Lehrerausbildung mangelhaft?

In der ab Morgen im Handel erhältlichen Ausgabe der Wochenschrift DIE ZEIT werden sich zwei PISA-Erstgeborene zum Zusammenhang zwischen dem Ergebnis der Schülertests und der Leistung der Lehrer äußern. Das verspricht, interessant zu werden…

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AJAX wird sich nicht durchsetzen!

AJAX-enabled Websites sind schick, komfortabel und – klar – wünschenswert. Nur mit AJAX-Technologien kommt das echte Web2.0-Feeling auf. Bislang deutliche Unterschiede zwischen Desktop- und Webanwendungen verschwimmen zusehends. Der schon ausgeträumt geglaubte Traum vom Webtop, vom Everywhere-Computer scheint wieder in greifbare Nähe gerückt. Aber seien wir doch mal ehrlich. AJAX verwendet eine verschwindend geringe Zahl von Websites und auch der Web2.0-Hype beschränkt sich auf eine überaus überschaubare Zahl von Protagonisten. In der Masse der Websites wird AJAX nicht ankommen!

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Die Mogelpackung der NRW-Leseförderung

Vor ein paar Tagen ging es durch die Gazetten. „NRW macht Schülern Lust aufs Lesen“ wurde da behauptet, als sei es was bahnbrechend Neues. Wieder einmal wurde die unvermeidliche PISA-Studie zitiert, wonach fast ein Viertel der deutschen Schüler im Alter von 15 Jahren einen beliebigen Text nicht richtig lesen oder zumindest nicht richtig verstehen kann. Da muss wohl was schief gelaufen sein im Prozess des Lesen-Lernens, rief dann die NRW-Schulministerin Sommer (CDU) aka Mrs. Maniküre auch gleich mit populistisch gut inszenierter Empörung aus. Und ein Verlag sah seine Chance auf zusätzliche Publicity.

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Die Schülerhasserin

„Die Schülerhasserin“, „Die Abrechnung eines Vaters“, „Verletzte Kinderseelen in der Grundschule“. Ziemlich viele Titel für ein relativ dünnes Büchlein. Voraussichtlich im Dezember wird der Schweitzerhaus-Verlag das 150-Seiten-Büchlein des Autors Klaus Brodersen mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren veröffentlichen. Brodersen liegt thematisch zweifellos im Trend.

Wer kennt nicht das Lehrerhasserbuch von Lotte Kühn aka Gerlinde Unverzagt? Brodersens Titel lehnt sich schon begrifflich an Kühn an und muss sich daher auch an der Vorlage messen lassen. Unter diesem Aspekt würde man Herrn Brodersen allerdings wünschen, er hätte einen anderen Titel gewählt, denn der Wortgewalt, sowie der Breite und Tiefe der Bearbeitung des Themas durch Lotte Kühn hat Herr Brodersen nichts Adäquates entgegen zu setzen.

Worum geht es in Brodersens Story? Familie Brodersen adoptiert einen Jungen im Säuglingsalter. Sie nennen ihn aus Liebe zur Türkei Sinan, obwohl weder er, noch Familie Brodersen türkischer Herkunft sind. Mit Ausnahme einer allerdings recht schweren Erkrankung im Säuglingsalter entwickelt sich Sinan ganz normal, so dass bis zur Seite 20 des Büchleins im Grunde wenig Themenrelevantes passiert.

Der eigentliche Inhalt der Geschichte entspinnt sich mit dem Beginn der Schulzeit Sinans. Noch im Kindergarten als aufgewecktes, lebhaftes, aber durchaus normal entwickeltes Kind wahrgenommen, wandelt sich Sinan in der Schule offenbar drastisch. Dabei nehmen die Eltern die Verhaltensänderungen des eigenen Sohnes zunächst gar nicht wahr.

Erst mit dem durch die Klassenlehrerin initiierten Gespräch wird der Familie Brodersen deutlich gemacht, dass ihr Sohn angeblich stark verhaltensauffällig sei. Er störe massiv den Unterricht und zeige aggressives Verhalten anderen Kindern gegenüber.

Im nachschulischen Bereich können Brodersens jedoch keine Auffälligkeiten im Umgang mit anderen Kindern erkennen. Es wächst der Verdacht, es könne wohl im schulischen Bereich etwas faul sein. Damit hat er zunächst die Lesersympathien auf seiner Seite…

Schnell hat die Familie Brodersen die Klassenlehrerin als Ursache allen Übels ausgemacht. Die Klassenlehrerin, Frau Döselig genannt, ist die Schülerhasserin. Frau Döselig treibt Sinan quasi in den Wahnsinn. Auch andere Kinder soll Frau Döselig schon in den Wahnsinn getrieben haben. Spätestens ab dem Zeitpunkt der sehr eindeutigen und teils am Rande des Erträglichen liegenden Charakterisierungen der Klassenlehrerin verliert die Geschichte alles, was eine gute Erzählung ausmachen würde. In der Sache muss sich Herr Brodersen daher einiges an Kritik gefallen lassen.

Im Verlaufe der Geschichte akzeptieren Brodersens irgendwann den besonderen Förderbedarf (Sonderschule) des eigenen Kindes. Es wird nicht deutlich warum. Ist Sinan vielleicht tatsächlich doch aus sich selbst heraus verhaltensauffällig, wie es ihm mehrere Lehrerinnen bescheinigen? Eine andere Begründung kann es kaum geben, wenn man nicht davon ausgehen soll, dass sich Brodersens komplett wider eigener Überzeugung verhalten wollen.

Immer wieder zitiert Herr Brodersen die Gutachten über seinen Sohn im Wortlaut und wiederholt sich dabei einige Male wörtlich. Im weiteren Verlauf des Buches findet sich plötzlich eine seitenlange Abhandlung über das Medikament Ritalin, mit dem Kinder mit AD(H)S-Syndrom behandelt werden können, ohne dass klar wird, warum an dieser Stelle und warum überhaupt Ritalin thematisiert werden muss. Zudem liest sich die Passage wie aus dem Beipackzettel abgeschrieben. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier eine bestimmte Seitenanzahl erreicht werden sollte, ohne dass die Geschichte voranbringender Content in ausreichender Menge vorhanden war.

Zaghaft, zu zaghaft versuchen Brodersens Unterstützung bei anderen Familien zu erhalten. Die Überlegung ist naheliegend: Was so eine richtige Schülerhasserin ist, die wird wohl auch anderen Kindern das Leben zur Hölle machen. Mit Ausnahme einer einzigen Mutter, die noch dazu quasi unerkannt bleiben will, sich also nicht beteiligt, findet der Autor keine Verifikationsmöglichkeit für seine Behauptungen. Vage berichtet er aus zweiter Hand von Kindern, die aus der Klasse bereits in Richtung Sonderschule verschwunden sein sollen, konkret wird er jedoch auch dabei nicht.

So dümpelt die Erzählung vor sich hin. Bis zum unspektakulären Ende und darüber hinaus klärt sich der Fall im Grunde nicht auf. Hat jetzt Frau Döselig Sinan verhaltensauffällig gemacht? Wer weiß.. Bleibt Sinan auf der Schule? Nein, aber wohin geht er und warum? Ist er nicht doch der aufgeweckte kleine Junge, der er anscheinend bis zur Einschulung war? Möglicherweise, vielleicht aber auch nicht …

Ich tue mich schwer, ein abschließendes Urteil über Brodersens Büchlein zu fällen. Sicher ist, dass es aus seiner Sicht zu unglaublichen und inakzeptablen Vorgängen gekommen ist. Diese Sache ist schlimm für die Familie und hinterlässt sicher Spuren.

Für den Leser indes ist es einfach eine wirre Geschichte mit vielen Behauptungen, aber wenigen Beweisen, vielen Beleidigungen, aber wenig Nachvollziehbarem. Soll man es lesen? Wer auf Tagebücher und deren assoziativen, keinen Handlungssträngen folgenden Erzählverläufen steht, wird möglicherweise seine Freude daran haben. Alle anderen lesen lieber noch einmal das Lehrerhasserbuch von Lotte Kühn.

Bildungskommunismus á la SPD

Die Gesamtschule ist ja nun nicht etwa eine Innovation. Schon vor zwanzig Jahren versuchten die Sozialdemokraten diese Schulform zu etablieren, wo sie politisch dazu in der Lage waren. Allerdings kann man seither nicht wirklich einen Siegeszug der Gesamtschule beobachten. Das juckt die NRW-SPD aber nicht.

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Kevin ist überall

Br_Stacheldraht_0131_1.jpgDas Versagen der Jugend- und Sozialbehörden ist weitaus dramatischer als bislang schon angenommen. Die bekanntgewordenen Fälle der letzten Jahre kennzeichnen nur die Spitze des Eisbergs. Behördliches Wegschauen ist eher die Regel denn die Ausnahme.

Ob dies aus Bequemlichkeit, legerer auch Faulheit genannt, oder aus Selbstüberschätzung, legerer auch Arroganz genannt, gespeist ist, kann ich nicht mit Sicherheit behaupten. Wahrscheinlich ein tödlicher Cocktail aus vielen niederen Zutaten. Ich schildere hier ein eigenes Erlebnis, welches mir, als ich die Diskussion um Kevin verfolgte, wieder vor Augen erschien, als sei es gestern gewesen.

Anfang der Neunziger war ich kurzzeitig im Sozialamt tätig und gehörte nicht zu den Sesselfurzern, die ihre Entscheidungen alle vom warmen Schreibtisch aus treffen. Ich begab mich in vielen Fällen auch zu den Leuten nach Hause, um mir die behaupteten Probleme selbst anzusehen. Ich weiß heute nicht mehr warum ich mit der Sozialarbeiterin aus dem sog. Sozialen Dienst zu dieser Familie, ich nenne sie jetzt mal M., fuhr.
Die Familie M. lebte in einem Mehrfamilienhaus in einer als sozialer Brennpunkt bekannten Gegend. Als wir ankamen, hing die Mutter M. bereits aus dem Fenster. Dabei sah sie ziemlich beunruhigt aus, als sie sah, dass wir uns nähern. Als wir vor der Wohnungstür ankamen und klingelten, wurde von innen gerufen, dass man derzeit nicht öffnen könne. Wir erledigten also erst einen Besuch bei einer anderen Familie im gleichen Hause und kamen etwa 15 Minuten später wieder zu Ms zurück. Wieder dauerte es eine geschlagene Weile, bis geöffnet wurde.

Mutter M war sichtbar angespannt und geleitete uns ins Wohnzimmer, wo Vater M. sichtlich alkoholisiert und Tochter M. (etwa 12 Jahre alt, keinesfalls älter) sichtlich traumatisiert saßen. Ich konnte dem Gespräch nicht mehr folgen, denn die für mich offensichtliche und eindeutige Situation erregte in mir einen schrecklichen Verdacht.

Als ich mit der Kollegin vom Sozialen (!!) Dienst die Wohnung wieder verlassen hatte, sagte ich unumwunden zu ihr, dass ich den Verdacht habe, dass der Vater seine Tochter sexuell missbraucht und die Mutter dabei noch Schmiere steht. Größte Feindseligkeit schlug mir entgegen. Wie ich denn darauf käme, da hätte sie aber gar nichts von gesehen. Sie sei schließlich die ausgebildete Kraft. Wie ich mir überhaupt einbilden könnte, solches beurteilen zu können.

Ich war noch ein wenig erschreckter als zuvor, denn hier wurde mir auf´s Deutlichste klar gemacht, dass das Mädchen von dieser Sozialarbeiterin keine Hilfe bekommen würde. Eigenmächtig habe ich dann das Jugendamt eingeschaltet. Der dortige Sozialarbeiter reagierte bereits ohne Rücksprache mit der Kollegin aus dem Sozialamt exakt wie diese. Er hatte ganz offensichtlich keinen Bock, sich um einen solchen Verdacht zu kümmern. Ob Faulheit, Doofheit, Gleichgültigkeit oder andere niedere Beweggründe dahintersteckten, habe ich nie erfahren.

Ich schaltete wiederum eigenmächtig die Polizei (die allerdings nichts unternahm, außer den zuständigen Sozialarbeiter des Jugendamtes anzurufen), sowie die Schule ein und bekam dafür eine Dienstaufsichtsbeschwerde der beiden Sozialarbeiter reingedrückt. Zum Glück hatte die Schule den Hinweis ernstgenommen und nach einer Weile weiteren eigenen Beobachtens eine Psychologin eingeschaltet. Nach etlichen Sitzungen veranlasste die Psychologin eine amtsärztliche Untersuchung, die zweifelsfrei Auskunft über Art, Umfang und Dauer des mindestens monatelangen Missbrauchs gab.

Es sollte dennoch insgesamt über ein Jahr dauern, bis das gequälte Mädchen endlich aus der Familie befreit werden konnte. Den beiden Sozialarbeitern ist natürlich nichts passiert. Ich habe mich heute aktuell erkundigt und erfahren, dass beide noch am heutigen Tage in den damaligen Positionen über Wohl und Wehe derer wachen, die sich nicht wehren können.

Ich kann kaum das Würgen im Halse niederringen!

(Foto: www.pixelquelle.de / Fotograf: momosu)
Dieser Beitrag erschien zuerst auf politik.germanblogs.de.

Falsche Email-Adressen oder Anonymizer…

… solltet Ihr unbedingt benutzen, wenn Ihr Euch zu Kommentaren an der Blogbar, der heruntergekommenen Hafenkneipe des Großkotzes Don Alphonso (aka Rainer Meyer) und seiner Jubelperser (Abteilungsleiter: Mr. Pedigree) hinreißen lasst. Soweit Ihr allerdings Herrn Meyer verbal das Rektum hinhaltet und ruft „Nimm mich!“ kann Euch nichts passieren. Diejenigen unter Euch, die dem Alphonso also devot ergeben sind, brauchen nicht weiter zu lesen.

Jene aber, die es wagen, dem Herrscher nicht zu huldigen, sind nach Meyers Sprachgebrauch „Spammer“. Im besten Fall werden sie gelöscht, damit der Jubelverlauf der Kommentare, der in Richtung des jeweiligen Artikelziels „hinmoderiert“ ist, nicht gestört wird. Leider belässt es Herr Meyer (Was sagt eigentlich Mr. Pedigree, der bleiche Kai, dazu?) in manchen Fällen nicht dabei. Dann kann Euch auch folgendes passieren:

Zwangsouting im Rebellenmarkt

Die Unkenntlichmachung von IP und Emailadresse habe ich vorgenommen. Bei Herrn Meyer kann sich der Interessierte die echten Daten abholen.

Dabei gibt sich das Kommentarfeld diesbezüglich blogtypisch harmlos. Die Emailadresse wird nicht dargestellt, heißt es da:

Unverdächtiges Kommentatformular

Wundern darf man sich über derlei Verhaltensweisen des selbsternannten Blogwarts Rainer Meyer nicht. Schließlich ist er Propagandaspezialist. Man sollte allerdings darauf vorbereitet sein.

Wer motiviert uns denn nun in Zukunft?

Mensch. Gerade hatte ich mich noch so motiviert gefühlt, als Herr Lejeune meinte, wir sollten uns unseren Stolz auf die Bundeswehr nicht von ein paar Bildern mit Pimmel im Totenkopf versauen lassen. Genau, habe ich gedacht. Bloß ist es gar nicht so leicht, an einen Totenkopf ranzukommen, wenn man nicht in Afghanistan ist. Habe ich´s gelassen.

Kurz vorher hatte Motivator Erich behauptet, der Gerhard Schröder hätte sich große Verdienste erworben. Recht hat er ja. Der Schröder hat sich so große Verdienste erworben, der verdient jetzt mehr als zuvor. Motiviert aber eigentlich auch nur ihn. Mich eher nicht.

Da fand ich die Frage, was uns die Zukunft unserer Kinder Wert ist, ja noch aufrichtender. Da wird man wenigstens nicht neidisch. Außerdem soll man sowieso nicht klagen, sondern motivieren.

Na ja. Jetzt ist der Motivationsblog nicht mehr in der GB-Themenübersicht zu finden. Egal: Wir lassen uns die schlechte Laune nicht verderben! Schon gar nicht von einem Wasser predigenden Weintrinker, wie dem Lejeune! Viel Erfolg noch! Chaka. Du schaffst es!

Living High Speed..

Die ZEIT (46/2006, S. 73) berichtet über eine Studie des Londoner King´s College. Dort wollte man wissen – Wie bitte? Ja, Chef, komme gleich – , wie leistungsfähig ein Mensch noch ist, der von einem stetigen Strom hereinkommender Emails betroffen ist. Drei Gruppen wurden gebildet. Über die erste Gruppe brach – Nein, bitte jetzt im Moment keine Telefonate durchstellen. Nei… Petereit? Wir wollten doch morgen erst miteinander… Wie keine Zeit? Nee, also wirklich. Ich bin erst morgen soweit, dass.. Ja gut, tschüss – eine Flut von Mails herein. Über die zweite Gruppe ebenfalls, jedoch wurden die Teilnehmer mit Marihuana unempfindlicher gemacht. Die dritte Gruppe wurde nicht mit Mails beschickt. Am Besten schnitten die Kiffer ab!

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Ajax13 zeigt Web2.0

Michael Robertson ist schier unermüdlich. Reich geworden durch den Verkauf der Plattform mp3.com, hat er sich bereits mehrfach mit Microsoft angelegt. Zuletzt mit der Gründung des Linux-Distributors Lindows, den er nach einem Rechtsstreit mit den Redmondern in Linspire umbenannte und aus dem Unternehmen ausschied. Jetzt hat der 39-Jährige ein neues Eisen im Feuer.

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Information wants to be free

Heißt es. Komisch, dass sie dennoch teurer und teurer und teurer wird. Ab Ende November langt auch Heise zu!

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Ich Mertens, Duman!

Der schicke Kybernetikblog bei GB macht mich immer wieder irre. Ich lese die Beiträge an und höre wieder auf, sobald mein Verstand beginnt, aus den Fugen zu gehen. Was nach spätestens zwei Sätzen der Fall ist. Ich habe bis heute den Sinn nicht begriffen. Für mich ist das schlichtweg überflüssiges Geschwurbel ohne konkreten Nutzen und sogar ohne konkrete Aussagen. Der einzige, der was davon haben könnte, wenn er denn noch lebte, wäre Heinz von Foerster. Denn der kommt praktisch in jedem Beitrag vor. Muss wohl so´ne Art Ron Hubbard oder Rudolf Steiner der Kybernetik sein. Dass sich aus dem Geblogge jedoch Geschäftsimpulse für das vierte Geheimnis ergeben, möchte ich mal schwer bezweifeln…

Die Türkei ist nicht Europa

Niemand, der schon mal die Türkei besucht hat, wird ernsthaft behaupten wollen, es handle sich um ein Land westlicher Traditionen. Fährt man durch Italien, Griechenland, Spanien, Portugal wird deutlich, dass man sich in einem gemeinsamen Kulturkreis bewegt. Nun scheinen die Türken selbst nicht mehr so recht an Europa interessiert zu sein, jedenfalls nicht zu den Konditionen der EU. Der Versuch einer Abwägung.

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Ich hab schon wieder´n Glos im Hals!

Kein Wunder, dass ich würgen muss, wenn ich dem Müllermeister Glos, der seit 30 Jahren nicht mehr arbeitet, weil seither MdB, beim Absondern seiner unausgereiften Rudimentärkonzepte zuhören muss. Der werte Herr Bundeswirtschaftsminister ist immer gut dafür, ungefiltert Wirtschaftsforderungen nach zu plappern. Versteht er vielleicht sein Amt als Wirtschaftsminister falsch, schon rein begrifflich?

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Ist der gemeine Wähler doof?

Was haben nicht alle gemault, als der Herr Schröder noch Bundeskanzlerin war. Sämtliche Landtagswahlen haben sie ihm um die Ohren gehauen. Der arme Gerhard wusste sich zum Schluss nur noch mit der Proklamation von Neuwahlen zu retten. (Was ihn nicht wirklich gerettet hat, aber sei´s drum.) Dann kam der Wahltag.

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Die Verbreitung von Angst und Heuschrecken

Machen Finanzinvestoren Unternehmen wirklich fit für die Zukunft? Oder füllen sie nur ihre eigenen Konten, während die übernommenen Unternehmen abgegrast zurückgelassen werden? Worum geht es privaten Finanzinvestoren, sog. Private Equities wirklich, wem sind sie verpflichtet und wie wickeln sie ihre ehrbaren Geschäfte ab?

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Zensur, Propaganda und Don Alphonso aka Rainer Meyer

Zensur (Informationskontrolle) ist ein Verfahren … , um … unerwünschte Aussagen zu unterdrücken bzw. dafür zu sorgen, dass nur erwünschte Aussagen in Umlauf kommen. Vor allem … Meinungsäußerungen sind Gegenstände der Zensur. Zensur dient überwiegend dem Ziel, … zu kontrollieren. Berühmte Beispiele für Zensur sind die Listen Verbotener Autoren im Dritten Reich oder die Bücherverbrennungen 1933. [Auszüge aus Wikipedia]

Noch ein paar Propagandatechniken hintendran [Quelle: Wikipedia]:

  • Erzeugung von Vorurteilen – aber auch: Diskreditierung missliebiger Urteile als Vorurteil
  • Vage oder mehrdeutige Aussagen (Erzeugung von Zweifeln bzw. Assoziationen)
  • Schuldzuweisungen, Präsentation von Sündenböcken, Angriff auf die Persönlichkeit der Gegner.
  • Explizite Behauptungen mit unwahrem oder willkürlich gewichtetem Inhalt
  • Insistierende Wiederholung, die nahe legen soll, am Ende sei doch etwas an der Sache dran.

Propaganda und Zensur sind beliebte Standardinstrumente totalitärer Systeme, weshalb es in Deutschland, nicht zuletzt aufgrund der Nazivergangenheit, eine starke öffentliche Ablehnung gegen diese Maßnahmen gibt. Umso erstaunlicher ist es dann, wenn man feststellen muss, dass Menschen, die sich gern als Watchdogs, Sittenwächter und auch ansonsten moralische Instanzen aufpumpen, hemmungslos von genau diesen Instrumenten Gebrauch machen.

Mittlerweile dürfte sich in Bloggersdorf ja der von Don Alphonso propagandistisch aufgepumpte „Skandal“ um Germanblogs herumgesprochen haben. Wie es sich für einen echten Propagandisten gehört, gibt Don Alphonso keine Ruhe und schreibt Beitrag um Beitrag zu dem Thema. Wahrer wird das Geschreibsel dadurch zwar nicht, aber der oberflächliche Leser wird sich denken „Wenn die Hunde bellen, ist es nicht weit bis zum Dorf.“ Schon Goebbels hat weiland mit diesen Vorgehensweisen totale Siege gefeiert.

Aber nicht nur hinsichtlich der Propagandatechniken, tritt Herr Don Alphonso in die Fußstapfen eines kleinen Mannes mit großer Schnauze, auch die konsequente Ausführung der Zensur hat sich Rainer Meyer bei zeitweilig erfolgreichen Einflussnehmern abgeschaut. In dem oben verlinkten Artikel schreibt Alphonso zum x-ten Male über den hinreichend bekannten Fall der PR-Mitteilungen einer Frau Wolff bei Germanblogs. Die Sache ist wahr, aber mitnichten ein Skandal, sondern lediglich eine korrekturbedürftige Verfehlung ohne nennenswerte Auswirkungen auf irgendwen oder irgendwas. Weil Rainer Meyer aka Don Alphonso wohl klar ist, dass es dünn ist, über etwas zum wiederholten Male zu schreiben, ohne Neuigkeiten benennen zu können, greift er zwei weitere Belanglosigkeiten heraus.

Erstens ist ihm aufgefallen, dass die Autorin Gerti Keller bei Germanblogs ihr eigenes Buch nennt. Das ist für den Obermoralisten Don Alphonso Rainer Meyer auch schon wieder ein Skandal. Schleichwerbung und was nicht alles. Dafür muss man derbe Beleidigungen hinnehmen. Ist ja wohl das Mindeste.

Zweitens will er Textspeier (ebenfalls Autor bei GB) aus dem DW-Wettbewerb Best Of Blogs kicken lassen, weil GB-Kollege Martin Kulik aufgerufen hat, für Textspeier zu voten. Textspeier hat sich mittlerweile auch zu Kommentaren an der Blogbar hinreißen lassen und wurde auf die übliche Weise beleidigt und beschimpft. Was Meyer aka Don Alphonso übersieht bzw. übersehen will und übersehen wissen will ist, dass es bei Publikumspreisen absolut üblich ist, zum Voting aufzurufen. Niemand nimmt je Anstoß daran. Zu anderen Anlässen wurden sogar über das Fernsehen Menschenmengen mobilisiert, um für einen Beitrag zu voten. Nehme man als Beispiel nur den Eurovision Song Contest.

Im Ergebnis muss man sagen. Drei Themen hat Don Alphonso aka Rainer Meyer in seinem neuesten Pamphlet verarbeitet (Wolff, Keller, Textspeier). Eins davon ist sattsam bekannt, zwei sind irrelevant. Darauf hin habe ich einen entsprechenden Kommentar in der Blogbar hinterlassen. Dieser wurde ruckzuck wegzensiert, denn der Hinweis stimmt zwar, gefiel aber den Machern der Blogbar nicht. Ob Don Alphonso aka Rainer Meyer den Kommentar selbst gelöscht hat oder ob er inzwischen auch den Seitenbetreiber Kai Pahl aka dogfood von den wunderbaren Möglichkeiten konsequenter Zensur überzeugen konnte, bleibt mal dahingestellt. Als ich verwundert feststellte, dass mein immerhin sachdienlicher und in keiner Weise moralisch anstößiger Kommentar gelöscht wurde, habe ich folgenden Kommentar verfasst (Screenshot aus der Blogbar), der ebenfalls sang- und klanglos im Orkus der propagandistischen Zensur verschwand.

Der Ruckzuck-Weg-Kommentarentferner schlug zu!

Möge sich jetzt jeder selbst eine Meinung darüber bilden, inwieweit ein Ankläger glaubwürdig und vor allem vertrauenswürdig ist, der mit den Mitteln propagandistischer Zensur agitiert. Eigentlich sollte gerade die deutsche Öffentlichkeit solchen Flötisten nicht mehr folgen wollen.

Nachtrag vom 03.11., 16.30 Uhr: Auch ein beliebtes Mittel der Manipulation ist es, bestehende Texte im Nachhinein zu ändern, ohne freilich, wie ich es hier zum Beispiel tue, diese Änderung des Ursprungstextes zB als Nachtrag oder sonstwie kenntlich zu machen. Ist noch jemand überrascht, dass Don Alphonso aka Rainer Meyer selbstverständlich auch solches leistet.

Der gute Rainer Meyer ändert die Texte, wie´s ihm beleibt, äh beliebt!

Nach „an der Blogbar serviert“ befand sich bisher ein Punkt. Der Nachsatz ist irgendwann seit gestern abend hinzugekommen und soll wohl sowas wie Transparenz hinsichtlich der Löschung meiner beiden Kommentare nachliefern. Was den Spamcharakter meiner Kommentare betrifft, bitte den ersten Screenshot betrachten…

Schwere Persönlichkeitsstörungen muss der haben, ganz schwere….

My Job Went To Foreign Countries…

and left me here alone and jobless. Dieses Phänomen ergreift mehr und mehr Branchen. Wie der von mir immer hochgeschätzte Don Alphonso heute berichtet, lagern mittlerweile sogar Verlagshäuser wie die SZ ganze Organisationseinheiten ins Ausland aus, bzw. werden nur durch öffentliche Aufmerksamkeit in letzter Minute daran gehindert. Die SZ wollte offenbar ihre Onlineredaktion nach Tschechien verlagern….

VW baut ein Werk in Russland. Natürlich nur für den russischen Markt, deutsche Arbeitsplätze sind höchstens positiv betroffen. Warten wir mal ein paar Monate. Dann wird plötzlich von Redundanzen und Synergien die Rede sein. Electrolux baut ein Werk in Polen. Wenigstens sind die ehrlich und sagen: Für den Weltmarkt.

Was die alle vergessen: Der durchschnittliche Pole, wie auch der durchschnittliche Russe oder Chinese oder Tscheche oder sonstige Ein-Euro-Jobber ist nicht in der Lage, die Produkte zu kaufen, die sie selber herstellen, jedenfalls nicht zu den Preisen, die sich die Bonzen vorstellen.

Man zielt also und muss zielen auf europäische Märkte. Gleichzeitig vernichtet man durch die Arbeitsplatzverlagerung die hiesige Kaufkraft. Am Ende reichen nicht mal die Billiglöhne in den Billigländern, um den Verkauf im Zielmarkt preislich darzustellen. Plakativ: Ohne Kohle keine Nachfrage. Lest mal bei Maslow nach, Ihr Idioten von Managern. Denn für die anspruchsvolleren Betrachtungen in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre reicht Euer Intellekt offenbar eh nicht!