Wer ist eigentlich DonAlphonso?

In diesem Beitrag beschäftigt sich der Herr Alphonso damit, dass es offenbar nach seiner Meinung zu einer Steuerung der Bloggergemeinde durch Kampagnenführer kommen könnte. Sicherlich nicht nur ein angenehmer Nebeneffekt für ihn dabei ist, dass er dabei mit einem anscheinend alten Feind abrechnen kann, was man ja auch schon wieder als Steuerungversuch, diesmal aber seitens des Herrn Don verstehen könnte.

Inhaltlich geht es Herrn Alphonso darum, darauf aufmerksam zu machen, dass eine Kampagne zu Erhaltung des Zündfunk im BR durch den Hauptmacher des Zündfunk selbst gestartet wurde. Besonders stört ihn dabei, dass der Hauptmacher, ein Herr Gruban, diesen Umstand nicht Nacht um Nacht laut in den Sternenhimmel brüllt. Lest mal selbst den og. Artikel.

Meines Erachtens treiben Herrn Don hier ausschließlich persönliche Gründe um, was man auch dem scharfen Ton seiner Kommentarerwiderungen in dem Artikel entnehmen kann. Gehen wir aber von sachlichen Gründen für die Aufregung aus, dann bleibt Herrn Alphonso nur zu empfehlen, sich mal den gelebten Begriff der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und anderen marktwirtschaftlich orientierten Ländern anzusehen.

Jedes halbwegs nennenswerte Unternehmen betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Diese hat den Zweck, Medien zu nutzen, um unternehmenseigene Ziele zu unterstützen. Böse ausgedrückt: zu manipulieren. Das weiß man und kann entsprechend als Medienmacher darauf reagieren, wenn man will.

Meiner Meinung nach ist es entsprechend scheißegal, ob ein Interner des Zündfunk nun eine Kampagne zu dessen Erhaltung gestartet hat oder nicht. Legitim ist es so oder so. Was wolle DonAlphonso?

[Update: 12:00 Uhr]
Herr Alphonso hat den Beitrag mehrfach verwertet und führt ihn auch hier mit natürlich anderem Kommentarverlauf weiter. Wen´s also interessiert. Da gibt´s noch mehr flammende Verbalien des Herrn Don, der sich dort familiärer donalphons nennt.

5 Gedanken zu „Wer ist eigentlich DonAlphonso?

  1. Informieren. Jemand gibt bei mir einen Kommentar mit werbung für ein Projekt ab, ich weise ihn darauf hin, dass ich das für nicht wirklich sauber halte, der Mann versucht, das alles kleinzureden, also forsche ich nach. Und informiere.

    Ich mache sowas öfters. Man nennt es „investigativen Journalsismus“, und ich habe sowas auch schon öfters bei Bloggern gemacht. Es ist gewissermassen mein Beruf, PR-Blasen zu zerstechen und dahinter zu schauen. Es ist normal, dass sich nachher Leute beschweren und Sachen wie „persönliche Motive“ schreiben. Letztlich lässt sich alles auf persönliche Motive zurückführen, auch das Posting da oben. So what.

  2. Im Posting ist er noch halbwegs „informierend“ unterwegs, bei Kommentaren sieht es deutlich anders aus.

    Lieber Herr Don. Wer für sich in Anspruch nimmt, informieren zu wollen, sollte sich auch eine gewisse angemessene Neutralität bewahren. Von angemessener Ausdrucksweise und akzeptablem Benehmen mal ganz zu schweigen.

    Den Schundfunk kann man auch nur unterstützenswert finden, wenn man ihm wie in Bayern nicht dauerhaft ausgesetzt ist. Lasch, uninspiriert, voll an der Jugend vorbei und von Berufsjugendlichen gemacht, die ganz dick BILDUNGSAUFTRAG auf dem Gesicht stehen haben. In Bayern hört die fast niemand, weil es einfach nicht gut ist. Die haben hier den Depperlsendern kampflos das Feld überlassen, insofern verdienen sie es, wenn die angebliche “Legende” wegen Unfähigkeit die Zielgruppe zu erreichen auf den Müll gekippt wird.

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