahnen.de umfangreiche Reporting-Funktionen, anhand derer jederzeit feststellbar ist, wieviele Visits zu wievielen Klicks und daraus folgend zu wievielen Anmeldungen geführt haben. Die separate Seite „Abrechnungen“ zeigt auf einen Blick den aktuellen Kontostand in Euronen an.

Fazit: Webmaster, die auf der Suche nach einem Partnerprogramm sind, dabei Wert auf sympathischen Content legen und nicht unbedingt schnelles Geld brauchen, sind nach all meinen bisherigen Erkenntnissen bei Absahnen.de gut aufgehoben.

P.S.: Selbstverständlich habe ich zusätzlich eine umfassende Webrecherche durchgeführt, um zu überprüfen, ob der Betreiber von Absahnen.de, die Firma Iuventa GmbH nicht doch irgendwo eine Leiche im Keller liegen hat. Schließlich will man sich nicht im Nachhinein vorwerfen lassen, der Jubelperser eines eventuell unseriösen Unternehmens gewesen zu sein. Ich habe gewühlt und gewühlt, aber nichts gefunden. Nach allem, was ich beurteilen kann, ist Iuventa ein seriöser Partner.

14 Gedanken zu „Lassen Sie uns absahnen.de!

  1. Hallo Dieter,

    vielen Dank für Deine sehr interessante Rezension über unser Angebot.
    Vor allem der eine Satz „Insofern kann man Absahnen.de als einer Art Google für Gewinnspiele direkt erheblichen Nutzwert zusprechen.“ hat uns hier im Büro rot anlaufen lassen 😳 😛

    Bezüglich des Problems mit WordPress (und einigen weiteren Blogsystemen) – dies ist uns bereits bekannt und wir werden hier versuchen demnächst nachzubessern. In diesem Zuge wird dann auch der Content-Type korrigiert, womit die Umlaute wieder stimmen sollten 😎

    Schöne Grüße

    Eugen Falkenstein
    http://www.absahnen.de

  2. Ich wollte es im Beitrag nicht erwähnen, um die Chance zu haben, es als Folgekommentar auf Ihren folgen zu lassen: Ich finde es vorbildlich, wie offen Sie mit den Rezensionen umgehen. Ich erinnere mich da an ein ganz anderes Beispiel vor einigen Wochen, als ein Anbieter einer neuen Jobbörse flächendeckend verrissen wurde, aber dachte, er könne das aussitzen.

    So wie Sie es betreiben, bringt das Blogmarketing beiden Seiten Vorteile und Lerneffekte.
    (Auch wenn mir natürlich klar ist, dass der reine Linklift immer Teil der Strategie des Auftraggebers ist ;-))

  3. Freut mich zu lesen 😀
    Ich halte es für wichtig auf gute Artikel einzugehen und auch die Kritik entgegenzunehmen. Gerade bei einem Partnerprogramm ist ja – wie der Name bereits suggeriert – die „Partnerschaft“ ausschlaggebend. Ideen und Verbesserungsvorschläge von Partnern sind daher für uns fundamental und genießen oberste Priorität.

    Natürlich nimmt man bei einer Trigami-Kampagne den einen oder anderen Link mit (wäre gelogen das zu bestreiten 😀 ), allerdings ist das, zumindest in unserem Fall, nicht der ausschlagebende Grund gewesen. Uns ist es wichtig unser (bisher) einzigartige Programm der Öffentlichkeit zu präsentieren und auch „neutrales“ Feedback, Ideen und Verbesserungsvorschläge zu erhalten – was ja bisher prima funktioniert 😛
    Ob die Links nun mit oder ohne „no-follow“ gekennzeichnet sind ist dabei weniger wichtig. 😉

  4. no-follow? Macht das heutzutage noch irgendjemand? Dürfte übrigens für das Ranking in den Google-Suchergebnissen egal sein. Meines Erachtens würde das no-follow nur bewirken, dass sich Euer Pagerank nicht verbessert. (Was ja wohl reichlich wurscht ist…)

  5. Ich hab letztens festgestellt, daß wordpress.com jeden Link in den Kommentaren automatisch mit „no-follow“ äh dingst. Daran ist auch nachträglich nix zu editieren, no-follw wird automatisch wieder eingefügt. (Vielleicht ist das in der bezahl-Version anders)

    Ich bin ja btw. gar nicht für Gewinn-Spiele u.ä. zu haben, eben weil ich nicht mit meinem Namen und Adresse durch die Gegend werfe. Allerdings hab ich ja eine liebe Mutti, die das für mich in Kaufhäusern und anderswo aufgestellte Lostrommeln erledigt 🙄

  6. @sv: Die „normale“ WordPressversion für eigenen Webspace tut solcherlei Unfug nicht. Da müsste man schon ein Plugin installieren, wenn man´s denn wollte oder es jeweils zu Fuß erledigen.

    Gib doch Deiner Mutti mal die Adresse absahnen.de 😯 😀

  7. Mich stört das mit dem no-follow nicht besonders. Ich weiß aber auch nicht genau, was es macht oder verhindert. Hamlet Hamster meint, es würde die Statistik verfälschen. Nun ja, ich erfreue mich zwar gerne an Besucherzahlen, aber sooo wichtig finde ich die nun nicht. Ich bin ja schon mein größter Fan 😎 Einzig was mich wirklich stört, daß ich in einzelne Einträge in meinem Blog nicht hin & her verknüpfen kann. Aber ob das daran liegt? Ich nehme diese und andere Einschränkungen (akzeptiert kein java-script) aber hin, weil ich dafür mit dem ganzen hosten etc. nix zu tun habe. Die uneingeschränkte Kontrolle über ein WP.com-Blog kann man sich allerdings für 20$ / pro Jahr kaufen.

    Und meine liebe Mutti wird nie wieder meinen Namen, Anschrift und Telefonnummer (DAS auch noch) in irgendeine Lostrommel werfen 😈 Da hüte ich meine persönlichen Daten wie meinen Augapfel, läster über Paybacker und Kundenkartler und dann Mutti … naja, solange sie nicht im Internet ist, knirrrsch 😕

  8. OT aber doch nicht ganz…

    Wenn sich hier schon die kreativsten Köpfe des Web 2.0 die virtuelle Klinke in die Hand geben, mal nur so nebenbei, kann da nicht mal einer so ne Suchmaschine cooden, in die man 2 oder mehr Medikamente eingibt und erfährt ob diese sich miteinander vertragen bzw ob es Gefahren gibt… Oder gibts das schon?

    Ich hab eben Aspirin genommen und hätt jetzt noch Bock aufn Wick MediNait 😥

  9. Sicher, ich schlepp mich abends noch zur Notapotheke 🙄

    War ja auch nurn Beispiel, ich hab datt Zeuch schon genommen, aber so ne Seite (sie könnte zB Beipackzettelcheck24.de heissen) wäre doch supi.

  10. Update: Habe eben mal die Partnerstatistik gecheckt. Offenbar werden Klicks auf eingebundene Banner nicht gewertet? Jedenfalls kann ich lediglich den Punkt „Visits auf Ihrer Gewinnspielseite“ sehen.

  11. Ja, das ist korrekt.
    Als Visit zählen lediglich die Besucher auf der „Schnittstellenseite“ (also IFRAME- oder PHP-Include).
    Click werden bei Aufruf eines Gewinnspiels erzeugt.

    Hintergrund ist, dass bei uns die Conversion als „Erfolgsrate vom Click zum Lead bei einem Gewinnspiel“ definiert ist. Ein Click auf einen Banner wäre somit ein „indirekter“ Click (also eine Zwischenseite). Diese Clicks müssten wir eigentlich getrennt ausweisen.

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