Faule Lehrer vor? Qualität Glückssache?

Im Folgenden schildere ich ein aktuelles Erlebnis an der Schule (Sek I, Klasse 5) meiner Tochter. Ich werde dabei den Eindruck erwecken, es handele sich um ein grundsätzliches Problem. Dazu stehe ich. Es handelt sich um ein grundsätzliches Problem, welches zumindest latent überall vorhanden ist. Tritt es woanders nicht auf, so liegt das daran, dass nicht alle Lehrer gleich sind. Zum Glück!

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Best Of Both Worlds

„We want to get it over, we´d like to make it last“ sang weiland schon Robert Palmer. Heute kommt es mir vor, als wäre der Song für das Ehepaar Jauch/Sihler geschrieben worden. Der omnipräsente Günter Jauch, der für alles mögliche Werbung macht und gefühlte 99 % aller Sendungen im deutschen Fernsehen moderiert, damit reich und reicher wird und sich medial präsentiert wie kein Zweiter und auch keiner vor ihm, eben dieser Jauch hat bekanntlich ein ganz besonderes Verständnis von der Abgrenzung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit.

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Heises Resterampe

„Hören Sie mal Chef. Wir können diesen Beitrag nicht mehr drucken.“ „Was sagen Sie da? Der Fischer hat ein sattes Honorar dafür kassiert. Jetzt wird das Ding auch gedruckt.“ „Aber Chef. Das, was da drin steht, entspricht nicht mehr dem Stand der Technik.“ „Wieso? Ist das juristisch falsch?“ „Nein Chef, aber die beschriebene Problematik existiert eigentlich nicht mehr.“ „Mir egal. Wahrscheinlich wissen die Leser das sowieso nicht und bevor mich der Meyer aus der Revision wieder anmacht, ich hätte unnütz Honorare ausbezahlt, wird der Beitrag gedruckt. Haben Sie verstanden, Artur?“ „Ja Chef…“

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Das AntiVirenKit 2007

2005 habe ich mir auf Empfehlung diverser Fachzeitschriften das AntiVirenKit von G-Data gekauft. Damals stellte ich fest, dass mit fortschreitender Nutzungsdauer des AVK der Rechner immer träger wurde. Deswegen hatte ich zuvor schon Norton AntiVirus geschossen. Irgendwann wurde AVk unerträglich langsam. Ich pfiff auf die gezahlte Gebühr und setzte ein anderes Produkt ein. Seitdem hatte ich nicht mehr an das AVK gedacht.

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Zu Dokumentationszwecken..

.. hier mal der Kern meiner Aussage zu diesem – aufwändig aufgebauschten und mit vielen Worten und inzwischen sogar mehreren Beiträgen versehenen – Fall.

Kommentar auf dem intrablog der Germanblogs

Diese, wie ich finde, doch moderate Haltung, die Kritik bejaht, aber es eben auch nicht übertrieben wissen will, hat mir jetzt die zweifelhafte Ehre eines Beitrags auf dem Don Meyerschen Verbalmisthaufen eingebracht und zwar unter dem Titel „The importance of naming Abschaum“. Neben der Definition als Abschaum beliebt Herr Meyer, mich noch mit der Zusatzbezeichnung „Troll“ zu versehen. Bislang hatte er mich ja nur als „Störer“ im Visier, wegen der ebenso moderaten Kommentare an dieser Stelle.

Wenn Herr Meyer solche verbalen Fehlgriffe tätigt, dann muss es dafür einen Grund geben. Kann das mal jemand psychologisch hinterlegen? Profane Gründe scheiden aus, denn Herr Meyer und ich sind uns noch nie begegnet. Ich tippe auf irgendeine schwerwiegende Störung in seiner primären und sekundären Sozialisationsphase, die zu einer völligen Fehlinterpretation gängiger Wertvorstellungen bis hin zu den Begrifflichkeiten führt. Wahrscheinlich war er deswegen lange in einer Selbsthilfegruppe, was auch erklären würde, warum er ständig ein knappes Dutzend Jubelperser am Mann hat.

Bloghütte feat. Don Meyer

Die Chronologie der Unsäglichkeiten des Fettucini-Königs (von neu nach alt):

Rainer Meyer spricht…

Wer erleben will, dass Don Alphonso, gern auch mal liebevoll Fonsi genannt, zwar schreiben, aber nicht reden kann, der möge sich die Aufzeichnung seines „Vortrages“ auf der Veranstaltung „Weblogs, Podcasting & Videojournalismus“ beim ZKM Karlsruhe anhören. Für mich wird da einiges deutlich.

„Phrasendreschen für Anfänger“

Direktlink: http://www.zkm.de/medienundwirtschaft/media/mp3/donalfonso.mp3

Mehrwertsteuererhöhung als Chance!

Unter dem Titel „Frühzeitiges Vorbereiten zahlt sich aus“ überrascht Bernhard Gangkofer, Key Account Manager bei Lexware mit einer an sich sogar naheliegenden Betrachtung zur Mehrwertsteuererhöhung.

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Wortreich in Rom, sinnlos in Genf, bedrohlich in Berlin

Der Papst hat Post bekommen. 38 muslimische Gelehrte aus aller Welt haben einen offenen Brief verfasst und die westlichen Gewohnheitsappeaser sind begeistert. Immerhin kommt das Schreiben von den Großmuftis Istanbuls, Bosniens, Russlands, Syriens und Ägyptens, sowie den Scheichs Bin Bajjah (Saudi-Arabien), Hamza Yussuf Hanson (USA), Ahmad Kubaisi (Iran), dem Ajatollah Taschkiri (Iran), dem Prinzen Ghazi Bin Muhammad (Jordanien) und etlichen anderen „gewichtigen Prominenten“.

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Bildungspolitik für Doofe, Folge 1

Natürlich ist es nicht wirklich eine neue Erkenntnis, dass Politik hierzulande wenig mit Kompetenz, aber dafür viel mit Marketing, ach was, dem Klopfen hohler Phrasen zu tun hat. Für jedes Problem wird nicht zuerst nach Lösungen, sondern nach Slogans und griffigen Namen gesucht. Auch die Bildungspolitik hat mehrere erschreckende Beispiele. Heute schauen wir uns mal die „Ganztags-Grundschule“ an.

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Pocket Loox T

Sie wissen es nicht, aber ich bin ein regelrechter PDA- und Handy-Junkie. Neue Geräte lösen bei mir in zu vielen Fällen unbändige Will-Haben-Reize aus, die ebenfalls zu häufig in Kaufreflexe umschlagen. Nachdem ich im letzten Jahr mehrfach Geld aus dem Fenster schmiss, hatte ich für 2006 den Vorsatz gefasst, möglichst kein neues Handy und/oder PDA zu kaufen. Natürlich habe ich mich nicht dran gehalten…

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Möbel Ostermann in Witten

Mann, was habe ich für´n dicken Hals! Ich habe mich von einer Werbebeilage im hiesigen Käseblättchen dazu bringen lassen, mich ins Auto zu setzen, und eine halbe Stunde bis nach Witten zum Möbelhaus Ostermann zu fahren. Ein Riesenladen. Schon von der Autobahn aus sieht man das Hochregallager. Der ganze Komplex sieht aus wie ein größerer Atomreaktor. Dass das Möbelhaus Ostermann für die Gesundheit fast so schädlich ist wie der nächstbeste Störfall konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen.

Ostermann besteht aus drei riesigen Komplexen. Da gibt es das bereits erwähnte Lager, in dem auch die Waren ausgegeben werden. Dann gibt es ein Gebäude namens Möbeltrends mit mir nicht bekannten Inhalten und es gibt das Möbelhaus Ostermann an sich. Mehrgeschossig, irre weitläufig, mit Rolltreppen, die sich frei durch den Glasbedachten Raum schrauben. Ich hätte fast gekotzt, denn ich bin nicht schwindelfrei.

Ich will einen Schreibtischstuhl kaufen. In der Abteilung kein Verkäufer. Auch nach weiträumiger Umfeldsuche. Kein Verkäufer. Plötzlich Gelächter aus einem Raum hinter den Möbeln, quasi einem gefangen liegenden Refugium. Beherztes Klopfen fördert gleich eine Vielzahl VerkäuferInnen mit allerdings entsprechend schlechter Laune zutage. Ich fühle mich, als hätte ich in ein Wespennest gestochen. Nachdem sich die ersten drei Ostermänner für unzuständig erklärt haben, erbarmt sich eine andere Ostermännin, die jedoch gleich zu verstehen gibt, dass dies nicht ihre Abteilung sei und sie von daher nicht mit Gewissheit helfen könne. Auf die Frage, wo denn die zur Abteilung gehörigen Ostermänner wohl sein könnten, ratloses, aber auch desinteressiertes Schulterzucken. Immer diese Kunden, Mensch. Das Leben könnte so schön sein, wenn es die nicht gäbe…

Letztlich schafft die Dame es doch noch so leidlich, den beworbenen Schreibtischstuhl ausfindig zu machen. Nach meiner Kaufzusage beginnt sie umständlich den Computer zu bearbeiten. Schließlich brauche ich einen Beleg, mit dem ich zur Kasse und hernach zur Warenausgabe gehen kann. Keine 45 Minuten später stehe ich schon an der Kasse und will die 69 Euro mit meiner EC-Karte bezahlen. Geht bei Ostermann ausschließlich mit Personalausweis. Glücklicherweise habe ich noch genügend Bargeld dabei…

Die Warenausgabe ist nur mit dem Fahrzeug zu erreichen. Insgesamt rund 60 Minuten nachdem ich Ostermann betreten habe, um einen Schreibtischstuhl zu kaufen stehe ich nun in der Warenausgabe. „Zur Anmeldung“ „Zum Warteraum“. Diese Beschilderungen machen mir schon beim Betreten der Warenausgabe Angst. Mit Recht. Der Mann hinter der Ausgabetheke erklärt sich für nicht zuständig und schickt mich zur Anmeldung. Dort sitzt eine Dame, die sich meinen Kaufbeleg geben lässt. Sie beginnt umständlich den Computer zu bearbeiten. „Was machen Sie da?“ frage ich sie nach einigen Minuten. „Ich erfasse den Kommissionierungsauftrag.“ gibt sie zurück, als hätte ich sie nicht alle. Was ´ne blöde Frage. „Sie erfassen jetzt diesen Auftrag ein zweites Mal?“ setze ich ungläubig nach. „Genau. Die Lageristen müssen den ja schlicßlich kommissionieren können. Setzen Sie sich bitte in den Warteraum. Sie werden aufgerufen, wenn Ihre Ware bereit steht!“. „Moment mal. Bin ich hier beim Arzt oder in einerm Möbelhaus?“. Langsam werde ich ungemütlich. Die Eintipperei hat schon wieder 10 Minuten verschlungen.

Grummelnderweise setze ich mich in den Warteraum und beginne unverzüglich zu stänkern. Da spricht mich ein älterer Mitwartender an: „Was regen Sie sich denn so auf? Ich warte schon fast eine Stunde hier. Sie sind doch gerade erst gekommen.“ Weitere 10 Minuten lang motze ich im Stile von „Ja, müssen die den Stuhl erst bauen?“ oder „Wahrscheinlich ist das Lager nur Fassade. Die Waren werden just in time geliefert und der LKW mit meinem Stuhl ist gerade in München auf die Autobahn gefahren.“ Hilft nix. Nach 20 Minuten Wartezeit und dem Näherrücken meines nächsten Termins platzt mir der Kragen. Ich gehe zur Anmeldung und schnauze die nette, aber weiterhin desinteressierte Dame an von wegen „Das habe ich ja noch nie erlebt! Hier kaufe ich nie wieder etwas“ und so weiter.

Nach insgesamt 105 Minuten befinde ich mich mitsamt Stuhl auf dem Heimweg. Damit hat mich die ganze Aktion runde drei Stunden gekostet. Nie wieder!

History Matters

Wer soll das eigentlich noch alles lesen? Millionen Blogs weltweit konkurrieren mit weiteren Millionen konventioneller Websites um das Leserinteresse. Schon jetzt ist es noch nicht einmal mehr möglich, das gesamte Internetangebot zu indexieren, geschweige denn zu archivieren.

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Social-Software-Overkill

Meine ersten Internetprojekte habe ich 1995 verwirklicht. Ich würde mich also als durchaus erfahrener Internetnutzer bezeichnen. Sämtliche Postillen, die zum Thema Internet gekommen und gegangen sind (wie beispielsweise das hervorragende „Netbusiness“), habe ich gelesen und mich über die Jahre auf dem Stand der Technik gehalten. Im Social-Software-Hype kann ich jedoch offensichtlich nicht mehr mithalten.

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Bye Bye Writely!

Seit rund zwei Monaten nutze ich zum Bloggen hauptsächlich Writely, die Web-basierte Textverarbeitung, die vor ein paar Monaten von Google einverleibt wurde. Nach kurzer Eingewöhnungsphase kam ich mit dem reduzierten Funktionsumfang mehr als aus und in die pastellige Optik hatte ich mich regelrecht verliebt. Heute morgen dann der Schock!

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Podcasting is being overrated

Podcasting muss hip sein, ey. So hip, es ist quasi in aller Munde. Und so durfte es mich eigentlich nicht überraschen, dass sich sogar die lokalen Käseblättchen damit befassen. Bei Brötchen und Kaffee konnte ich statt der ansonsten den eigentlichen Informationsgehalt des Blättchens ausmachenden Todesanzeigen heute mal was richtig „freakig nerdiges“ (Satire) lesen.

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Inkonsequenz treibt seltsame Blüten!

Sowas gibt es nur in Deutschland, ist man versucht auszurufen. Aber weit gefehlt! Sowas gibt es noch nicht in Deutschland, aber dafür in England! Ich präsentiere Ihnen: Die erste Schule, die 24 Stunden am Tag geöffnet hat! Tatatataaa..

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Oriana M. Broder

Wer soll das denn sein? Na ja, so eine Mischung aus Oriana Fallaci und Henryk M. Broder eben. Sind sich doch auch ähnlich die Beiden. Optisch nicht, aber von den Ansichten her. Nachdem Frau Fallaci ja nun leider kürzlich verstorben ist, kann Herr Broder das Feld polemisch angehauchter Islamkritik nahezu für sich allein reklamieren.

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„Sozialpaten“ als Zukunftsmodell?

Eines muss man der Wochenzeitung „Die Zeit“ schon lassen. Sie ist nachhaltig die einzige Publikation, die sich regelmäßig und bisweilen tiefgründig zu Fragen der Bildung äußert. Dabei sind die Beiträge natürlich äußerst unterschiedlicher Qualität, was aber insofern unschädlich ist, als jeder Diskurs in Bildungsfragen es wert ist, geführt zu werden. In der Ausgabe 40 aus 2006 findet man denn auch einen Artikel – noch dazu auf der Titelseite – über dessen Inhalte und Schlussfolgerungen man trefflich streiten kann.

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