Zweierlei (mindestens) Maß

Einer meiner Lieblingsheinze, der dicke Don Meyer hat eine weitere belanglose Diskussion über Media Markt / Saturn aufgegriffen. Nun prangert er an, dass man sich dort wehrt. Das steht denen aber nicht zu, schließlich hat man fremdenfeindliche Werbung gemacht. Deshalb muss man boykottiert werden und ist ein Arschloch.

Donnie Meyer (mit mütterlicher Intonation vorgetragen). Bitte geh endlich zum Arzt und lass Dir den Fremdkörper aus dem Hirn schneidööhn. Es gibt heute abend auch Dein Lieblingsgericht.

Übrigens Alphons. Bevor Du wieder behauptest, ich würde meine halbe Blogexistenz aus der Kritik an Dir ableiten. Dies ist der vierte oder fünfte von über 300 Beiträgen, in dem Du vorkommst. Versuch mal, den Anteil mit einem Taschenrechner rauszukriegen…

Chaka! Du schaffst es.

Nachtrag vom 03.06.2006, 22:50:

„Du schaffst es“ ist in diesem Zusammenhang natürlich falsch. Es muss heißen „Du wirst es schaffen“ oder zweifelnder „Du würdest es wahrscheinlich schaffen.“

Nur hat der unvergessene Emile Ratelband die beiden letzten Formulierungen eben nicht geprägt. By the way. Schaut mal unter ratelband.com das Flash-Intro an. Pathetischer geht´s kaum… Fast schon ein Spaß.

6 Gedanken zu „Zweierlei (mindestens) Maß

  1. Ja. Um dieses Video geht es. Unbeachtet bleibt, dass es eine ganze Serie von Werbevideos des Media Markt gibt, in denen man sich über Klischees lustig macht. Auch die bierbäuchigen Deutschen sind schon verwurstet worden. Selbst vor Moslems hat man nicht halt gemacht 😉

    Aber wenn ich „Rassisten“ brüllen will, finde ich immer einen Grund….

  2. Kleiner Tipp – spitzfindig, aber politisch korrekt:
    1. Es gibt eine Werbung, in welcher ein/e Transsexuelle/r drei Tage nach der Totaloperation beim Arzt erscheint und um „Rückwandlung“ bittet. Der Arzt sagt der Dame, daß dies nicht (mehr) gehe. Danach Cut. Man sieht einen Opel (Corsa?) mit dem Hinweis, daß heir eine Umwandlung (des Vertrages, also quasi Probefahren) möglich sei.

    So! Ich persönlich finde, daß diese Werbung total die Randgruppe der Transsexuellen verhöhnt (auch wenn diese dies selbst nicht so empfinden mögen.

    2. Derzeit fahren vier A-Blogger einen Opel zur Probe.

    Pfui! … kann ich da nur noch sagen. Wie kann man als nicht rassistischer A-Blogger einen Opel zur Probe fahren?

    Alles klar? Vielleicht kannst Du diese Argumentation ja irgendwie verwenden. 😉

    Kerstin und ich haben uns eben übrigens die, von Dir verlinkten Spots angeschaut – wir schauen wenig TV und kannten beide noch nicht. Besonders über die bierbäuchigen Deutschen mußten wir lachen – wir haben uns beide dann wechselweise Rassismus vorgeworfen. War lustig.
    Schmidts Harald hat einmal gesagt, daß jeder ein Recht auf Verarsche hat, weil dies u.a. ausdrückt, daß man den anderen ernst nimmt.

    Schönes Wochenende und vergesse das mit dem „Transen Opel“ (ooops!) nicht. 😉

  3. Euch auch schönes Wochenende.

    Mit freundlichem Höhö
    Dieter

    P.S.: Und lass die Transen in Ruhe, gnn.

  4. wenn ich mir die Kommentare zu diesem Video durchlese, muß ich sagen, wo sitzen denn da die Rassisten? Solche Beschimpfungen sind ja Wahnsinn, würden wir uns das erlauben, hieße es schon wieder: die rassistischen Deutschen, ach so , um in deren Jargon zu bleiben, die rassistischen Sauerkrautfresser, etc. etc.
    Aber was soll, ich weiß, wes Geistes Kinder solche armseligen Bemerkungen sagen, schreiben etc.
    Schönen Abend noch

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