Google-Maps für Extremsportler

Geschmunzelt: Hier finden Sie die schnellste Route von New York nach Dublin.

[via SpOn]

Chance vertan!

Da haben sich der Schily (Na gut. Der sowieso nicht…) und der Steinmeier doch nicht beim Deutsch-Türken Kurnaz entschuldigt. Na sowas.. Dazu nur dreierlei:

  1. Hinterher ist man immer schlauer. Heißt aber nicht, dass man vorher falsch gehandelt hat. Man konnte ja schließlich auch noch nicht das Ende vorhersehen. (Außer man ist ein linker Glaskugelheinz. Die können das immer. Behaupten es aber auch stets erst hinterher…)
  2. Wieso eigentlich Deutsch-Türke? Der Mann ist Türke. Wie nennt der Australier einen in Australien lebenden Deutschen? Deutsch-Australier? Nee. Deutscher, gern auch Kraut.
  3. Warum fragt keiner mal den Erdogan, warum er nicht dafür gesorgt hat, dass sein Staatsbürger aus Guantanamo freikommt?

Ich mag weder den Schily noch den Steinmeier. Aber für deren Positionen mit Blick auf Kurny (Klingt irgendwie niedlich, so im Stile von Knut. Vielleicht können wir da noch Sympathien schüren.) habe ich vollstes Verständnis. Auch wenn der Kurny am Ende wirklich unschuldig gewesen sein sollte und mit den Springerstiefeln in Afghanistan nur Bergsteigen wollte.

Der kniepige Kniftenkönig mit dem Form(fleisch)problem

In unserer Innenstadt entstand im letzten Jahr ein mächtiges Gebäude neuester Optik. Nur hippe Läden zogen da ein. Im Untergeschoß, besser gesagt im Souterrain, eröffnete ein Schnellrestaurant, dessen Namen ich noch nie gehört hatte, das aber mutmaßlich zu einer Kette gehören musste, denn es sah schon sehr nach McD aus.

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Nero Reloaded Gourmet-Edition

Heute landete wieder einmal der Nero-Newsletter in meinem Postfach. Schon wieder gibt´s ein Update. Und wieder einmal ist´s der absolute Knüller, das beste Nero aller Zeiten, überhaupt die beste Erfindung seit Bier in Dosen. Natürlich ist es auch wieder ein Stück voluminöser geworden. Fast 200 MB wollen durch die Leitung gesaugt werden. Beim Multi-Installer gar über 400 MB. Dafür handelt es sich dann aber auch um die Gourmet-Edition:Der pure Genuss mit Nero
Der Download läuft gerade. Mal sehen, vielleicht gönne ich mir heute abend dann mal eine russische Oberfläche für mein Nero. Oder so ein romantisches Dateimenü auf französisch. Wenn ich ganz super drauf bin, genieße ich vielleicht gar ein chinesisches Kontextmenü. Hach, bin ich aufgeregt. Genuss pur erwartet mich! Kann mal jemand an der Uhr drehen?

Splitting. Nicht nur im Steuerrecht bedenkenswert!

Vernor Munoz ist ein ehrenwerter Mann. Er macht seinen UN-Job, so wie man solche Jobs eben zu machen hat. Er besucht Länder und schreibt dann tiefgründige Berichte darüber. Diesmal hat es halt Deutschland erwischt. Schon erstaunlich, was so ein UN-Menschenrechtsinspektor alles auf der Grundlage eines einzigen Besuches analysieren kann. So toll wär ich auch gern mal…

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Deutschlands Ganztagsschulen laufen sich auf Kosten der Schüler warm

„Dass musse verstehn, Du! Ist doch klar, nä. Am Anfang, da gab es halt nur den politischen Willen so ´ne Art Ganztagsschule zu machen und *pfropf* mussten die Schulen das quasi sofort anbieten. Konnten die doch nich. Is doch klar, nä? Ham die gemacht, ja. War aber nix. Logisch. Wissen die auch. Wollten die ja auch nich. Aber jetzt. Jetzt, wo schon mal die baulichen Veränderungen so langsam durchrealisiert sind. Jetzt, da kommen die Ganztagsschulen in Gang.“

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Google-Toolbar 3.0

Gemeinsam mit dem Update auf Firefox 2.0.0.3 updatete sich heute meine Google-Toolbar auf die Version 3.0 und schon wieder war ich begeistert. (Steigt im Alter vielleicht die Begeisterungsfähigkeit auf ein pubertäres Maß an? Ich weiß es nicht…)

Die Toolbar wies mich jedenfalls heute auf die Möglichkeit hin, sie mittels Schaltflächen, von denen es (gefühlt) Hunderte hier gibt, zu individualisieren. Natürlich gibt es für die Google-Anwendungen auch Google-Buttons.

Meine Google-Toolbar-Buttons

Meine entsprechende Buttonleiste sieht jetzt aus, wie links abgebildet. Mittels Klick auf das orangefarbige Symbol ganz links kann ich einen RSS-Feed auf der gerade aktuellen Website direkt dem GReader zufügen, das B daneben startet die Blogsearch für den markierten Begriff, der rote Pin daneben zeigt eine etwa markierte Adresse in GMaps an. Ein Klick auf Bleistift und Papier rechts davon startet Google Text & Tabellen. Besonders pfiffig ist die Schaltfläche daneben. Klick auf das Kalendersymbol öffnet GCalendar, Klick auf den daneben befindlichen Pfeil zeigt eine Liste der kommenden Termine als Pulldownmenü an. Das grüne Symbol öffnet den GReader und meldet beim Überfahren bereits, ob überhaupt neue Feed-Items vorliegen. Das M-Symbol bietet ebenfalls erweiterte Fähigkeiten. Liegen Mails vor, ändert sich das Symbol zum geöffneten Umschlag, während ein Klick auf den Pfeil eine Liste der Betreffs der neuen Mails als Pulldown anzeigt. Zu guter Letzt sei noch das geöffnete Buch ganz rechts erwähnt. Ein Klick hierauf öffnet eine Googlesuche für den markierten Begriff mit dem Parameter „define:“.

Gestern noch wollte ich mir eine Symbolleiste für die Googledienste zusammenbauen, hatte aber keine Zeit dafür. Wer mehr als einen Google-Dienst nutzt, sollte die Installation und Anpassung der neuen Toolbar ernsthaft in Erwägung ziehen. Selbst diejenigen, die Angst vor dem Datenkraken Google haben, können beruhigt zugreifen, da sich das Phone-Home-Verhalten der Toolbar in den Optionen abschalten lässt.

Think Global, Act Local

Dicke Schneeflocken voller Wasser fallen platschend auf den Boden und fließen fast augenblicklich vondannen. Die über Nacht auf etwa fünf Zentimeter angewachsene Schneedecke wird zusehends fadenscheinig. Kein Wunder, denn die Temperatur liegt bereits am frühen Morgen bei 4 Grad .

Ich entschließe mich angesichts des Umstandes, dass ich Schlauberger letzte Woche meine Sommerreifen wieder habe aufziehen lassen, dafür, zu Fuß zum ersten Termin zu gehen. Kein Problem, bei trockenem Wetter laufe ich die Strecke in 10 Minuten. Mit einem Schirm versehen plitsch-platsche ich durch die warme Winterlandschaft. Meine Fußabdrücke hinterlassen freien Blick auf den Bürgersteig.

Vor jedem zweiten Haus treffe ich Seniorinnen oder Senioren an, die „ihren“ Bürgersteig akribisch bis in die letzten Winkel und in satten Mengen mit Streusalz bearbeiten. Irgendeiner der grauen Herren schaut mich an und ich frage spontan: „Sagen Sie mal, sehen Sie nicht, dass es ohnehin taut wie verrückt? Was soll Ihr Streusalzeinsatz außer Umweltschäden eigentlich bringen?“ Der Herr antwortet wirsch: „Ich kann vor meinem Haus machen, was ich will. Das ist ein freies Land. Kümmern Sie sich gefälligst um Ihre eigenen Angelegenheiten!“ Ich schüttele unübersehbar und so feindselig wie möglich den Kopf und gehe weiter.

Recht hat der alte Querkopf. Was soll ich dazu sagen? Wir leben halt in einem System, in dem jeder alles um sich herum versauen kann, wie er will. Treten dann Schäden auf, wird nach dem Staat gerufen und der Steuerzahler zur Ader gelassen. Und da sich keiner mehr für das interessiert, was sich außerhalb seines eigenen Mikrokosmos abspielt, skaliert das Problem.

Wen wundert da der weltgrößte Streusalzopa Bush noch?

Das Google-Phone kommt!

Die spanische Google-Chefin gibt´s zu, der asiatische Google-Chef dementiert´s. So berichtet es uns Golem heute. Google plant demnach derzeit kein eigenes Mobiltelefon. Kann ja sein. Vermutlich hat weder der Asiate noch die Spanierin gelogen. Der wichtigste Part an einem Googlephone wäre schließlich nicht die Hard-, sondern die Software. Die Arbeit an entsprechender Software wird von Google denn auch ausdrücklich bestätigt.

Ob dann hinterher HTC, Toshiba oder irgendein Chinesenkonzern eine Platine mit ein bisschen Plastik ummantelt und unter irgendeiner Fantasiebezeichnung in den Handel bringt, kann uns und Google doch vollkommen egal sein, solange deren Software drauf läuft.

Is ix nix? Oder: Sei froh, wenn Du gesund bist!

Wenn ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, alle Popel erpopelt waren und ich auch akut keine Möglichkeit für mich sah, den Weltfrieden in dem just zur Verfügung stehenden Zeitfenster zu etablieren, habe ich in der Tat schon mal darüber nachgedacht, warum sich der Herr Felix Schwenzel als ix bezeichnet. Er wiederum hat wohl darüber nachgedacht, was andere in Blogdorf von ihm halten mögen und ist ego-surfen gegangen. Die Ergebnisse hat er gestern in seinem wirres Dingens veröffentlicht.

Da Herr Schwenzel offenbar an der Darstellung eines umfassenden, weitgehend objektiven Meinungsbildes interessiert war (räusper), hat er auch meine etwas längere Aussage zum Thema verwendet. Allerdings hat ihn möglicherweise die Länge meines Namens vor Probleme gestellt. So bezeichnet er den Herrscher der hiesigen Bloghütte (jetzt sogar mit Lightbox und nach wie vor mit Deppenapostroph) als peter dietereit. Hmm.

Wovon soll man da ausgehen? Würde ix das witzig gemeint haben, wäre es ein ziemlicher platter, eher dümmlicher Witz, der nicht unbedingt auf einen nennenswerten IQ des Witzelnden schließen ließe. In der Schulzeit haben wir so Klamotten wie peter dietereit oder schwulix funzel rausgehauen, aber heutzutage im oberseriösen Businessalter doch nicht mehr. Was ist denn das für ein Niveau? Sowas wie „Fang mich doch, Du Eierloch.“

Nee. Das kann also nicht der Grund sein. Bleibt die Pathologie. Leider bin ich kein Arzt, weshalb ich lediglich in Frageform formulieren kann. Gibt es möglicherweise eine Erkrankung, die es einem erschwert, sich Buchstabenfolgen am Stück zu merken, sobald sie eine bestimmte Anzahl an Lettern übersteigen? Wäre man dann geneigt, sich neue Bezeichnungen zu definieren, die drastisch kürzer wären? Zum Beispiel so was wie ix, wenn einem das Felix schon Mühe macht?

Oder gibt es etwa noch weitere Erklärungsansätze?

Google übernimmt Dieters Alltag

Heute vormittag habe ich im Gespräch mit einem Kollegen, der sich mal den ganzen Web2.0-Kram erklären lassen wollte, festgestellt, dass sich meine persönliche Google-Nutzung in den letzten Monaten enorm ausgeweitet hat. Kaum ein Googledienst, der nicht zu meinen Alltagsanwendungen gehört.

Nachdem mein bislang favorisierter Feedreader FeedDemon von Bradbury Soft von Tag zu Tag mehr Systemressourcen zu fressen begann und ich mit dem parallel genutzten Bloglines äußerst unzufrieden war, begab ich mich eben auf die Suche nach einer Alternative. Und wo wurde ich wiederum fündig? Genau. Bei Google.

Der Google-Reader ist wie für mich gemacht und bietet alle Features eines ausgewachsenen RSS-Clients. Bei Bloglines störte mich neben der mittelalterlichen Optik und der technischen Umsetzung mit Frames und so weiter insbesondere der Umstand, dass gelesene Feeds nicht mehr in Bloglines anzeigbar waren. Auch interessant war der Effekt, dass mancher Feed bereits als gelesen unsichtbar wurde, bevor ich meine roten Äuglein überhaupt in ihn vertiefen konnte.

Der FeedDemon als lokale Installation war schon mal vom Grundsatz her nachteilig, weil ich häufig an wechselnden Orten arbeite. Zwar habe ich versucht, mittels OPML-Export halbwegs synchron zu bleiben, gelungen ist mir das aber nicht. Interessant am Google-Reader ist auch, dass man einzelne Beiträge als „Share“ kennzeichnen kann. Die so gesharten Beiträge werden dann in einer öffentlichen zugänglichen Seite zusammengefasst. Hier befinden sich meine „Shared Items“. So kann man sehr einfach Leseempfehlungen zusammenstellen. Natürlich steht das Ganze dann auch selber wieder als RSS-Feed zur Verfügung.

Und schickes Aussehen bringt der Google-Reader auch noch mit:

The Google-Reader

Jubii.com

10 Gigabyte Speicherplatz für Umme ist erstmal ein Wort. Den unvermeidlichen Mailclient nimmt man billigend in Kauf. Muss man ja nicht benutzen. Die Registrierung läuft zügig und ohne Preisgabe der Schuhgröße ab. Der Dateiupload funktioniert unkompliziert und schnell. Im Rahmen einer selbst aufzubauenden geschlossenen Benutzergruppe kann man die Dateien dann auch „sharen“, wie es so schön neudenglish heißt.

Die meisten der sonstigen angekündigten Features, wie Chatten, SMSen, Voipen stehen offenbar noch nicht zur Verfügung, wären aber ohnehin eher wie der Mailclient zu bewerten. Ich sehe keine neue Social Community in Jubii, sondern lediglich eine schöne webbasierte Festplatte für Noppes mit einer ordentlichen Speicherkapazität. Wer sowas sucht: Hin!

Neuer Trend: Overrating

„Was machst Du denn heute noch so?“
„Ach, ich dachte, ich könnte noch ein bisschen overraten.“
„Klingt geil! Was issen das?“
„Sowas hier. Pass mal auf:  .. die Kontaktwebsite für High-Potentials (OpenBC/Xing) ..“
„Boah. Du hast es aber drauf. Voll overrated, ey! Klasse.“
„Danke.“

Der Parse Error in eval()’d code on line 1

Seit WP 2.1 sieht das Dashboard an exponierter Stelle so aus:

parseerror.jpg

Auch wenn der Fehler offensichtlich nichts bewirkt, nervt mich die Meldung zunehmend. Hat einer von Euch WPlern da draußen schon eine Lösung oder Ursache oder beides finden können?

WordPress-HTML-Editor unleashed

Wer, wie ich, seine Beiträge mit dem visuellen Editor und nicht in der reinen Codeansicht schreibt, wird sich nach dem Umstieg auf WP 2.1 über Verschiedenes gewundert haben. Insbesondere das plötzliche Fehlen des Buttons für die HTML-Quelltextbearbeitung ist sehr unangenehm. Nun kann der in WP integrierte Editor TinyMCE all dies und mehr jedoch, so dass sich die Frage stellte, warum die Möglichkeiten in WP nicht verfügbar gemacht werden konnten.

Ausgiebiges Surfen brachte mich schließlich, neben vielen hochkomplizierten Lösungswegen, zu diesem Brandt!aktuellen Ansatz. Im Grunde wäre der dortigen Anleitung nichts hinzuzufügen, wenn der von dort zu kopierende Ersatzcode funktionieren würde. Tut er aber ohne, zwar marginale, aber wenn nicht erfolgt lethale Modifikationen nicht.

Wer sich also die Furkelei sparen will, lädt diese Textdatei herunter, markiert den Text und ersetzt den in der originalen tiny_mce_config.php in Zeile 31 befindlichen damit. Danach sieht das Editorfeld in WP so aus und bietet damit wesentlich mehr Möglichkeiten, so zB das Einfügen von Texten aus Word:

tinymce.jpg

Mit dem Button, der sich in der ersten Zeile ganz rechts befindet, blendet man die weiteren Symbolleisten ein bzw. aus.

Total langweilig

Ich habe mir heute mal wieder den Psychostress angetan und ein paar A-Blogs abgesurft. Schauderhaft in jeder Hinsicht.

Ganz grauenhaft ist und bleibt wirres.net. Dafür, dass Herr Schwenzel mittlerweile von der WAZ-Gruppe zum Online-Experten ausgerufen wurde, erschließt sich mir auch bei intensivstem Quälen meiner Augen mit dem durchgängig klein und häufig falsch geschriebenen Zeug, welches er als Artikel bezeichnen würde, keine Begründung und zwar gar keine.

Beim Don Dahlmann gibt es nur langweiliges Zeug. Dahlmann lesen ist wie jeden Tag Spaghetti ohne alles und sehr al dente essen. Jetzt hat man ihm auch noch bei WELT Online einen Blog angedienert, namens „Die Welt im Kasten“. Dort schreibt er mit noch mehr Fehlern als der Schwenzel behaftet über´s Fernsehprogramm. Der 800ste TV-Blog also. Und auch der: stinklangweilig. Kein bisschen Hintergrundinfos, nichts was man nicht selbst auch hätte schreiben können. Gestern Fernseh geguckt, nicht gefallen, schlafen gegangen. Dürftig für einen Blog der Welt. Aber nicht überraschend, wenn man seinen Antville-Blog kennt.

Winkel mit seinem merkwürdigen Whudat-Blog kann mich auch nicht mitreißen. Es interessiert schlichtweg nicht, was der Mann erzählt. Langweilige Stories kann ich mir auch von meinem Friseur erzählen lassen. Da habe ich eh keine Zeit zu verschwenden und ich schone auch noch meine Augen.

Den Vetterschen Law-Blog kann ich schon aus ganz grundsätzlichen Erwägungen heraus nicht verknusen. Nach meinem Verständnis hat ein Anwalt seriös und verschwiegen zu sein. Vetter ist, zumindest was den zweiten Punkt betrifft, sicherlich das krasse Gegenteil. Und ungern, aber deutlich erinnere ich mich daran, dass er auch schon mal ganz intim von Vollstreckungsmaßnahmen gegen Frau Y berichtete und wie doof die sich da benahm und so weiter. Er breitet seine Fälle, so er es kraft eigener Herrlichkeit für geboten hält, wenn auch anonymisiert vor der Weltöffentlichkeit aus. Zu so einem Anwalt würde ich niemals gehen und lesen will ich sowas auch nicht!

Dann schon lieber den Don Alphonso. Der ist wenigstens unterhaltsam und kann schreiben. Lasst uns dem alten Marketermotto folgen: „Hier haben Sie zwei Haufen Scheiße. Welchen würden Sie essen?“

Panorama-Impressionen

  1. In der Blogosphäre wurde gemunkelt, dass es heute sicherlich eine Stellungnahme zum Thema „Killerspiel-Beitrag“ geben würde. Das wäre senderintern schließlich ein ganz heißes Thema. Nix kam. Nicht mal mit einem Nebensatz wurde der Killerspiel-Beitrag bedacht. Da haben wohl ein paar Bloggersdorfer wieder ihren Einfluss überschätzt, wie?
  2. Was ist eigentlich diese Anja Reschke für eine? Die hat ja einen Hals, da könnte man den Kopf so reinschmeißen. Aber wollen wir nicht über körperliche Einschränkungen anderer lästern…
  3. Zum Thema „Schulempfehlungen“ bei Viertklässlern, die laut Panorama von Überlegungen hinsichtlich des sozialen Backgrounds des Schülers geleitet sein könnten, habe ich eine ganz eigene Geschichte, die viel profanere Erklärungen nahelegt. Diese werde ich in den nächsten Tagen mal erzählen…
  4. Warum sind deutsche Truppen in Afghanistan? Bin Laden ist mittlerweile nicht mehr shoppen, sondern tot oder auf der Suche nach Whitney Houston, was fast auf´s gleiche rauskommt. Im Ernst. Der NATO-Verteidigungsfall in dieser Angelegenheit gehört dringend überdacht. Ich sehe keinen plausiblen Verbleibensgrund für deutsche Soldaten. Schon gar nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Amis die Bevölkerung und die Taliban auch noch absichtlich provozieren, wie es der Beitrag zeigte. Ich bin ein ausgeglichener Typ, aber wenn mich einer als feige Schwuchtel bezeichnete und einige meiner Kumpels verbrannte, wäre ich auch ein wenig gewaltbereiter als sonst vielleicht üblich.
  5. Nazis singen schräge Lieder über Hitler. Nicht nur musikalisch vom Arsch. Juden raus und den ganzen Mist. Ich hatte in den Achtzigern Geschichte-Leistungskurs. Wir haben tagelang Originalvideoaufnahmen von Massenerschießungen, Vergasungen etc. schauen müssen. Wenn wir keine Filme ertragen mussten, waren es vorgelesene Augenzeugenberichte. Diese ganzen Naziärsche sollte man ebenfalls zu solchen visuellen Rosskuren zwingen. Wer nach zwei Wochen grausamster Originalvideos immer noch zum Nationalsozialismus tendiert, gehört in Sicherungsverwahrung. Denn so einer ist wirklich gemeingefährlich!
  6. Fast schon harmlos. Reeder flaggen ihre Schiffe auf international statt deutsch, um Kohle zu sparen und die deutschen Behörden genehmigen diese Praxis, was das Zeug hält. Anybody surprised? Die Reeder machen doch nur, was der deutsche Politiker in Perfektion vormacht: Das Fähnchen nach dem Wind hängen.

Tot geboren und keiner hat´s gemerkt?

Das wäre eine Schlagzeile für die BILD. Aber die Story dahinter ist nicht blutig genug. Von daher lässt sich kein Geld damit machen und ich kann sie genau so gut hier auf meinem für lau lesbaren Nachrichtenportal raushauen.

Seit Monaten wird über das neue Online-Projekt der WAZ berichtet. Was ne tolle Mannschaft man habe. Was ne tolle Onlinechefin man mit Lyssa aka Katharina Borchert akquiriert habe. Was toll, das alles!

Jetzt hat man gar den „1. Strategischen Dialog der WAZ“ in der Essener Philharmonie unter Beteiligung von „Online-Experten“ (Begriff: WAZ) abgehalten. Schwenzel, Sixtus und Knüwer, sowie ein paar Andere, von denen ich noch nie gehört habe oder lieber noch nie gehört hätte, waren da. Lyssa war natürlich auch da und toll, und so. Ein Zitat, damit man mal einen Eindruck hat, wie echt und wirklich toll das alles ist: „Die Bewohner der Region erwarten unglaublich aufregende Zeiten mit Ihrer Zeitung – gedruckt wie online.“

Schaut man dann aber auf das Blog, welches die Projektentstehung dokumentieren, die Leser auf diese „unglaublich aufregende“ Reise mitnehmen sollte und nebenbei auch noch Freeware-Blogger für WestEins ködern sollte, stellt sich schnell Ernüchterung ein.

Ganze drei (!) Beiträge findet man dort. Der erste, vom 8.01.07 bietet ein paar Stellen feil. Der nächste, vom 9.01.07 sollte angeblich Blogger akquirieren. Anscheinend hat man sich, so interpretiere ich die Kommentare, aber nicht wirklich mit den Interessenten abgegeben. Und der letzte, vom 29.01.07 zeigt ein paar Fotos von der Redaktionsbaustelle. Das war es. Seitdem: Kein Bild, kein Ton im Projektblog. Ernsthaft, professionell und aufregend definiert sich meines Erachtens etwas anders. WestEins is the next big Totgeburt.

Was soll´s: Lyssa hat ja noch ihre Peepshow. Und da ist sie auch stets unterhaltsam.

T-Mobiles Amateurfunker

Ich suche eine verfügbare, taugliche UMTS-Lösung für den Internetzugang per Notebook. T-Mobile hat da nix Professionelles im Angebot. Neben vernünftigen Tarifen fehlt denen auch die passende Hardware. Da werde ich wohl bei Vodafone zuschlagen müssen.

Ob das wohl hieran liegt? Obschon der Neue ja nur quasi-inzestuös implementiert ist…

Anspruchsdenken par excellence

Hat irgendjemand dem deutschen Polizisten vor der Berufswahl eigentlich gesagt, dass er eventuell ins Ausland muss, um dort Polizisten auszubilden? Hat irgendjemand dem deutschen Polizisten angekündigt, er müsse möglicherweise in Ländern Dienst tun, in denen man ihn schon aufgrund seines Ausländerstatus ermorden könnte? Ich weiß es nicht zu 100%, aber ich behaupte mal ganz schlank: Nein!

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