Gratis Klimatipps von Gratistours

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Wenn Reiseveranstalter, respektive -vermittler auf den Gedanken kommen, dass ihre Tätigkeit nicht ganz irrelevant für die Verschärfung der Klimaproblematik ist, ist der erste Schritt getan. Der Reisevermittler Gratistours ist jetzt auch den zweiten Schritt gegangen und kooperiert mit der Gold Standard Foundation, einer ursprünglich durch den WWF gegründeten Organisation, die weltweit in der Entwicklung erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technologien unterstützend tätig ist.

Gemeinsam haben Gratistours und Gold Standard einfache Tipps zusammengestellt, die jedem einzelnen helfen sollen, im Alltag umweltfreundlicher zu agieren und unreflektierte Energievergeudung zu vermeiden. Überdies fordert Gratistours seine Kunden offensiv zu Spenden an Gold Standard auf, wobei Gratistours jede Spende bis Ende September 2007 zusätzlich aus eigenen Mitteln verdoppeln will. Eine ehrenwerte Idee, die Gold Standard natürlich außerordentlich begrüßen wird.

Betrachtet man nun die Tipps, das Kernstück der „Klasse-Klima-Offensive“, so wird einem höchstens dann etwas unbekannt vorkommen, wenn man jahrelang auf einer Südseeinsel verschollen war. Die Tipps, wie „Verwenden Sie passende Töpfe für das entsprechende Kochfeld und nutzen Sie den Deckel“ sind eher vom Kaliber „Was unsere Großeltern schon wussten.“ Sie sind aber nicht falsch und insofern mag man dem Konglomerat bekannter Weisheiten schon deshalb einen Nutzen zusprechen, weil es sich eben um ein Konglomerat handelt und der klimaaffine Internetsurfer nicht weiträumig surfen muss, um alle Tipps beisammen zu bekommen. Mag sein, dass mich Hotelprofis direkt korrigieren werden, aber die Klimatipps für Hotels scheinen mir auf einen sehr vielen trockeneren Boden zu fallen und sind auch wesentlich dezidierter.

Zusätzlich zu mehreren Dutzend Tipps wird themenorientiertes Bildmaterial in druckfähiger Auflösung zur eigenen Verwendung in ähnlichen Publikationen zum Download angeboten. Gratistours hat ein rundes Konzept entwickelt. Das muss man neidlos anerkennen.

Es ist natürlich durchsichtig, dass diese Kampagne zur Imageverbesserung des Unternehmens beitragen soll. Googlet man nämlich intensiv nach Gratistours, so findet man durchaus durchwachsene Kritiken zum Unternehmen und dessen Angebot. Gratistours kämpft hier sicherlich auch gegen einen Ruf, der aus der Anfangszeit stammt. Mittlerweile kann man bei Gratistours auch Pauschal- und Last-Minute-Reisen, sowie auch weiterhin die „Gratisreisen“ buchen, die für den durchwachsenen Ruf wohl ursächlich waren. Wie überall ist es auch im Fall Gratistours so, dass sich die Kunden, die Grund zur Klage haben, umfangreich beschweren, während die zufriedenen Bucher in der Regel nicht in die Öffentlichkeit gehen und insofern im Meinungsbild fehlen. Eine der schwierigen Seiten des Web 2.0.

Fazit: Wer eine übersichtliche Zusammenstellung all dessen sucht, mit dem er/sie persönlich Umweltschutz betreiben kann, sollte die Klasse-Klima-Initiative bookmarken oder ein einschlägiges Buch kaufen. Der Bookmark ist jedoch billiger. Ob man nun eine Reise bei Gratistours buchen soll? Das mag jeder für sich selbst beurteilen.

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