Wie eine Profilneurose eskaliert..

In diesem Beitrag, aber besonders in den Kommentaren, zeigt uns ein dicker, Fettucini-hochwürgender Profilneurotiker, der selbst offenbar eine besonders strikte Einstellung dazu hat, von welcher Seite man ihn zu fotografieren hat (Gerhard Schröder lässt grüßen), wieder einmal wo der Verbalhammer hängt. Das Unerträgliche neben der Kanalratten-Rhetorik ist die Überheblichkeit, mit der er sich selbst und sein Geschreibsel als über jede Kritk erhaben darstellt. Ist man anderer Ansicht kommt man ihm blöd und verzapft Blödsinn. Denn schließlich ist Herr Alphons anders als wir anderen „kein blöder vollsülzbarer Blogger, sondern kennt den Laden.“

Ausgewogener betrachtet Robert Basic das Thema. Aspekte, die Herrn Alphons total abgehen.

31 Gedanken zu „Wie eine Profilneurose eskaliert..

  1. Ach so, und das mit dem Ablichten ist eine Unterstellung des Burda-Kommentators. Wir haben bei der Münchner Bloglesung lediglich darum gebeten, keine Blitze zu verwenden – das stört beim Lesen – und vor der Veröffentlichung gefragt zu werden. Was bei einigen berufliche Gründe hat.

    Insofern wäre ich vorsichtig, anderen moralische Vorhaltungen zu machen und selbst Lügen ungeprüft zu verbreiten.

  2. Jau. Noch viel neurotischer.

    Und was den Vorwurf der Verbreitung von Lügen betrifft: Ich schrieb „offenbar“, was laut Duden „dem Anschein nach“, „wie es scheint“ bedeutet. Damit habe ich meiner Meinung nach hinreichend verdeutlicht, dass es sich möglicherweise nicht um eine Tatsache handelt.

  3. Jaha, presserechtlich würde Dir das auch nicht helfen. Entweder Du machst Dich gemein, oder Du distanzierst Dich – in diesem Fall ist es recht eindeutig, nur mal so zwischen uns Chorknaben gesagt. Es juckt mich auch nicht weiter, im Gegenteil, ich habe, wie nicht ganz Ironieresistente erkennen könnten, durchaus meinen Spass, nur finde ich es etwas grotesk, dem einen eine Profilneurose zu unterstellen und dafür dann selbst gleich mit derartigen Methoden Stimmung zu machen.

    However, viel Spass noch in Deiner Bloghütte. Ich respektiere grundsätzlich Deine Meinung und habe nicht vor, sie zu ändern.

  4. Steht jetzt Aussage gegen Aussage? Zumindest habe ich bei der Münchner Bloglesung gehört, wie zwar selbstironisch aber nett darauf hingewiesen wurde, daß ein Teilnehmer „aus verständlichen Gründen“ gar nicht fotografiert werden darf, die anderen – wohl nicht mehr ganz so ernst gemeint, nur von ihrer Schokoladenseite und dann bitteschön vor einer Veröffentlichung gefragt werden wollen. Für mich – wie übrigens auch für den DJV – als Journalist bei öffentlichen Veranstaltungen immer ein heikles Thema, aber kein Drama. Ich hatte auch eher das Gefühl, die Blogger hätten Angst gehabt, sich mit ihren Bildern in anderen Blogs wiederzufinden, als daß sie die Presse fürchten würden.

  5. Sag mal, Dorin Popa: Kennste den Unterschied zwischen Diffamierung, Unterstellung und Tatsachen? Es ist ja durchaus nett, wenn bei Dorin Popa jetzt langsam wieder die Erinnerung an jenen Abend einsetzt, aber an der Blogbar steht noch was von „nordkoreanischer Finesse“ und nichts von – damals offensichtlicher – Ironie. Und das wurde oben wohl auch so, ohne Ironie, rezipiert.

    Ich mag das hier nicht weiter vertiefen, jeder kann sich selbst ein Bild davon machen, was die Burdablogger so im Netz abliefern.

  6. Ich bin auch ein Freund und Verfechter des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Insofern gibt es eine breite Konsensbasis.

    Für mich bedeutet Freiheit aber auch, andere machen zu lassen, ohne ihnen stets und ständig verbale Knüppel zwischen die Beine (und das noch knapp unter der Gürtellinie, nicht etwa an den Hacken) zu schmeißen. Natürlich gibt es immer wieder Themen, die besprochen und teils auch angegriffen werden müssen.

    Nur habe ich bei Ihnen, Herr Alphons, mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass Sie nur angreifen, um des Angreifens willen. Sie sind sozusagen ein Verbalvandale, ein Raufbold.

  7. Ich akzeptiere diese Meinung, teile sie aber nicht. Und als Journalist nehme ich es mir heraus, Preisdumping und ähnliche aussertarifliche Vorgehensweise in einer Art zu würdigen, die mir angemessen erscheint. Ohne deshalb Kritiker meiner Haltung Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Ich kenne Eich nicht, werter Herr, ich kann nichts über Euch sagen.

  8. Der Begriff der Angemessenheit ist nicht nur justiziabel. Vielmehr dürfte es noch einfacher so sein, dass man einen breiten Konsens zu der Frage der Angemessenheit finden kann. Für mich jedenfalls endet die Angemessenheit da, wo die Beleidigung anfängt und ich würde fast wetten, dass ich mit dieser Meinung ziemlich genau im gesamtgesellschaftlichen Konsensbereich liege.

  9. Die Formulierung „Kanalrattenrhetorik“ erinnert zwanglos an die „Klowände des Internet“.

    Was nun die Angemessenheit betrifft: Für mich jedenfalls endet sie da, wo die Lüge anfängt, [Komma, Pisa-Boy!] und ich würde fast wetten, dass ich mit dieser Meinung ziemlich genau im gesamtgesellschaftlichen Konsensbereich liege.

  10. Watt? Wer bist Du denn?

    Mal erst lesen, auch mal Duden konsultieren, dann von Lüge reden. Noch dazu wär´s noch nicht mal meine, wenn es eine wäre!

    Und das fehlende Komma. Na ja.

    Viele Grüße ins Lektorat!

  11. Aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus. Das weißt Du, ziehst aber die falschen Schlüsse hinsichtlich Deines Vorgehens.
    Ein Tip für Dich von Donald Rumsfeld: „Wer im Loch sitzt, sollte aufhören zu graben.“

    Da ich gerade dabei bin, wird das Popa gleich miterledigt.
    Prostitutiv-Journalisten wie Du, Popa, sind im DJV eher weniger gern gesehen. Es gibt begrüßenswerte Bestrebungen, Deine Sorte nicht länger zuzulassen, weil es ein Journalistenverband und kein Wirtschaftsinteressentenverband ist – ein heikles Thema, und für Nutten wie Dich bald auch ein Drama.

  12. Schon schön, wenn man unter Verwendung eines generischen Namens Breitseiten aus dem Hinterhalt schießen kann, ohne sich bekennen zu müssen. Bisweilen wird ein solches Verhalten gern mal als feige bezeichnet.

    Im Übrigen kannst Du mir mit Tipps im Allgemeinen, aber mit solchen von Rumsfeld im Speziellen vom Fell bleiben.

  13. Belehrung: In der Blogospäre identifiziert man sich nicht dadurch, wie man heißt, sondern dadurch, was man schreibt.

    OK, Thor von Rummsfeldt kam nicht so gut bei Dir an; ich bin flexibel.
    Ich switche um auf Karl Kraus:
    „Die kleinen Stationen sind stolz darauf, daß die großen Züge an ihnen vorbei müssen.“

  14. Na ja, dann bist Du wohl die One-Man-Grup-Tekkan der Blogosphäre.

    Ist das nicht irgendwie deprimierend, wenn man zwischen Resignation und Zeitkritik gefangen ist?

  15. Ohne Deine Pillen scheinst Du schnell zu ermüden.

    Erst hatte ich den Verdacht, Du wärst der Herr Alphons unter Pseudonym, aber nach ein paar Deiner hochgeistigen Ergüsse hier und in anderen Blogs, war schnell klar, dass Du nicht der Don bist. Auf derart niedrigem Niveau schreibt selbst der nicht!

  16. Der Lügenpit, der kleine Kerl, hat mich sperren wollen. Er hat Angst. Er ist zu doof für alles, höhö.

  17. Der kleine Lügenpit wollte den Nörgler ausschließen. Das kannst Du also auch nicht, höhö.

  18. Tag, ich wollte mich nur kurz für diesen Eintrag bedanken. Ich fänd es auch deutlich besser, wenn – übrigens an vielen Stellen in der Blogosphäre – anderen Meinungen mehr Ausgewogenheit zuteil würde.

  19. @Noergler aka Identifikator: Nachts um halb eins pflege ich mich in der Heia dem Schlaf der Gerechten hinzugeben. Da schmeiße ich, wie übrigens auch während des restlichen Tages niemanden aus meiner Bloghütte raus. Außerdem hätte ich, mal Absicht angenommen, wohl auch meine Erwiderungen auf Deine Ergüsse gelöscht..

    Nee, nee. Hier kann jeder nörgeln wie er will. Ich bin nämlich Demokrat. Wie Du, lieber Nörgler ja weiter oben schon selbst anmerktest, identifiziert man sich in Blogdorf über das, was man schreibt. Und da bleiben bei Dir nun wirklich keine Fragen offen.

    Warum nun Deine Einträge so gegen halb eins durch Dr. Dave´s Spam Karma in Quarantäne genommen wurden, weißt wahrscheinlich nur Du. Gern kann auch jemand anders mit Kenne mal einen Tipp liefern, warum Spam Karma hier aktiv wurde.

  20. @Martin Oetting: Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Wucht direkt losgedroschen wird. Man kritisiert die unangemessene Kritik eines anderes in natürlich pointierter, polarisierender Form und sieht sich am Rande einer Vendetta.

    Das kann es ja nun wirklich nicht sein. Schon gar nicht, wenn es, wie im Falle der Freundin-Blogs (die ich noch nicht mal kenne)gar nicht sein muss.

    Bevor nun wieder ein Schlauer einwirft, ich solle mich, wenn ich die Freundin-Blogs nicht kenne, auch nicht dazu äußern. Ich habe mich nicht zu diesen Blogs, sondern lediglich zur Art und Weise der Kritikführung gegen diese Blogs geäußert. Leben und leben lassen, war der Tenor meiner Kritik an der Kritik.

  21. Huhaha, muarrharr. Jetzt ist blogger.de offline. Peinlich für jemanden, der anderen auch ihre technischen Probleme vorhält. Gestern noch Spässken gemacht, als freundin.de nicht erreicht werden konnte, heute selber im Nirvana.

  22. Da bringt er Nörgler endlich mal Stimmung in die Dorfdisse und schont kommt der Bouncer. Kleine Stationen?

    Ach, übrigens: Es heißt Fettuccine. Kann sich auch der Herr Alfons mal hinter die Ohren schreiben.

  23. Na, ob der FoolDC und der DiFool nich sogar ein und derselbe sind. Vielleicht gehören zu Deinen Pseudonymen auch noch Nörgler und lol?

    Die Formen Fettucini und Fettucine sind übrigens beide richtig und werden parallel verwendet.

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