Shopping.com will es wissen.

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Preissuchmaschinen sind ein Segen für den Konsumenten. Grundsätzlich jedenfalls und erst einmal. Das wesentliche Erfordernis, welches eine jede Preissuchmaschine erfüllen muss, ist, eine breite Palette an Produkten in einer breiten Vielfalt von Läden/Shops auffindbar zu machen. Denn eine Suchmaschine, die nur den Sockenpreis von Karstadt und C&A vergleicht, dürfte dem Nutzenanspruch heutiger Onliner nicht gerecht werden. (Es sei denn, man wohnt zufällig in einer Stadt, in der es ohnehin nur diese beiden Läden gibt und will gerade Socken kaufen…)


Shopping.com ist mittlerweile in Deutschland angetreten, um auch hierzulande zur größten Preissuchmaschine, Shopping.com spricht allerdings lieber von „Einkaufsberater“, zu werden. Nach eigenen Angaben zählen in den USA bereits über 85 % der 300 größten Einzelhändler zu den Partnern des Suchportals. Moment, über 85 % der 300 größten? Und was ist mit den kleinen, die die deutliche Mehrheit stellen dürften? Na ja, ich weiß es nicht, aber solch Marketingsprech ist ja erstmal normal.

Tatsächlich finden sich im deutschen Einkaufsberater schon recht viele Angebote quer durch alle Konsumbereiche. Für den Händler stellt sich die Partnerschaft so dar, dass jede erfolgreich vermittelte Transaktion, sprich Kauf verprovisioniert wird. Da merkt man, dass Shopping.com ein ebay-Unternehmen ist. Inwieweit solches für Händler interessant ist, müssen diese natürlich selbst beurteilen. Ich würde vermuten, dass eine Plattform, die im Grunde darauf zielt, dem Verbraucher den niedrigsten Preis zu bieten, den angeschlossenen Händlern keine großen Margen mehr lassen kann. Möglicherweise spielt allerdings der Faktor des schieren Präsenzerfordernisses eine nicht zu unterschätzende Rolle. Und gerade kleinere Händler können natürlich leichter in den Fokus des Verbrauchers rücken, wenn sie über eine gut frequentierte Website eingebunden sind.

Dann lasst uns doch mal schauen, was Shopping.com so drauf hat und nach „Autoradios“ suchen. Ich bin es nämlich so langsam leid, mir stets Audio-CDs brennen zu müssen, um im Auto was zu lauschen zu haben. Deshalb möchte ich ein Gerät mit einem Klinken- oder USB-Eingang erwerben. 579 Ergebnisse mit dem Suchbegriff Autoradio sind schon mal ein Wort. Nun kann man die Ergebnisse noch weiter eingrenzen, indem man etwa nur bestimmte Marken oder Preisbereiche oder technische Erfordernisse, wie zB MP3-Wiedergabe berücksichtigen lässt.

Schnell habe ich ein JVC KD-SH 1000 als Wunschkandidaten ermittelt. Leider bietet Shopping.com als Produktinformation nur die recht dünnen Sätzchen mutmaßlich aus dem Werbeflyer zu dem Gerät an. Auch die Produktdetails sind nicht sehr üppig, obschon sie als Datenblatt aufgemacht sind. Auch hier erscheint mehr oder weniger wahlfrei das, was dort hineingeschrieben wurde, wobei es wohl keine verbindlichen Standards gibt, was alles an technischen Daten für so ein Produkt zu hinterlegen ist. Da hätte ich mir von einem Einkaufsberater schon deutlich mehr erhofft!

Ich lasse mir den Preisvergleich anzeigen. Drei Läden bieten das Radio feil. Alle Händler können durch die Käufer bewertet werden, wovon auch rege Gebrauch gemacht wird. Den günstigsten Preis bietet mir für das JVC der PixMania-Shop, der allerdings aktuell, sprich aus jüngerer Zeit recht dürftige Nutzerbewertungen aufweist. Komisch, handelt es sich doch um einen „Schlaushop, also einen „Trusted Partner“, den Shopping.com als besonders zuverlässig bezeichnet. Nee, also bei PixMania da, nee, das überzeugt mich nicht so wirklich. Und damit gerät natürlich auch das an sich als Vertrauensbildende Maßnahme gedachte SchlauShop-Konzept für mich als potenziellen Käufer, der immerhin über 300 Euro zücken soll, ins Wanken.

Ich werde nachher nochmal zum örtlichen Fachhändler fahren. Aber suchen würde ich immer wieder über Shopping.com 😉

7 Gedanken zu „Shopping.com will es wissen.

  1. Hast Du´s gelesen? Lobhudelei dürftest Du darin eher nicht finden. Ein noch besseres Beispiel ist der hier erschienene bezahlte Beitrag zu YourCha. Grundsatz: Man wird bezahlt dafür, dass man schreibt, nicht dafür, dass man positiv schreibt.

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